Die FIS hat weder Sölden, noch Kitzbühel, noch Gurgl für die nächste WC-Saison bestätigt. Entsprechende Anfragen seitens des ÖSV bleiben unbeantwortet.
Quelle: Das Kalender-Chaos im Skiweltcup: Kitzbühel, Sölden und Gurgl – bitte warten!Im schlimmsten Fall droht ein FIS-Ausstieg der großen Verbänden rund um Deutschland, Österreich und die Schweiz. Zuletzt wurde der neu gegründete europäische Ski- und Snowboard-Verband FESA weiter professionalisiert und gestärkt. Unter dessen Schirmherrschaft könnte eine eigene Rennserie quasi als Konkurrenz zum Weltcup entstehen. Der ÖSV zeigte sich für diese Gründung einer „Superliga“ wie im Fußball zumindest gesprächsbereit. Auch Veranstalter wie Kitzbühel oder Schladming sollten laut ÖSV in diesem Fall an Bord sein. Es wird dies aber der letzte Ausweg sein.
Großer Streitpunkt im Weltcup-Kalender sind die Speed-Rennen im Herbst in Zermatt-Cervinia. Auch die Athleten sprachen sich bereits dagegen aus. Dazu stand auch die zweite US-Reise der Herren im Frühling in der Kritik. Auch der Sölden-Auftakt sollte aufgrund der Schnee-Situation verschoben werden, große Änderungen sind laut Scherer nicht mehr drin: „Es wird keine Ausweichmöglichkeit geben, weil vor Ort die Planungen angelaufen sind.“ Es bleibt also spannend.