Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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snowflat
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Überblick: Arbeiten zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf der B 179 Fernpassstraße

2. April bis voraussichtlich Ende April Beleuchtungstausch Tunnelkette Nassereith: einspurige Verkehrsführung mit wechselseitigen Anhaltungen Montag bis Donnerstag zwischen 7 und 18.30 Uhr, Freitag zwischen 7 und 12 Uhr; anschließend Tunnelreinigung und Felsräumarbeiten mit wechselseitigen Anhaltungen
8. bis 12. April und 14. April Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten Lermooser Tunnel: Tunnelsperre und Umleitung über das Ehrwalder Becken
Drei Tage im Zeitraum 8. bis 18. April Felsräumungs- und Sicherungsarbeiten am Katzenberg: kurzzeitige Anhaltungen, bei kritischen Arbeiten bis zu 20 Minuten
Voraussichtlich Mitte April bis Mitte Juni Fahrbahnsanierung Umfahrung Lähn: Keine Verkehrseinschränkungen während der Sperre Lermooser Tunnel sowie an Wochenenden, Feiertagen und langen Wochenenden um Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam; wechselseitige Anhaltungen
22. April bis Ferienbeginn Hangsicherungsarbeiten auf der Fernpasshöhe: wechselseitige Anhaltungen Montag bis Donnerstag 7 bis 18 Uhr sowie Freitag 7 bis 14 Uhr; keine Einschränkungen außerhalb der Arbeitszeiten, an Wochenenden, Feiertagen und den langen Wochenenden um Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam
22. bis 26. April Schadholzbeseitigung zwischen Lermoos und Lähn sowie zwischen Heiterwang Nord und Reutte: wechselseitige Anhaltungen sowie gegebenenfalls komplette Anhaltungen in beide Fahrtrichtungen in Dauer von bis zu zehn Minuten zwischen 8 bis 16.30 Uhr
Quelle: https://www.tirol.gv.at/presse/meldunge ... e-starten/
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Ilcko
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Ilcko »

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Lagorce
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Lagorce »

Oder noch besser in der (oder die?) Luft fliegen.


(Bis ein Moderator Post löscht.)
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miki
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von miki »

An dieser Stelle möchte ich mich für meine Fehleinschätzung entschuldigen: ich hielt eigentlich das ORF, spätestens seit der CoV-D* (Unwort Anno 2020)*, für einen ausgesprochen regimefreundlichen Staatsfunk. Nun haben sie mich durchaus positiv überrascht, als sie eine - von einem burgenländer Bürgermeister angeordnete de facto Grenzsperre - als Vandalenakt bezeichnet haben :tach: . Chapeau. Hoffentlich wird der Vandal, der die Grenzstrasse gesperrt hat, bald (a) bei Namen genannt (ich glaube, dieser ist sogar irgendwo in den beiden verlinkten Beiträgen zu finden :lol:) und (b) dementsprechend bestraft.

Quelle:
Schattendorf: Grenze nach Vandalenakt wieder gesperrt

und:
Grenzübergang Schattendorf erneut gesperrt
Beim letzten Vandalenakt war die Anlage knapp fünf Monate außer Betrieb
:wink:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von GIFWilli59 »

Falls das diese Ecke hier ist: https://maps.app.goo.gl/W8a3SeFVUVd4hpJY9
Wäre vielleicht eine kleine Umfahrung des Ortszentrums eine Maßnahme. Wobei man ja sagen muss, dass auch die Straße auf ungarischer Seite nur Feldweg-Kaliber hat...
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Sanierung Brettfalltunnel (2024 - 2026) geht am 08.04. los:
In insgesamt drei Bauphasen werden bis 2026 unter anderem der Fahrbahnbelag erneuert und die Innenschale des Tunnels saniert, Verkehrserfassungs- und Verkehrssteuerungssysteme überholt und die Tunnellüftung sowie -beleuchtung auf den neuesten Stand der Technik gebracht.
Verkehrsregelungen Montag, 8. April 2024, bis Freitag, 21. Juni 2024, im Überblick
• Verkehrsführung taleinwärts durch Brettfalltunnel
• Verkehrsführung talauswärts ab Schlitters über L 218 Rotholzer Straße
• Bei Bedarf Fahrverbote für Ausweichverkehr von der B 169 Zillertalstraße in, Schlitters, Fügen und bei der Harter Brücke
• Bei Bedarf händische Verkehrsregelung durch Verkehrsposten an neuralgischen Stellen
Im Herbst 2024 erfolgt dann der Tunnelanstrich. Dafür wird der Tunnel im Zeitraum 16. bis 27. September in den Nachtstunden von 20 bis 5 Uhr gesperrt. Für die Erneuerung des Fahrbahnbelags ist eine einwöchige Vollsperre des Tunnels voraussichtlich von 7. bis zum 12. Oktober notwendig. Dazu erfolgt zeitgerecht eine gesonderte Information.
2025 werden im Wesentlichen Arbeiten an der Betriebs- und Sicherheitstechnik durchgeführt. 2026 werden die neuen Paneele im Tunnel installiert. Ein genauer Bauzeitplan für die Arbeiten in den Jahren 2025 und 2026 steht noch nicht fest.
Quelle: Generalsanierung des Zillertaler Brettfalltunnels: Bauarbeiten starten am 8. April
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Zum Brettfalltunnel noch:
❗️Heute startet die Generalsanierung des Brettfalltunnels. Bis Sommer wird der Tunnel nur taleinwärts befahrbar sein. Talauswärts wird der Verkehr über die L218 und Strass umgeleitet 🚘
Quelle: facebook (Grafik dazu)
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Früher als ursprünglich geplant taucht der Verkehr in Scheffau (Bezirk Kufstein) in die neue Unterflurtrasse ab. Am Montag, den 15. April ab 16 Uhr fließt der gesamte Durchzugsverkehr während Asphaltierungsarbeiten an den Rampen für wenige Tage durch die Unterflurtrasse. Im Anschluss daran wird der Verkehr Richtung St. Johann durch das neue Bauwerk geleitet. Gleichzeitig werden die Übergänge der bestehenden Landesstraße zu den Tunnelportalen asphaltiert. Spätestens Mitte Mai sollen die Hauptarbeiten abgeschlossen und Scheffau vom Durchzugsverkehr entlastet sein. Um bis zu ein Drittel wird die Lärmbelastung für die AnrainerInnen durch die Verkehrsführung in der Unterflurtrasse sinken.
Quelle: Verkehrsfreigabe für Unterflurtrasse Scheffau
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Wenn es nach dem Bichlbacher Bgm. geht, dann soll es auf der B179 schon weit vor dem Ferpass neue Umfahrungen geben: Katzenberg und Bichlbach-Wengle-Lähn
Ein Tunnel im Bereich Katzenberg

Aber was will er nun, der Bichlbacher Gemeindechef? Sehr viel. Die von ihm vorgelegten Überlegungen unterteilen sich in zwei Großprojekt: Das erste ist eine neue Trasse von der "Hurt" in Breitenwang bis zum Knoten Heiterwang, in Form eines Tunnels. Hier sollte die Straße dann in die bestehende Umfahrung einmünden. Der Katzenberg wäre damit völlig umfahren. Diese Idee, in ähnlicher Form, wurde immer wieder einmal diskutiert, kam aber nie zur Umsetzung.

Neue Trasse im Bereich Bichlbach

Wenige Kilometer weiter, kurz vor Bichlbach, sollte nach den Ideen von Schwarz ein Projekt folgen, welches Bichlbach und den Ortsteilen Lähn/Wengle Ruhe bringt, und damit einhergehend die Möglichkeit für ein echtes Sekundärwegenetz schafft.

Schwarz möchte den Verkehr südseitig von Bichlbach vorbeileiten. Über weite Strecken soll das in Form einer unterirdischer Trasse passieren, in kürzeren Abschnitten auch oberirdisch. Insgesamt wäre es aber eine völlig neue Straße abseits der bestehenden B179.
Quelle: Bgm. Stefan Schwarz fordert Ruhe für seine Gemeinde
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von GIFWilli59 »

Da er es nicht bezahlen muss, kann man natürlich großzügige Tunnelbauten projektieren...

Vielleicht sollten es das Land und ggf. die Asfinag nicht so kritisch sehen. Wenn die Strecke künftig sowieso bemautet wird, ist es doch egal, ob die Maut 10, 20 oder 30 € kostet. Damit lässt sich das sicher finanzieren. Gleiches gilt auch für den Brenner/Gries.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

Verkehrswende: Österreich bricht im Brennerstreit laut Kommission EU-Recht

https://www.heise.de/news/Verkehrswende ... 17953.html
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Die Kommission hat schon desöfteren zugunsten der Frächterlobby eine Meinung abgegeben. Solange im Moment im tiroler Unterland immer noch Schadstoffgrenzwerte trotz der getätigten Maßnahmen überschritten werden hat die Klage Italiens vor dem EuGH keine Chance; dazu kommt noch das ja in Kürze die Luftschadstoffgrenzwerte seitens der EU erneut verschärft werden. Erböte sich denn dann die Kommission gegen Österreich verhängte Konventionalstrafen aufgrund der mangelhaften Luftreinhaltung zu bezahlen ???

Falls noch nicht auf dem Radar, Tirol hat weitere Transitverkehrsbeschränkungen erlassen demnach bis Mitte Oktober an Sams-, und Sonntagen tagsüber die Ortsdurchfahrten an der Zirlerbergroute inkl. des Schleichweges über Mittenwald - Leutasch/Schanz nur mehr für Ziel-, und Quellenverkehr benutzt werden darf.

https://www.moppedhotel.de/fahrverbote-in-tirol/
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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snowflat
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Der Schmittentunnel in Zell am See (Pinzgau) wird voraussichtlich am 29. Juni wieder geöffnet – so wie geplant. Das sagte das Land Salzburg am Freitag. Wegen Einsturzgefahr muss die Betondecke des Tunnelsüdportals ja aufwendig saniert werden.
Quelle: Schmittentunnel ab 29. Juni wieder offen
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Viel Spaß bei der Reise in den Süden ... noch den letzten Sommer genießen.
Im Zuge der Generalsanierung der mittlerweile maroden Luegbrücke an der A13 Brennerautobahn wird die Strecke auf der Brücke ab 1. Jänner 2025 in beide Richtungen nur noch einspurig geführt. Zu diesem Schluss kam die ASFINAG nach einer Sicherheitsprüfung.
Quelle: A13: Luegbrücke ab 1. Jänner einspurig
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Ist ja sehr interessant das man lt. Info jetzt mal plant zu jenen Zeiten wo man temporär wegen hohen Verkehrsaufkommens doch zwei Spuren öffnen will, den Schwerverkehr auf die inneren Spuren zu leiten. Den Gedanken hatte ich schon früher mal erläutert und ich sehe es als Trauerspiel das die sogg. Fachleute erst jetzt mal auf diese Idee kommen... :rolleyes:

Und nach wie vor stellt sich für mich die Frage, warum die Asfinag offenbar die laufenden Erhaltungsarbeiten so vernachlässigt hatte das die Brücke jetzt in dem marodem Zustand ist; Geldmangel ist bei der Asfinag kein Thema und abgesehen davon hätte man aufgrund der zunehmenden Schäden den Schwerverkehr schon seit Jahren auf die Innenspuren leiten können um die Brückenbelastung zu verringern.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von ralleycorse »

Wie wollen Sie das machen ohne Einspurig zu werden?
Dann muss man vor und nach der Brücke den Verkehr im 2-spurigen Bereich komplett verflechten. Mal abgesehen davon das es einige nicht raffen werden und stur weiter fahren sind doch Chaos und Unfälle vorprogrammiert?
Und flüssig läuft das auch nicht durch. Also viel Risiko für wenig nutzen.
Ich kanns mir nicht so richtig vorstellen, auch wenns erstmal total vernünftig klingt...
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von ralleycorse »

hm...
Eine Idee hätte ich doch.
Im 3 spurigen Bereich muss der Schwerverkehr auf die mittlere Spur wechseln. Ein Hinweis auf möglichen PKW Verkehr auf der rechten Spur.
Dann Abtrennung der rechten Spur und Verengung der linken und mittleren Spur zu einer Spur.
So landen zwar vermutlich recht wenige PKW auf die äussere Spur, aber besser als nix.

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phifue
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von phifue »

ralleycorse hat geschrieben: 25.06.2024 - 14:11 Wie wollen Sie das machen ohne Einspurig zu werden?
Dann muss man vor und nach der Brücke den Verkehr im 2-spurigen Bereich komplett verflechten. Mal abgesehen davon das es einige nicht raffen werden und stur weiter fahren sind doch Chaos und Unfälle vorprogrammiert?
Und flüssig läuft das auch nicht durch. Also viel Risiko für wenig nutzen.
Ich kanns mir nicht so richtig vorstellen, auch wenns erstmal total vernünftig klingt...
Ich könnte mir vorstellen das man direkt an den Mautstationen dosiert also das die Schranke pro Stunde nur eine gewisse Anzahl an Fahrzeugen durchlassen, wie viel die Strecke maximal abkann. Und damit nicht der ganze Brenner zu einem kompletten Stau wird, also ähnlich wie mit einer Blockabfertigung bei Stau im Tunnel.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Es geht ja nicht um die Dosierung, es geht darum, dass die LKW links fahren müssen.
Petz hat geschrieben: 25.06.2024 - 12:25 Ist ja sehr interessant das man lt. Info jetzt mal plant zu jenen Zeiten wo man temporär wegen hohen Verkehrsaufkommens doch zwei Spuren öffnen will, den Schwerverkehr auf die inneren Spuren zu leiten. Den Gedanken hatte ich schon früher mal erläutert und ich sehe es als Trauerspiel das die sogg. Fachleute erst jetzt mal auf diese Idee kommen... :rolleyes:
Die "Experten" hatten die Idee schon lange, man hat sie nur als unpraktikabel verworfen. Ich bin auch nicht davon überzeugt, dass sich das wirklich geändert hat. Da steht, dass das geprüft wird. Ich glaube eher, dass man noch nicht damit rausrücken will, dass es an den Tagen ein absolutes LKW Fahrverbot geben wird. Die Probleme mit der Brücke sind so groß, dass man nicht mal für den Schnellbus nach Osttirol eine Ausnahme zulassen wollte, und der fährt vier mal am Tag. Da riskiert man sicher nicht, dass doch wieder LKW rechts fahren.
Dazu kommt die genannte Problematik der Ein- und Ausleitung dieser gedrehten Verkehrsführung. Ob das dann noch irgendwas bringt darf doch sehr bezweifelt werden.

Interessant ist die Verschiebung der Einschränkungen um ein halbes Jahr. Das passt dann immerhin mit den Angebotsausweitungen auf der Brennerbahn zusammen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Man kann nur hoffen dass die EU jetzt mal saftige Strafen ausstellt. Kann ja nicht sein, dass man eine der wichtigsten Autobahnen Europas so dermaßen marode werden lässt und so den EU-Nachbarländern enormen wirtschaftlichen Schaden zufügt.

Vielleicht würde man dann auch gesetzgeberisch in Wien endlich durchgreifen, damit nicht ständig irgendwelche Querulanten, NIMBYs und BANANAs (build absolutely nothing anywhere near anything) erst durch Gesetze in die Lage versetzt werden, Bauprojekte auf Jahrzehnte zu verzögern, und hier geht es ja sogar so weit, dass ein Ortsbürgermeister von Gries quasi halb Europa blockiert bei einem Erhaltungsbau.

Aber wahrscheinlich würden die Grünen weiter bei Fundamentalopposition bleiben, sie ignorieren inzwischen ja in der Regierung sitzend offizielle Vorgaben der Gesamtregierung (die Umweltministerin hat verbotenerweise in Brüssel für die Renaturierungsrichtlinie gestimmt hat die nur deshalb durchkam), haben auch die Bodenseeschnellstraße und den Lobautunnel blockiert... mit dieser Partei ist einfach kein Staat zu machen. Die wollen aktiv alles was Verkehr und Fortschritt ist verhindern, allenortens möglichst viel Stau provozieren.

Da muss die EU einfach mal die Rechnung präsentieren, wenn man 100 Mio. Euro Bußgeld pro Tag verhängt dann geht das aber ganz schnell.

Derweil haben es die Schweizer geschafft, den Gotthardtunnel nur zwecks Sanierung mit einer zweiten Röhre auszustatten damit es zu keiner Kapazitätsminimierung kommt. Die Segnung einerseits einer mitdenkenden Behörde, die schon vor fast 20 Jahren den Prozess angestoßen hat, weil sie eben 30 Jahre im Voraus Sanierungen plant, andererseits von Volksabstimmungen, die eben eine viel höhere Legitimität haben, da niemand mehr behaupten kann, "die schweigende Mehrheit" zu vertreten, und weil dann kleine Gruppen wie die 10-20% Grünenwähler und andere Querulanten nicht per Koalition das ganze Land blockieren können.

Die Lösung in Ö fürs erste, die sofort funktioniert, wäre übrigens eine Verfassungsänderung (geht auch ohne die Grünen), dass man bestimmte Bauprojekte per Verfassungsbestimmung festlegt, sodass sie höherrangiges Recht sind als die Klage- und Einspruchsrechte, die immer weiter missbraucht werden.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

j-d-s hat geschrieben: 25.06.2024 - 20:48Man kann nur hoffen dass die EU jetzt mal saftige Strafen ausstellt. Kann ja nicht sein, dass man eine der wichtigsten Autobahnen Europas so dermaßen marode werden lässt und so den EU-Nachbarländern enormen wirtschaftlichen Schaden zufügt.
Und das sagt ausgerechnet ein Deutscher dessen Regierungen jahrzehntelang Investitionen in die Infrastruktur so vernachlässigt haben das Straßen, 800 Brücken und das gesamte Schienensystem im Eimer sind und auch noch den vereinbarten Bau der Brennerbasistunnelzulaufstrecke in Bayern blockieren... :evil:
Zuerst kümmere man sich gefälligst um die eigenen Hausaufgaben bevor man im Glashaus mit Steinen wirft... :evil:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von F. Feser »

Es ist selten. Es ist vermutlich zu einfach. Aber ich gebe ausnahmsweise j-d-s in seinen Tiraden recht. Da hat jemand ganz gewaltig gepennt in den letzten Jahrzehnten…
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von GIFWilli59 »

Oder sie haben sich von den Deutschen inspirieren lassen. Wobei die Luegbrücke ja im Gegensatz zu Rahmede oder Salzbachtal noch befahrbar ist.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

j-d-s hat geschrieben: 25.06.2024 - 20:48 Man kann nur hoffen dass die EU jetzt mal saftige Strafen ausstellt. Kann ja nicht sein, dass man eine der wichtigsten Autobahnen Europas so dermaßen marode werden lässt und so den EU-Nachbarländern enormen wirtschaftlichen Schaden zufügt.

Vielleicht würde man dann auch gesetzgeberisch in Wien endlich durchgreifen, damit nicht ständig irgendwelche Querulanten, NIMBYs und BANANAs (build absolutely nothing anywhere near anything) erst durch Gesetze in die Lage versetzt werden, Bauprojekte auf Jahrzehnte zu verzögern, und hier geht es ja sogar so weit, dass ein Ortsbürgermeister von Gries quasi halb Europa blockiert bei einem Erhaltungsbau.

Aber wahrscheinlich würden die Grünen weiter bei Fundamentalopposition bleiben, sie ignorieren inzwischen ja in der Regierung sitzend offizielle Vorgaben der Gesamtregierung (die Umweltministerin hat verbotenerweise in Brüssel für die Renaturierungsrichtlinie gestimmt hat die nur deshalb durchkam), haben auch die Bodenseeschnellstraße und den Lobautunnel blockiert... mit dieser Partei ist einfach kein Staat zu machen. Die wollen aktiv alles was Verkehr und Fortschritt ist verhindern, allenortens möglichst viel Stau provozieren.

Da muss die EU einfach mal die Rechnung präsentieren, wenn man 100 Mio. Euro Bußgeld pro Tag verhängt dann geht das aber ganz schnell.

Derweil haben es die Schweizer geschafft, den Gotthardtunnel nur zwecks Sanierung mit einer zweiten Röhre auszustatten damit es zu keiner Kapazitätsminimierung kommt. Die Segnung einerseits einer mitdenkenden Behörde, die schon vor fast 20 Jahren den Prozess angestoßen hat, weil sie eben 30 Jahre im Voraus Sanierungen plant, andererseits von Volksabstimmungen, die eben eine viel höhere Legitimität haben, da niemand mehr behaupten kann, "die schweigende Mehrheit" zu vertreten, und weil dann kleine Gruppen wie die 10-20% Grünenwähler und andere Querulanten nicht per Koalition das ganze Land blockieren können.

Die Lösung in Ö fürs erste, die sofort funktioniert, wäre übrigens eine Verfassungsänderung (geht auch ohne die Grünen), dass man bestimmte Bauprojekte per Verfassungsbestimmung festlegt, sodass sie höherrangiges Recht sind als die Klage- und Einspruchsrechte, die immer weiter missbraucht werden.
Du hast noch immer nicht verstanden, dass der Kampf gegen den Transit (nicht den Straßenverkehr) Konsens in Österreich ist. Wir haben einfach keinen Bock mehr darauf eure LKW Lawinen zu ertragen, weil man es in De nicht hinbekommt endlich die Alternativen auszubauen und die Italiener zu blöd sind Häfen zu betreiben.

Und ich hab dir schon mal erklärt, dass der Gotthard kein Vergleich ist, dort gibt's nur eine Röhre, bei einer Sperrung gibt es keine reduzierte Kapazität, sondern gar keine mehr.

Und ich weiß auch nicht was das blödsinnige Grünenbashing wieder soll. Ist das ein Reflex? Der Bürgermeister von Gries ist nicht grün.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Wooly »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 25.06.2024 - 23:22 Ist das ein Reflex?
Es ist simple Dummheit. Aber ich denke, JDS wir im Forum belassen, weil so ein wenig Spaß und Aufruhr garantiert sind, und das bringt Traffic. Wie "drüben" Ich habe eh langsam das Gefühl, das die ganzen Forentrolle, ob Alpinforum oder Alpinfans, nur Zweitaccounts von Feser und Chrigel sind, um ein wenig Leben in die Bude zu bringen ... so ein Idiot kann im realen Leben eigentlich niemand sein. .... "drüben" dann halt Mafik & Co ...

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