22.6.2024 Monte Calvagione (Monte Generoso)
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22.6.2024 Monte Calvagione (Monte Generoso)
22.6.2024 Monte Calvagione
Der Monte Calvagione auch bekannt als Monte Generoso ist ein markanter Berg in den Voralpen der italienischen Südschweiz, der sich majestätisch über dem Luganersee erhebt. Mit einer Höhe von 1.704 Metern bietet er einen spektakulären Blick auf die umliegenden Berge und Seen. Der Monte Generoso ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber, sondern auch für Eisenbahnenthusiasten, da er die historische Ferrovia Monte Generoso beherbergt.
Betrachtet man die Geschichte der Ferrovia Monte Generoso, grenzt es fast an ein Wunder, dass man heute im Jahr 2024 noch mit der Bahn auf den Monte Generoso fahren kann. 1871 wurde mit der Rigibahn die erste Zahnradbahn der Alpen gebaut. Diese Rigibahn war die Initialzündung und Inspiration für die Zahnradbahn auf den Generoso, auch bekannt als die "Rigi der Südschweiz". Beide Berge teilen nicht nur ihre Höhenlage und die Nähe zu Seen, sondern sind auch die ersten großen Voralpengipfel - der eine von Norden, der andere von Süden gesehen.
In nur zwei Jahren Bauzeit wurde die Bahn von Capo Lago über San Nicolao und Bellavista bis zur Spitze des Monte Generoso gebaut. Am 5. Juni 1890 nahm die Monte Generoso-Bahn ihren Betrieb auf. Zur Eröffnung standen sechs Dampflokomotiven der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) zur Verfügung, die ausschließlich mit Zahnradantrieb ausgestattet waren. Nach dem gleichen Konzept wurden auch andere Zahnradbahnen wie die Brienz-Rothorn-Bahn (1892), die Zahnradbahn Gion-Rochers de Naye (ebenfalls 1892) und die Snowdon Mountain Railway (1896) realisiert.
Trotz anfänglicher Erfolge blieben die erwarteten Fahrgastzahlen aus. Insbesondere die erhofften italienischen Gäste aus dem nahegelegenen Mailand blieben fern. Bereits 1904 musste die Gesellschaft liquidiert werden, und auch der zweite Versuch von 1909 endete 1914 mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Konkurs. 1916 wurde die Bahn von einer neuen Gesellschaft übernommen, die jedoch schon 1921 erneut in finanzielle Schwierigkeiten geriet und durch eine Kapitalerhöhung, größtenteils durch italienische Aktionäre, gerettet werden musste. 1939, mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, wurde der Betrieb komplett eingestellt. Die Bahn war zuletzt nur noch zwei Monate im Sommer in Betrieb, während die Loks den Rest des Jahres im Schuppen standen. Ein Rückbau schien unausweichlich.
Am 15. August 1888, zwei Jahre vor der Eröffnung der Monte Generoso-Bahn, wurde in Zürich Gottlieb Duttweiler geboren. Zu dieser Zeit wurde wohl gerade der Spatenstich für die Bahn gesetzt, über deren Schicksal Duttweiler später entscheiden würde. Er lernte bei der Zürcher Handelsfirma Pfister & Sigg das Rohwarengeschäft und übernahm die Firma 1917, die jedoch 1920 in Konkurs ging. 1925 begann Duttweiler, mit fünf Verkaufslastwagen Waren des täglichen Bedarfs zu verkaufen und gründete so das Schweizer Detailhandelsunternehmen Migros. Sein Erfolgsgeheimnis lag darin, den Zwischenhandel auszuschalten und die Waren direkt an die Verbraucher zu liefern. Es folgten Verkaufsgeschäfte, und als viele Produzenten die Migros boykottierten, begann Duttweiler, seine Waren selbst zu kopieren und zu produzieren. Im Laufe der Jahre entstanden immer mehr Filialen.
Gottlieb Duttweiler war sozial eingestellt und vermachte die Migros bereits 1941 ihrer Kundschaft, indem er das Unternehmen in eine Genossenschaft umwandelte. An diesem Punkt kreuzen sich wieder die Wege von Duttweiler und der Monte Generoso-Bahn. Da Duttweiler mittlerweile auch in den Kultur-, Reise- und Feriensektor expandieren wollte, setzte er sich für die Erhaltung der Bahn ein, und so übernahm die Migros die Bahn, die am 12. März 1941 wiedereröffnet wurde.
Auch am Generoso bemühte sich die Migros, eine Lösung für den Ersatz der mittlerweile 60 Jahre alten Dampfloks zu finden. Die einfache Lösung bestand darin, die Dampflokomotiven zu Dieselloks umzubauen. So wurden aus den Loks 5 und 6 die Dieselloks 1 und 2 mit der Bezeichnung Hm 2/3 1 und 2. 1957 endete das Dampfzeitalter endgültig. Es wurden zwei neue Dieseltriebwagen von SIG/Büssing mit der Bezeichnung Bhm 2/4 gekauft.
Für die Migros war die Bahn eine Erfolgsgeschichte. Mit einfachen Mitteln konnte sie sich über Wasser halten und durch günstige Fahrpreise Gäste aus der Deutschschweiz anziehen. Sogar ein Monte Generoso-Kuchen wurde eingeführt. 1982 erfolgte der letzte große Schritt für die Bahn: die Elektrifizierung. Zusammen mit der Zahnradbahn Montreux–Rochers-de-Naye wurden vier nahezu identische Doppeltriebwagen Bhe 4/8 11–14 von SLM & Siemens Albis beschafft. Diese Triebwagen sind bis auf einige Details, wie beispielsweise die fehlende Vielfachsteuerung, baugleich mit den Triebwagen der Rochers-de-Naye-Bahn.
2010 musste das Hotel auf dem Gipfel aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, da der Boden, auf dem das Hotel stand, zu rutschen begann. Von 2014 bis 2017 war die Bahn geschlossen, und auf dem Berg wurde ein neues Bergrestaurant des Tessiner Stararchitekten Mario Botta gebaut. Am 29. März 2017 wurde das neue Restaurant Fiore di pietra (Steinblume) eröffnet. Seither ist auch die Bahn wieder in Betrieb. Angesichts der Besucherströme, die diesen Sommer den Berg erklommen haben, hoffe ich, dass diese Bahn mit ihrer abenteuerlichen Geschichte noch lange bestehen bleibt. Sie ist die einzige mir bekannte Bergbahn, die einem Großverteiler gehört.
Leider ist der Fahrplan der Monte Generoso-Bahn mittlerweile stark ausgedünnt worden. Die Züge verkehren seltener als früher, was dazu führt, dass man am Morgen erst kurz vor 11 Uhr den Gipfel erreicht. Für viele Besucher, die frühzeitig die atemberaubende Aussicht genießen oder längere Wanderungen unternehmen möchten, ist dies nicht ideal. Daher bietet es sich an, mit dem Auto auf den Berg zu fahren, um früher dort zu sein und mehr Zeit für Aktivitäten und Erkundungen auf dem Monte Generoso zu haben. Diese Flexibilität ermöglicht es, den gesamten Tag auf dem Berg zu verbringen und das volle Spektrum an Möglichkeiten, die der Monte Generoso bietet, auszuschöpfen.
Betrachtet man die Geschichte der Ferrovia Monte Generoso, grenzt es fast an ein Wunder, dass man heute im Jahr 2024 noch mit der Bahn auf den Monte Generoso fahren kann. 1871 wurde mit der Rigibahn die erste Zahnradbahn der Alpen gebaut. Diese Rigibahn war die Initialzündung und Inspiration für die Zahnradbahn auf den Generoso, auch bekannt als die "Rigi der Südschweiz". Beide Berge teilen nicht nur ihre Höhenlage und die Nähe zu Seen, sondern sind auch die ersten großen Voralpengipfel - der eine von Norden, der andere von Süden gesehen.
In nur zwei Jahren Bauzeit wurde die Bahn von Capo Lago über San Nicolao und Bellavista bis zur Spitze des Monte Generoso gebaut. Am 5. Juni 1890 nahm die Monte Generoso-Bahn ihren Betrieb auf. Zur Eröffnung standen sechs Dampflokomotiven der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) zur Verfügung, die ausschließlich mit Zahnradantrieb ausgestattet waren. Nach dem gleichen Konzept wurden auch andere Zahnradbahnen wie die Brienz-Rothorn-Bahn (1892), die Zahnradbahn Gion-Rochers de Naye (ebenfalls 1892) und die Snowdon Mountain Railway (1896) realisiert.
Trotz anfänglicher Erfolge blieben die erwarteten Fahrgastzahlen aus. Insbesondere die erhofften italienischen Gäste aus dem nahegelegenen Mailand blieben fern. Bereits 1904 musste die Gesellschaft liquidiert werden, und auch der zweite Versuch von 1909 endete 1914 mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Konkurs. 1916 wurde die Bahn von einer neuen Gesellschaft übernommen, die jedoch schon 1921 erneut in finanzielle Schwierigkeiten geriet und durch eine Kapitalerhöhung, größtenteils durch italienische Aktionäre, gerettet werden musste. 1939, mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, wurde der Betrieb komplett eingestellt. Die Bahn war zuletzt nur noch zwei Monate im Sommer in Betrieb, während die Loks den Rest des Jahres im Schuppen standen. Ein Rückbau schien unausweichlich.
Am 15. August 1888, zwei Jahre vor der Eröffnung der Monte Generoso-Bahn, wurde in Zürich Gottlieb Duttweiler geboren. Zu dieser Zeit wurde wohl gerade der Spatenstich für die Bahn gesetzt, über deren Schicksal Duttweiler später entscheiden würde. Er lernte bei der Zürcher Handelsfirma Pfister & Sigg das Rohwarengeschäft und übernahm die Firma 1917, die jedoch 1920 in Konkurs ging. 1925 begann Duttweiler, mit fünf Verkaufslastwagen Waren des täglichen Bedarfs zu verkaufen und gründete so das Schweizer Detailhandelsunternehmen Migros. Sein Erfolgsgeheimnis lag darin, den Zwischenhandel auszuschalten und die Waren direkt an die Verbraucher zu liefern. Es folgten Verkaufsgeschäfte, und als viele Produzenten die Migros boykottierten, begann Duttweiler, seine Waren selbst zu kopieren und zu produzieren. Im Laufe der Jahre entstanden immer mehr Filialen.
Gottlieb Duttweiler war sozial eingestellt und vermachte die Migros bereits 1941 ihrer Kundschaft, indem er das Unternehmen in eine Genossenschaft umwandelte. An diesem Punkt kreuzen sich wieder die Wege von Duttweiler und der Monte Generoso-Bahn. Da Duttweiler mittlerweile auch in den Kultur-, Reise- und Feriensektor expandieren wollte, setzte er sich für die Erhaltung der Bahn ein, und so übernahm die Migros die Bahn, die am 12. März 1941 wiedereröffnet wurde.
Auch am Generoso bemühte sich die Migros, eine Lösung für den Ersatz der mittlerweile 60 Jahre alten Dampfloks zu finden. Die einfache Lösung bestand darin, die Dampflokomotiven zu Dieselloks umzubauen. So wurden aus den Loks 5 und 6 die Dieselloks 1 und 2 mit der Bezeichnung Hm 2/3 1 und 2. 1957 endete das Dampfzeitalter endgültig. Es wurden zwei neue Dieseltriebwagen von SIG/Büssing mit der Bezeichnung Bhm 2/4 gekauft.
Für die Migros war die Bahn eine Erfolgsgeschichte. Mit einfachen Mitteln konnte sie sich über Wasser halten und durch günstige Fahrpreise Gäste aus der Deutschschweiz anziehen. Sogar ein Monte Generoso-Kuchen wurde eingeführt. 1982 erfolgte der letzte große Schritt für die Bahn: die Elektrifizierung. Zusammen mit der Zahnradbahn Montreux–Rochers-de-Naye wurden vier nahezu identische Doppeltriebwagen Bhe 4/8 11–14 von SLM & Siemens Albis beschafft. Diese Triebwagen sind bis auf einige Details, wie beispielsweise die fehlende Vielfachsteuerung, baugleich mit den Triebwagen der Rochers-de-Naye-Bahn.
2010 musste das Hotel auf dem Gipfel aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, da der Boden, auf dem das Hotel stand, zu rutschen begann. Von 2014 bis 2017 war die Bahn geschlossen, und auf dem Berg wurde ein neues Bergrestaurant des Tessiner Stararchitekten Mario Botta gebaut. Am 29. März 2017 wurde das neue Restaurant Fiore di pietra (Steinblume) eröffnet. Seither ist auch die Bahn wieder in Betrieb. Angesichts der Besucherströme, die diesen Sommer den Berg erklommen haben, hoffe ich, dass diese Bahn mit ihrer abenteuerlichen Geschichte noch lange bestehen bleibt. Sie ist die einzige mir bekannte Bergbahn, die einem Großverteiler gehört.
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Zuletzt geändert von ATV am 24.06.2024 - 14:16, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: 22.6.2024 Monte Calvagione
Danke für den ausführlichen Bericht. Gefühlt sieht das alles noch so aus wie 1986 als ich mit einer Jugendfreizeit in Caprino war und wir auch einmal auf den Berg gefahren sind.
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Re: 22.6.2024 Monte Calvagione
Michi, das sind wirklich wahnsinnige Bilder. das Titelbild ist der Hammer und würde definitiv in den Kalender gehören 
Danke für die Einblicke in die Geschichte und die spannenden Fakten zur Migros
Die Bottas Bude muss man aber schon mögen… sieht so n bisschen nach James Bond Bösewicht Hauptquartier aus oder?
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Re: 22.6.2024 Monte Calvagione
Noch ein paar Fotos welche ich mit der Kamera nicht mit dem Handy gemacht habe:
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Re: 22.6.2024 Monte Calvagione (Monte Generoso)
Noch in Bewegtbild:
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Direktlink
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Re: 22.6.2024 Monte Calvagione (Monte Generoso)
Spannende Bahn, die ich so noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Insbesondere die Bilder vom Grat sind absolut spektakulär, vielen Dank dafür. Und kann mich @F. Feser nur anschließen. Das Titelbild gehört auf jeden Fall in irgendeinen Kalender. Dachte zuerst, dass 800mm Spurweite doch eher schmal wären für eine Zahnradbahn. Hab dann aber feststellen müssen, dass das doch gar nicht mal so unüblich zu sein scheint, zumindest in der Schweiz. Aber gibts noch eine Bahn mit weniger Spurweite? 750/760mm oder noch weniger?
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Re: 22.6.2024 Monte Calvagione (Monte Generoso)
Mal abgesehen von Parkeisenbahnen gibt es aktuell nur noch die Bahnlinie Diakopto–Kalavryta am Golf von Korinth in Griechenland mit 750mm, allerdings eine gemischte Adhäsions/Zahnradbahn.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrec ... lavryta%20(griechisch,Diakopto%20am%20Golf%20von%20Korinth%20(
Die 800mm mit System Abt sind relativ standartisiert wenn man von etwas was 1889 gebaut wurde sowas sagen kann. Aber die Fahrzeuge sind zwischen der FMG, GMN und BRB sowie teilweise sogar Snowdon austauschbar. Teilweise gibt es Fahrzeuge welche auf allen 3 Bahnen mit 800mm System Abt in der Schweiz fahren/gefahren sind:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrec ... lavryta%20(griechisch,Diakopto%20am%20Golf%20von%20Korinth%20(
Die 800mm mit System Abt sind relativ standartisiert wenn man von etwas was 1889 gebaut wurde sowas sagen kann. Aber die Fahrzeuge sind zwischen der FMG, GMN und BRB sowie teilweise sogar Snowdon austauschbar. Teilweise gibt es Fahrzeuge welche auf allen 3 Bahnen mit 800mm System Abt in der Schweiz fahren/gefahren sind:
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Re: 22.6.2024 Monte Calvagione (Monte Generoso)
Gerade bei reinen Zahnradbahnen ist 800mm in der Schweiz eine übliche Spurweite:Dachte zuerst, dass 800mm Spurweite doch eher schmal wären für eine Zahnradbahn. Hab dann aber feststellen müssen, dass das doch gar nicht mal so unüblich zu sein scheint, zumindest in der Schweiz.
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Meterspur gibt es nur noch 3 reine Zahnradbahnen und Normalspur sind es noch 2.
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Re: 22.6.2024 Monte Calvagione (Monte Generoso)
Schöner Bericht. Danke
Die Dienstfahrt am Morgen nimmt keine Wanderer mit?
Dann gibt es noch die Dampflok der BRB die in Grossbritanien auf der Snowdon ein Gastspiel gab.
https://www.youtube.com/watch?v=e87Ljq6ZF8Y
Die Dienstfahrt am Morgen nimmt keine Wanderer mit?
Dann gibt es noch die Dampflok der BRB die in Grossbritanien auf der Snowdon ein Gastspiel gab.
https://www.youtube.com/watch?v=e87Ljq6ZF8Y
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Re: 22.6.2024 Monte Calvagione (Monte Generoso)
Leider nicht.
Konnte leider nicht die ganze Strecke befahren.philippe ch hat geschrieben: 10.07.2024 - 20:08 Dann gibt es noch die Dampflok der BRB die in Grossbritanien auf der Snowdon ein Gastspiel gab.
https://www.youtube.com/watch?v=e87Ljq6ZF8Y
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