Mr400Liter hat geschrieben:
Ich vemute sogar, dass das die erste große Second-Hand-Pendelbahn wäre...
Nicht ganz,. Die 1. Generation Pendelbahn von Disentis nach Caischvadera von 1971 wurde 2007 nach Grönland transportiert, allerdings nicht für touristische Zwecke sondern für den Bergbau, wurde aber nie fertiggestellt.
Jaaa, das hätte echt was... Mölltaler Gletscher ist ein interessantes Gebiet und aus dem Salzburger Land zwar nah, aber mit dem Auto verdammt schlecht zu erreichen
Mr400Liter hat geschrieben: 10.06.2024 - 09:59
Jaaa, das hätte echt was... Mölltaler Gletscher ist ein interessantes Gebiet und aus dem Salzburger Land zwar nah, aber mit dem Auto verdammt schlecht zu erreichen
Wie du richtig sagst "hätte", ich würde diese oder eine andere Bahn gerne sehen, es gäbe ja auch eine Vielzahl von Argumenten... Der Mölltaler Gletscher bräuchte einen zweiten Zubringer, Alternative Tunnelbahn, höher gelegen als Kitz, skifahrerisch weit interessanter als Kitz (mMn) etc. etc.
Aber man hat das Projekt in den 70er, 80er, 90er und 00er nicht durchgebracht da wird es in den 2020ern nicht einfacher zumal es ja noch nicht mal ein Projekt ist sondern ein Hirngespinst von ein paar AFlern.
@Mr400Liter wenn man es mit der Tauernschleuse gut timed dann braucht man bis man am Schnee ist von Salzburg Stadt nur ca. 10-15min länger am Mölltaler als aufs Kitz, das ist es mir ob des Andrangs jedes Mal wert (leider ist das für nächsten Winter keine Option)
seiiim hat geschrieben: 10.06.2024 - 10:47
@Mr400Liter wenn man es mit der Tauernschleuse gut timed dann braucht man bis man am Schnee ist von Salzburg Stadt nur ca. 10-15min länger am Mölltaler als aufs Kitz, das ist es mir ob des Andrangs jedes Mal wert (leider ist das für nächsten Winter keine Option)
Danke für die Info, dann gehts vermutlich mit dem Zug aus dem Pongau wirklich schnell. Aber Zug und Ski war für mich noch nie wirklich eine Option - aber das werd ich mir dann echt mal überlegen.
markus hat geschrieben: 29.05.2024 - 09:20
Leicht wird das sicher nicht. Wie oft wurden solche Bahnen denn überhaupt schon umgesetzt? Wir haben ja eine gebrauchte 4er KSB im Jahr 2004 wieder aufgestellt und das war schon der Wahnsinn im Nachhinein.
Und wir kauften damals schon für 700000 euro eine neue Steuerung dazu weil die aus dem Jahr 93 komplett veraltet war. Und die aus 2004 ist es inzwischen auch wieder.....
Ich vemute sogar, dass das die erste große Second-Hand-Pendelbahn wäre...
markus hat geschrieben: 29.05.2024 - 09:20
Leicht wird das sicher nicht. Wie oft wurden solche Bahnen denn überhaupt schon umgesetzt? Wir haben ja eine gebrauchte 4er KSB im Jahr 2004 wieder aufgestellt und das war schon der Wahnsinn im Nachhinein.
Und wir kauften damals schon für 700000 euro eine neue Steuerung dazu weil die aus dem Jahr 93 komplett veraltet war. Und die aus 2004 ist es inzwischen auch wieder.....
Ich vemute sogar, dass das die erste große Second-Hand-Pendelbahn wäre...
Kabinen wurden doch vor nicht all zu langer Zeit auch im Fassatal getauscht? Da fährt ja jetzt auch die PB Col dei Rossi mit Kabinen der alten Ciampac-Bahn?
Mr400Liter hat geschrieben: 17.06.2024 - 13:16
Kabinen wurden doch vor nicht all zu langer Zeit auch im Fassatal getauscht? Da fährt ja jetzt auch die PB Col dei Rossi mit Kabinen der alten Ciampac-Bahn?
Genau!
Und die Pendelbahn Brevent fährt mit den Kabinen der alten Flégère Pendelbahn
Eine Verwertung von einzelnen Teilen der für eine Pendelbahn doch noch nicht alten Schlossalmbahn ist schon wahrscheinlich. Aber ob wirklich jemand die gesamte Anlage kauft...
Kreon100 hat geschrieben: 24.06.2024 - 14:52
Witzig, dass dieses Thema immer wieder auftaucht. Das ist sowas von tot, so schön das wäre. Es gibt eine Entscheidung des Land Salzburg, dass im Kerngebiet des Nationalpark Hohe Tauern keine neuen Liftanlagen gebaut werden dürfen. Nur noch Bestandsschutz. Das gilt sowohl für Seilnahnen als auch für Tunnelbauten.
Das ist mir durchaus bewusst, dass das aktuell ein Hirngespinst ist. Aber Totgesagte Leben länger. Die Hofgasteiner haben eine PB zu verkaufen, dort könnte man eine aufstellen und der Mölltaler braucht eine Attraktivitätssteigerung. Und wenn ebendieser Nationalpark von einer Straße getrennt werden kann bzw. sich um diese herumlegt oder in Stuttgart sich eine Schutzzone für Mineralwasservorkommen dankenswerterweise an den Bahnhofsbau anpasst oder oder oder (es gibt zig Beispiele, gefühlt hat jede Alpenregion ihr Prestigeprojekt) dann wird man wohl noch träumen dürfen... Raumordnungs- und Flächenwidmungspläne können auch geändert werden, wir haben ja aktuell auch eine schwarz-blaue Landesregierung.
Fake News gibt’s leider auch hier im Forum zur Genüge.
Da wird halt einfach irgendwas behauptet oder erfunden.
So lange es nicht widerlegt wird, wirds schon passen.
Das Projekt hat mittlerweile auch keine Unterstützung mehr bei den Einheimischen, so jedenfalls mein Eindruck. Ich selbst freue mich eigentlich über jeden Seilbahn Neubau und war jahrelang immer wieder von den neuen Gerüchten -zuletzt ja der Ausbau des alten Bergwerksstollen nach Heiligenblut- elektrisiert. Mittlerweile liebe ich aber Sport-Gastein gerade auch im Sommer wegen dieser nahezu unberührten hochalpinen Wildnis von der Bushaltestelle weg.
Wäre da eher für einen Ausbau an der Schlossalm. Meine Favoriten wären Ersatz Schlossalmhochalm Schlepper durch Sessellift vom Abzweig Angertal-Ziehweg (H31) und Ersatz Stubner-Alm-Schlepper durch Gondel vom Bahnhof Angertal/Hartlgut mit Mittelsstation etwas unterhalb Abzweig B11/B12. Und dann würde ich noch einen Sessellift etwas südlich von der Bellevue-Alm bis oberhalb der Mittelsstation der Gondel setzen, auf der Trasse des früheren Schleppers.
Wenn das fertig ist, würde ich mir noch einmal den Graukogel anschauen.
@Kreon100
Das mit der Unterstützung der Einheimischen würde ich so nicht sagen. Formulieren wir es mal so: Es bräuchte sicher einiges an Überzeugungsarbeit und auf die Gemeinde(n) bezogenes "internes" Marketing für das Projekt aber von all den größeren Erschließungsprojekten /-gerüchten ist das den Gasteinern sicher noch das liebste. Lieber als Verbindung Graukogel-Stubnerkogel oder Ausbau Graukogel. Auch im Gasteiner Tal hat man erkannt was der Klimawandel macht und dass man hier in einer aussichtsreichen Position wäre davon zu profitieren. Voraussetzung natürlich entsprechendes Konzept, neue Bergbahngesellschaft für den Mölltaler usw. damit man nicht die Bahn "für" die Mölltaler baut.
Betreffend Ausbaupläne: Freue mich immer wenn jemand an seinen Gedanken teilhaben lässt, finde ich durchaus spannende Ideen. Grundsätzlich keine schlechten Überlegungen wobei ich jene vom SchlosshochalmSL für mich persönlich am besten finde.
Zum Thema Anbindung Bahnhof Angertal gebe ich zu bedenken, dass bahntechnisch die Entwicklung im Gasteiner Tal halt in die andere Richtung läuft. Nur der Bahnhof Hofgastein wird so umgebaut, dass er auch von Zügen einer neuen Generation genutzt werden kann (irgendwas gab's da mit modernen ICE/RailJet betr. Bahnsteighöhe und Bahnsteiglänge). In absehbarer Zukunft werden also nicht mehr alle 3 Bahnhöfe von Schnellzügen angefahren werden. Für mich schreit das nach einer Lösung mit der S-Bahn ab Schwarzach oder St. Johann aber das haben nicht die BB sondern die ÖBB zu entscheiden. Idealerweise nimmt man sich ein Vorbild in Südtirol und installiert einen "Ski-Zug" (dann gerne auch gleich bis Mallnitz) (*träum*)
Stubnerkogelostseite halte ich für am wenigsten notwendig da keine interessante Piste erschlossen wird, es von den genannten Projekten am niedrigsten ist, und es in dieser Form kapazitätsmäßig wenig bringt.
Die Geländekammer nördlich der Hohen Scharte gäbe ja skitechnisch enorm viel her, ebenso jene in südwestlicher Verlängerung von der Jungeralm (nordseitige Ausrichtung) aber zumindest zu ersterer gibt es ein interne Vereinbarung diese nicht lifttechnisch zu erschließen.
Wobei ich jetzt sagen muss, dass ich die Gondel runter zur Eisenbahn (BHF Angertal) nicht schlecht finde. Ich als Pongauer kenne natürlich die Eisenbahnsituation im Gasteinertal ziemlich gut und glaube auch nicht, dass es jemals eine Reaktivierung des Bahnhofs Angertal geben wird, würde die Bahn aber aus schifahrerischer Sicht doch ganz interessant finden. Die "Stromleitungspiste" ist meine Lieblingspiste im Gasteinertal, aktuell meide ich die Piste jedoch bzw. fahre sie relativ selten, da es dann -im Anschluss an die Ziehwege- schwierig ist, ohne anzutauchen wieder zu den Bahnen zurückzukommen. Gerade im Frühjahr bei nassem Schnee alles andere als spaßig.
Auch würde die Bahn bei intelligenter Trassierung und Mittelstation dort, wo die Piste in den Ziehweg übergeht, eigentlich fast durchgehend über bestehenden Pistenflächen verlaufen, zumindest in der 2. Sektion.
Mr400Liter hat geschrieben: 03.07.2024 - 14:15
Auch würde die Bahn bei intelligenter Trassierung und Mittelstation dort, wo die Piste in den Ziehweg übergeht, eigentlich fast durchgehend über bestehenden Pistenflächen verlaufen, zumindest in der 2. Sektion.
Thema Interessantheit der Abfahrt bin ich voll bei euch.
Wie würdet ihr denn die Bahn legen? Mit Bergstation im Bereich der SL Bergstation ist eine Abfahrt nach Bad Gastein, und damit Alternative zur Senderbahn, möglich.
Gesetzten Falles, dass man die Talstation der Gondel nicht wegen der Bahnanbindung macht, warum dann nicht gleich runter bis zum eurogast als weiterer Zubringer ohne Talabfahrt mit Mittelstation?
Der SL endet in Fahrtrichtung gesehen mit der Bergstation rechts von diesem kleinen Hügel. Wenn man die Bergstation der Gondel auf die linke Seite des Hügels setzen würde (in den Bereich des Ziehwegs Bad Gastein—>Angertal), wären alle Richtungen ab dem Ausstieg möglich und wenn man die Linie bei Google Earth zieht, müssten dann maximal 20 Bäume oder so für die 2. Sektion dran glauben.
seiiim hat geschrieben: 03.07.2024 - 14:00
Nur der Bahnhof Hofgastein wird so umgebaut, dass er auch von Zügen einer neuen Generation genutzt werden kann (irgendwas gab's da mit modernen ICE/RailJet betr. Bahnsteighöhe und Bahnsteiglänge). In absehbarer Zukunft werden also nicht mehr alle 3 Bahnhöfe von Schnellzügen angefahren werden.
Ich dachte, dass das nur ein Übergangsproblem von Dezember 2023 bis Juli 2024 ist: In der Zeit halten die ICE4 nur in Bad Hofgastein an einem Provisorium. Ich glaube gelesen zu haben, dass während der Sperre des Tauerntunnels Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein auf eine Bahnsteighöhe von 55cm umgebaut werden, damit danach die ICE4 an allen drei Stationen halten können.
Also ich hatte mich im Dezember oder Januar, als ich erstmals von dem Provisorium betroffen war, informiert und eine Stellungnahme des Bad Gasteiner Bürgermeisters gelesen. Der war sehr zufrieden mit den Umständen. Einmal betrifft es ja nur zwei Züge an Tag je Richtung und zum anderen wird der Bahnhof in Bad Gastein nächstes Jahr modernisiert und an die neuen Züge angepasst. Die ÖBB wollte jetzt eben nicht Holzbohlen provisorisch in allen drei Bahnhöfen verlegen.
Wenn im März der Tunnel nach Mallnitz wegen Renovierung gesperrt wird, nutzt die ÖBB die Zeit, um Bad Gastein als KNOTENPUNKT auszubauen. Das hängt wiederum mit erhöhtem Zugaufkommen zusammen, der durch die neue Ost-West Spange nördlich von Graz entsteht. Auf dieser neuen Trasse wird dann viel Verkehr aus Wien "unten rum" geleitet. Bad Gastein wird der Hauptbahnhof im Gasteiner Tal
seiiim hat geschrieben: 03.07.2024 - 14:00
(...)
Betreffend Ausbaupläne: Freue mich immer wenn jemand an seinen Gedanken teilhaben lässt, finde ich durchaus spannende Ideen. Grundsätzlich keine schlechten Überlegungen wobei ich jene vom SchlosshochalmSL für mich persönlich am besten finde.
Zum Thema Anbindung Bahnhof Angertal gebe ich zu bedenken, dass bahntechnisch die Entwicklung im Gasteiner Tal halt in die andere Richtung läuft. Nur der Bahnhof Hofgastein wird so umgebaut, dass er auch von Zügen einer neuen Generation genutzt werden kann (irgendwas gab's da mit modernen ICE/RailJet betr. Bahnsteighöhe und Bahnsteiglänge). In absehbarer Zukunft werden also nicht mehr alle 3 Bahnhöfe von Schnellzügen angefahren werden. Für mich schreit das nach einer Lösung mit der S-Bahn ab Schwarzach oder St. Johann aber das haben nicht die BB sondern die ÖBB zu entscheiden. Idealerweise nimmt man sich ein Vorbild in Südtirol und installiert einen "Ski-Zug" (dann gerne auch gleich bis Mallnitz) (*träum*)
Stubnerkogelostseite halte ich für am wenigsten notwendig da keine interessante Piste erschlossen wird, es von den genannten Projekten am niedrigsten ist, und es in dieser Form kapazitätsmäßig wenig bringt.
Die Geländekammer nördlich der Hohen Scharte gäbe ja skitechnisch enorm viel her, ebenso jene in südwestlicher Verlängerung von der Jungeralm (nordseitige Ausrichtung) aber zumindest zu ersterer gibt es ein interne Vereinbarung diese nicht lifttechnisch zu erschließen.
Also ich glaube, wir müssen nächste Saison wirklich mal die Bad Gasteiner Seite zusammen abfahren
Die Talabfahrt nonstop vom Gipfel weg mit den zwei Varianten, den drei Steilstücken und den "FIS-Kehren" am Vormittag bei leerer Piste gehören für mich zu den Highlights des Skitages. Nach meiner Vorstellung würde da auch die Reaktivierung des langen Steilhangs knapp oberhalb der Bellevue-Alm mit einhergehen. Ein weiterer Vorteil wäre, dass bei Sturm und geschlossener Sektion II der Gondel auch in Bad Gastein ein paar mehr Varianten möglich wären.
Zu dem Ausbau der Bahnhöfe, siehe meinen anderen Post. Ich kann mich noch erinnern, dass in den 80er Jahren der Bahnhof Angertal als Rückbringer zum Bahnhof Bad Gastein genutzt wurde. Da kam so ein bisschen Davos-Feeling auf. Die B11 (sprich: B ölf) gehört auch zu meinen absoluten Lieblingspisten. Den Zieher am Ende stehe ich mittlerweile aber nicht mehr gerne in Schusshocke durch und wenn man da gerade auf die B12 durchzuziehen könnte, wäre der Hang noch besser. Hatte das jetzt auch nur mal amateurhaft auf Google Maps geschaut, aber Platz wäre da etwas unterhalb des Ziehhers für eine Mittelsstation. Auch da wäre der Vorteil, dass die Bahn bei Sturm als Verbindung dienen könnte, wenn sie nach meiner Vorstellung beim jetzigen Ausstieg des Stubner-Alm-Schleppers enden würde.
Bei Schlossalm-Hochalm wäre für mich der Gewinn vor allem in der Erschließung einer sicheren Verbindung ins Angertal und natürlich die Auswertung der Piste direkt neben dem Schlepper, die von der Ausrichtung, Neigung, Gefälle und Breite ein traumhafter Hang ist, leider zu kurz. Bei einem Sessel dort könnte man schön in den Hamburger Graben rein ziehen und dann auch öfter vom Ochsensattel (?), also H32 powdern. Da ist bisher immer bisschen umständlich, den Hang zu wiederholen.
Aber freue mich, dass die Gedankenspiele Resonanz finden.