Olympische Winterspiele 2030 in den Französischen Alpen und 2034 in Salt Lake City - Utah

... tauscht euch aus über Alpinsport (auch Wettkampfsport) und eure Ausrüstung!
CrystalMountain
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Olympische Winterspiele 2030 in den Französischen Alpen und 2034 in Salt Lake City - Utah

Beitrag von CrystalMountain »

Die Olympischen Winterspiele 2030 werden nicht in Sapporo / Japan stattfinden.
Die Ausrichter-Stadt von 1972 hat den Bewerbungsprozess für 2030 gestoppt.
Der Rückzug folgt auf das Bekanntwerden des Korruptionsskandals im Zusammenhang mit den Sommerspielen von Tokio 2021, dies ist aber nicht der ausschließliche Grund.

"Das JOC ist zu dem Schluss gekommen, dass ein übereiltes und schlechtes Vorgehen bei der Bewerbung zu einer unheilbaren Wunde für die Olympische Bewegung führen könnte", sagte JOC-Präsident Yasuhiro Yamashita, der eine Bewerbung für "2034 oder später" vorschlug.

Das nordjapanische Sapporo hatte bereits 1972 die Winterspiele ausgerichtet und galt als ein Favorit auf die Spiele in sechseinhalb Jahren. Jüngsten Umfragen in der Region zufolge ist die Unterstützung für die Großveranstaltung zuletzt aber stark gesunken.
https://www.sportschau.de/wintersport/s ... g-100.html

Die alpinen Skirennen hätten dann in Niseko stattfinden sollen:
https://www.niseko.ne.jp/en/news/niseko ... ics-venue/

Ernsthaftes Interesse haben damit derzeit noch Salt Lake City in den USA, Stockholm in Schweden sowie die beiden Alpen-Regionen Frankreichs.

EDIT: Ob Sapporo sich überhaupt für 2034 bewerben kann, ist fraglich, da das IOC 2024 eine Doppelvergabe für die Spiele 2030 und 2034 erwägt (s.u.).
Zuletzt geändert von CrystalMountain am 24.07.2024 - 12:28, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Olympische Winterspiele 2030 - Sapporo JPN verzichtet

Beitrag von Arlbergfan »

Niseko ist eh schon so ne Immobilienblase und generell zu teuer. Passt gut, wenn es nicht dort stattfindet! Nagano wäre generell geiler!
EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
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Re: Olympische Winterspiele 2030 - Sapporo JPN verzichtet

Beitrag von CrystalMountain »

Im Zuge von IOC-Beratungen hat die "Future Host Commission" dem "Executive Board" mehrere Vorschläge unterbreitet, wie in Zukunft unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels die Olympischen und Paralympischen Winterspiele bezüglich der Wahl der Austragungsorte und Gestaltung des sportlichen Programms angepasst werden können bzw. müssen.

https://olympics.com/ioc/news/ioc-eb-su ... allocation

kurze Zusammenfassung:
- Vorschrift zur Nutzung von bereits bestehenden oder temporären Austragungsorten (Nachhaltigkeit)
- Austragungsorte für Schneesportarten (u.a. Ski Alpin) sollten mindestens bis zur Mitte des Jahrhunderts klimazuverlässig sein
(>> Olympische Spiele im Februar und Paralympische Spiele im März)
- laut einer Studie gibt es derzeit 10 Länder/Orte, die bis 2040 geeignet wären und gleichzeitig Interesse an der Austragung von Winterspielen hätten
- Vorschlag: 2024 Durchführung einer Doppelvergabe für die Spiele 2030 und 2034, sofern bis dahin die Kandidaten alle Voraussetzungen erfüllen

Wenn es zur Doppelvergabe kommt, kann sich Sapporo / Japan ja jetzt erstmal entspannt zurücklehnen und sich dann auf 2038 konzentrieren...
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von CrystalMountain »

Doppelvergabe ist fix:
Bei der IOC-Generalversammlung in Mumbai wurde jetzt beschlossen,
im kommenden Jahr 2024 sowohl die Winterspiele 2030 als auch 2034 an Ausrichterstädte zu vergeben.

https://www.sportschau.de/olympia/ioc-d ... e-100.html
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Chlosterdörfler »

Die Schweiz kann zum ersten (para-)olympischen «Host Country» der Geschichte werden und Olympische und Paralympische Winterspiele organisieren, welche die Transformation in eine nachhaltige Gesellschaft in der Schweiz über den Sport hinaus fördern.

Veröffentlichte Machbarkeitsstudie, die Swiss Olympic zusammen mit den olympischen Wintersportverbänden und Swiss Paralympic erarbeitet hat, zeigt, dass die Vision Switzerland 203x – und damit olympische und Paralympische Spiele, die zur Schweiz passend, realisierbar ist. Der Fokus liegt dabei auf der Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2030. 2034 bleibt als alternatives Austragungsjahr eine Option.
Gemäss dem Venue Working Plan sind Wettkämpfe an zwölf Standorten in allen vier Sprachregionen vorgesehen. Die angefragten Standortgemeinden und -kantone haben bereits ihre Interessensbekundungen abgegeben. Die Eröffnungsfeier wäre in Lausanne, die Schlussfeier in Bern geplant. Noch zu klären sind die Voraussetzungen im Kanton Tessin und in den Sportarten Curling und Eisschnelllauf. Im Eisschnelllauf, wo eine Infrastruktur fehlt, würde eine Lösung im nahen Ausland gesucht. So oder so kann es im Venue Plan noch zu Anpassungen kommen. Die vorgesehenen Standorte für die Paralympischen Winterspiele entsprechen in der Regel denjenigen der Olympischen Winterspiele.

Basierend auf diesem Venue Plan kommt die Finanzierungsanalyse zum Schluss, dass das Organisationsbudget mit privaten Mitteln finanziert werden kann. Die Austragung von Olympischen und Paralympischen Spielen in der Schweiz kann gemäss diesen Berechnungen Einnahmen in der Höhe von 1,5 Mia. Franken generieren. Für fast die Hälfte davon, 710 Millionen, sorgt der finanzielle Beitrag des IOC. Der Rest stammt hauptsächlich aus Sponsoring und Ticketverkauf. Mit diesen Einnahmen und entlang dem sogenannten «built-to-budget»-Ansatz gelingt es, die operativen Ausgaben der Spiele zu finanzieren. In dieser Budgetberechnung enthalten ist auch eine blockierte Reserve von 200 Millionen Franken.

Für die Durchführung der Paralympischen Spiele sollen Bund und Kantone (Lotto Gelder) für eine finanzielle Beteiligung von je 50 Millionen Franken angefragt werden. Auch in die Bereiche Legacy (Vermächtnis der Spiele) und Sicherheit würde die öffentliche Hand investieren.
Ende November werden die Delegierten der Sportverbände an der Versammlung des Schweizer Sportparlaments definitiv entscheiden, ob die Olympiapläne weiter gehen sollen. Neben der Schweiz haben für 2030 bereits Frankreich und Schweden Interesse signalisiert.

Bericht: https://www.swissolympicteam.ch/dam/jcr ... 171023.pdf
abgerufen am 19.10.2023
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Wurzelsepp »

Die Idee dahinter ist, dass nur bestehende Anlagen benutzt werden, Eisschnelllauf wäre also in Mailand (Anlage 2026), Innzell oder Heerenveen (mein Favorit). Natürlich müssten einzelne Anlagen modernisiert (so ist auch im Gespräch, die Natureisbahn in St. Moritz zu einer Kunsteisbahn zu machen) werden, dazu grössere Tribünen und mehr Medienarbeitsplätze. Sollte ein Kanton oder eine Region aussteigen, so würden einfach andere Regionen einspringen. Schwierig wäre das eigentlich fast nur im Fall von Graubünden: Zum Eiskanal in St. Moritz gibt es keine Alternative, da müsste dann ins Ausland zu den üblichen Verdächtigen gewechselt werden. Auch Sprungschanzen gibt es nicht in Hülle und Fülle, meines Wissens ist die Anlage in Engelberg die einzige Grossschanze im Land.
Ansonsten gäbe es da kaum Probleme: Sagt das Wallis "nein", so wechseln der Langlauf nach Davos und Ski Alpin entweder ins Berner Oberland (Adelboden, Wengen) oder auch nach St. Moritz.

Laut nicht repräsentativen Umfragen sollen ca 65% der Bevölkerung hinter solchen Spielen stehen... aber ob es dann auch so bleibt, wenn es konkreter wird?? Angeblich will man ohne staatliche Gelder (ausser für Polizei und Sicherheit während dem Anlass) auskommen, die Investitionen von ca 1 Milliarde soll durch Billeteinnahmen und Sponsoren gedeckt werden können.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Seilbahnjunkie »

In Mailand wird aus Kostengründen keine Eisschnelllaufhalle gebaut, sondern eine temporäre Anlage in einer Messehalle errichtet. Richtige Eisschnelllaufhallen sind richtig weit weg von der Schweiz. Das wären die drei Hallen in Deutschland, oder die in Holland. Am besten wäre wahrscheinlich aber Turin.

Die Problematik beim Curling verstehe ich nicht. Da muss man sich doch nur aussuchrn wie groß die Halle sein soll. Nachdem man drei Hallen für Eishockey und Eiskunstlauf/Shorttrack abgezogen hat, sollte doch noch was anständiges übrig bleiben.

Das Berner Oberland halte ich für Ski Alpin für ungeeignet. Man bräuchte mit Wengen und Adelboden nicht nur zwei komplett getrennte Orte, man würde selbst damit noch nicht die Anforderung an getrennte Damen- und Herrenstrecken erfüllen. An Crans Montana oder St. Moritz führt hier kein Weg vorbei. St. Moritz auch nur mit ganz großen Einschränkungen, die Erschließung des Zielraums ist einfach suboptimal. Aber immerhin hat man es schon geschafft dort WMs auszutragen.

Und so ganz ohne staatliche Mittel will man wohl doch nicht auskommen. In dem Artikel sind ja schon ein paar Ausnahmen genannt.

Was einem aber klar sein muss ist, dass die Spiele mit so einem Konzept endgültig nur noch im Fernsehen stattfinden. Vor Ort wird man zwar überall Ringe sehen, aber sonst wird das mehr wie getrennte Weltmeisterschaften wirken. Gemeinsame Medaillenzeremonien etc. wird es nicht mehr geben und selbst auf die Betichterstattung im Fernsehen wird rs ordentliche Auswirkungen haben, weil die Sender keine Studios mehr errichten können in denen sie zentral Interviews mit den Sportlern führen, denn die sind ja komplett verteilt.

Es gäbe durchaus auch Regionen die einen ähnlichen Nutzungsgrat bestehender Infrastruktur erreichen, aber gleichzeitig wesentlich kompaktere Spiele anbieten könnten. Allen voran wäre da Tirol mit angrenzenden Regionen zu nennen. Leider hat sich die Bevölkerung in Innsbruck aber gegen erneute Spiele ausgesprochen.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Wurzelsepp »

Richtig!

Auch in der Schweiz könnte man mit alles bestehenden Anlagen viel kompakter planen, aber das will man gerade nicht! Es wäre möglich, mit Zürich als Hostcity und den Eissportarten Eishockey, Eiskunstlauf, Curling und Shorttrack in der Region (Zürich, Zug, Kloten, evtl Rapperswil, dann hat man 5 Hallen) und Graubünden mit St. Moritz, Davos, Lenzerheide, evtl. Laax für den Schneesport das ganze Spektrum bis auf Eisschnelllauf und Skispringen abzudecken.
Das wurde aber von der Bündner Bevölkerung abgelehnt, da die Angst vor dem olympischen Gigantismus und den daraus entstehenden Nachteilen und Kosten zu gross war. So blieb als einzige Alternative die Verteilung gerade der Schneesportarten auf verschiedene Regionen und da bieten sich halt Graubünden und das Wallis an... und dann hat man quasi das ganze Land im Boot und verteilt sinnvollerweise auch die Eissportarten etwas grossflächiger.

Hätte es in der Region Innsbruck genügend (grosse) Eishallen für alle Eissportarten? Da braucht es inzwischen doch eine ganze Menge für Shorttrack, Eiskunstlauf und Eishockey.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Seilbahnjunkie »

In Innsbruck alleine nicht, aber wenn man Bozen und Garmisch dazu nimmt reicht es. Problemfall bleibt, wie auch in der Schweiz, Eisschnelllauf. Es gibt zwar noch die Bahn von den Olympischen Spielen 76, aber die ist halt offen. Man müsste halt entweder eine Ausnahme machen und dafür tatsächlich eine neue Halle errichten (über der bestehenden Bahn), oder man weicht dafür nach Inzell aus und weicht die Kompaktheit der Spiele etwas auf. Für eine neue Halle müsste man aber ein vernünftiges Nutzungskonzept erstellen, ansonsten ist Inzell auch nicht so weit weg. Außer Inzell wären alle Austragungsorte von Innsbruck in maximal 1,5 h mit dem Zug erreichbar. Investitionen wären vor allem in die Verkehrsinfrastruktur notwendig und würden damit langfristigen Nutzen bringen.

Aber das ist alles Theorie, das wurde ja abgelehnt.

CrystalMountain
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von CrystalMountain »

Bisher bestand Interesse, jetzt wird die Kandatur offiziell:
Frankreich bewirbt sich für Winter 2030

Frankreich hat sich nun auch offiziell um die Ausrichtung der Winterspiele 2030 beworben. Frankreichs Olympisches Komitee (CNOSF) stellte die Pläne vor, nach denen die Spiele in den französischen Alpen und in Nizza stattfinden sollen. 95 Prozent der Wettbewerbe würden in schon bestehenden Sportstätten ausgetragen. Neben Frankreich bleiben nach dem Aus für Sapporo aber noch weitere potenzielle Ausrichter im Rennen, die ihr grundlegendes Interesse hinterlegt haben: Salt Lake City, Stockholm und die Schweiz. Die Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina d'Ampezzo statt.
Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/sport

Genau sind es die beiden Regionen "Auvergne-Rhône-Alpes" und "Provence-Alpes-Côte d'Azur", sodass alle Orte vom Genfer See bis nach Nizza beteiligt werden könnten.

Für die Austragungsorte der alpinen Skirennen gibt es auch schon erste Spekulationen:
- DH, SG, GS Damen in Méribel (Roc de Fer)
- DH, SG, GS Herren in Courchevel (Éclipse)
- SL Damen & Herrren in Val d'Isère (Stade de Bellevarde)

https://www.ledauphine.com/skichrono/20 ... et-meribel
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Seilbahnjunkie
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Na ich weiß nicht, vorhandene Sportstätten nutzen ist ja gut, aber alleine die alpinen Bewerbe schon auf drei Standorte aufzuteilen finde ich nicht so prickelnd. Die nordischen Sportarten könnten auch auf zwei Standorte aufgeteilt werden und bei Freestyle und Snowboard bin ich mir nicht sicher ob das drei mögliche Austragungsorte sind oder ob man die auch auf drei Standirte aufteilen will.
Im Gegenzug scheint man in Nizza mindestens 4 Eishallen für die Wettbewerbe zu planen, plus Trainingsflächen. Die Schnelllaufbahn ist noch offen. Nizza hat auch nur etwas über 300.000 Einwohner, da wird es schwer die Hallen alle nachzunutzen. Bei der weitläufigen Verteilung der Wettbewerbe hätte man wenigstens Curling auslagern können.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Chlosterdörfler »

Die Regierung befürwortet eine schwedische Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele im Jahr 2030.
Der nächste Schritt wird sein, dass das SOC eine vollständige Bewerbung einreicht, die von der Regierung geprüft werden muss.
- Wir werden nun die Bedingungen für die Gewährung von Garantien für die Spiele prüfen. Finanzielle Garantien, Garantien, dass die Behörden mit den Organisatoren zusammenarbeiten, und eine Sicherheitsgarantie", so Jakob Forssmed, Minister für Soziales und Sport, gegenüber SVT.

Wie viel werden die Steuerzahler zahlen müssen?
- Es ist nicht vorgesehen, dass die schwedischen Steuerzahler einen Beitrag zum olympischen Budget leisten. Die Olympischen Spiele werden aus eigener Kraft finanziert.
Garantien erforderlich

Eine Voraussetzung für die Regierung ist, dass die Spiele nachhaltig und kosteneffizient sind.
- Wir brauchen Spiele, die in demokratischen Ländern stattfinden, die auf wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit beruhen können. Keine protzigen Konstruktionen, sondern dass wir das, was wir haben, gut und sinnvoll nutzen und Spiele bekommen, die vernünftiger sind. Aber das kann auch etwas sein, worauf sich die schwedische Bevölkerung freuen kann", sagt Forssmed.

Die Region Stockholm ist als Hauptstandort vorgesehen. Weitere mögliche Standorte sind Falun, Åre und Östersund. Aber auch Wettbewerbe in den Nachbarländern kommen infrage, wie z. B. Schlittschuhlaufen in Norwegen und Bob, Rodeln und Skeleton in Lettland.

Die Ankündigung ist jedoch nicht das Ende des Weges.
- Auf dem Weg dorthin gibt es noch viele Hindernisse. Wir werden die Bedingungen für die dafür erforderlichen Garantien prüfen, aber grundsätzlich sind wir positiv gestimmt.

Welcher Sportart werden Sie nachgehen, wenn die Olympischen Spiele in Schweden ausgetragen werden?
- Ich mag vor allem Schneesportarten, daher sind Skilanglauf und Biathlon etwas, das mein Interesse weckt.
Quelle: https://www.svt.se/sport/artikel/regeri ... 30--dt6d5k

Das Sicherheitsbudget dürfte wohl auch bei dieser Bewerbung die Steuerzahler berappen. Aus andrem Konto dürften die Sportförderung der Athleten davon profitieren. Das gilt auch für die andre Bewerber sofern der Zuschlag positiv ist.


Frankreich sieht sich nun mit zwei ernsthaften Konkurrenten für die Olympischen Spiele 2030 gegenüber - der Schweiz und Schweden, die beide für ihre eher winterlichen Gefilde bekannt sind.
"Es handelt sich eindeutig um zwei grosse Kontrahenten. Schweden ist für 2026 gescheitert, aber es hat echte Trümpfe in der Hand, und die Schweiz ist auch ein sehr ernsthafter Kandidat. Es könnte eng werden", wird eine dem Olympischen Komitee nahestehende Quelle zitiert.
Quelle: https://de.euronews.com/2023/11/09/will ... ausrichten

Ich deute der letzte Satz so, Paris 2024 Sommerspiele 2026 Mailand Winterspiele. Meine Schlussfolgerung, Schweden hat einen gewissen Vorteil das sie die Spiele bekommen werden.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Chlosterdörfler »

Die Pläne von Swiss Olympic, sich für die Austragung der Winterspiele 2030 oder allenfalls 2034 zu bewerben, haben eine nächste Hürde genommen. Das Sportparlament, bestehend aus den Delegierten der Sportverbände, sprach sich am 24.11.2023 (Freitag) an der Jahresversammlung in Ittigen einstimmig für eine Kandidatur aus. Wie geht es nach dem wuchtigen Ja des Schweizer Sportparlaments weiter? Nächste Woche oder Anfang Dezember entscheidet das Internationale Olympische Komitee (IOC), ob das Schweizer Projekt nach positiver Machbarkeitsstudie zur Dialog-Phase zugelassen wird.

Für die Spiele von 2034 gilt Salt Lake City/USA als klarer Favorit.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Marmotte »

Die Olympischen Winterspiele werden 2030 nicht in der Schweiz stattfinden.
Das IOC verweigert dem Schweizer Projekt den Eintritt in die nächste Bewerbungsphase, den sogenannten «gezielten Dialog».
Nur die Bewerbung aus Frankreich wird weiterverfolgt, wie das IOC am Mittwoch bestätigte. Die Schweiz und Schweden, das ebenfalls eine Kandidatur vorantrieb, gehen demnach leer aus. Offiziell vergeben werden die Winterspiele 2030 und 2034 im nächsten Jahr unmittelbar vor den Sommerspielen in der französischen Hauptstadt.
https://www.srf.ch/sport/mehr-sport/ioc ... chiffbruch
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von CrystalMountain »

Für 2030 hat das IOC nur die französische Bewerbung für die Dialogphase bzw. den 'gezielten Dialog' zugelassen.
Da für 2034 Salt Lake City bereits als Favorit gilt, bleibt für die Schweiz (und Schweden?) nun nur die Hoffnung auf 2038.

Irgendwie ein merkwürdiges Prozedere, wenn dann am Ende nur noch jeweils ein Kandidat zur "Wahl" steht... :naja:

https://www.blick.ch/sport/franzosen-me ... 89808.html
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Und gibt's auch eine Begründung dazu? Würde mich schon interessieren.

Das dürfte die Option St. Moritz auch für 2026 endgültig abschießen, da man jetzt nicht für 2030 eine Kunsteisoption entwickelt, die man vielleicht auch 2026 hätte nutzen können. Dadurch gibt's nur noch Innsbruck oder sehr weit von allen anderen Anlagen weg. Innsbruck ist zwar tatsächlich weiter von Mailand weg als La Plagne, aber in die Richtung sind halt schon ein paar andere Anlagen, bzw. alle Anlagen befinden sich grob zwischen Mailand und Innsbruck.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von Chlosterdörfler »

Im Klartext: 2030 dürften die Spiele in den beiden französischen Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Provence-Alpes-Côte d’Azur stattfinden, wo viel Infrastruktur von den Spielen in Albertville 1992 genutzt werden kann.

Neben der Schweizerbewerbung fehlt auch die von Schweden aus dem Rennen. Bei der Schweizer Bewerbung fehlte es an olympische Dörfer für die Athleten aus den Exotenländer wo länger da bleiben. Wie auch für die Phara Athleten, wo auch auf solche Dörfer angewiesen sind. Das bedeuten für mich, dass man zwar die Eiswettkämpfe über die Schweiz verteilen kann. Aber bei den Standorten der Skiwettbewerb noch einmal über die Bücher gehen muss. Für eine spätere Bewerbung 2038 oder 2042.

Langfristig allerdings ist das Winter-Spektakel für das IOC wegen des Klimawandels ein Problemfeld. Nur zehn Länder sind nach Berechnungen von Forschern von 2040 an überhaupt noch schneesicher genug für die Ausrichtung von Winterspielen. Bis dann könnte auch die Skiwettbewerbe noch Veränderungen erfahren.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 und 2034 - Doppelvergabe erfolgt 2024

Beitrag von hegauner »

Ich glaube so langsam, das IOC ist froh wenn es überhaupt noch Bewerbungen gibt. Da wird schon langfristig mal vor sotiert.

Dann gibt es vielleicht auch weniger öffentliche Diskussion.

So eine Bewerbung ist ja aktuell in vielen Ländern eher negativ besetzt.

Ich als Steuerzahler wäre auch nicht begeistert wenn am Ende nur der IOC kassiert. So ist nun mal derzeit. Gerade bei den Winterspielen.

Und wenn dann die Karavane weiter gezogen ist, werden halt immer noch diverse Bauruinen hinterlassen.
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Skitage 22/23 Waldau, Damüls
Skitage 21/22 Montafon, Arlberg, Hoch-Ybrig, Pizol, Diedamskopf
Skitage 20/21 Jakobsbad
Skitage 19/20 Elm, Arlberg (2x), Montafon, Balderschwang, Ischgl
Skitage 18/19 Hinterzarten (2x), Muggenbrunn, Ischgl, Toggenburg (2x)
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Olympische Winterspiele 2030 in den Französischen Alpen und 2034 in Salt Lake City - Utah

Beitrag von CrystalMountain »

Bei der 142. IOC-Session sind heute in Paris die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele 2030 und 2034 vergeben worden.
Eine richtige Wahl gab es nicht, da nur jeweils ein Kandidat für die Entscheidungen zugelassen wurde.
Die "Gewinner" sind:

- Französische Alpen 2030* > > > Alpine Skirennen vsl. in Méribel (Damen) und Courchevel (Herren)

- Salt Lake City - Utah 2034 > > > Alpine Skirennen vsl. in Snowbasin (Damen & Herren)

* Die Vergabe steht unter Vorbehalt, da es in Frankreich derzeit eine geschäftsführende Regierung gibt. Nur ein ordentlicher
Premierminister kann die erforderlichen finanziellen Garantien geben, die das IOC im Rahmen der Unterzeichnung des Gastgebervertrages
einfordert. Präsident Macron wird aber erst nach Ende der Sommerspiele einen neuen Premierminister ernennen.

https://olympics.com/ioc/news/ioc-elect ... games-host
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Re: Olympische Winterspiele 2030 in den Französischen Alpen und 2034 in Salt Lake City - Utah

Beitrag von Jay »

Hier die Auflistung aller Austragungsorte:

Haute Savoie Zone: Cross-country skiing (La Clusaz), Biathlon (Le Grand Bornand), Olympic Village
Savoie Zone: Alpine skiing (Courchevel, Méribel), Ski jumping (Courchevel), Nordic combined (Courchevel, Méribel), sliding sports (La Plagne), Olympic Villages (Bozel, La Plagne)
Briançon Zone: Freestyle skiing and snowboarding (Serre Chevalier, Montgenèvre), Olympic Village (Briançon)
Nice Zone: Ice hockey (two arenas), Figure skating and Short track speed skating, Curling, International Broadcast Centre and Main Press Centre, and Closing Ceremony
Speed skating to be held outside of France (to be confirmed)
Opening Ceremony venue(s) to be confirmed
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Re: Olympische Winterspiele 2030 in den Französischen Alpen und 2034 in Salt Lake City - Utah

Beitrag von spinne08 »

Die unterschiedlichen Wettkampforte hören sich nicht nach kurzen Wegen an. Mal sehen, wo dass Zentrum, Olympisches Dorf, sein wird. Eventuell möchte der Sportler auch mal bei anderen Wettkampfstätten vorbeischauen. In der heutigen Zeit ist es wahrscheinlich nicht so einfach, Orte mit kurzen Wegen zu finden.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 in den Französischen Alpen und 2034 in Salt Lake City - Utah

Beitrag von Chlosterdörfler »

Bei den Spielen von Albertville 1992 mussten die Anlagen teilweise neu gebaut werden. Für Spiele 2030 kann jetzt darauf zurückgegriffen werden. Was damals bemängelt wurde, war die Verkehrsanbindung der Bergdörfer. Für die damaligen Spiele wurden auch mehrere Athletendörfer gebaut.

Zur Erinnerung: https://olympics.com/de/olympic-games/albertville-1992 oder https://de.wikipedia.org/wiki/Olympisch ... piele_1992

Die damaligen Spiele sind mir als eine Art geballte Winter Weltmeisterschaft in Erinnerung geblieben. Vielleicht waren die nachfolgenden Spiele in Lillehammer (1994) nicht ganz unschuldig daran.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 in den Französischen Alpen und 2034 in Salt Lake City - Utah

Beitrag von CrystalMountain »

Es gibt übrigens einen französischen Austragungsort, der im offiziellen Berwerbungskonzept nicht berücksichtigt wurde, aber bei der heutigen finalen Präsentation im Pariser Palais des Congrès zumindest optisch wieder auftauchte - wenngleich (noch) ohne konkret zugeordnete Wettbewerbe: Val d'Isère!

https://www.ledauphine.com/skichrono/20 ... e-des-jeux

Möglicherweise finden in Val d'Isère 2030 doch noch alpine Skirennen statt. Der mittlerweile 80-jährige Jean-Claude Killy soll sich dafür einsetzen, dass die technischen Rennen sowohl der Damen als auch der Herren auf der Piste 'Stade de Bellevarde' stattfinden.

Eine andere Möglichkeit wäre, die Herrenrennen von Courchevel nach Val d'Isère zu verlegen, da es bei wetterbedingten Verzögerungen in Courchevel schnell eng werden könnte: Neben Ski Alpin sind dort auch noch Skispringen und Nordische Kombination vorgesehen. Der Zielraum der Skipiste 'L'Éclipse' und die Schanzen in Le Praz liegen direkt nebeneinander, sodass zeitgleich stattfindende Wettbewerbe ausgeschlossen sind. Das hat bereits der FIS-Generalsekretär und frühere französische Skiverbandspräsident Michel Vion kritisch angemerkt.
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Seilbahnjunkie
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Re: Olympische Winterspiele 2030 in den Französischen Alpen und 2034 in Salt Lake City - Utah

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Das ist schon lustig, heutzutage kann man die Spiele schon mit einem unvollständigen Konzept zugesprochen bekommen. Das IOC hat langsam echt ein Problem.
spinne08 hat geschrieben: 24.07.2024 - 17:37 Die unterschiedlichen Wettkampforte hören sich nicht nach kurzen Wegen an. Mal sehen, wo dass Zentrum, Olympisches Dorf, sein wird. Eventuell möchte der Sportler auch mal bei anderen Wettkampfstätten vorbeischauen. In der heutigen Zeit ist es wahrscheinlich nicht so einfach, Orte mit kurzen Wegen zu finden.
Es wird mehrere olympische Dörfer geben, die stehen ja in der Liste drin. Medien- und Fernsehzentrum kommen nach Nizza, aber die können kaum die Orte in den Alpen versorgen, da wird man viel mit Subzentren arbeiten müssen. Ein Problem ist das vor allem, wenn die Fernsehsender Sportler in ihr Studio einladen wollen.

Es wäre durchaus möglich Winterspiele mit halbwegs kurzen Wegen zu organisieren ohne Massen von Neubauten, in Innsbruck. Tirol verfügt mit etwas Unterstützung des angrenzenden Bayern (und Bozen) über praktisch alle Sportstätten. Wenn man der Eisbahn in Innsbruck noch ein Dach spendiert schafft man es alle Autragungsorte in max. 1:30 h von Innsbruck aus zu erreichen. Als Bonus könnte auch fast alles direkt mit der Bahn erreicht werden, was den Vorteil hat, dass man nicht Unmengen von Shuttlebussen braucht.
Wenn man auf die neue Halle verzichten will, kann man auch auf Inzell zurückgreifen. Etwas weiter weg, aber kein Vergleich zu dem französischen Konzept, oder auch dem für 26.

Leider möchte man das aber in Tirol nicht, also bleibt das Theorie.
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Re: Olympische Winterspiele 2030 in den Französischen Alpen und 2034 in Salt Lake City - Utah

Beitrag von Thunderbird80 »

Mich würde auch mal interessieren ob dann auch der Lückenschluß der A51 zwischen Grenoble und Gap gebaut wird

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