Wegen eines Bahnstreiks (ausnahmsweise
In der Talstation der Standseilbahn ist noch eine Gondel der Vorgängeranlage ausgestellt...
Die während des Wartens lärmenden Kinder wurden bei Fahrtbeginn ruhig und ich ergatterte auch noch einen Sitzplatz ganz vorne – parallel zur Fahrt nach oben stieg meine Laune
Aber leider lief der Schwarzecklift nicht
Die Fahrt ist recht interessant – es geht auf Stelzen durch den Wald und zum Teil auch unterirdisch in Richtung Wurzeralm hinauf. Aber im Vergleich zur Auffahrt am Pitztaler Gletscher kann man allenfalls von „Tunnelchen“ sprechen.
Am Ausstieg oben sieht man den modernen Übungslift Linzerhaus. Na ja... wegen dem da bin ich sicherlich nicht bis nach Oberösterreich hinübergefahren...
DAS war der Hauptgrund, die lange DSB Frauenkar, welche 1987 eine Vorgängerin von Girak ersetzt hat und nun mehr einer EUB zum Opfer fallen soll, wie man so liest. Lt. Liftworld maß die Vorgängerbahn 2.106 m – die jetzige DSB hingegen nur 1.987 m. Die alte Talstation steht noch direkt hinter der neuen – dann muss wohl die alte Girak noch weiter hinauf gegangen sein?
Doch zuerst musste ich auf dem Weg zur langen DSB noch die 4SB Gammering passieren – auch diese hat einst eine Girak-DSB ersetzt – seinerzeit 2000. Die Bahn fuhr leider total langsam und ständig gab es Zwischenhalte. Wahrscheinlich, weil der Übungslift daneben nicht lief und Kinder am Förderband Schwierigkeiten hatten.
An der Bergstation fragte ich einen freundlichen Einheimischen wg. der richtigen Route zur DSB und bekam sie beschrieben. Nicht alle Österreicher sind böse Menschen
Die DSB dürfte auf der gleichen Trasse verlaufen sein. Später war hier dann komischerweise wieder gar nichts mehr los – aber vermutlich wegen der Mittagszeit. Einmal fuhr eine Frau mit, die ein finsteres Gesicht machte, aber wider Erwarten nichts sagte.
Da dachte ich an eine alte Talstation, aber eher nicht...oder?
Der Junior Jet lief nicht und es war mir irgendwie voll egal.
Anflug auf die DSB Frauenkar (des oide Glump
An der Talstation (der alten Girak von 1971), die vor der neuen von 1987 steht, fehlte schon mehr als ein Buchstabe.
Schnell ran an die Sessel...
Relikte der alten Bahn...
Hier beginnt die neue DSB – der Liftler interessierte sich null über mein Geknipse und der Kollege an der Bergstation dto. - so was weiß ich zu schätzen.
Hocherfreut bergauf...
?
Mitten durch den Wald...
Blick zurück auf das schöne Gelände auf der Wurzeralm oben.
Interessante Stützen-Kombination
Die Lage hier oben hatte auch was. Ich war total begeistert von dieser schönen Bahn und sollte dann auch an deren Abfahrt Gefallen finden.
Blick zurück vom Ausstieg ausgestellt
Zoom zum Schwarzecklift, der ja leider nicht lief.
Aber wenigstens diese geniale DSB noch erwischt...
Jetzt langt es aber...
Zoom irgendwohin
Der Pistentraum an der DSB Frauenkar – die weite Anfahrt von München aus hierher hatte sich definitiv gelohnt!
Später mal am Linzerhauslift.
Talabfahrt an der Standseilbahn
Die Mittagspause fiel der Archäologie zum Opfer – aber ich hatte mir ein paar Schokoriegel in der Jacke mitgenommen und im Auto wartete noch ne Thermoskanne Kaffee.
Schade – den wäre ich natürlich sehr gerne noch gefahren, aber irgendein Lift MUSS IMMER außer Betrieb sein
Die Standseilbahn direkt neben der Piste.
Wie man sieht war wenig los. Der Schnee war zwar weich, aber es ging noch ganz gut zu fahren.
Einen guten Platz bei der Bergfahrt erwicht...
im Tunnel
Danach unternahm ich noch eine Genuss-Talabfahrt, stieg wieder in meinen Passat und fuhr weiter in die Kaiserau bei Admont, um dort meinen Skitag fortzusetzen.