Wer den Feldberg so lange kennt, der weiß aber auch, dass an diesen Tagen auch die Busse immer voll waren, obwohl sie dann komplett unplanbar waren, weil sie im Megastau feststeckten. Ich habe damals schon schlimme Dinge erlebt. Teilweise sind die Busse nicht zum Feldberger Hof hoch gefahren, weil die Stichstraße komplett zugestaut war und auf der Passstraße sind wir schon von der Polizei über die Gegenfahrbahn eskortiert worden. Irgendwann kam dann der Lichtblick und es wurde in die Businfrastruktur investiert. Man hat die Busspur auf der Stichstraße gebaut und die Haltestelle näher an die Lifte verlegt. Leider kam dann nicht mehr viel. Das Angebot wurde nicht auf das Niveau gehoben das notwendig wäre und man hat stattdessen wieder auf's Auto gesetzt.Toposlopos hat geschrieben: 06.06.2024 - 00:32 Wer, wie ich, den Feldi noch vor dem Bau der Seebuckbahn (der ersten KSB) erlebt hat, weiß - aus leidlicher Erfahrung -, dass der Feldberg stets ausgelastet war, wenn das Weiße unten war und das Blaue oben. Umgekehrt funktioniert's nicht, wie man im letzten Winter mal wieder gesehen hat.![]()
Lifte bringen auch kein Geld und kosten nur, Geld wird nur an den Kassen eingenommen, also kann man auf den Rest auch verzichten. Und das Schlechtwetterargument ist auch lustig. Die Lifte müssen auch an schlechten Tagen laufen und hier im Forum wird sich regelmäßig aufgeregt, wenn an schwachen Tagen nicht alle Lifte laufen oder auch nur langsamer laufen. Im Sommer stehen, mit Ausnahme der Feldbergbahn, gleich alle Lifte still und die Nichtaison ist am Feldberg lang. Die Busse können im Sommer andere Aufgaben übernehmen. Und die absoluten Spitzenzeiten am Feldberg sind immer Wochenende und Ferien, da kann man auch Schulbusse einsetzen.Toposlopos hat geschrieben: 06.06.2024 - 00:32 Kurzum, Busse kosten Geld, bringen aber keins rein. Im Gegensatz zu zahlreichen zergliederten Alpendestinationen (vulgo: Österreich), wo Skibusse eine wichtige Rolle spielen können (oder besser: müssen), handelt es sich beim Feldi im Wesentlichen um ein Tagesausflugsgebiet. Das macht die Einrichtung eines zuverlässigen Busdienstes besonders kostspielig. Denn an schlechten Tagen kommt keiner. Sollte sich das Angebot selbst tragen - und was anderes kommt angesichts der Finanzlage ohnehin nicht in Frage - müsste es ziemlich teuer sein. In Ö wird das sicherlich über die Gemeinden organisiert, die sich wiederum einen Großteil des Geldes über die Kurtaxe von den Vermietern wieder zurückholen können. Was wiederum völlig in Ordnung ist, denn die haben ja auch den Mehrwert.
Die Finanzierung in Österreich ist divers aufgestellt. Über die Tourismusverbände werden eher Busse im Sommer finanziert, im Winter zahlen die nur dafür, dass die Gäste in den regulären Linienbussen gratis mitfahren dürfen. Die klassischen Skibusse zahlen die Bergbahnen.