Martelltal - 5.8.2024 bis 10.8.2024 (aktuell: Äußere Pederspitze (3406 m))
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Martin_D
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Martelltal - 5.8.2024 bis 10.8.2024 (aktuell: Äußere Pederspitze (3406 m))
05.08.2024 - Marteller Hütte
Dieses Jahr geht mein Sommerurlaub mal wieder ins Martelltal, das vom mittleren Vinschgau nach Südwesten abzweigt und bei der Zufallspitze in der zentralen Ortlergruppe endet. Am ersten Tag machte ich eine Rundtour über die Marteller Hütte. Der Aufstieg über den Weg 37 dauerte gut 2 1/2 Stunden. Zurück ging es über den Normalweg an der Zufallhütte vorbei. Noch profitiert das Landschaftsbild von dem schneereichen Winter. Die Gletscher sind noch zum größeren Teil schneebedeckt und es gibt noch Schneefelder in den höheren unvergletscherten Regionen. Das war in den letzten Jahren Anfang August nicht immer so. Insgesamt war es eine schöne Tour mit genau der richtigen Länge für den ersten Tag.
Tour auf der Karte
Zufallhütte und Madrtischtal mit Madritschspitze und Hinterer Schöntaufspitze
Zufallspitzen
Wasserfall "Zufall". Die Zufallhütte und die Zufallspitze verdanken diesem Wasserfall ihren Namen.
Bergkamm zwischen Martelltal und Laaser Tal. Die Gipfel sind alle zwischen 3300 m und 3500 m hoch.
Madrtischtal
Höchster Gipfel im Bild ist die mittlere Pederspitze (3462 m, zweiter Gipfel von links)
Madrtischspitze, Madritschjoch und Hintere Schöntaufspitze. Hinter diesem Bergkamm ist das Madritschskigebiet von Sulden
Nach einer Steilstufe erreicht man auf etwa 2550 Meter Höhe wieder flacheres Gelände
Der Bach, der von den Gletschern der Veniziaspitzen zu ein paar Bilder vorher gezeigten Wasserfall führt.
Suldenspitze und Königsspitze
Der Hohe Ferner hat sich aus dieser Geländekammer fast vollständig zurückgezogen.
Ultenmarktferner und Veneziaspitzen
markanter Gipfel ohne Namen (zumindest in der Kompass-Karte ist er unbenannt)
Ein Schneefeld auf 2600 Metern Höhe Anfang August war früher hier das normalste der Welt, heutzutage ist es eher die Ausnahme.
Marteller Hütte und Königsspitze
Königsspitze im Zoom
von den Zufallspitzen bis zur Königsspitze
Zufallspitzen
Marteller Hütte
Zufallspitzen von der Marteller Hütte. In den 1980er Jahren war es von dort nur noch ein verhältnismäßig kurzer Spaziergang zur Gletscherzunge des Fürkeleferners, bei dem im unteren Teil schon größere Felsinseln aufgetaucht sind.
Fürkelescharte. Ob dieser Übergang ins Trentino (Tal von Pejo) inzwischen ohne Gletscherausrüstung möglich ist, kann man in diesem Bild nicht erkennen. Auch Steinschlag könnte in der Nähe der Scharte ein Thema sein.
Blick auf dem Damm oberhalb der Zufallhütte
Wasserfall "Zufall" aus einer anderen Perspektive
Bach in der Nähe des Damms
Wasserfall
Ganz links die Vordere Rotspitze
Der Damm wird zurzeit für 500.000 Euro saniert. Der Weg über dem Damm ist gesperrt. Es wurde eine Ausweichroute errichtet.
Wasserfall "Zufall" aus der Nähe der Zufallhütte aufgenommen, dahinter die Veneziaspitzen
Zufallhütte und Veneziapsitzen
Weg zur Zufallhütte etwa 20 Minuten vom Parkplatz entfernt
Dieses Jahr geht mein Sommerurlaub mal wieder ins Martelltal, das vom mittleren Vinschgau nach Südwesten abzweigt und bei der Zufallspitze in der zentralen Ortlergruppe endet. Am ersten Tag machte ich eine Rundtour über die Marteller Hütte. Der Aufstieg über den Weg 37 dauerte gut 2 1/2 Stunden. Zurück ging es über den Normalweg an der Zufallhütte vorbei. Noch profitiert das Landschaftsbild von dem schneereichen Winter. Die Gletscher sind noch zum größeren Teil schneebedeckt und es gibt noch Schneefelder in den höheren unvergletscherten Regionen. Das war in den letzten Jahren Anfang August nicht immer so. Insgesamt war es eine schöne Tour mit genau der richtigen Länge für den ersten Tag.
Tour auf der Karte
Zufallhütte und Madrtischtal mit Madritschspitze und Hinterer Schöntaufspitze
Zufallspitzen
Wasserfall "Zufall". Die Zufallhütte und die Zufallspitze verdanken diesem Wasserfall ihren Namen.
Bergkamm zwischen Martelltal und Laaser Tal. Die Gipfel sind alle zwischen 3300 m und 3500 m hoch.
Madrtischtal
Höchster Gipfel im Bild ist die mittlere Pederspitze (3462 m, zweiter Gipfel von links)
Madrtischspitze, Madritschjoch und Hintere Schöntaufspitze. Hinter diesem Bergkamm ist das Madritschskigebiet von Sulden
Nach einer Steilstufe erreicht man auf etwa 2550 Meter Höhe wieder flacheres Gelände
Der Bach, der von den Gletschern der Veniziaspitzen zu ein paar Bilder vorher gezeigten Wasserfall führt.
Suldenspitze und Königsspitze
Der Hohe Ferner hat sich aus dieser Geländekammer fast vollständig zurückgezogen.
Ultenmarktferner und Veneziaspitzen
markanter Gipfel ohne Namen (zumindest in der Kompass-Karte ist er unbenannt)
Ein Schneefeld auf 2600 Metern Höhe Anfang August war früher hier das normalste der Welt, heutzutage ist es eher die Ausnahme.
Marteller Hütte und Königsspitze
Königsspitze im Zoom
von den Zufallspitzen bis zur Königsspitze
Zufallspitzen
Marteller Hütte
Zufallspitzen von der Marteller Hütte. In den 1980er Jahren war es von dort nur noch ein verhältnismäßig kurzer Spaziergang zur Gletscherzunge des Fürkeleferners, bei dem im unteren Teil schon größere Felsinseln aufgetaucht sind.
Fürkelescharte. Ob dieser Übergang ins Trentino (Tal von Pejo) inzwischen ohne Gletscherausrüstung möglich ist, kann man in diesem Bild nicht erkennen. Auch Steinschlag könnte in der Nähe der Scharte ein Thema sein.
Blick auf dem Damm oberhalb der Zufallhütte
Wasserfall "Zufall" aus einer anderen Perspektive
Bach in der Nähe des Damms
Wasserfall
Ganz links die Vordere Rotspitze
Der Damm wird zurzeit für 500.000 Euro saniert. Der Weg über dem Damm ist gesperrt. Es wurde eine Ausweichroute errichtet.
Wasserfall "Zufall" aus der Nähe der Zufallhütte aufgenommen, dahinter die Veneziaspitzen
Zufallhütte und Veneziapsitzen
Weg zur Zufallhütte etwa 20 Minuten vom Parkplatz entfernt
Zuletzt geändert von Martin_D am 15.08.2024 - 22:30, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Marteller Hütte)
Wozu braucht es eigentlich diesen Damm? Ist schon länger her, dass ich mal mit dem MTB dort war und habe seinerzeit nicht drauf geachtet.
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Martin_D
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Marteller Hütte)
Noch ein paar Gletschervergeichsbilder:
Hoher Ferner 2005
Hoher Ferner 2009
Hoher Ferner 2015
Hoher Ferner 2024
Langenferner 2005 (Die Königsspitze war damals in Wolken eingehüllt)
Langenferner 2024
Zufall- und Fürkeleferner 2005
Zufall- und Fürkeleferner 2024
Hoher Ferner 2005
Hoher Ferner 2009
Hoher Ferner 2015
Hoher Ferner 2024
Langenferner 2005 (Die Königsspitze war damals in Wolken eingehüllt)
Langenferner 2024
Zufall- und Fürkeleferner 2005
Zufall- und Fürkeleferner 2024
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Marteller Hütte)
Das Martelltal wurde um 1900 herum mehrmals durch Gletscherseeausbrüche überschwemmt. In dieser Zeit wurde der Damm gebaut. Solche Gletscherseeausbrüche sind aufgrund des Gletscherrückgangs inzwischen nicht mehr zu befürchten. Dennoch hilft der Damm auch heute noch, indem er bei starken Regenfällen das Wasser etwas aufhält und damit die Plima oberhalb des Zufrittstausees nicht zu stark anschwillt.judyclt hat geschrieben: 05.08.2024 - 21:05 Wozu braucht es eigentlich diesen Damm? Ist schon länger her, dass ich mal mit dem MTB dort war und habe seinerzeit nicht drauf geachtet.
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Marteller Hütte)
Auf der Zufallhütte war ich 2014 mal eine Woche mit dem DAV Summit Club. Einfach richtig tolle Gegend
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Marteller Hütte)
Ach wie schön. Die Marteller Hütte war für mich als Kind eine der ersten, die ich erklommen habe. Gibt lustige Kinderfotos von mir.
Würde ich auch mal wieder gerne machen, geht aber halt nur im Hochsommer und nicht im bekannten Meraner Herbst.
Würde ich auch mal wieder gerne machen, geht aber halt nur im Hochsommer und nicht im bekannten Meraner Herbst.
EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Marteller Hütte)
06.08.2024 - Orgelspitze
Am nächsten Tag unternahm ich ein Tour auf die Orgelspitze (3305 m), die sich zwischen dem Vinschgau und dem Martelltal befindet. Sie wird manchmal auch Laaser Spitze genannt. Ausgangspunkt war der Parkplatz in der Nähe des Berggasthofs Stallwies auf 1950 m Höhe. Der Aufstiegsweg erfolgte mehr oder weniger direkt und meist steil nach oben. Die letzten 300 Höhenmeter geht es dabei recht mühsam durch Blockgelände. Hier muss man gut auf die Markierungen achten. Der Rückweg erfolgte nur am Anfang auf dem Aufstiegsweg, dann nahm ich die Variante durch das Schludertal. Die letzte halbe Stunde geht es dann auf dem Marteller Höhenweg nach Stallwies zurück. Für den Aufstieg brauchte ich etwa 4 Stunden 15 Minuten. Der Abstiegsweg dauerte ähnlich lange. Das Wetter war lange schön. Am Nachmittag kamen Wolken und die letzten 1 1/2 Stunden der Tour regnete es leicht, aber das war nicht weiter tragisch.
Route auf der Karte
Aufstiegsgelände auf etwa 2500 Metern Höhe
Blick auf den Südkamm zwischen Lorchenspitze und Hintere Schranspitze. Über diesen Kamm verläuft die Grenze ins Trentino
Zoom zur Hinteren Rotspizte und Hinteren Schranspitze mit dem Gramsenferner
Links die Zufrittspitze
Durch dieses Gelände führt der Aufstieg im oberen Bereich
Blick auf Teile des Laaser Ferners. dahinter ragen Ortler, Monte Zebru und Königspitze etwas hervor
Zufallspitzen
Gruppe der Veneziaspitzen
Gipfelkreuz
Jennwand, dahinter der Vinschgau
Blick Richtung Schlanders, das 2600 Meter tiefer liegt.
Hasenöhrl
Schluderspitze
oberes Schludertal. Durch dieses Gelände erfolgte der Abstieg
Blick vom Schludertal auf die gegenüberliegende Seite des Martelltals
Blick zurück zur Orgelspitze
Schludertal knapp oberhalb des Marteller Höhenweges
Am nächsten Tag unternahm ich ein Tour auf die Orgelspitze (3305 m), die sich zwischen dem Vinschgau und dem Martelltal befindet. Sie wird manchmal auch Laaser Spitze genannt. Ausgangspunkt war der Parkplatz in der Nähe des Berggasthofs Stallwies auf 1950 m Höhe. Der Aufstiegsweg erfolgte mehr oder weniger direkt und meist steil nach oben. Die letzten 300 Höhenmeter geht es dabei recht mühsam durch Blockgelände. Hier muss man gut auf die Markierungen achten. Der Rückweg erfolgte nur am Anfang auf dem Aufstiegsweg, dann nahm ich die Variante durch das Schludertal. Die letzte halbe Stunde geht es dann auf dem Marteller Höhenweg nach Stallwies zurück. Für den Aufstieg brauchte ich etwa 4 Stunden 15 Minuten. Der Abstiegsweg dauerte ähnlich lange. Das Wetter war lange schön. Am Nachmittag kamen Wolken und die letzten 1 1/2 Stunden der Tour regnete es leicht, aber das war nicht weiter tragisch.
Route auf der Karte
Aufstiegsgelände auf etwa 2500 Metern Höhe
Blick auf den Südkamm zwischen Lorchenspitze und Hintere Schranspitze. Über diesen Kamm verläuft die Grenze ins Trentino
Zoom zur Hinteren Rotspizte und Hinteren Schranspitze mit dem Gramsenferner
Links die Zufrittspitze
Durch dieses Gelände führt der Aufstieg im oberen Bereich
Blick auf Teile des Laaser Ferners. dahinter ragen Ortler, Monte Zebru und Königspitze etwas hervor
Zufallspitzen
Gruppe der Veneziaspitzen
Gipfelkreuz
Jennwand, dahinter der Vinschgau
Blick Richtung Schlanders, das 2600 Meter tiefer liegt.
Hasenöhrl
Schluderspitze
oberes Schludertal. Durch dieses Gelände erfolgte der Abstieg
Blick vom Schludertal auf die gegenüberliegende Seite des Martelltals
Blick zurück zur Orgelspitze
Schludertal knapp oberhalb des Marteller Höhenweges
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Orgelspitze)
Immer wieder beeindruckende Ecke aufgrund der großen Höhenunterschiede zwischen Tal und Berg und gleichzeitig gut erreichbar er Gipfel. Schnell sieht man da über 2500hm Unterschied, ohne dass man große Kletterei hat.
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Orgelspitze)
08.08.2024 - Rundtour Lyfital - Pedertal
Am Tag nach der Tour auf die Orgelspitze hatte ich Magen-Darm-Probleme und musste einen Nulltag einlegen. Am Tag darauf fuhr ich wieder zum Parkplatz im Talschluss an der Enzianhütte. Ich ging erst mal zur Lyfialm. Auf dem Spazierweg dorthin fühlte ich mich noch geschwächt und machte zweimal eine Pause. Nach dem Mittagessen auf der Lifyalm fühlte ich mich deutlich stärker und machte dann doch noch eine respektable Rundtour über Lyfital, Pedertal und zurück zur Enzianhütte. Der höchste Punkt von etwa 2600 Metern wird dabei beim Weg vom Lyfital zum Pedertal in der Nähe des Pederköpfls erreicht. Die reine Gehzeit für diese Tour beträgt zwischen 4 1/2 und 5 Stunden.
Wegstrecke
Lyfialm, dahinter die Berge auf der anderen Talseite des Martelltalas
Lyfital. In der Mitte ist der Lyfiknott. Er ist ungefähr 2850 Meter hoch und ein schönes Ziel für Leute, die sich ganz großen Gipfeltouren mit deutlich über 1000 Höhenmetern nicht zutrauern.
Der markanteste Gipfel ist links der Bildmitte die Sälentspitze
Zufrittspitze.
Lyfispitze. Dort war ich vor 5 Jahren. Links davor ist der Lyfiknott
Zufallspitzen
Veneziaspitzen
Die Zufrittspitze ist auf ihrer Westseite inzwischen weitgehend gleischerfrei
Zufallspitzen
Auf diesem Grasrücken geht es von dort in 1 bis 1 1/2 Stunden zur Kalvanwand. Wer noch nie einen Dreitausender bestiegen hat, dem könnte man diesen Berg empfehlen.
Hinteres Pedertal
Komfotabler Rastplatz auf 2600 Metern Höhe
Blick hinab ins vordere Pedertal
Vorderes Pedertal und Veneziaspitzen
Hinteres Pedertal mit Plattenspitze, Schildspitze und Mittlerer Pederspitze. Alle Gipfel sind über 3400 Meter hoch und vergleichsweise einfach zu besteigen.
Hier zweigt nach rechts ein neuer Weg ab, der auf mehr oder weniger konstant 2400 Metern Höhe ins Madritschtal überführt. Ein Ziel für den nächsten Urlaub im Martelltal
Bach im Pedertal
Pedertal
Am Tag nach der Tour auf die Orgelspitze hatte ich Magen-Darm-Probleme und musste einen Nulltag einlegen. Am Tag darauf fuhr ich wieder zum Parkplatz im Talschluss an der Enzianhütte. Ich ging erst mal zur Lyfialm. Auf dem Spazierweg dorthin fühlte ich mich noch geschwächt und machte zweimal eine Pause. Nach dem Mittagessen auf der Lifyalm fühlte ich mich deutlich stärker und machte dann doch noch eine respektable Rundtour über Lyfital, Pedertal und zurück zur Enzianhütte. Der höchste Punkt von etwa 2600 Metern wird dabei beim Weg vom Lyfital zum Pedertal in der Nähe des Pederköpfls erreicht. Die reine Gehzeit für diese Tour beträgt zwischen 4 1/2 und 5 Stunden.
Wegstrecke
Lyfialm, dahinter die Berge auf der anderen Talseite des Martelltalas
Lyfital. In der Mitte ist der Lyfiknott. Er ist ungefähr 2850 Meter hoch und ein schönes Ziel für Leute, die sich ganz großen Gipfeltouren mit deutlich über 1000 Höhenmetern nicht zutrauern.
Der markanteste Gipfel ist links der Bildmitte die Sälentspitze
Zufrittspitze.
Lyfispitze. Dort war ich vor 5 Jahren. Links davor ist der Lyfiknott
Zufallspitzen
Veneziaspitzen
Die Zufrittspitze ist auf ihrer Westseite inzwischen weitgehend gleischerfrei
Zufallspitzen
Auf diesem Grasrücken geht es von dort in 1 bis 1 1/2 Stunden zur Kalvanwand. Wer noch nie einen Dreitausender bestiegen hat, dem könnte man diesen Berg empfehlen.
Hinteres Pedertal
Komfotabler Rastplatz auf 2600 Metern Höhe
Blick hinab ins vordere Pedertal
Vorderes Pedertal und Veneziaspitzen
Hinteres Pedertal mit Plattenspitze, Schildspitze und Mittlerer Pederspitze. Alle Gipfel sind über 3400 Meter hoch und vergleichsweise einfach zu besteigen.
Hier zweigt nach rechts ein neuer Weg ab, der auf mehr oder weniger konstant 2400 Metern Höhe ins Madritschtal überführt. Ein Ziel für den nächsten Urlaub im Martelltal
Bach im Pedertal
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis 10.8.2024 (aktuell: Rundtour Lyfital-Pedertal)
09.08.2024 - Gelbsee
Wegen des günstigen Wetters habe ich meinen Urlaub noch mal um zwei Tage verlängert. Allerdings musste ich das Quartier wechseln. Im Martelltal selbst habe ich nichts passendes gefunden, dafür n Morter am Eingang des Martelltals. Von dort fuhr ich am Freitag bis ans Ende des Zufrittsees am Parkplatz in der Nähe des Gasthofs Zum See auf 1860 Metrn Höhe. Ich lief am Südostufer des Zufrittsees entlang und verpasste zunächst die Abzweigung des Weges ins Zufritttal. Ich ging erst deutlich weiter vorne am See in die Höhe und machte dabei einen Umweg von etwa einer halben Stunde. Die Tour endete in gut 2700 Metern Höhe am Gelbsee im Moränengelände. Insgesamt war ich 5 1/2 bis 6 Stunden unterwegs.
Wegstrecke
Am Zufritt-Stausee
Zufallsspitzen vom See aus
Hier habe ich die Abzweigung nach oben schon verpasst.
Inwzischen bin ich deutlich weiter oben auf 2200 Metern Höhe an der Waldgrenze. Der Weg geht links den Hang entlang nach oben. Der Gelbsee ist ein Stück weit hinter der Kante rechts der Bildmitte, hinter der die Weißbrunnspitze hervorragt.
In der Nähe dieser kleinen Lache machte ich Brotzeit. Zu sehen ist die Lifyspitze rechts und mein Ziel für morgen, die Äußere Pederspitze weiter links.
Blick zurück
Lyfispitze
am Gelbsee
Oben in Geröllgelände gibt es noch ein paar Schneefelder
Weißbrunnspitze in der Bildmitte. Die Schafe waren ziemlich frech und leckten die Griffe meiner Wanderstöcke ab.
Orgelspitze. Zu sehen ist das Gelände, durch das der Weg bei meiner Besteigung vor drei Tagen auf den obersten 500 Höhenmetern führte.
Rosimtal und Lyfital mit der Lyfispitze in der Bildmitte
Hier ist noch ein kleiner Gletscher übriggebliegen
Königsspitze im Zoom
unterwegs nach unten
Blick zurück nach oben
Zufallspitzen
Weißbrunnspitze
allmählich komme ich wieder in die Nähe des Sees
Hier die verpasste Abzweigung. Die Schilder sind auch ungünstig platziert, wenn man von der anderen Seite kommt.
Wegen des günstigen Wetters habe ich meinen Urlaub noch mal um zwei Tage verlängert. Allerdings musste ich das Quartier wechseln. Im Martelltal selbst habe ich nichts passendes gefunden, dafür n Morter am Eingang des Martelltals. Von dort fuhr ich am Freitag bis ans Ende des Zufrittsees am Parkplatz in der Nähe des Gasthofs Zum See auf 1860 Metrn Höhe. Ich lief am Südostufer des Zufrittsees entlang und verpasste zunächst die Abzweigung des Weges ins Zufritttal. Ich ging erst deutlich weiter vorne am See in die Höhe und machte dabei einen Umweg von etwa einer halben Stunde. Die Tour endete in gut 2700 Metern Höhe am Gelbsee im Moränengelände. Insgesamt war ich 5 1/2 bis 6 Stunden unterwegs.
Wegstrecke
Am Zufritt-Stausee
Zufallsspitzen vom See aus
Hier habe ich die Abzweigung nach oben schon verpasst.
Inwzischen bin ich deutlich weiter oben auf 2200 Metern Höhe an der Waldgrenze. Der Weg geht links den Hang entlang nach oben. Der Gelbsee ist ein Stück weit hinter der Kante rechts der Bildmitte, hinter der die Weißbrunnspitze hervorragt.
In der Nähe dieser kleinen Lache machte ich Brotzeit. Zu sehen ist die Lifyspitze rechts und mein Ziel für morgen, die Äußere Pederspitze weiter links.
Blick zurück
Lyfispitze
am Gelbsee
Oben in Geröllgelände gibt es noch ein paar Schneefelder
Weißbrunnspitze in der Bildmitte. Die Schafe waren ziemlich frech und leckten die Griffe meiner Wanderstöcke ab.
Orgelspitze. Zu sehen ist das Gelände, durch das der Weg bei meiner Besteigung vor drei Tagen auf den obersten 500 Höhenmetern führte.
Rosimtal und Lyfital mit der Lyfispitze in der Bildmitte
Hier ist noch ein kleiner Gletscher übriggebliegen
Königsspitze im Zoom
unterwegs nach unten
Blick zurück nach oben
Zufallspitzen
Weißbrunnspitze
allmählich komme ich wieder in die Nähe des Sees
Hier die verpasste Abzweigung. Die Schilder sind auch ungünstig platziert, wenn man von der anderen Seite kommt.
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis 10.8.2024 (aktuell: Gelbsee)
10.08.2024 - Äußere Pederspitze (3406 m)
Am letzten Urlaubstag wollte ich nochmal eine große Tour auf einen Dreitausender machen. Es sollte die Äußere Pederspitze werden. Leider habe ich den Gipfel nicht ganz erreicht. 50 Höhenmeter unter dem Gipfel kehre ich um, da mir der weitere Anstieg zu heikel war. Die ersten gut 1 1/2 Stunden Aufstieg erfolgten auf dem Abstiegsweg von vorgestern bei meiner Lyfital-Pedertal-Runde. Dann geht es noch weitere 250 Höhenmeter entlang des markierten Weges zur Schildspitze. Auf 2750 Metern Höhe muss man diesen Weg verlassen und weiter im an sich gut begehbaren Gelände teils in Serpentinen nach oben gehen, bis man auf 3330 Metern Höhe der Kamm zwischen Mittlerer und Äußerer Pederspitze erreicht wird. Von da an geht es mehr oder weniger entlang des Grates in leichter Blockkletterei weiter, bis ich zu der Stelle kam, an der ich umkehrte. Bis dahin war ich gut 4 1/2 Stunden unterwegs. Beim Abstieg orientierte ich mich mehr an Steinmännern, doch war diese Variante weiter westlich nicht besser als die Aufstiegsvariante.
Vor 24 Jahren im Jahr 2000 war ich schon einmal auf dem Gipfel. Nun stellt sich die Frage, warum ich damals zum Gipfel kam und dieses Mal nicht. Es gibt drei mögliche Erklärungen:
(1) Vielleicht war ich damals mutiger unterwegs
(2) Möglicherweise habe ich eine bessere Route genommen (eventuell weiter vom Grat weg auf der Marteller Seite kommt man vielleicht an der Felsstelle vorbei)
(3) Vielleicht ist dort in den letzten 24 Jahren mal etwa abgebrochen und die Stelle ist jetzt dadurch anders als vor 24 Jahren.
Hier erkennt man, dass ich zwar am Grat, aber nicht auf dem Gipfel war.
Nach einer dreiviertel Stunde Aufstieg erreicht man die Baumgrenze und hat einen Blick zu den Veneziaspitzen, wenn man sich umdreht.
gleiche Stelle bergaufwärts. Die Äußere Pederspitze ist rechts außerhalb des Bildes
Links der Bildmitte die Plattenspitze (3420 m) , auf der ich 1997 und 2015 war.
Blick talaufwärts
Blick auf den Kamm zwischen Sälentspitze und Hinterer Schranspitze
Nun wird das Gelände steiler. Etwa an dieser Stelle verlasse ich den Weg von vorgestern.
Hier ist die Äußere Pederspitze rechts kanpp zu sehen. Die Nase links vom Gipfel war die Umkehrstelle.
Blick zu den Veneziaspitzen
Kurz vor der Ankunft am Grat. Ich kraxelte noch im Blockgelände bis zu der dunklen Stelle, Dort war es mir dann zu anspruchsvoll. Nach der Nase wäre das Gelände wieder flacher und vermutlich unproblematisch gewesen, wie man am vorletzten Bild sehen kann.
Blick auf den Laaser Ferner, Vertainspitze und Hoher Angelus
Die mittlere Pederspitze ist mit 3462 Metern noch etwas höher. Dort war ich 2005. Da ich etwas spät dran war (Frühstück gab es in Morter erst um 8.00 Uhr, beim Einkaufen der Brotzeit in einem kleinen Supermarkt im Martelltal musste ich etwas anstehen) entschied ich mich, die Äußere Pederpsitze statt der Mittleren Pederspitze anzupeilen. Links davon Königsspitze, Monte Zebru und Ortler.
Königsspitze
Blick nach Norden über den Vinschgau hinweg zur Weißkugel
Similaun und Hintere Schwärze
Cevedale und Zufallspitze
Veneziaspitzen
Mittlere Pederspitze
Veneziaspitzen
Das Bild zeigt gut das Gelände, durch das man sich einen Weg suchen muss
Die Veneziaspitzen hat man auf dem Großteil des Abstiegs immer im Blick.
Vordere Rotspitze
Damit ist die Wanderwoche im Martelltal beendet. Es ist ein wunderschönes Tal zum Bergwandern. Die Landschaft profitiert davon, dass es dort kein Skigebiet gibt. Leider ist der Gletscherrückgang der vergangenen Jahre nicht zu übersehen.
Am letzten Urlaubstag wollte ich nochmal eine große Tour auf einen Dreitausender machen. Es sollte die Äußere Pederspitze werden. Leider habe ich den Gipfel nicht ganz erreicht. 50 Höhenmeter unter dem Gipfel kehre ich um, da mir der weitere Anstieg zu heikel war. Die ersten gut 1 1/2 Stunden Aufstieg erfolgten auf dem Abstiegsweg von vorgestern bei meiner Lyfital-Pedertal-Runde. Dann geht es noch weitere 250 Höhenmeter entlang des markierten Weges zur Schildspitze. Auf 2750 Metern Höhe muss man diesen Weg verlassen und weiter im an sich gut begehbaren Gelände teils in Serpentinen nach oben gehen, bis man auf 3330 Metern Höhe der Kamm zwischen Mittlerer und Äußerer Pederspitze erreicht wird. Von da an geht es mehr oder weniger entlang des Grates in leichter Blockkletterei weiter, bis ich zu der Stelle kam, an der ich umkehrte. Bis dahin war ich gut 4 1/2 Stunden unterwegs. Beim Abstieg orientierte ich mich mehr an Steinmännern, doch war diese Variante weiter westlich nicht besser als die Aufstiegsvariante.
Vor 24 Jahren im Jahr 2000 war ich schon einmal auf dem Gipfel. Nun stellt sich die Frage, warum ich damals zum Gipfel kam und dieses Mal nicht. Es gibt drei mögliche Erklärungen:
(1) Vielleicht war ich damals mutiger unterwegs
(2) Möglicherweise habe ich eine bessere Route genommen (eventuell weiter vom Grat weg auf der Marteller Seite kommt man vielleicht an der Felsstelle vorbei)
(3) Vielleicht ist dort in den letzten 24 Jahren mal etwa abgebrochen und die Stelle ist jetzt dadurch anders als vor 24 Jahren.
Hier erkennt man, dass ich zwar am Grat, aber nicht auf dem Gipfel war.
Nach einer dreiviertel Stunde Aufstieg erreicht man die Baumgrenze und hat einen Blick zu den Veneziaspitzen, wenn man sich umdreht.
gleiche Stelle bergaufwärts. Die Äußere Pederspitze ist rechts außerhalb des Bildes
Links der Bildmitte die Plattenspitze (3420 m) , auf der ich 1997 und 2015 war.
Blick talaufwärts
Blick auf den Kamm zwischen Sälentspitze und Hinterer Schranspitze
Nun wird das Gelände steiler. Etwa an dieser Stelle verlasse ich den Weg von vorgestern.
Hier ist die Äußere Pederspitze rechts kanpp zu sehen. Die Nase links vom Gipfel war die Umkehrstelle.
Blick zu den Veneziaspitzen
Kurz vor der Ankunft am Grat. Ich kraxelte noch im Blockgelände bis zu der dunklen Stelle, Dort war es mir dann zu anspruchsvoll. Nach der Nase wäre das Gelände wieder flacher und vermutlich unproblematisch gewesen, wie man am vorletzten Bild sehen kann.
Blick auf den Laaser Ferner, Vertainspitze und Hoher Angelus
Die mittlere Pederspitze ist mit 3462 Metern noch etwas höher. Dort war ich 2005. Da ich etwas spät dran war (Frühstück gab es in Morter erst um 8.00 Uhr, beim Einkaufen der Brotzeit in einem kleinen Supermarkt im Martelltal musste ich etwas anstehen) entschied ich mich, die Äußere Pederpsitze statt der Mittleren Pederspitze anzupeilen. Links davon Königsspitze, Monte Zebru und Ortler.
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2024/2025
Rosskopf, Ratschings, Gitschberg/Jochtal, Plose, Kronplatz, Rittner Horn, Reinswald, Schwemmalm, Schöneben, Saalbach, Saalbach, Kappl/See, Ischgl, Ischgl, Silvretta Montafon, Gargellen, Aletsch Arena, Aletsch Arena, Hintertuxer Gletscher
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zonk
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis 10.8.2024 (aktuell: Äußere Pederspitze (3406 m))
Der Gletscherrückgang gerade im martelltal ist wahnsinnig erschreckend. Ist die Gegend meiner Kindheit, war da sicher Anfang bis Ende der 80er 6 oder 7 mal da war die zufrittspitze um 1983 rum, eines meiner traumziele.die sah so beeindruckend aus mit ihren hänge Gletschern, ebenso der cevedale, als der langenferner noch seinem Namen gerecht wurde und wir Leute trafen, die 1986 zu einer eistour zur mittleren pederspitze über den pederferner unterwegs waren.
Ich war duchrchs pedertal anno 2003 dann unterwegs zur schildspitze und just in diesem Sommer war der pederferner in seinen letzten Atemzügen, glatt, nicht super steil, aber ordentlich Gefälle, zu 97%von Geröll bedeckt. Und eigentlich nicht mehr der Rede wert. Ich schätze, die letzten toteisreste müssten sich irgendwo unter dem Geröll 2 bis 3 Jahre später um 06 verdünnisiert haben. Konnte mir aber vorstellen wie das noch Mitte der 80er ausgesehen haben muss als eistour. Diese gesamte Kette von schildspitze bis zur lyfispitze/pederspitze war ja noch Mitte der 80er von respektablen kargletschern durchzogen, der pederferner hatte noch sogar sowas wie ne Zunge. Leider gibt es da weder Fotos noch Berichte drüber. Jedenfalls hab ich nie was finden können.
Ähnlich traurig siehts ja in der texelgruppe aus. Anfang der 80er gab's auf der gfallwand noch einen plateau Gletscher, der lodner ebenso und hatte auch tolle steile eiswände, und hohe weisse sah auch beeindruckend aus mit ordentlich Eis-und firnschmuck Ach ja, und da gab's noch nördlich des tschigat den halslferner, dessen letzte Reste als firnfeld/toteisreste ich noch überquert habe. Ich glaub, da hab ich noch sowas wie ne Spalte entdeckt.
Wie das alles aussah, kann man im Buch von Sepp Schnürer, Bergsteigen in Südtirol, Band 1 oder 2,nachlesen. Überall feine Bilder von gletscherständen Ende 70er bis 81 rum in der Gegend. Hab ich mal, nachdem die alte Version zerfleddert war, bei ebay vor einigen Jahren für 1 Euro nachgekauft
Ich war duchrchs pedertal anno 2003 dann unterwegs zur schildspitze und just in diesem Sommer war der pederferner in seinen letzten Atemzügen, glatt, nicht super steil, aber ordentlich Gefälle, zu 97%von Geröll bedeckt. Und eigentlich nicht mehr der Rede wert. Ich schätze, die letzten toteisreste müssten sich irgendwo unter dem Geröll 2 bis 3 Jahre später um 06 verdünnisiert haben. Konnte mir aber vorstellen wie das noch Mitte der 80er ausgesehen haben muss als eistour. Diese gesamte Kette von schildspitze bis zur lyfispitze/pederspitze war ja noch Mitte der 80er von respektablen kargletschern durchzogen, der pederferner hatte noch sogar sowas wie ne Zunge. Leider gibt es da weder Fotos noch Berichte drüber. Jedenfalls hab ich nie was finden können.
Ähnlich traurig siehts ja in der texelgruppe aus. Anfang der 80er gab's auf der gfallwand noch einen plateau Gletscher, der lodner ebenso und hatte auch tolle steile eiswände, und hohe weisse sah auch beeindruckend aus mit ordentlich Eis-und firnschmuck Ach ja, und da gab's noch nördlich des tschigat den halslferner, dessen letzte Reste als firnfeld/toteisreste ich noch überquert habe. Ich glaub, da hab ich noch sowas wie ne Spalte entdeckt.
Wie das alles aussah, kann man im Buch von Sepp Schnürer, Bergsteigen in Südtirol, Band 1 oder 2,nachlesen. Überall feine Bilder von gletscherständen Ende 70er bis 81 rum in der Gegend. Hab ich mal, nachdem die alte Version zerfleddert war, bei ebay vor einigen Jahren für 1 Euro nachgekauft
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis 10.8.2024 (aktuell: Äußere Pederspitze (3406 m))
Noch ein Gletschervergleich: Die Bilder zeigen die Veneziaspitzen von der gegenüberliegenden Talseite aus dem Pedertal. Die Perspektive ist bei den Bildern nicht exakt die gleiche. Aussagekräftig sind sie trotzdem.
Veneziaspitzen 2005
Veneziaspitzen 2015
Veneziaspitzen 2024
Veneziaspitzen 2005
Veneziaspitzen 2015
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Marteller Hütte)
War das eigentlich im Sommer oder im Frühjahr zum Skitouren gehen ?Downhill hat geschrieben: 05.08.2024 - 22:27 Auf der Zufallhütte war ich 2014 mal eine Woche mit dem DAV Summit Club. Einfach richtig tolle Gegend![]()
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis 10.8.2024 (aktuell: Äußere Pederspitze (3406 m))
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