https://www.srf.ch/audio/regionaljourna ... d=12497754Eine neue Studie zeigt, die Bündner Bergbahnen haben in den letzten 25 Jahren ihre Wertschöpfung erhöht. Sie erreicht eine halbe Mia. Franken pro Jahr und ist gleichauf mit der Gastronomie und der chemischen Industrie im Kanton. Auf die Branche warten in der Zukunft grosse Herausforderungen.
Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Bündner Bergbahnen steigern Wertschöpfung um 60 Prozent:
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
https://www.blick.ch/schweiz/rekordandr ... 88885.htmlRekordandrang in Schweizer Skigebieten
«So lange Warteschlangen habe ich noch nie gesehen»
Komischerweise höre ich auch aktuell von vielen deutschen Familien, das sie dieses Jahr in die Schweiz zum Skifahren gehen.
War ja selbst auch schon vor Weihnachten dort...
Und das bei dem ungünstigen EUR/CHF Wechselkurs.
Keine Ahnung warum das aktuell so ist.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
ich sehe 3 Gründe:
- Skigebietspreise AT/CH recht ähnlich (obwohl 1:1 Wechselkurs sind die Preise in AT in den letzten 2 Jahren stark angestiegen - 70 bis 80 Euro zahlt man im tiroler Oberland nun auch schon).
- positive Erinnerung nach Corona (Gebiete hatten offen und Leute konnten einreisen)
- mehr Platz und weniger los
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Ja, in der Ta, t in AT sind die Preise (ebenso wie in Südtirol) in den letzten Jahren sehr stark gestiegen.
Unterkünfte sind in der Schweiz nicht mehr viel teurer, wobei man in AT viel mehr Auswahl an modernen / renovierten Appartments und Hotels hat.
In der Schweiz ist leider immer noch viel altes Geraffel dabei, wo man sich ernsthaft fragt wer so etwas anmietet. Qualität und Ausstattungsniveau wie bei uns in den 80er Jahren.
Wer nicht selber zu Hause in seiner Wohnung/Haus auf diesem Stand stehen geblieben ist, will das eigentlich nicht mehr haben.
Wenn die Schweizer Vermieter mehr in ihrer Unterkünfte investieren würden, wäre ich durchaus öfters dort...
Unterkünfte sind in der Schweiz nicht mehr viel teurer, wobei man in AT viel mehr Auswahl an modernen / renovierten Appartments und Hotels hat.
In der Schweiz ist leider immer noch viel altes Geraffel dabei, wo man sich ernsthaft fragt wer so etwas anmietet. Qualität und Ausstattungsniveau wie bei uns in den 80er Jahren.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Das kann ich aber so nicht stehen lassen.
In den letzten Jahren sind viele Unterkünfte renoviert worden, gerade auch bei Reka.
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Deutsche Alpen - Lengries/Jachenau; Anger/Berchtesgadener Land; Ruhpolding; Tegernsee/Schliersee/Spitzingsee
Deutsche Mittelgebirge; insbes. Taunus,Odenwald,Spessart,Eifel,Westerwald,Schwarzwald
Rheintal und Nebenflüsse wie Lahn,Mosel,Ahr,Nahe
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Nun, dass in der Schweiz so ein Quark wie Zimmer ohne eigenes WC/Dusche weiter verbreitet sind als in den restlichen Teilen der Alpen, ist allerdings Fakt. Wenn man da die Anteile an der Gesamtzahl schätzt, sind das vielleicht 3%, in Österreich wärens wohl eher 0,2%.
In Bezug auf die Preise dürfte der Unterschied nicht so groß sein, weil der Wechselkurs sich quasi analog zur Inflationsrate ändert (also, was die Schweiz weniger an Inflation hat, hat Österreich an Wechselkursverlust).
Da aber die relevanten Branchen wie Seilbahnen in Österreich meist über der Inflationsrate erhöht haben, die in der Schweiz dagegen gar nicht oder nur geringfügig, ist es relativ womöglich sogar ein kleiner Vorteil.
(In Bezug auf die Inflation sei erwähnt, dass die in den eigenen Ausgaben bisweilen sehr stark von den veröffentlichen Zahlen abweichen kann. Die Inflation wird mit "repräsentativen" Warenkörben berechnet, die aber auch Miete beinhalten (individuell sehr unterschiedlich), dazu Zigaretten oder Tageszeitungen (die viele gar nicht kaufen), wodurch die überdurchschnittliche Inflation bspw. von Lebensmitteln "runtergerechnet" wird.)
In Bezug auf die Preise dürfte der Unterschied nicht so groß sein, weil der Wechselkurs sich quasi analog zur Inflationsrate ändert (also, was die Schweiz weniger an Inflation hat, hat Österreich an Wechselkursverlust).
Da aber die relevanten Branchen wie Seilbahnen in Österreich meist über der Inflationsrate erhöht haben, die in der Schweiz dagegen gar nicht oder nur geringfügig, ist es relativ womöglich sogar ein kleiner Vorteil.
(In Bezug auf die Inflation sei erwähnt, dass die in den eigenen Ausgaben bisweilen sehr stark von den veröffentlichen Zahlen abweichen kann. Die Inflation wird mit "repräsentativen" Warenkörben berechnet, die aber auch Miete beinhalten (individuell sehr unterschiedlich), dazu Zigaretten oder Tageszeitungen (die viele gar nicht kaufen), wodurch die überdurchschnittliche Inflation bspw. von Lebensmitteln "runtergerechnet" wird.)
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Zumindest in Graubünden ist man mit der aktuellen Entwicklung sehr zufrieden: Nach dem herausfordernden letzten Winter sind die Bergbahnen in Graubünden bis zum Jahresende mit 20,6 Prozent mehr Ersteintritten (Gästefrequenz) in die Saison gestartet. Gemäss der Branchenorganisation Bergbahnen Graubünden (BBGR) geniessen die Gäste bei ausgezeichneten Pistenbedingungen den Schneesport am Berg.
https://www.bbgr.ch/wp-content/uploads/ ... r-2023.pdf
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Ich weiss ja nicht wo ihr immer diese Unterkünfte ohne Dusche WC findet, aber ich kann jetzt nicht behaupten dass ich es in der Schweiz schwieriger gefunden hätte gute Hotels zu finden als im benachbarten Ausland. In Frankreich und Österreich schon gar nicht. Oder kann hier einer Mal Beispiele liefern.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Die werden halt z.B. auf Booking regelmäßig angeboten. Das passiert für Österreich oder Frankreich praktisch nie ...Pilatus hat geschrieben: 07.01.2024 - 01:33 Ich weiss ja nicht wo ihr immer diese Unterkünfte ohne Dusche WC findet, aber ich kann jetzt nicht behaupten dass ich es in der Schweiz schwieriger gefunden hätte gute Hotels zu finden als im benachbarten Ausland. In Frankreich und Österreich schon gar nicht. Oder kann hier einer Mal Beispiele liefern.
Davon abgesehen gehe ich alles vorher hier Gesagte mit: Österreich/Südtirol haben die letzten 2 Jahre bei den Skipass- und Unterkunftspreisen so großzügig aufgeschlagen, dass selbst bei dem aktuell sehr ungünstigen Umrechnungskurs die Schweizer Gebiete nicht teurer sind. Für mich - und vielleicht auch für andere - kommt dann noch hinzu, dass man in Österreich in der Saison praktisch keine Zimmer für nur ein Wochenende mieten kann bzw. man dafür absurde Preise aufruft. Das Einzige was in der Schweiz signifikant teurer geblieben ist, bleibt die Verpflegung. Das nehmen dann aber offensichtlich viele in Kauf.
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Saison 23/24: 2x Sölden, Gargellen. 3x Christlum, 1x Hochzillertal, 3x Schöneben, 1x Adelboden, 2x Schladming, 1x Zauchensee
Saison 22/23: 2x Sölden, Holzelfingen, Silvretta-Montafon, 3x Matrei, 1x St. Jakob i.D., 2x Oberjoch, 6x Val di Fassa, Lenggries, Tauplitzalm, 2x Schladming-Reiteralm
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
https://www.srf.ch/news/schweiz/grosse- ... ungszahlen
Letztes Jahr war "das Beste aller Zeiten" für die Schweizer Hotelerie
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Für die Hotelerie in Graubünden gab es 2023 allerdings keine Rekordzahlen. Die Bündner Hotels haben im vergangenen Jahr weniger Übernachtungen verbucht als 2022. Verbandspräsident Aschi Wyrsch erklärt, warum die Branche trotzdem gut damit leben kann.
https://www.suedostschweiz.ch/sendungen ... 3-22-02-24
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Der große Boom bei den Übernachtungen passiert vor allem in den Städten.
Aber auch die Bergregionen laufen (meist) gut. Aber nur durch die Bergregionen wäre es kein Rekord geworden.
Aber auch die Bergregionen laufen (meist) gut. Aber nur durch die Bergregionen wäre es kein Rekord geworden.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Ich habe es doch immer schon gewusst, der Tourismus in der Schweiz hat keine Zukunft
.
Jetzt ist es endlich amtlich:
https://www.focus.de/panorama/welt/18-j ... 21257.html
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Auf solche Rotznasen kann man gut verzichten.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
https://www.blick.ch/wirtschaft/dank-fr ... 95274.htmlDank frühen Schneefalls:
Schweizer Tourismus zieht positive Winterbilanz
Die Schweizer Tourismusbranche zieht nach dem Ende der Wintersaison 2023/24 eine positive Bilanz. Dank des frühen Wintereinbruchs im November und der hohen Auslastung über die Festtage konnten die meisten befragten Destinationen einen erfolgreichen Winter verbuchen.
Die vergangene Saison würde vielerorts gar den erfolgreichen letzten Winter 2022/2023 überbieten, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit. Frühe und grosse Schneefälle bereits im November haben eine Schneedecke gesichert und sorgten für die richtige Stimmung, da es auch im Flachland vielerorts kurzzeitig weiss war.
Gebremst worden sei das Wintergeschäft an vielen Orten kurzzeitig durch Schlechtwetterperioden im Februar und Anfang März, hiess es weiter. Zum Saisonende sorgten auch typisches Aprilwetter im Flachland und Niederschläge in den Bergen für ein durchzogenes Osterwochenende. In tieferen Lagen führten Wärmeeinbrüche dazu, dass Angebote abseits der Pisten grosse Beliebtheit erfuhren.
Gute News zum Schweizer Tourismus in der aktuellen Wintersaison...
Allerdings denke ich, dass das Statement von oben nicht ganz repräsentativ ist. Die höher Gelegenen Skigebiete hatten i. d. R. sicherlich gute Bedingungen und dadurch viele Gäste, in manchen niedrig gelegenen kleinen Gebieten gab es aber auch Totalausfälle.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Positive Entwicklungen bei Schweizer Bergbahnen trotz Herausforderungen
Studie zeigt, dass der Sommer-Verkehrsertrag der Schweizer Seilbahnen seit 2014 um 45 Prozent zugenommen hat. Das Winterschneegeschäft bleibt aber weiterhin von zentraler Bedeutung.
Die Schweizer Bergbahnen erholen sich nach den pandemiebedingten Einbrüchen und verzeichnen eine positive finanzielle Entwicklung. Laut einer neuen Studie der Hochschule Luzern haben 75 % der Ausflugsbahnen und 30 % der Wintersportbahnen eine solide Kapitalrendite erwirtschaftet. Diese Erholung wird durch den erfolgreichen Ausbau des Sommergeschäfts sowie schneesichere Winterangebote gestützt. Dabei zeigen sich insbesondere die schneereichen Regionen als wirtschaftlich erfolgreich. Trotz dieser Fortschritte stehen die Bergbahnen vor neuen Herausforderungen. Insbesondere steigende Energiekosten und der Klimawandel, der zu schneearmen Wintern führt, belasten weiterhin die finanzielle Stabilität vieler Betriebe. Um diesen Risiken zu begegnen, investieren die Bergbahnen zunehmend in technische Beschneiungssysteme und dynamische Preismodelle, um flexibel auf die Marktanforderungen zu reagieren. Dies zeigt, dass Innovation und Anpassungsfähigkeit Schlüssel zum langfristigen Erfolg sind.
Neben der gestärkten Position im Inland spielt auch der internationale Tourismus eine wichtige Rolle. Die Rückkehr ausländischer Gäste, insbesondere aus Europa und Asien, trägt massgeblich zur Umsatzsteigerung bei. Die Bergbahnen profitieren dabei von einer wachsenden Nachfrage nach naturnahen Erlebnissen und Outdoor-Aktivitäten, die sowohl im Sommer als auch im Winter angeboten werden.
Ein weiterer Treiber des Wachstums ist die Diversifizierung des Angebots. Immer mehr Bergbahnbetreiber setzen auf ganzjährige Attraktionen wie Wander- und Mountainbike-Strecken oder Erlebniswelten für Familien. Diese Erweiterung des Angebots ist nicht nur eine Antwort auf den sich ändernden Freizeitmarkt, sondern auch eine Strategie, um wetterbedingte Schwankungen im Wintersportgeschäft abzufedern. Zudem stärken diese Massnahmen die Bindung lokaler und internationaler Touristen und erhöhen die Rentabilität über das ganze Jahr hinweg.
Der finanzielle Aufschwung der Bergbahnen zeigt, wie wichtig es ist, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und gleichzeitig den traditionellen Kern des Wintersports nicht aus den Augen zu verlieren. Mit einer Kombination aus innovativen Lösungen und einem attraktiven Angebot wird die Zukunft der Schweizer Bergbahnen trotz bestehender Herausforderungen positiv bewertet.
Die finanziellen Aussichten sind damit insgesamt optimistisch, wobei die Nachhaltigkeit des Erfolges von der kontinuierlichen Anpassungsfähigkeit der Betreiber und der Unterstützung durch die öffentliche Hand abhängt. Die Bergbahnen bleiben ein essenzieller Bestandteil des Tourismus in der Schweiz und tragen wesentlich zur Wertschöpfung in alpinen Regionen bei.
Diese Studie wird am Forum von Seilbahnen Schweiz von Prof. Dr. Philipp Lütolf vorgestellt am 17. und 18. Oktober 2024 in Lugano.
Studie zeigt, dass der Sommer-Verkehrsertrag der Schweizer Seilbahnen seit 2014 um 45 Prozent zugenommen hat. Das Winterschneegeschäft bleibt aber weiterhin von zentraler Bedeutung.
Die Schweizer Bergbahnen erholen sich nach den pandemiebedingten Einbrüchen und verzeichnen eine positive finanzielle Entwicklung. Laut einer neuen Studie der Hochschule Luzern haben 75 % der Ausflugsbahnen und 30 % der Wintersportbahnen eine solide Kapitalrendite erwirtschaftet. Diese Erholung wird durch den erfolgreichen Ausbau des Sommergeschäfts sowie schneesichere Winterangebote gestützt. Dabei zeigen sich insbesondere die schneereichen Regionen als wirtschaftlich erfolgreich. Trotz dieser Fortschritte stehen die Bergbahnen vor neuen Herausforderungen. Insbesondere steigende Energiekosten und der Klimawandel, der zu schneearmen Wintern führt, belasten weiterhin die finanzielle Stabilität vieler Betriebe. Um diesen Risiken zu begegnen, investieren die Bergbahnen zunehmend in technische Beschneiungssysteme und dynamische Preismodelle, um flexibel auf die Marktanforderungen zu reagieren. Dies zeigt, dass Innovation und Anpassungsfähigkeit Schlüssel zum langfristigen Erfolg sind.
Neben der gestärkten Position im Inland spielt auch der internationale Tourismus eine wichtige Rolle. Die Rückkehr ausländischer Gäste, insbesondere aus Europa und Asien, trägt massgeblich zur Umsatzsteigerung bei. Die Bergbahnen profitieren dabei von einer wachsenden Nachfrage nach naturnahen Erlebnissen und Outdoor-Aktivitäten, die sowohl im Sommer als auch im Winter angeboten werden.
Ein weiterer Treiber des Wachstums ist die Diversifizierung des Angebots. Immer mehr Bergbahnbetreiber setzen auf ganzjährige Attraktionen wie Wander- und Mountainbike-Strecken oder Erlebniswelten für Familien. Diese Erweiterung des Angebots ist nicht nur eine Antwort auf den sich ändernden Freizeitmarkt, sondern auch eine Strategie, um wetterbedingte Schwankungen im Wintersportgeschäft abzufedern. Zudem stärken diese Massnahmen die Bindung lokaler und internationaler Touristen und erhöhen die Rentabilität über das ganze Jahr hinweg.
Der finanzielle Aufschwung der Bergbahnen zeigt, wie wichtig es ist, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und gleichzeitig den traditionellen Kern des Wintersports nicht aus den Augen zu verlieren. Mit einer Kombination aus innovativen Lösungen und einem attraktiven Angebot wird die Zukunft der Schweizer Bergbahnen trotz bestehender Herausforderungen positiv bewertet.
Die finanziellen Aussichten sind damit insgesamt optimistisch, wobei die Nachhaltigkeit des Erfolges von der kontinuierlichen Anpassungsfähigkeit der Betreiber und der Unterstützung durch die öffentliche Hand abhängt. Die Bergbahnen bleiben ein essenzieller Bestandteil des Tourismus in der Schweiz und tragen wesentlich zur Wertschöpfung in alpinen Regionen bei.
Diese Studie wird am Forum von Seilbahnen Schweiz von Prof. Dr. Philipp Lütolf vorgestellt am 17. und 18. Oktober 2024 in Lugano.
Quelle: https://www.seilbahnen.org/news/finanzs ... wicklungenVerhalten der Gäste bei dynamischen Preismodellen
In der Studie wurde auch untersucht, wie sich dynamische Preismodelle auf den Verkehrsertrag der Wintersportbahnen auswirken. Es wurde nachgewiesen, dass eine Einführung dynamischer Preise signifikant positiv auf den Durchschnittsertrag je Skierday (Anzahl Gäste pro Tag) wirkt. Bei den Auswirkungen auf die Anzahl Skierdays ist die Datenlage uneinheitlich. Einige scheinen im Vergleich zur «statischen» Konkurrenz zuzulegen, andere zu verlieren. Auf Stufe Verkehrsertrag zeigt sich die Datenlage daher auch uneinheitlich. Auch das Gästeverhalten bei Unternehmen, welche das dynamische Preismodell verwenden, wurde analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Online-Käufe bei dynamischen Preisen deutlich erhöhen. Dabei buchen bis zu 30 % der Tagesgäste nur wenige Tage im Voraus online ihr Ticket, während Mehrtagestickets von rund 50 % der Gäste einen Monat vorab virtuell eingekauft werden. Es zeigt sich weiter, dass Schneesicherheit besonders für dynamische Preismodelle entscheidend ist.
Der Sommerverkehrsertrag ist im Durchschnitt im untersuchten Zeitraum zwischen 2014 bis 2022 um 45 % gestiegen; wobei das Sommergeschäft mittlerweile um 25 % des Verkehrsertrags ausmacht. Es bleibt festzuhalten, dass die Wintersportbahnen für einen fehlenden Wintergast im Sommer zwischen 1,3 und 4,2 Gäste benötigen, um den ausgebliebenen Ertrag zu kompensieren. «Entscheidend für den Sommererfolg ist, dass werthaltige Angebote bestehen, für welche die Gäste einen annähernd mit der Skitageskarte vergleichbaren Preis bezahlen», hält Philipp Lütolf fest.
Wer Träume hat der lebt noch.