Nationalratswahl in Österreich 2024
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Martin_D
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Ich werde da sicher nicht völlig konsequent sein. Aber das spielt meiner Ansicht nach auch keine Rolle. Ich habe eine Signal gesetzt. Vielleicht löst es bei dem einen oder anderen vor Ort einen Denkprozess aus. Dann hat sich das gelohnt.
Ich bin halt nicht der Typ, der die Welt dadurch verbessern will, indem er mit Gleichgesinnten Hand in Hand "Kumbaya" singt, sondern eher derjenige, der auch mal auf eine Provokation setzt.
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Ilcko
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Nur eine Koalition aus FPÖ und Grünen, bzw. aus AfD und Grünen kann unsere Länder vor schlimmen Unheil schützen.
Die Folgen des Klimawandels sind unübersehebar. Wir brauchen eine Engergiewende. Mehr Elektromobiliät, weniger Flächenversiegelung. Der Alpentransit gehört in große Tunnels nicht über die Pässe.
Es müssen mehr lokale Produkte verzehrt werden. Transport ist klimaschädlich und jetzt kommen wir zur Schnittmenge zwischen grün und rechts. Lokale Produkte unterstützen die heimische Wirtschaft und nicht Bauern im Ausland. Passt also für rechts und für grün.
Die Migration muss begrenzt werden, da sonst immer mehr Flächen für Wohnungen und Verkehrswege geopfert werden müssen.
Die Probleme durch Migration und Klimawandel dürfen nicht länger geleugnet werden.
Rechts und grün muss sich jenseits ideologischer Fesseln zusammen tun um unsere Länder wieder vorwärts zu bringen.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Ich gehe jetzt nur auf die AFD ein: Eine Partei, die in ihren Reihen Nazis duldet (gerichtlich bestätigt) ist nicht wählbar!
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j-d-s
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Mit sowas löst du eher den Denkprozess aus "blöde Deutsche, bilden sich auch noch ein sich in unsere Politik einmischen zu dürfen" und damit noch mehr Stimmen für "Rechte".Martin_D hat geschrieben: 08.10.2024 - 14:57 Ich werde da sicher nicht völlig konsequent sein. Aber das spielt meiner Ansicht nach auch keine Rolle. Ich habe eine Signal gesetzt. Vielleicht löst es bei dem einen oder anderen vor Ort einen Denkprozess aus. Dann hat sich das gelohnt.
Ich bin halt nicht der Typ, der die Welt dadurch verbessern will, indem er mit Gleichgesinnten Hand in Hand "Kumbaya" singt, sondern eher derjenige, der auch mal auf eine Provokation setzt.
Abstrus finde ich die Forderung des anderen Nutzers nach "Grün-Rechten" Koalitionen, denn es ist gerade Kern der "Rechten" Politik, sich gegen die antifreiheitliche, wirtschaftsschädliche Bevormundungspolitik der Grünen (und anderer Parteien), die diese zwecks "Klimaschutz" betreiben, zu stellen, und ein erheblicher Teil der Wahlgründe ihrer Wähler.
Das Gelaber von "Protestwahl" und "Denkzettel" dagegen ist reines Wunschdenken bei den anderen Parteien, das mit der Realität nur in geringem Umfang was zu tun hat, sondern viel mehr darauf beruht, dass diverse Parteien bereits zu einem solchen Maße in ihrer eigenen Parallelwelt leben, dass sie nicht einmal auf die Idee kommen, dass irgendein Bürger tatsächlich ihre Politik versteht, diese dann aber inhaltlich ablehnt und entsprechend Opposition wählt. Die behaupten schließlich ständig, ihre Politik nur besser erklären zu müssen, statt selbst drüber nachzudenken, dass vermutlich die große Mehrheit sowas wie Heizungsgesetz und Migrationspolitik der Regierung sehr gut versteht und deshalb inhaltlich dagegen ist.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Antimigration, aber auch gegen Verkauf von Liegenschaften an (reiche) Ausländer, verknüpft mit Umweltthemen (alles unter dem Überbegriff: Schutz der Heimat) ist seit Jahrzehnten das Programm der Kleinpartei "Schweizer Demokraten".
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Ich weiß nicht genau, wie die Situation in Osttirol oder in Kals-Matrei ist, aber ich denke, ohne die Flüchtlingskrise würden die AfD und vermutlich auch die FPÖ unter der 10%-Marke liegen. Die BSW würde vielleicht gar nicht existieren.
Übrigens glaube ich, dass es wahrscheinlicher ist, dass Starli ins Alpinforum zurückkehrt, als dass es eine Koalition zwischen den Grünen und der FPÖ (in AUT) oder AfD (in DE) geben wird.
Übrigens glaube ich, dass es wahrscheinlicher ist, dass Starli ins Alpinforum zurückkehrt, als dass es eine Koalition zwischen den Grünen und der FPÖ (in AUT) oder AfD (in DE) geben wird.
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
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skifuzziWi
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Meckelbörger hat geschrieben: 08.10.2024 - 16:47 Ich gehe jetzt nur auf die AFD ein: Eine Partei, die in ihren Reihen Nazis duldet (gerichtlich bestätigt) ist nicht wählbar!
Genau!!!
Gestern Abend war eine Reportage im Fernsehen, wo sehr gut beleuchtet wurde,wie in den ersten Jahren die Partei unterwandert wurde und
die normalen Konservativen Gründer der AFD herausgedrängt wurden.
Sehr informativ!!
So wird es auch kommen, sollten sie irgendwo mit in eine Koalition genommen werden.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Hast Du das Aktenzeichen von dem Urteil?Meckelbörger hat geschrieben: 08.10.2024 - 16:47 Ich gehe jetzt nur auf die AFD ein: Eine Partei, die in ihren Reihen Nazis duldet (gerichtlich bestätigt) ist nicht wählbar!
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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seiiim
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Dann bleib bitte wo du bist, so jemanden wie dich wollen wir in unserem schönen Land nicht- nicht als Gast, nicht als Arbeitskraft und auch nicht als Bürger. Es gibt bei uns gewisse Werte an die man sich anzupassen hat, wenn man hier wohnen oder uns besuchen will - und Demokratie und deren Würdigung ist einer davon. Jeder ist frei darin seine Meinung kundzutun, auch du, dann kommt eben der Ostblock, Schweizer, Amerikaner, ... zu Gast. Das ist Provokation.Martin_D hat geschrieben: 08.10.2024 - 14:57 Ich werde da sicher nicht völlig konsequent sein. Aber das spielt meiner Ansicht nach auch keine Rolle. Ich habe eine Signal gesetzt. Vielleicht löst es bei dem einen oder anderen vor Ort einen Denkprozess aus. Dann hat sich das gelohnt.
Ich bin halt nicht der Typ, der die Welt dadurch verbessern will, indem er mit Gleichgesinnten Hand in Hand "Kumbaya" singt, sondern eher derjenige, der auch mal auf eine Provokation setzt.
Und bevor hier die linksgrüne Fraktion wieder aufheult, ich bin genauso gegen rechts wie ihr, unsere Vorfahren haben hart für die Demokratie gekämpft.
Aber von jemandem der nicht in meinem Land wohnt angeschüttet zu werden, wer denn die Blauen wähle und das in die Urlaubsentscheidung einfließen lassen, ... nennen wir es "mutig". Wie argumentiert man dann die Nordafrika Urlauber, Nahost, Türkei, Brasilien, Argentinien, Ungarn, Deutschland, USA,...?! Oder anders gesagt, wenn man nurmehr dahin fährt wo einem die politische Führung gefällt, dann könnte es schnell mal dünn werden mit den Alternativen, möglicherweise sogar in der eigenen Gemeinde.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
NeusserGletscher hat geschrieben: 09.10.2024 - 12:42Hast Du das Aktenzeichen von dem Urteil?Meckelbörger hat geschrieben: 08.10.2024 - 16:47 Ich gehe jetzt nur auf die AFD ein: Eine Partei, die in ihren Reihen Nazis duldet (gerichtlich bestätigt) ist nicht wählbar!
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main stellte ihrerseits etwa klar: Die AfD müsse sich gefallen lassen, dass ihr inoffizieller „Führer“ als Nazi bezeichnet wird (AZ 6402 Js 226874/23). Es läge keine Beleidigung vor, sondern als „ein an Tatsachen anknüpfendes Werturteil“, das umso mehr gelte, weil „der Betroffene (Höcke) nach allgemeiner Auffassung dem äußersten rechten Rand seiner Partei angehört, sich in den letzten Jahren ausweislich einer Vielzahl von Presseveröffentlichungen in eindeutig nationalistisch-völkischer Weise mit rassistischen Anklängen und unter Hervorhebung eines natürlichen Führungsanspruchs der Deutschen geäußert und sich dabei immer wieder Formulierungen bedient hat, die zum Standardvokabular der Vertreter des Nationalsozialismus vor Mai 1945 gehörten“. In Mühlhausen wurden im Mai die Identitäten von „Omas gegen Rechts“ beim Halten eines Transparentes erfasst, Videoaufnahmen gefertigt und Durchsuchungen der Taschen durchgeführt.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Leute, die eine andere Meinung vertreten und sie mitteilen, die entsprechend ihrer Haltung handeln und nicht nur schwatzen willst Du nicht?seiiim hat geschrieben: 09.10.2024 - 14:04
Dann bleib bitte wo du bist, so jemanden wie dich wollen wir in unserem schönen Land nicht- nicht als Gast, nicht als Arbeitskraft und auch nicht als Bürger. Es gibt bei uns gewisse Werte an die man sich anzupassen hat, wenn man hier wohnen oder uns besuchen will - und Demokratie und deren Würdigung ist einer davon. Jeder ist frei darin seine Meinung kundzutun, auch du, dann kommt eben der Ostblock, Schweizer, Amerikaner, ... zu Gast. Das ist Provokation.
Und bevor hier die linksgrüne Fraktion wieder aufheult, ich bin genauso gegen rechts wie ihr, unsere Vorfahren haben hart für die Demokratie gekämpft.
Aber von jemandem der nicht in meinem Land wohnt angeschüttet zu werden, wer denn die Blauen wähle und das in die Urlaubsentscheidung einfließen lassen, ... nennen wir es "mutig".
Ich fliege aus ökologischen Gründen nicht, das begrenzt auch den Urlaubsradius, es gibt aber genügend tolle Urlaubsziele zwischen Süditalien und Südschweden und zwischen Portugal und Polen.
Ebenso gibt es für Martin noch hinreichend Urlaubsorte in denen nicht Kickl oder Höcke und Konsorten gewählt wurden.
Der Mensch in unseren Breitengraden ist zum Glück frei in der Wahl seiner Urlaubsorte und er darf sie nach seinen Überzeugungen und Motiven treffen und er darf diese auch kund tun.Niemand braucht sich deswegen zu enervieren.
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judyclt
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Ja, interessant. Bleibt die Frage: Wo sind jetzt die Konservativen?skifuzziWi hat geschrieben: 09.10.2024 - 11:52 Gestern Abend war eine Reportage im Fernsehen, wo sehr gut beleuchtet wurde,wie in den ersten Jahren die Partei unterwandert wurde und
die normalen Konservativen Gründer der AFD herausgedrängt wurden.
Genau diese Lücke in der Parteienlandschaft besetzt quasi niemand. Konservativ, gegen unkontrollierte Zuwanderung, gegen alles mit Bürgergeld zuschütten usw. ohne gleich Neonazis zu beheimaten oder die EU zerfleischen zu wollen. Gäbe es diese Lücke nicht, hätte meiner Meinung nach die AfD viel weniger Stimmen in Deutschland.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
judyclt hat geschrieben: 09.10.2024 - 15:38Ja, interessant. Bleibt die Frage: Wo sind jetzt die Konservativen?skifuzziWi hat geschrieben: 09.10.2024 - 11:52 Gestern Abend war eine Reportage im Fernsehen, wo sehr gut beleuchtet wurde,wie in den ersten Jahren die Partei unterwandert wurde und
die normalen Konservativen Gründer der AFD herausgedrängt wurden.
Genau diese Lücke in der Parteienlandschaft besetzt quasi niemand. Konservativ, gegen unkontrollierte Zuwanderung, gegen alles mit Bürgergeld zuschütten usw. ohne gleich Neonazis zu beheimaten oder die EU zerfleischen zu wollen. Gäbe es diese Lücke nicht, hätte meiner Meinung nach die AfD viel weniger Stimmen in Deutschland.
Da stimme ich dir zu.
Vielleicht sollten CDU und CSU als 2 Parteien deutschlandweit antreten.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Getroffene Hunde bellenseiiim hat geschrieben: 09.10.2024 - 14:04Dann bleib bitte wo du bist, so jemanden wie dich wollen wir in unserem schönen Land nicht- nicht als Gast, nicht als Arbeitskraft und auch nicht als Bürger. Es gibt bei uns gewisse Werte an die man sich anzupassen hat, wenn man hier wohnen oder uns besuchen will - und Demokratie und deren Würdigung ist einer davon. Jeder ist frei darin seine Meinung kundzutun, auch du, dann kommt eben der Ostblock, Schweizer, Amerikaner, ... zu Gast. Das ist Provokation.Martin_D hat geschrieben: 08.10.2024 - 14:57 Ich werde da sicher nicht völlig konsequent sein. Aber das spielt meiner Ansicht nach auch keine Rolle. Ich habe eine Signal gesetzt. Vielleicht löst es bei dem einen oder anderen vor Ort einen Denkprozess aus. Dann hat sich das gelohnt.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Also das Thema von wegen lechts und rinks wurde in AT dann doch sehr schnell durch die angespannte Finanzsituation des Staates verdrängt.
So pleite wie wir sind, will Kickl wahrscheinlich gar nicht Kanzler werden, weil ein Populist, der ein hartes Sparpaket durch zieht - so etwas gibt es nicht. Außer in Argentinien.
Mal im Ernst: Sollte die Konjunktur in den kommenden ein, zwei Jahren nicht anspringen, wird das eine ganz ganz große Sache.
So pleite wie wir sind, will Kickl wahrscheinlich gar nicht Kanzler werden, weil ein Populist, der ein hartes Sparpaket durch zieht - so etwas gibt es nicht. Außer in Argentinien.
Mal im Ernst: Sollte die Konjunktur in den kommenden ein, zwei Jahren nicht anspringen, wird das eine ganz ganz große Sache.
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Latesn
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Ich hab mir alle Beiträge durchgelesen und fühle mich deswegen bemüßigt auch mal was dazu zu sagen ...
Ich bin gebürtiger Bayer und lebe jetzt seit bald 13 Jahren im Alpenstaat... Und habe daher natürlich die Wahl auch sehr aufmerksam verfolgt.
Wie ist es dazu gekommen?
Nun es ist ja bekannt, dass in Österreich die sogenannte zweite Republik existiert. Diese beruht darauf, dass seit dem Krieg IMMMER mindestens eine der beiden großen Volksparteien, meistens aber beide gemeinsam regiert haben. Ausreisser in Form einer Koalition mit kleineren Parteien gab es wenige... bis 1949 regierten die Kommunisten mit, dann unter Vranitzky einmal die roten mit den blauen und dann gab es denn "Sündenfall Schüssel" der in einer beispiellosen internationalen Isolierung Österreichs führte.
Spätestens seit den frühen 2000ern begann das ganze zu bröckeln, die Gründe will ich nicht im einzelnen aufzählen die sollten gut genug genug bekannt sein ... einen großen Teil haben die Volksparteien sicherlich wie auch in Deutschland selbst dazu beigetragen. Jedem der das Ganze in kurzer Form lesen möchte, empfehle ich das wirklich gute Buch von Georg Renner "Die letzten Jahre der zweiten Republik" das bitte nicht mit Haiders Hetzschrift die ein ähnliches Thema behandelt verwechselt werden sollte. Jedoch empfehle ich auch zweiteres Buch und zwar aus einem einfachen Grund.
Die österreichische Volksseele wie ich sie kennenlernte:
Das soll bitte keine pauschale Hetze gegen Österreich sein ... nein ich mag das Land ich wäre sonst nicht 13 Jahre hier geblieben und hätte meinen Traumberuf gefunden. Es gibt unglaublich viele nette Österreicher, Menschen die mir ans Herz gewachsen sind, Menschen die Bekannte waren und zu Freunden wurden aber dennoch und das ist mir auch bei diesen Menschen nicht verborgen geblieben, herrscht in Österreich grundlegend ein viel größeres Misstrauen gegenüber dem andersartigen vor als in anderen Ländern. Und ja ich würde es als einen latenten überall spürbaren Rassismus bezeichnen. Und ich rede hier nicht von den strammen Nazis - die gibt es überall, sondern eben von den Bürgern aus der Mitte, die meinem persönlichen Empfinden nach mehr als in anderen Ländern dazu neigen allem Fremden nicht eben kritisch sondern schon nahezu feindselig gegenüberzustehen. Dazu kommt finde ich eine extreme Doppelzüngigkeit ... Solange es ein Tourist der Geld bringt ist der Ausländer der beste Freund, aber wehe ihm er will im Lande leben oder es gar wagen Sozialhilfe zu beziehen ... da ist der Österreicher ganz ganz schwer in seiner Ehre getroffen.
Was sage ich zur FPÖ? - Oder meine kleine politische Geschichte
Ich habe Jörg Haider als Jugendlicher bewundert ... der Mann konnte reden, der Mann wusste was wir hören wollen, der Mann war charismatisch (gut mit Österreichern die charismatisch sind und gut reden können hat man in Deutschland ja auch Erfahrungen gesammelt aber who cares wir waren doch alle mal jung) ... als er starb habe ich geheult ... dann war ich als echter Bayer natürlich immer mit der CSU verbunden ("Rechts von der CDU/CSU darf es keine politisch legitimierte Partei geben") ... als dann Merkel kam habe ich geflucht und geflucht und geflucht als die Union immer weiter in die Mitte rückte und die SPD den umgekehrten Weg ging (was ich heute noch als großen Grund für den Aufstieg der AFD ansehe ... denn viele wurden "heimatlos"). Aber zurück zu Österreich - Die Politik war irgendwie langweilig ... es war ja eh immer der gleiche Trott bis ... ja bis der Heiland kam - ja genau der mit den Segelohren der die Schwarzen Türkis angestrichen hat. Jener der versuchte aus der Bauernmilieu und Vetternwirtschafts-ÖVP einen Führerstaat zu machen. Und genau da kommt die FPÖ dann wieder zurück ins Spiel. Hofer wollte Bundespräsident werden und ich hätte ihn persönlich sogar unterstützt (hätte ich wählen dürfen) aber da war schon ein Unbehagen über den Herrn Kickl da. Dann kam die Regierung Kurz - Ibiza - Strachegate - Corona - Pferdeentwurmungsmittel - Und vor allem wurden die nicht rechten, sondern eben rechtsextremen Parolen der FPÖ ein Thema für mich. Und vor allem ist mir in dieser Zeit aufgefallen wie sich das Land verändert hat ... Ich lebte und lebe in kleinen Dörfern - und es ist ein gewisses Klima der Angst eingezogen - Genau das Klima, dass die FPÖ so gerne schürt ... überall Messermuslime und Terroristen ... So sehr ich danach suche kann mir zwar keiner den ich kenne auch keiner der FPÖler tatsächliche Fälle schildern, aber laut Telegram passieren sie täglich und diese Angst die zieht in die Herzen der Menschen ein. Überall Eliten die uns beherrschen, wenn ich aber die FPÖler frage was sie den "für den kleinen Mann" tun wollen sind sie selbst ganz klein und wissen nicht was sie sagen sollen und verweisen auf das Wahlprogramm ... da hab ich aber auch so wenig gefunden?! Achja ... ich habe immernoch keine politische Heimat gefunden. Auch nicht in Deutschland wo ich wählen darf ... im Zweifle heisst es halt immer brav Wahlprogramme studieren.
Und was sage ich dann zum Wahlergebnis?
Das sind so die kleinen großen Dinge die mir sauer aufstoßen ... was mich aber endgültig zu einer Meinung gebracht hat sind weniger die Kickls dieser Welt ... einen Unsymphathen als Kanzler kann ich ertragen. Helmut Schmid war sicher auch nicht immer der angenehmste Zeitgenosse ... von Kreisky (Gott habe beide selig) gar nicht zu reden. Was mich wirklich stört ist, dass ich aus den Reihen der FPÖ-Wähler gerade nach der Wahl Stimmen hören musste, die jegliches Demokratieverständnis und vor allem jegliche Menschlichkeit vermissen lassen. Da will man dann allen "Grünwählern das Wahlrecht entziehen", da wird dann von "Lagern" für Ausländer geredet, da werden Quoten gefordert um das "Blut zu erhalten", es wird dann schon auch mal "scherzhaft" damit gedroht, dass ich "remigriert" werde wenn ich weiter so gegen die FPÖ "hetze". Gerade letzteres kommt mir aber auch ganz recht. Wenn Österreich sich und das befürchte ich momentan entscheidet sich von der FPÖ oder noch schlimmer einem ÖVP-Kanzler von Kickls Gnaden regieren zu lassen kann ich ja auch ganz einfach von meinem demokratischen Recht Gebrauch machen meine Arbeitskraft einem anderen Land zur Verfügung zu stellen und meine Steuern dort zu zahlen wo es meiner Meinung nach den Menschen gerechter wird.
Und nein ich will damit nicht die FPÖ mit diesen "Einzelfällen" gleichsetzen. Ich sage für mich persönlich aber, wenn eine Partei das ernsthafte Interesse hat ihre eigene politische Strömung zu vertreten, dann muss sie stark genug sein um sich nicht von solchen Einzelfällen tragen zu lassen, sondern denjenigen die derart von Hass erfüllt sind einerseits zu helfen diesen Hass abzulegen, aber andererseits auch klar eine Grenze zu ziehen und zu sagen "Leute wenn ihr so denkt ... dann ist das mit unseren demokratischen Werten nicht vereinbar" und das sehe ich bei Hr. Kickl gerade eben auch nicht.
Was versöhnliches am Ende?
Jeder wirklich jeder hat das Recht die Partei zu unterstützen die seiner Meinung nach den eigenen Interessen am besten gerecht wird. Ob diese Partei dann links, rechts, grün, rosa, weiblich, männlich oder was es sonst noch so an Vielfalt gibt, ist ist mir egal. Aber jeder einzelne sollte sich auch auf die Schrecken zurückbesinnen die Extremismus gleich welcher Couleur der Menschheit in der Vergangenheit gebracht hat. STAY PEACEFUL!
Ich bin gebürtiger Bayer und lebe jetzt seit bald 13 Jahren im Alpenstaat... Und habe daher natürlich die Wahl auch sehr aufmerksam verfolgt.
Wie ist es dazu gekommen?
Nun es ist ja bekannt, dass in Österreich die sogenannte zweite Republik existiert. Diese beruht darauf, dass seit dem Krieg IMMMER mindestens eine der beiden großen Volksparteien, meistens aber beide gemeinsam regiert haben. Ausreisser in Form einer Koalition mit kleineren Parteien gab es wenige... bis 1949 regierten die Kommunisten mit, dann unter Vranitzky einmal die roten mit den blauen und dann gab es denn "Sündenfall Schüssel" der in einer beispiellosen internationalen Isolierung Österreichs führte.
Spätestens seit den frühen 2000ern begann das ganze zu bröckeln, die Gründe will ich nicht im einzelnen aufzählen die sollten gut genug genug bekannt sein ... einen großen Teil haben die Volksparteien sicherlich wie auch in Deutschland selbst dazu beigetragen. Jedem der das Ganze in kurzer Form lesen möchte, empfehle ich das wirklich gute Buch von Georg Renner "Die letzten Jahre der zweiten Republik" das bitte nicht mit Haiders Hetzschrift die ein ähnliches Thema behandelt verwechselt werden sollte. Jedoch empfehle ich auch zweiteres Buch und zwar aus einem einfachen Grund.
Die österreichische Volksseele wie ich sie kennenlernte:
Das soll bitte keine pauschale Hetze gegen Österreich sein ... nein ich mag das Land ich wäre sonst nicht 13 Jahre hier geblieben und hätte meinen Traumberuf gefunden. Es gibt unglaublich viele nette Österreicher, Menschen die mir ans Herz gewachsen sind, Menschen die Bekannte waren und zu Freunden wurden aber dennoch und das ist mir auch bei diesen Menschen nicht verborgen geblieben, herrscht in Österreich grundlegend ein viel größeres Misstrauen gegenüber dem andersartigen vor als in anderen Ländern. Und ja ich würde es als einen latenten überall spürbaren Rassismus bezeichnen. Und ich rede hier nicht von den strammen Nazis - die gibt es überall, sondern eben von den Bürgern aus der Mitte, die meinem persönlichen Empfinden nach mehr als in anderen Ländern dazu neigen allem Fremden nicht eben kritisch sondern schon nahezu feindselig gegenüberzustehen. Dazu kommt finde ich eine extreme Doppelzüngigkeit ... Solange es ein Tourist der Geld bringt ist der Ausländer der beste Freund, aber wehe ihm er will im Lande leben oder es gar wagen Sozialhilfe zu beziehen ... da ist der Österreicher ganz ganz schwer in seiner Ehre getroffen.
Was sage ich zur FPÖ? - Oder meine kleine politische Geschichte
Ich habe Jörg Haider als Jugendlicher bewundert ... der Mann konnte reden, der Mann wusste was wir hören wollen, der Mann war charismatisch (gut mit Österreichern die charismatisch sind und gut reden können hat man in Deutschland ja auch Erfahrungen gesammelt aber who cares wir waren doch alle mal jung) ... als er starb habe ich geheult ... dann war ich als echter Bayer natürlich immer mit der CSU verbunden ("Rechts von der CDU/CSU darf es keine politisch legitimierte Partei geben") ... als dann Merkel kam habe ich geflucht und geflucht und geflucht als die Union immer weiter in die Mitte rückte und die SPD den umgekehrten Weg ging (was ich heute noch als großen Grund für den Aufstieg der AFD ansehe ... denn viele wurden "heimatlos"). Aber zurück zu Österreich - Die Politik war irgendwie langweilig ... es war ja eh immer der gleiche Trott bis ... ja bis der Heiland kam - ja genau der mit den Segelohren der die Schwarzen Türkis angestrichen hat. Jener der versuchte aus der Bauernmilieu und Vetternwirtschafts-ÖVP einen Führerstaat zu machen. Und genau da kommt die FPÖ dann wieder zurück ins Spiel. Hofer wollte Bundespräsident werden und ich hätte ihn persönlich sogar unterstützt (hätte ich wählen dürfen) aber da war schon ein Unbehagen über den Herrn Kickl da. Dann kam die Regierung Kurz - Ibiza - Strachegate - Corona - Pferdeentwurmungsmittel - Und vor allem wurden die nicht rechten, sondern eben rechtsextremen Parolen der FPÖ ein Thema für mich. Und vor allem ist mir in dieser Zeit aufgefallen wie sich das Land verändert hat ... Ich lebte und lebe in kleinen Dörfern - und es ist ein gewisses Klima der Angst eingezogen - Genau das Klima, dass die FPÖ so gerne schürt ... überall Messermuslime und Terroristen ... So sehr ich danach suche kann mir zwar keiner den ich kenne auch keiner der FPÖler tatsächliche Fälle schildern, aber laut Telegram passieren sie täglich und diese Angst die zieht in die Herzen der Menschen ein. Überall Eliten die uns beherrschen, wenn ich aber die FPÖler frage was sie den "für den kleinen Mann" tun wollen sind sie selbst ganz klein und wissen nicht was sie sagen sollen und verweisen auf das Wahlprogramm ... da hab ich aber auch so wenig gefunden?! Achja ... ich habe immernoch keine politische Heimat gefunden. Auch nicht in Deutschland wo ich wählen darf ... im Zweifle heisst es halt immer brav Wahlprogramme studieren.
Und was sage ich dann zum Wahlergebnis?
Das sind so die kleinen großen Dinge die mir sauer aufstoßen ... was mich aber endgültig zu einer Meinung gebracht hat sind weniger die Kickls dieser Welt ... einen Unsymphathen als Kanzler kann ich ertragen. Helmut Schmid war sicher auch nicht immer der angenehmste Zeitgenosse ... von Kreisky (Gott habe beide selig) gar nicht zu reden. Was mich wirklich stört ist, dass ich aus den Reihen der FPÖ-Wähler gerade nach der Wahl Stimmen hören musste, die jegliches Demokratieverständnis und vor allem jegliche Menschlichkeit vermissen lassen. Da will man dann allen "Grünwählern das Wahlrecht entziehen", da wird dann von "Lagern" für Ausländer geredet, da werden Quoten gefordert um das "Blut zu erhalten", es wird dann schon auch mal "scherzhaft" damit gedroht, dass ich "remigriert" werde wenn ich weiter so gegen die FPÖ "hetze". Gerade letzteres kommt mir aber auch ganz recht. Wenn Österreich sich und das befürchte ich momentan entscheidet sich von der FPÖ oder noch schlimmer einem ÖVP-Kanzler von Kickls Gnaden regieren zu lassen kann ich ja auch ganz einfach von meinem demokratischen Recht Gebrauch machen meine Arbeitskraft einem anderen Land zur Verfügung zu stellen und meine Steuern dort zu zahlen wo es meiner Meinung nach den Menschen gerechter wird.
Und nein ich will damit nicht die FPÖ mit diesen "Einzelfällen" gleichsetzen. Ich sage für mich persönlich aber, wenn eine Partei das ernsthafte Interesse hat ihre eigene politische Strömung zu vertreten, dann muss sie stark genug sein um sich nicht von solchen Einzelfällen tragen zu lassen, sondern denjenigen die derart von Hass erfüllt sind einerseits zu helfen diesen Hass abzulegen, aber andererseits auch klar eine Grenze zu ziehen und zu sagen "Leute wenn ihr so denkt ... dann ist das mit unseren demokratischen Werten nicht vereinbar" und das sehe ich bei Hr. Kickl gerade eben auch nicht.
Was versöhnliches am Ende?
Jeder wirklich jeder hat das Recht die Partei zu unterstützen die seiner Meinung nach den eigenen Interessen am besten gerecht wird. Ob diese Partei dann links, rechts, grün, rosa, weiblich, männlich oder was es sonst noch so an Vielfalt gibt, ist ist mir egal. Aber jeder einzelne sollte sich auch auf die Schrecken zurückbesinnen die Extremismus gleich welcher Couleur der Menschheit in der Vergangenheit gebracht hat. STAY PEACEFUL!
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seiiim
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Was heißt schon wollen, ich bin Wirtschafter genug zu verstehen, dass Österreich den Tourismus braucht. Demzufolge kann ich getrost eine in Österreich weit verbreitete Meinung vertreten: "Der Gast möge kommen, konsumieren, und dann auch wieder so schnell wie er gekommen ist sich ebendahin zurückbegeben." In dieser Hinsicht ist die Piefke-Saga mehr Dokumentation als Satire.Skipapi hat geschrieben: 09.10.2024 - 15:03Leute, die eine andere Meinung vertreten und sie mitteilen, die entsprechend ihrer Haltung handeln und nicht nur schwatzen willst Du nicht?seiiim hat geschrieben: 09.10.2024 - 14:04
Dann bleib bitte wo du bist, so jemanden wie dich wollen wir in unserem schönen Land nicht- nicht als Gast, nicht als Arbeitskraft und auch nicht als Bürger. Es gibt bei uns gewisse Werte an die man sich anzupassen hat, wenn man hier wohnen oder uns besuchen will - und Demokratie und deren Würdigung ist einer davon. Jeder ist frei darin seine Meinung kundzutun, auch du, dann kommt eben der Ostblock, Schweizer, Amerikaner, ... zu Gast. Das ist Provokation.
Und bevor hier die linksgrüne Fraktion wieder aufheult, ich bin genauso gegen rechts wie ihr, unsere Vorfahren haben hart für die Demokratie gekämpft.
Aber von jemandem der nicht in meinem Land wohnt angeschüttet zu werden, wer denn die Blauen wähle und das in die Urlaubsentscheidung einfließen lassen, ... nennen wir es "mutig".
Ich fliege aus ökologischen Gründen nicht, das begrenzt auch den Urlaubsradius, es gibt aber genügend tolle Urlaubsziele zwischen Süditalien und Südschweden und zwischen Portugal und Polen.
Ebenso gibt es für Martin noch hinreichend Urlaubsorte in denen nicht Kickl oder Höcke und Konsorten gewählt wurden.
Der Mensch in unseren Breitengraden ist zum Glück frei in der Wahl seiner Urlaubsorte und er darf sie nach seinen Überzeugungen und Motiven treffen und er darf diese auch kund tun.Niemand braucht sich deswegen zu enervieren.
Dass es schöne Urlaubsorte gibt steht außer Zweifel, ob jedoch die Wahl dieser auf der politischen Ausrichtung der lokalen Bevölkerung basieren sollte das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich finde das weit hergeholt. Und wo es sich zuspitzt ist der Fakt zu glauben, dass diese Form von Protest vor Ort etwas verändert.
Um bei dem schönen Thema Urlaubsziele zu bleiben, @Skipapi hilf mir bitte deinem Gedankengang zu folgen und spinnen wir diesen weiter: Es sollten keine Rechten regieren und Rote (oder gar noch weiter links) sind sowieso ein No-Go, wo fährt man dann hin?
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Kommen wir doch auf den Kern zurück.
Wir, das Volk, sind die Arbeitgeber der Politiker. Politiker sind unsere Angestellten. Auch, wenn sie sich immer häufiger als unsere Herren aufspielen. Wenn ein Arbeitgeber mit der Leistung eines Angestellten nicht zufrieden ist, gar von ihm hintergangen oder betrogen wird, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, darauf zu reagieren: persönliches Gespräch, Abmahnung, fristgerechte oder fristlose Kündigung. Fehlverhalten zu ignorieren ist meist keine Option. Am Ende tanzen einem die Angestellten auf der Nase herum.
Offenbar waren bei der letzten Wahl viele Wähler mit der Leistung ihrer Angestellten nicht mehr zufrieden. Und zwar in einem Maß, dass sie ihnen die rote Karte gezeigt haben. Da kann der geschasste Angestellte auf seinen ehmaligen Arbeitgeber schimpfen, ihn vor das Arbeitsgericht ziehen, am Ende entscheidet der Arbeitgeber, wer für ihn arbeitet und wer nicht.
Es steht natürlich jedem frei, als Unbeteiligter daraus seine Konsequenzen zu ziehen und Produkte dieses Arbeitgebers zu meiden, wenn ihm dessen Personalpolitik nicht gefällt. Aber letztendlich muss man die Entscheidung des Arbeitgebers / Volkes akzeptieren. Zumal ich mich selbst schwer dabei tue, mir ohne nähere Kenntnis über deren Beweggründe ein Urteil zu erlauben.
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Offenbar waren bei der letzten Wahl viele Wähler mit der Leistung ihrer Angestellten nicht mehr zufrieden. Und zwar in einem Maß, dass sie ihnen die rote Karte gezeigt haben. Da kann der geschasste Angestellte auf seinen ehmaligen Arbeitgeber schimpfen, ihn vor das Arbeitsgericht ziehen, am Ende entscheidet der Arbeitgeber, wer für ihn arbeitet und wer nicht.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Dazu fällt mir diese alte Kamelle ein, die gut zur Wahl in Österreich/Thüringen passt:
Stell dir vor, du hast mit deiner Mannschaft ein Turnier gewonnen. Den Pokal und Titel bekommst du allerdings nicht, da die Zweit- bis Fünftplazierten ihre Punkte zusammenzählen und den Titel für sich reklamieren. Im Sport wäre es Betrug. In der Politik ist es Demokratie.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Na dann lassen wir doch einfach mal die FPÖ die Wahl gewinnen. Gewinnen heißt aber 50% plus eine Stimme, weil anders ist ein Regieren kaum möglich. Dieses Ziel hat Kickl nun mal verfehlt und daher hat er nicht gewonnen.
Wenn wir schon bei hinkenden Vergleichen sind.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Wie wollen denn Zweit- oder Drittplatzierte ihre Wahlversprechen für eine bessere Politik einlösen, wenn sie nur mit denen eine Koalition eingehen möchten, die für die bisherige Politik verantwortlich sind?Tyrolens hat geschrieben: 10.10.2024 - 16:26 Na dann lassen wir doch einfach mal die FPÖ die Wahl gewinnen. Gewinnen heißt aber 50% plus eine Stimme, weil anders ist ein Regieren kaum möglich. Dieses Ziel hat Kickl nun mal verfehlt und daher hat er nicht gewonnen.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Einverstanden, aber man muss halt auch damit klarkommen, dass es vielleicht dem Kunden nicht passt wie der Arbeitgeber mit seinen Mitarbeitern umgeht, bzw. wen der so beschäftigt, und er sein Geld wo anders hin trägt.NeusserGletscher hat geschrieben: 10.10.2024 - 14:03 Kommen wir doch auf den Kern zurück.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Nur weil etwas hinkt, ist das noch kein sinnvoller Vergleich.judyclt hat geschrieben: 10.10.2024 - 16:15 Dazu fällt mir diese alte Kamelle ein, die gut zur Wahl in Österreich/Thüringen passt:
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
Parlamentarische Demokratie. Der Sinn mancher Begriffe kann durch einen Zusatz schnell entwertet werden oder sich gar ins Gegenteil verkehren. So wie Steigwachs und Wachs oder Bremsschnee und Schnee
In der Schweiz ist es nahezu undenkbar, dass eine parlamentarisch dünne Mehrheit gegen die "Minderheit" Politik betreibt. Denn hinter den gewählten Abgeordneten stehen am Ende immer Bürger.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024
So ist es.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 10.10.2024 - 16:58 Einverstanden, aber man muss halt auch damit klarkommen, dass es vielleicht dem Kunden nicht passt wie der Arbeitgeber mit seinen Mitarbeitern umgeht, bzw. wen der so beschäftigt, und er sein Geld wo anders hin trägt.
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