3.1.2025 - Reinswald
Eigentlich wollte ich schon am Tag davor das Skigebiet Reinswald besuchen. Schließlich wechselte ich am 2.1. von meinem Quartier in der Brixener Gegend zu einem Quartier nach Burgstall bei Meran. Doch an diesem Tag war dann das Wetter schlecht mit tief hängenden Wolken im Bereich oberhalb der Baumgrenze, so dass ich umdisponierte und das Rittner Horn besuchte, wo an der EUB eine schlechtwettertauglich Waldabfahrt ist.
Trotzdem wollte ich auf auf Reinswald nicht verzichten, da ich dort in der Vergangenheit immer wieder hervorragende Pistenverhältnisse vorgefunden habe. Und so war es auch dieses Mal: Herrlich griffige Pisten, die bis zum Nachmittag gut durchhielten, mit einer kleinen Einschränkung: Der sogenannte Steilhang (6a) war recht knollig. Vermutlich war die Piste noch nicht lange geöffnet. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich in meinem aktuellen Südtirolurlaub nirgendwo bessere Pistenverhältnisse vorgefunden habe als in Reinswald.
Allerdings wissen auch viele Bozener die guten Bedingungen in Reinswald zu schätzen, so dass schon viele Leute im Skigebiet waren. Die Pisten verkraften das dort locker, aber an den Bahnen gab es am Vormittag Warteschlangen. Sowohl an der EUB als auch an der 4KSB musste ich bis zu 8 Minuten waren, wobei die Wartezeit an der EUB sicher noch mal 5 Minuten länger gewesen wäre, wenn ich nicht den Einzelfahrereinstieg zum Auffüllen der Gondeln genutzt hätte. Da viele nur bis Mittags skifahren, war nach 12.00 Uhr der Spuk vorbei und die Wartezeiten blieben im Bereich von 0 bis 3 Minuten. Der Nachteil der Wartezeiten wird dadurch kompensiert, dass die EUB bis 16.30 Uhr Betrieb hat und man diese Zeit auch wirklich noch bei guten Lichtverhältnissen nutzen kann. Erst bei meiner letzen Gondelauffahrt um 16.30 Uhr verschwand die Sonne hinter dem Bergkamm.
Ein eindrucksvolles Naturschauspiel war die schmale Mondsichel und darüber die helle Venus, die man schon deutlich vor Sonnenuntergang erkennen konnte.
Blick nach Westen zu Ortler/Monte Zebu/Königsspitze. Unten rechts erkennt man das kleine Skigebiet am Vigiljoch.
Südlichere Ortlergruppe. Links der Monte Vioz, rechts die weiße Kuppe ist der Cevedale. Im Vordergund vor dem Cevedale erkennt man das Skigebiet Schwemmalm.
Pfnatschpiste
Pfnatschlift
Blick nach Süden zum Alpenhauptkamm mit Hochwilde und Hinterer Seelenkogel
Plankenhornpiste
Schönebenpiste
Start der Schönebenpiste. Die laufende Beschneiung ist für den noch nicht geöffneten Funpark
Mittelteil der Schönebenpiste
Pfnatschpiste
Jochpiste (steilste Piste im Skigebiet)
Pfnatschpiste aus der 4KSB Sattele
Steilster Hang der Jochpiste
Dolomitenblick. In der Mitte der Peitlerkofel, links davon erkennt man Teile des Skigebiets Plose
Sella, davor der Ciampinoi, rechts davon die Langkofelgruppe
Jochpiste und 4KSB Sattele
Plankenhornpiste
Schönebenpiste
Aus dieser Perspektive erscheint die Jochpiste wesentlich flacher
Morgenrastpiste.
Diese Piste ist normalerweise eine schöne flache Genusscarvingpiste. Diesmal allerdings sorgte starker Gegendwind dafür, dass man im flachen Teil der Piste nur wenig Tempo hatte.
Reinswald / 3.1.2025 + Schwemmalm / 4.1.2025
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Martin_D
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Reinswald / 3.1.2025 + Schwemmalm / 4.1.2025
Zuletzt geändert von Martin_D am 04.01.2025 - 22:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Martin_D
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Re: Reinswald / 3.1.2025 + Schwemmalm / 4.1.2025
4.1.2025 - Schwemmalm
Auf der Schwemmalm in Ultental gibt es zu dieser Saison wesentliche Änderungen. Die 4SB Schwemmalm wurde ersetzt durch eine 6KSB mit dem Namen Schwemmeregg, wobei die Trasse leicht verschwenkt wurde und die Bergstation 25 Höhenmeter höher liegt. Damit hat man genügend Anlauf, um ohne schieben zu müssen die Talstation der 4KSB Mutegg zu erreichen. Doch nicht nur die 4SB wurde abgebaut, sondern auch die 3SB Asmol wurde offenbar für überflüssig befunden und abgebaut, sind doch alle Pisten dieser Bahn mit den beiden kuppelbaren Anlagen zu erreichen. Die zweite Änderung ist, dass an der Mutegg-Sesselbahn im oberen Bereich eine zweite, etwas flachere Variante gibt.
Leider hat sich gezeigt, dass das Skigebiet durch diese Änderungen an Attraktivität verloren hat. In der Vergangenheit hat mit besonders die Asmolpiste an der 3SB gefallen. Um diese zu wiederholen, muss man jetzt die beiden KSB fahren, was am Vormittag mit 10 Minuten Wartezeit (7 an der neuen 6KSB, 3 an der 4KSB) verbunden sein konnte. Was nützen mir schnelle kuppelbare Bahnen, wenn ich dafür so viel Zeit in Warteschlangen verbringe.) Hier wäre die 3SB noch eine wichtige Entlastung gewesen. Ein weiterer Nachteil ist, dass man jetzt immer den unattraktiven oberen Teil der Muteggpiste fahren muss, um zur Asmolpiste zu gelangen. Immerhin sorgt die neue Variante dort oben dafür, dass sich die Skifahrer etwas besser verteilen. Vor allem die direkte Piste war aber schnell abgerutscht und eisig. Überhaupt waren die Pistenverhältnisse um Klassen schlechter als in Reinswald. Die Pisten waren oft betonhart und teilweise eisig, oder aber sie wurden, wie die Asmolpiste, frisch nachbeschneit.
Der Skitag war also eine Enttäuschung und ich werde wohl vorerst nicht mehr dorthin kommen, solange ich nur in den Schulferien die Gelegenheit dazu habe.
Muteggpiste. Sie ist einfach zu schmal und deshalb voll (auch wenn man hier auf diesem Bild einen anderen Eindruck hat) und schnell abgefahren.
Hier sieht man die neue Variante links im oberen Bereich
auf der neuen Variante
Die Asmolpiste war in diesem Bereich noch nicht in voller Breite geöffnet. Der fehlende Teil wird aktuell beschneit.
Eine der besseren Piste war heute die Kirchelerpiste, die man wegen der fehlenden 3SB jetzt immer als Fortsetzung zur Asmolpiste nehmen muss.
Muteggpiste
Asmolpiste. Rechts der Piste war die Trasse der 3SB.
Dolomitenblick
Zoom auf das Skigebiet Reinswald. Dahinter in großer Entfernung die Gipfel der Rieserfernergruppe.
Auf der Schwemmalm in Ultental gibt es zu dieser Saison wesentliche Änderungen. Die 4SB Schwemmalm wurde ersetzt durch eine 6KSB mit dem Namen Schwemmeregg, wobei die Trasse leicht verschwenkt wurde und die Bergstation 25 Höhenmeter höher liegt. Damit hat man genügend Anlauf, um ohne schieben zu müssen die Talstation der 4KSB Mutegg zu erreichen. Doch nicht nur die 4SB wurde abgebaut, sondern auch die 3SB Asmol wurde offenbar für überflüssig befunden und abgebaut, sind doch alle Pisten dieser Bahn mit den beiden kuppelbaren Anlagen zu erreichen. Die zweite Änderung ist, dass an der Mutegg-Sesselbahn im oberen Bereich eine zweite, etwas flachere Variante gibt.
Leider hat sich gezeigt, dass das Skigebiet durch diese Änderungen an Attraktivität verloren hat. In der Vergangenheit hat mit besonders die Asmolpiste an der 3SB gefallen. Um diese zu wiederholen, muss man jetzt die beiden KSB fahren, was am Vormittag mit 10 Minuten Wartezeit (7 an der neuen 6KSB, 3 an der 4KSB) verbunden sein konnte. Was nützen mir schnelle kuppelbare Bahnen, wenn ich dafür so viel Zeit in Warteschlangen verbringe.) Hier wäre die 3SB noch eine wichtige Entlastung gewesen. Ein weiterer Nachteil ist, dass man jetzt immer den unattraktiven oberen Teil der Muteggpiste fahren muss, um zur Asmolpiste zu gelangen. Immerhin sorgt die neue Variante dort oben dafür, dass sich die Skifahrer etwas besser verteilen. Vor allem die direkte Piste war aber schnell abgerutscht und eisig. Überhaupt waren die Pistenverhältnisse um Klassen schlechter als in Reinswald. Die Pisten waren oft betonhart und teilweise eisig, oder aber sie wurden, wie die Asmolpiste, frisch nachbeschneit.
Der Skitag war also eine Enttäuschung und ich werde wohl vorerst nicht mehr dorthin kommen, solange ich nur in den Schulferien die Gelegenheit dazu habe.
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Rosskopf, Ratschings, Gitschberg/Jochtal, Plose, Kronplatz, Rittner Horn, Reinswald, Schwemmalm, Schöneben, Saalbach, Saalbach, Kappl/See, Ischgl, Ischgl, Silvretta Montafon, Gargellen, Aletsch Arena, Aletsch Arena, Hintertuxer Gletscher
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