überfüllte Skigebiete

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lanschi
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Beitrag von lanschi »

andyman1609 hat geschrieben:Extrem viele Leute gibt es an Wochenenden in Hinterstoder/OÖ. Dadurch, dass die meisten Pisten wieder auf die Hutterer Böden zurückführen kommt es oft zu langen Wartezeiten beim HössExpress (oft 10 bis 15 Minuten). Als Ausweichmöglichkeit gibt es natürlich die Schlepplifte, jedoch wird auch dort der Andrang an solchen Tagen immer größer und irgendwann weiß man einfach nicht mehr, wo man jetzt noch Ski fahren soll.
Kann ich in der Form nicht bestätigen. Ich hatte eigentlich mit der Warterei in Hinterstoder nicht wirklich Probleme (ein paar Minuten am Höss-Express sind ja normal) - ABER: dafür sind die Pisten auf der Höss fast immer so leer, dass man da wirklich ziemlich schnell runterheizen kann. Sowas gibt´s zur Hochsaison nur in ganz wenigen Skigebieten.



Zauchensee hab ich übrigens in den Osterferien auch zweimal schon sehr voll erlebt, was uns aber beide Male egal war, da wir eh Varianten gefahren sind. Aber 10 Minuten sind da an den Hauptbahnen Schwarzwand, Gamskogel 1+2 und Tauernkar absolut normal.

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hendrik
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Beitrag von hendrik »

VfB-Fan hat geschrieben:Mir fällt noch Saalbach-Hinterglemm ein
würd ich jetzt nicht so sagen...
ich war die letzten 3 jahre über silvester in saalbach. Trotz Schulferien in ganz Deutschland muss ich sagen haben wir kaum angestanden.
Man musste höchstens mal auf dem weg zum Bernkogel am 3er Sessel anstehn und das wars auch schon.
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hendrik
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Beitrag von hendrik »

Weiß zufällig jemand wie voll les trois vallees in der silvesterwoche ist?
ich war scho 2 mal da aber nur in zeiten wo frankreich keine ferien hatte.
in denen zeiten ist allerdings extrem wenig los auf den pisten, und man muss nie anstehen.
also mal ein positivbeispiel
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Fab
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Beitrag von Fab »

War vor ein paar Jahren im Skigebiet Tignes/Val d`Isere in der Hauptsaison. Gewohnt hab ich in Tignes Val Claret in einem schnuckeligen, gemütlichen 2000-Bettenhäuschen. :)
Hat mir trotzdem sehr gut gefallen, das Gebiet ist super.

Es gab an den Liften keine Wartezeiten aber die Pisten waren überraschend dicht befahren. Auf der Verbindugspiste nach Val d`Isere gings zu wie eine Stunde vor Spielbeginn Bayern gegen Real.

Aber natürlich findet man in diesem Riesengebiet auch ruhigere Bereiche.
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ThomasZ
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Beitrag von ThomasZ »

Hallo Hendrik !

ich war Silvester 04/05 in Val Thorens. Es war recht wenig los, Wartezeiten gab es nur nachmittags an den Liften, die retour zu den anderen Tälern gingen.

In der Woche vor Ostern war letztes Jahr sehr viel los, was auch an der schlechten Schneelage in tiefliegenden Gebieten gelegen haben wird, den VT war außerordentlich gut gebucht aus Sicht der Reiseveranstalter.

Gruß
Thomas
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baeckerbursch
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Beitrag von baeckerbursch »

Die Hauptabfahrten der Steinplatte, generell die Steinplatte im Vergleich mit den umliegenden Gebieten (Lofer, Pillersee)
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hendrik
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Beitrag von hendrik »

Danke für eure Antworten
Dann werd ich wohl morgen meinen Skiurlaub buchen....
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Af
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Beitrag von Af »

baeckerbursch hat geschrieben:Die Hauptabfahrten der Steinplatte, generell die Steinplatte im Vergleich mit den umliegenden Gebieten (Lofer, Pillersee)
Höh? Also ich geh wohl immer an den leereren Tagen Skifahren. Seit der 8KSB musst ich an der Steinplatte nichtmehr stehen.
die Hauptpiste ist voll ok, dafür ists aber auch extrem breit.
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martinfalk
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überfüllte Pisten: Ein Versuch der Messung

Beitrag von martinfalk »

Hier ein Versuch den Grad an Überfüllung bzw Andrangs auf den Pisten zu messen; fuer vier ausgewählte Skigebiete in AT. Der erste Indikator ist die Anzahl der Skifahrertage pro Betriebstag: Pro Tag waren in der Wintersaison 2005/2006 in Ischgl durchschnittlich 11780 Skifahrerfahrer auf der Piste. In Saalbach-Hinterglemm-Leogang (SHL) 16000, in Serfaus-Fiss-Ladis (SFL) 7900 und in Soelden 9000. Der zweite (Stau-) Indikator bezieht die Skifahrertage pro Betriebstag auf die Pistenkilometer: Jeden Pistenkilometer müssen sich in SHL im Durchschnitt 80 Skifahrer teilen, in SFL aber nur 45 Skifahrer. Ischgl und Soelden liegen dazwischen.

Fazit: in SFL ist deutlich weniger auf den Pisten los als in den anderen genannten, ein Grund fuer mich meinen nächsten Skiurlaub in SFL zu verbringen. Natürlich kann hier man auch die Schweizer Skigebiete miteinbeziehen, dort ist ja bekannterweise auf den Pisten weniger los.


Hier die Daten
1) Ischgl/Samnaun Silvretta Arena
Skifahrertage 2005/2006 1848000
Betriebstage 2005/2006 157
Skifahrertage pro Tag 11771
Pistenkilometer 210
Skifahrertage pro Tag in Relation zu den Pistenkilometer 56

2) Soelden
Skifahrertage 2005/2006 1500000
Betriebstage 2005/2006 162
Skifahrertage pro Tag 9259
Pistenkilometer 150
Skifahrertage pro Tag in Relation zu den Pistenkilometer 62

3) Serfaus-Fiss-Ladis
Skifahrertage 2005/2006 1120000
Betriebstage 2005/2006 141
Skifahrertage pro Tag 7943
Pistenkilometer 175
Skifahrertage pro Tag in Relation zu den Pistenkilometer 45

4) Saalbach Hinterglemm Leogang
Skifahrertage 2005/2006 2200000
Betriebstage 2005/2006 137
Skifahrertage pro Tag 16058
Pistenkilometer 200
Skifahrertage pro Tag in Relation zu den Pistenkilometer 80

Bei schlechter Sicht ist natürlich SHL begünstigst, weil die meisten Pisten auch dann noch fahrbar sind, während die Pisten der anderen genannten Skigebiete meist oberhalb der Baumgrenze liegen und dann die Skifahrer auf die tiefer liegenden Pisten ausweichen, welche dann entsprechend überlastet sind.
[/b]

fettiz
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Re: überfüllte Pisten: Ein Versuch der Messung

Beitrag von fettiz »

martinfalk hat geschrieben:Hier ein Versuch den Grad an Überfüllung bzw Andrangs auf den Pisten zu messen; fuer vier ausgewählte Skigebiete in AT. Der erste Indikator ist die Anzahl der Skifahrertage pro Betriebstag: Pro Tag waren in der Wintersaison 2005/2006 in Ischgl durchschnittlich 11780 Skifahrerfahrer auf der Piste. In Saalbach-Hinterglemm-Leogang (SHL) 16000, in Serfaus-Fiss-Ladis (SFL) 7900 und in Soelden 9000. Der zweite (Stau-) Indikator bezieht die Skifahrertage pro Betriebstag auf die Pistenkilometer: Jeden Pistenkilometer müssen sich in SHL im Durchschnitt 80 Skifahrer teilen, in SFL aber nur 45 Skifahrer. Ischgl und Soelden liegen dazwischen.

Fazit: in SFL ist deutlich weniger auf den Pisten los als in den anderen genannten, ein Grund fuer mich meinen nächsten Skiurlaub in SFL zu verbringen. Natürlich kann hier man auch die Schweizer Skigebiete miteinbeziehen, dort ist ja bekannterweise auf den Pisten weniger los.


Hier die Daten
1) Ischgl/Samnaun Silvretta Arena
Skifahrertage 2005/2006 1848000
Betriebstage 2005/2006 157
Skifahrertage pro Tag 11771
Pistenkilometer 210
Skifahrertage pro Tag in Relation zu den Pistenkilometer 56

2) Soelden
Skifahrertage 2005/2006 1500000
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3) Serfaus-Fiss-Ladis
Skifahrertage 2005/2006 1120000
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Pistenkilometer 175
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4) Saalbach Hinterglemm Leogang
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Betriebstage 2005/2006 137
Skifahrertage pro Tag 16058
Pistenkilometer 200
Skifahrertage pro Tag in Relation zu den Pistenkilometer 80

Bei schlechter Sicht ist natürlich SHL begünstigst, weil die meisten Pisten auch dann noch fahrbar sind, während die Pisten der anderen genannten Skigebiete meist oberhalb der Baumgrenze liegen und dann die Skifahrer auf die tiefer liegenden Pisten ausweichen, welche dann entsprechend überlastet sind.
[/b]
Meinst Du nicht, dass hier Pistenfläche der bessere Indikator wäre? Leider ist der bei uns nicht so üblich (im Gegensatz zu USA/AUS). Was helfen 200 Pistenkilometer, wenn die alle recht schmal sind. So sind ja in Ischgl z.B. die Talabfahrten ziemlich eng - daher kommt auch das subjektive Gefühl der Überfüllung. Während man hinten am Pardatschgrad doch eher mehr Platz hat.
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extremecarver
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Beitrag von extremecarver »

Wie hier schon von den "Ortskundigen" geschrieben, Stuhleck letztes Jahr zu Weihnachten hatte wohl die vollsten Pisten die ich je erlebt habe. (voll Ausgelasteter 4er Sessel Kuppelbar bedient ein zwichen 10-20m breites Schneeband mit so 500HM Abfahrt), darüber ein Schlepplift mit 250HM mit etwas 30min anstehen. Wenn man wusste wo man wann fahren musste ließ es sich jedoch gut fahren mit nie mehr als 10Minuten warten da vielen der ausgesetzte Alternativsessel zu kalt war. Insbesondere gegen 1600 Uhr mussten alle über das schmale Schneeband (welches so 450HM lang ist) wieder zurück, so ging es nicht einmal am Hauser Kaibling zu. Dagegen ist Stuhleck Abends ganz leer, abgesehen von den 1-2 Teams. Hirschenkogel/Semmering zählt IMO absolut nicht zu den überfüllten Gebieten, an Tagen wo ich am Stuhleck gegen 10:30 schon 1/2 Stunde für einmal Sesselliftfahren angestanden hab (Weihnachten vor 1 1/2 Jahren) gab es am Hirschenkogel 30min später Wartezeiten von 2-3 Minuten, und dass hab ich häufiger erlebt).
Pistenbreite spielt also sehr wohl eine richtig große Rolle.

Feldberg im Schwarzwald kann teils richtig bös überfüllt sein.

Kitzsteinhorn bei wenig Schnee drumherum, 25 Minuten anstehen für 150HM Schleppliftfahrt über die Osterferien gegen 11:30. Da überlegt man sich beim Stangentraining statt dem Lift zu Fuß wieder hochzugehen, was schneller war!

Hauser Kaibling ist teils auch extrem überfüllt bei Kaiserwetter am Wochenende.

Vor 4? Jahren Weihnachten am Dachstein Gletscher als überall rundherum kaum Schnee lag (viele gesperrte Pisten oberhalb der Mittelstation auf Planai wie Hochwurzen, und auch die restlichen Pisten mit recht viel Steinen). Wer bis zum Betriebsschluss um 16:00 fahren wollte, kam nicht vor 20:30 mit der Gondel wieder vom Gletscher herunter. Einige Motivierte wählten stattdessen den Abstieg mit Stirnlampen durchs Edelgrieß bzw unterhalb der Seilbahn bzw machten sich gegen 15:00 auf den Abstieg auf einer der beiden Routen um noch mit letztem Licht zum Parkplatz zurückzukommen (das bedeutete etwa 500 HM Variantenabfahrt, und 500HM zu Fuß Abstieg wegen Schneemangel). Mir sind auch Skifahrer im Aufstieg begegnet. Die Alternative war schon gegen 12:00 Uhr wieder runterzufahren (bis 10:30 Uhr blieb es am Gletscher meist erträglich voll, durch die geringe Kapazität der Gondel) und dann noch mal in der 4 Berge Skischaukel / Obertauern ein paar Schwünge in den Pappschnee zu setzen. Wartezeit an der Gondel zur Auffahrt auch bis zu 2 Stunden.
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Beitrag von seilbahner »

@Marin Falk,
kannst Du mir bitte die Quelle dieser Zahlen nennen?
Mir kommt das jetzt etwas hoch vor, wenn das Durchschnittszahlen sind.
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skio
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Beitrag von skio »

Also wirklich nicht nennenswert gewartet habe ich bei all meinen drei Aufenthalten in Gurgl. Das ist mein Favorit was die Wartezeiten angeht. 8)
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Blue Boarder
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Beitrag von Blue Boarder »

Kurze Frage, geht um die Ferienplanung: Welche Woche sind in Baden-Würtemberg die Winterferien? Konnte im Internet nichts finden.
In der Woche ab 02.Februar 08 dürfte wohl sowieso schon am meisten los sein.
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stivo
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Beitrag von stivo »

Ba-Wü hat vom 2. bis zum 10. Feb. Ferien.
So richtig Winterferien sind das eigentlich nicht. Es sind bewegliche Ferientage um die Faschingstage herum. (Deshalb sind diese Ferien auch nie in der Ferienplänen drin) Es gibt auch Schulen, an denen man nur eine halbe Woche frei hat.
klaus1
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Re: überfüllte Skigebiete

Beitrag von klaus1 »

kann mir jemand sagen wie es in der Almenwelt Lofer aussieht, speziell an Samstagen und das wie jetzt in den Ferien? da wird ja geworben, dass Jugendliche bis 18 jahre in Begleitung von Eltern kostenlos fahren.
zonk
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Re: überfüllte Skigebiete

Beitrag von zonk »

Wird definitiv voll sein.winklmoosalm und lofer haben das ähbliche einzugsgebiet.genetell:leer wirst du so ziemlich gar nix vorfinden,auch in den wilochengastekigeebieten wie Saalbach oder Kaprun nicht.geheimtip für Familien ist die buchensteinwand im pillerseetal.wenns bumsviloll ist an der winklmoos,ist's da halt "nur" voll.keine Ahnung,ob man da als U18 kostenlos fährt.
Edith:außerdem mach ich gerne Werbung für das Skigebiet,weil's klein ist, dafür ein verhältnismäßig gutes Pistenangebot hat.ich gönn denen jeden cent

Graph
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Re: überfüllte Skigebiete

Beitrag von Graph »

Ich möchte mal versuchen mich der Frage nach Überfüllung kriteriengestützt zu nähern und die ganzen subjektiven Einschätzungen hier zu bündeln:

Entscheidend scheint die Nähe zu Ballungsgebieten, die Entfernung zu anderen umliegenden Skigebieten sowie die Verkehrsanbindung zu sein:
Feldberg im Schwarzwald ist das erste größere Gebiet, das man entlang der A5 erreicht. Entsprechend voll ist es an Wochenenden dort. Das Montafon, Damüls-Mellau, die Steinplatte, Garmisch, Ellmau, Zillertal sind Beispiele für Gebiete, die aus den süddeutschen Ballungsgebieten (Stuttgart, München) für einen Tagesausflug gut erreichbar sind. Hoch-Ybrig und Engelberg sind nahe von Luzern. Für Italien sind sicher die von Mailand/Turin erreichbaren Gebiete an Wochenenden voller.

Im Umkehrschluss sollte man also besser Gebiete anfahren, die von Ballungsgebieten nicht so leicht erreichbar sind und Wochenenden meiden, wenn viele Leute frei haben. Diese sind eher inneralpin gelegen (z.B. Val d'Anniviers, Savognin, Gargellen, SFL, Hochzeiger, Reschenpass). Eine Landkarte ist vermutlich der bessere Helfer nach dem passenden Skigebiet als die Werbung.

Da Ischgl hier aus dem Raster zu fallen scheint (inneralpin, nicht das erste erreichbare Großskigebiet aus dem süddeutschen Raum) ist vermutlich auch die Bekanntheit und Tauglichkeit für Mehrtagesaufenthalte ein Faktor für den Füllungsgrad. Ischgl machen viele auch als Mehrtagestrip oder Wochenurlaub. Ähnlich dürften Zermatt oder Sölden sein.

Der Preis für die Lifttickets spielen vermutlich eine untergeordnete Rolle gegenüber der Erreichbarkeit. Spannend wäre es die Vermutungen anhand von Daten zu prüfen, aber dazu fehlt mir die Zeit und der Datenzugang.
Zuletzt geändert von Graph am 05.01.2025 - 11:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: überfüllte Skigebiete

Beitrag von F. Feser »

Du meinst statt Hägele eher Galtür oder? Hägele. Ist zwar in der Regel im Montafon am leersten aber trotzdem recht gut gefüllt. Galtür hat so gut wie keine Tagesgäste…
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Re: überfüllte Skigebiete

Beitrag von klaus1 »

Ich war gestern an einem sehr starken Weihnachtsferien Samstag in Haus im Ennstal.
Mega Ansturm mit Bussen und alle Parkplätze voll.
Dachte schon ums umkehren.
ABER:
Infrastruktur wurde am Hauser Kaibling enorm aufgewertet. Viele schnelle 8er Sessellifte mit großen Kapazitäten.
Es war NIE zu warten, max. 5min am alten Verbindungslift Richtung Planai.

Problematisch sind Skigebiete mit uralt Liften Mmn.
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Re: überfüllte Skigebiete

Beitrag von phifue »

Graph hat geschrieben: 05.01.2025 - 11:02 Im Umkehrschluss sollte man also besser Gebiete anfahren, die von Ballungsgebieten nicht so leicht erreichbar sind und Wochenenden meiden, wenn viele Leute frei haben. Diese sind eher inneralpin gelegen (z.B. Val d'Anniviers, Savognin, Gargellen, SFL, Hochzeiger, Reschenpass). Eine Landkarte ist vermutlich der bessere Helfer nach dem passenden Skigebiet als die Werbung.
Gargellen würde ich da eher mal durch Heiligenblut oder so ersetzen, da landen auch mehr als genug Tagesgäste nachdem das Gebiet einen Saisonpass mit den anderen Skigebieten im Montafon hat.
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Re: überfüllte Skigebiete

Beitrag von snowflat »

Graph hat geschrieben: 05.01.2025 - 11:02
Im Umkehrschluss sollte man also besser Gebiete anfahren, die von Ballungsgebieten nicht so leicht erreichbar sind und Wochenenden meiden, wenn viele Leute frei haben. Diese sind eher inneralpin gelegen (z.B. Val d'Anniviers, Savognin, Gargellen, SFL, Hochzeiger, Reschenpass). Eine Landkarte ist vermutlich der bessere Helfer nach dem passenden Skigebiet als die Werbung.
Also SFL würde ich da noch rausnehmen. Da auch noch eine gute Erreichbarkeit für Tagesgäste und die Größte des Gebietes.


Wo man schon bei einem weiteren Kriterium m.E. wäre: Die Größe dürfte auch ein Kriterium sein. Möglichst viel für das Geld. Klar sind die großen Gebiete am Tag teurer, aber nicht in dem Verhältnis was man in kleineren Gebieten am Tag zahlt.

Gargellen ist meist dann voll, wenn alle anderen Gebiete im Montafon bumsvoll sind und man nicht mal mehr einen Parkplatz bekommt. Dann ist Gargellen die letzte Lösung.

Aber generell passen Talendlagen gut ins Raster für geringe Attraktivität als Tagesziel und dann noch wenn davor größere Gebiete liegen: Ötztal > Sölden > Gurgl oder Paznauntal > Ischgl > Galtür oder Oberes Inntal > SFL > Nauders. Denke, da gibt es weitere Beispiele. Nur Zillertal passt nicht, da ist es überall voll :wink: :wink:
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
flamesoldier
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Re: überfüllte Skigebiete

Beitrag von flamesoldier »

Da kann ich mal meine eigenen Erfahrungen über die Feiertage beisteuern. Letztes Jahr war ich z.B. über Weihnachten in Nauders, dort war praktisch Totentanz während es in SFL gut gefüllt war. Generell leerer ist es in Osttirol, also Kals/Matrei, Sillian, Obertilliach und begrenzt das Zettersfeld (hier viele Einheimische).
Gurgl wurde schon genannt, da ist es nur in der Vorsaison etwas voller, zur Hauptsaison bleiben die meisten in Oetz oder Sölden hängen. Am Hochzeiger fahren viele Einheimische, wenn die arbeiten müssen ists da leer. Ansonsten ist der Rifflsee im Schatten des Pitztaler Gletschers. Galtür ist auch immer sehr leer, vor Weihnachten kann man da die Skifahrer unter der Woche an 2 bis 4 Händen abzählen. Dafür taugt mir das Gebiet aber nicht so gut, wenig Höhendifferenz und bei durchwachsenem Wetter kaum Kontraste.
Vorarlberg kann man komplett knicken, da ist am WE alles überlaufen da der halbe süddeutsche Raum da einfällt. Diedamskopf ist da noch am wenigsten betroffen, da die meisten in Mellau hängen bleiben oder nach Warth weiterfahren.
Vom Kitzbüheler Gebiet ist ein Einstieg an der Resterhöhe relativ entspannt, man fährt gegen den Strom und steht selten an.
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg

50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
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Florian86
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Re: überfüllte Skigebiete

Beitrag von Florian86 »

Kann noch folgendes beitragen: waren 4. - 6.1., also langes WE, in der Landecker Gegend unterwegs. Am Samstag waren wir ab späten Vormittag in Kappl, kaum Wartezeiten (maximal so 5 Sessel/Gondeln) trotz Traumwetter. Am Sonntag gings dann zum Hochzeiger, das Wetter war durchwachsen und es gab eigentlich keine Wartezeiten. Einzig der 8er-Sessel machte etwas Probleme, dieser stand sehr häufig. Am Montag gings dann nach Galtür, was eine Super-Entscheidung war, denn es war trotz Wind anderswo alles geöffnet (Ischgl hatte unheimlich viel zu, Kappl auch) und auch hier warteten wir nie länger als 1min bei meist sonnigem Wetter. In Kappl hingegen waren die oberen Lifte zu und dementsprechend lange Schlangen an der Gondel.
Hatten auch mit Arlberg, Serfaus oder Ischgl geliebäugelt, war aber auf jeden Fall gut, eher mittelgroße Gebiete aufzusuchen. Zudem war Samstag und Montag mit Freunden, die ein Freizeitticket haben, insofern war die Gebietsauswahl etwas eingeschränkt.
2021/22: Brauneck ~ Schlick 2000 ~ Sella Ronda(x3) ~ Catinaccio(x0,5) ~ Plose(x0,5) ~ Wildkogel(x3) ~ KitzSki ~ Zillertal-Arena ~ Weißsee-Gletscherwelt ~ Schmitten ~ Skiwelt(x2) ~ Savognin ~ Livigno ~ Region Bormio(x2) ~ Cimone ~ Abetone ~ Mondole ~ Prali ~ Via Lattea(x2) ~ Bardonecchia ~ Campi Golf ~ Südtiroler Wipptal(x2) ~ Kolben(x0,5) ~ Hörnle(x0,5) ~ Matrei-Kals ~ 3 Zinnen ~ Ahrntal ~ Schöneben ~ Sulden ~ Nauders ~ Stubai
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Richie
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Re: überfüllte Skigebiete

Beitrag von Richie »

Ich war jetzt schon ein Paar Mal in der Hochsaison am Reschen und dort halten sich die Wartezeiten sehr in Grenzen. Morgens ein bisschen in Nauders oder Schöneben an der Talstation der Zubringerbahn. In St. Valentin keine relevante Wartezeit.

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