Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Mir ist einmal ein Skischuh... "gebrochen" ist wohl das falsche Wort.
Er ist am Rist aufgerissen, an der Stelle wo die 3. Schnalle sitzt; wodurch ich bei einem Schwung plötzlich keinen Widerstand mehr nach vorne hatte und der weitere Bewegungsablauf dann Kopf -> Schnee war.
Seither biege ich diese Stelle nach der Sommerpause immer etwas herum vor dem 1. Skitag und schau ob ich irgendeine Schwäche erkennen kann (so eine weiße Verfärbung).
Es ist mir schleierhaft wie man mit 10 oder 15 Jahren alten Skischuhen fahren kann, wie manche hier schreiben.
Nach so langer Zeit sind das doch nur mehr bessere Badelatschen vom Widerstand her; das merkt man aber erst immer wenn man auf neue Schuhe wechselt.
Edit:
Ich würde es begrüßen, wenn meine Posts nicht verändert werden, lieber @TPD
Bittedanke
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Zuletzt geändert von Werna76 am 05.01.2025 - 17:20, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Das stimmt so einfach nicht. Im Gegenteil, das sich verflüchtigende Diethylhexylphthalat sorgt für eine Verhärtung der Schale, deshalb heißen diese Stoffe ja auch Weichmacher und nicht Hartmacher. Der Rest hängt vom Innenschuh und dessen Qualität ab.Werna76 hat geschrieben: 05.01.2025 - 15:36Es ist mir schleierhaft wie man mit 10 oder 15 Jahren alten Skischuhen fahren kann, wie manche hier schreiben.Mir ist einmal ein Skischuh... "gebrochen" ist wohl das falsche Wort.
Er ist am Rist aufgerissen, an der Stelle wo die 3. Schnalle sitzt; wodurch ich bei einem Schwung plötzlich keinen Widerstand mehr nach vorne hatte und der weitere Bewegungsablauf dann Kopf -> Schnee war.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Dann bieten Skischuhe deiner Meinung nach also mehr Widerstand mit der Zeit und die gesamte Skiindustrie und Weltcup liegt falsch?
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Grüss euch hatte die letzten Skischuhe von 2002 bis 2020 habe dann 2020 neue gekauft die habe ich seitdem , der andere hat Skilschuhe länger der andere kürzer so ist das Leben.
Freundlichen Gruss
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Kann ich so nicht nachvollziehen ... ja, die Schale wird natürlich spröder, wenn sich die Weichmacher verflüchtigen, aber das scheint doch relativ lange zu gehen, jedenfalls sind mir nicht viele gebrochene Skischuhe bekannt, und ich kenne einige Sparfüchse, die Skischuhe gerne 10+ Jahre fahren ... weil sie halt oft auch passen und sie Angst haben zu wechseln.Endmoräne hat geschrieben: 05.01.2025 - 17:03 Das stimmt so einfach nicht. Im Gegenteil, das sich verflüchtigende Diethylhexylphthalat sorgt für eine Verhärtung der Schale, deshalb heißen diese Stoffe ja auch Weichmacher und nicht Hartmacher. Der Rest hängt vom Innenschuh und dessen Qualität ab.
Werners Argument zählt für mich da schon eher, auch wenn viele Menschen beweisen das es ihnen egal ist , oder Sie einfach auch sehr wenig fahren. Ich tauschen den Schuh auch alle 5 Jahre, weil dann einfach die Spannung raus ist. Aber ich fahre natürlich auch viel Ski, das ist bei jemandem der 1 Woche im Jahr fährt wahrscheinlich anders.
Angst würde ich auf jeden Fall keine übermächtige haben, die Chance das Schuh oder Bindung bricht ist denke ich sehr gering. Mal davon abgesehen, das heute eh gefühlt 2/3 der Skifahrer ihr Material leihen.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Oh, das ist ja noch mal eine lebhafte Diskussion geworden. Also die pauschale BEmerkung, alle 5 JAhre neuer HElm halte ich auch für Wunschdenken der Hersteller. Den Test fand ich ganz interessant. Ich muss aber leider berichten, dass ich vor 4 Jahren mitbekommen habe, wie jemand mit einem 10 Jahre alten Helm verunglückt und verstorben ist. Der Helm ist beim Aufprall zerbrochen. Ob ein neuer Helm ihn gerettet hätte, wage ich aber zu bezweifeln.
Weltcup und Jedermann-Skifahren sind zwei paar Schuhe. Im Weltcup werden übrigens Abfahrtsskier deutlich länger als 10 Jahre gefahren, weil der Belag erst nach ein paar Jahren so richtig gut wird. Bei Skischuhen mag das anders sein. Ich selbst kaufe mir alle 4 Jahre neue Skischuhe, danach habe ich kein gutes Gefühl mehr. Ob dies am Innenschuh oder an der Schale liegt, keine Ahnung. Allerdings habe ich für Notfälle noch einen Fischer RC4 130er aus 2015 und einen Elan SLX aus 2009 für die Skihalle oder Mittelgebirge. Da fahre ich dann aber auch kein Vollgas.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Das Zerstörerischste für Kunststoffe ist immernoch der UV-Anteil im Sonnenlicht. Das dürfte für Vielfahrer gerade beim Skihelm schon relevant sein wenn den lieben langen Tag die Sonne draufscheint. Die Hersteller wollen sich halt absichern wenn sie eine maximal empfohlene Nutzungsdauer abgeben, das ist ja auch bei Klettergeschirr und Seilen so, niemand will sich halt gerne zur Verantwortung ziehen lassen wenn ein Unglück passiert.
Meine Skischuhe sind mittlerweile auch 10 Jahre alt, zumindest subjektiv kann ich nicht sagen dass die viel schlechter geworden sind. Ok, ich bin aber auch Wenigfahrer und die stehen wenn nicht genutzt im dunklen Schuhschrank.
Meine Skischuhe sind mittlerweile auch 10 Jahre alt, zumindest subjektiv kann ich nicht sagen dass die viel schlechter geworden sind. Ok, ich bin aber auch Wenigfahrer und die stehen wenn nicht genutzt im dunklen Schuhschrank.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Wie soll denn UV Licht Skihelme zerstören? Die Plastikschale kann das möglicherweise schädigen, aber der Schutz kommt von der Styroporschicht darunter, da kommt kaum Licht dran.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Ist es nicht die Kombination aus dem Verbund? Das Hartplastik (was aber noch eine gewisse Flexibilität haben soll) fängt einen harten Schlag ab und hält die Styroporschicht darunter in Form wenn sie sich durch die Asorption der Schlagenergie verformt. Ich hätte schon Bedenken dass das Styropor wegplatzt wenn der Plastikdeckel wegbröselt.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 06.01.2025 - 18:08 Wie soll denn UV Licht Skihelme zerstören? Die Plastikschale kann das möglicherweise schädigen, aber der Schutz kommt von der Styroporschicht darunter, da kommt kaum Licht dran.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Eben nicht. Ob Vielfahrer oder Wenigfahrer spielt bei Polystyrol nunmal keine Rolle. Warum? Die menschliche Lebensspanne ist vor dem Hintergrund der Verrottungsdauer ein Fliegenschiss. Die ist nämlich mit 6000+ kategorisiert. D.h. nicht messbar. Dementsprechend sind die Ergebnisse der TOUR keine Überraschung, sondern nur logisch.Spezialwidde hat geschrieben: 06.01.2025 - 07:40 Das Zerstörerischste für Kunststoffe ist immernoch der UV-Anteil im Sonnenlicht. Das dürfte für Vielfahrer gerade beim Skihelm schon relevant sein wenn den lieben langen Tag die Sonne draufscheint.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Hast bestimmt auch schon viele Carbonrahmen weichgetreten?Wooly hat geschrieben: 05.01.2025 - 17:42
Ich tauschen den Schuh auch alle 5 Jahre, weil dann einfach die Spannung raus ist. Aber ich fahre natürlich auch viel Ski, das ist bei jemandem der 1 Woche im Jahr fährt wahrscheinlich anders.
Ich fahre meinen Schuh seit 25 Jahren, früher auch viel, jetzt nur noch so zweieinhalb Wochen im Jahr. Irgendwann wird's den mal zerbröseln. Dann hole ich mir einen Neuen. Der Müllberg ist auch so schon groß genug.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Ich fahre nur AluEndmoräne hat geschrieben: 06.01.2025 - 22:46 Hast bestimmt auch schon viele Carbonrahmen weichgetreten?![]()
Ich werfe den Schuh ja nicht weg, sondern verkaufe ihn auf dem Brettelsmarkt oder auf Kleinanzeigen. Natürlich mit der Information, das er 5 Jahre alt ist und viel gefahren. Stört aber viele Leute nicht und merken es wahrscheinlich auch nicht und fahren ihn dann vielleicht noch 10-20 Jahre ... jeder wie er mag.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Eben doch. Erstens besteht der Helmdeckel gar nicht aus Polystyrol sondern meist aus Polycarbonat oder ABS, nur der Styroporkern ist aus PS Hartschaum gefertigt und zweitens ändert der Kunststoff unbestrittenerweise unter UV-Einfluss seine Eigenschaften lange bevor Zersetzungsvorgänge eintreten. Dummerweise kann man dem Helm das nicht ansehen, das Versagen tritt erst bei Belastung ein, also hier beim Sturz. Ob man das will sollte man sich gut überlegen. Hast du mal die Polycarbonatscheibe eines Autoscheinwerfers gesehen nachdem der UV Stoplack weg war? Der sieht man es sogar an. Ich zitiere mal eine kurze Passage:Endmoräne hat geschrieben: 06.01.2025 - 22:39 Eben nicht. Ob Vielfahrer oder Wenigfahrer spielt bei Polystyrol nunmal keine Rolle. Warum? Die menschliche Lebensspanne ist vor dem Hintergrund der Verrottungsdauer ein Fliegenschiss.
Thermplaste (ABS oder Polycarbonate)
Thermoplaste sind die am häufigsten verwendeten Werkstoffe im Skihelmbau. ABS und Polycarbonat sind thermoplastische Kunststoffe und kommen häufig bei Unter- und Mittelklasse Skihelmen zum Einsatz. Thermoplaste zeichnen sich durch gute Schlagfestigkeit aus, die im Falle eines Sturzes von großer Wichtigkeit ist. Einen ABS oder PC Helm sollte man aber spätestens alle 3-4 Jahre erneuern. Bei häufiger Nutzung alle 2-3 Jahre. Durch die hohe UV-Strahlung in den Bergen, verliert der Thermoplast mit den Jahren an Festigkeit und somit auch an Sicherheit. Achtet man auf die regelmäßige Erneuerung, haben diese Helme eine sehr gute Schutzfunktion.
Quellenangabe: Webseite Skihelm.de, Reiter Material und Technik
Wobei ich das mit den 2-3 Jahren auch für überzogen halte.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
O.K. danke für den Link, aber was sagst du dann zu dem Test der Fahrradhelme, wonach über 10 Jahre alte Helme fast genauso gut waren wie neue?Spezialwidde hat geschrieben: 07.01.2025 - 06:11Eben doch. Erstens besteht der Helmdeckel gar nicht aus Polystyrol sondern meist aus Polycarbonat oder ABS, nur der Styroporkern ist aus PS Hartschaum gefertigt und zweitens ändert der Kunststoff unbestrittenerweise unter UV-Einfluss seine Eigenschaften lange bevor Zersetzungsvorgänge eintreten. Dummerweise kann man dem Helm das nicht ansehen, das Versagen tritt erst bei Belastung ein, also hier beim Sturz. Ob man das will sollte man sich gut überlegen. Hast du mal die Polycarbonatscheibe eines Autoscheinwerfers gesehen nachdem der UV Stoplack weg war? Der sieht man es sogar an. Ich zitiere mal eine kurze Passage:Endmoräne hat geschrieben: 06.01.2025 - 22:39 Eben nicht. Ob Vielfahrer oder Wenigfahrer spielt bei Polystyrol nunmal keine Rolle. Warum? Die menschliche Lebensspanne ist vor dem Hintergrund der Verrottungsdauer ein Fliegenschiss.
Thermplaste (ABS oder Polycarbonate)
Thermoplaste sind die am häufigsten verwendeten Werkstoffe im Skihelmbau. ABS und Polycarbonat sind thermoplastische Kunststoffe und kommen häufig bei Unter- und Mittelklasse Skihelmen zum Einsatz. Thermoplaste zeichnen sich durch gute Schlagfestigkeit aus, die im Falle eines Sturzes von großer Wichtigkeit ist. Einen ABS oder PC Helm sollte man aber spätestens alle 3-4 Jahre erneuern. Bei häufiger Nutzung alle 2-3 Jahre. Durch die hohe UV-Strahlung in den Bergen, verliert der Thermoplast mit den Jahren an Festigkeit und somit auch an Sicherheit. Achtet man auf die regelmäßige Erneuerung, haben diese Helme eine sehr gute Schutzfunktion.
Quellenangabe: Webseite Skihelm.de, Reiter Material und Technik
Wobei ich das mit den 2-3 Jahren auch für überzogen halte.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Fahrradhelme sind halt anders aufgebaut. Jede Helmart ist auch auf ihre Aufgabe hin optimiert. Wenn du mal schaust, Fahrradhelme haben keine Hartschale, man kann den Deckel fast schon als Folie bezeichnen. Di ehat mehr oder weniger nur Zierwirkung, hält aber UV vom Polystyrolschaumkern fern. Ihre Aufgabe ist es einen Aufschlag beim Sturz auf harten Bodenbelag großflächig auf den Schädel zu verteilen und Kraftspitzen abzufangen. Das Gefüge des Hartschaums wird dabei auch zerstört, das ist auch so gewollt weil dabei Energie absorbiert wird so dass der Helm nach einem Sturz auf jeden Fall erneuert werden muss. Beim Skihelm dagegen ist der Deckel integraler Bestandteil der Schutzwirkung. Deswegen kann man da jetzt nicht unmittelbar einen fairen Vergleich ziehen.Kreon100 hat geschrieben: 07.01.2025 - 11:53 O.K. danke für den Link, aber was sagst du dann zu dem Test der Fahrradhelme, wonach über 10 Jahre alte Helme fast genauso gut waren wie neue?
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Sehr wertvolle Info, danke. Also mein Helm hat jetzt wegen der Corona-Pause tatsächlich erst 4 Jahre auf dem Buckel, allerdings schon fast 200 Skitage. Nach dem Motto safety first werde ich mir dann doch zum Saisonende einen neuen Helm kaufen. Den alten bringe ich dann zum Recycling. Skier und Schuhe gebe ich übrigens auch immer in die Bucht. Freut mich immer, wenn da einer noch Spaß mit hat.Spezialwidde hat geschrieben: 07.01.2025 - 12:02Fahrradhelme sind halt anders aufgebaut. Jede Helmart ist auch auf ihre Aufgabe hin optimiert. Wenn du mal schaust, Fahrradhelme haben keine Hartschale, man kann den Deckel fast schon als Folie bezeichnen. Di ehat mehr oder weniger nur Zierwirkung, hält aber UV vom Polystyrolschaumkern fern. Ihre Aufgabe ist es einen Aufschlag beim Sturz auf harten Bodenbelag großflächig auf den Schädel zu verteilen und Kraftspitzen abzufangen. Das Gefüge des Hartschaums wird dabei auch zerstört, das ist auch so gewollt weil dabei Energie absorbiert wird so dass der Helm nach einem Sturz auf jeden Fall erneuert werden muss. Beim Skihelm dagegen ist der Deckel integraler Bestandteil der Schutzwirkung. Deswegen kann man da jetzt nicht unmittelbar einen fairen Vergleich ziehen.Kreon100 hat geschrieben: 07.01.2025 - 11:53 O.K. danke für den Link, aber was sagst du dann zu dem Test der Fahrradhelme, wonach über 10 Jahre alte Helme fast genauso gut waren wie neue?
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Zum Thema Helm ...
Der Helm ist 5-6 Jahre alt mit ca 45-50 Tagen.
Sturz passiert auf einer eher "weichen " Piste nach einer Kollision bei niedriger Geschwindigkeit. Zumindest die Geschwindigkeit vom Helmträger war niedrig.
Sowas sollte ein Helm schon abkönnen....
Sturz passiert auf einer eher "weichen " Piste nach einer Kollision bei niedriger Geschwindigkeit. Zumindest die Geschwindigkeit vom Helmträger war niedrig.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Man kann auf dem Foto ganz deutlich erkennen dass der Kunststoff schon angegriffen ist. Das sieht man an diesem fleckigen trüben Schleier. Wäre das ein Scheinwerferglas wäre es trüb und blind, an manchen Autos kann man das auch sehen auch wenns nicht sein sollteDoblinas hat geschrieben: 08.01.2025 - 07:41 Zum Thema Helm ...
Sowas sollte ein Helm schon abkönnen....
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Bei dem Helm hätte ich schon beim Zustand des Polsters auf die weitere Nutzung verzichtet, auch ganz ohne Sturz...
Was ist den mit dem passiert in den 5-6 Jahren? Und ist er tatsächlich erst so alt, oder schon deutlich älter (sollte ein Aufkleberchen mit Produktionsdatum (Monat und Jahr vermutlich) innen haben...
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Schöne Grüße
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Der Helm wurde schon recycelt... Aber der Kollege war sich sicher mit dem Alter... Der Helm hatte Mal ein Wasserschaden... Das sollte dem Plastik aber nix ausmachen...
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Noch mal danke für das Bild und die Schilderung der Umstände. Also ich glaube dir natürlich, dass dein Kollege dir das Alter von 5-6 Jahren versichert hat. Aber das Alter konnte ich angesichts der Erscheinung des Kunstleders erst gar nicht glauben. Dachte sofort an irgendeine chemische Flüssigkeit, vielleicht Frostschutz oder so was. Dieses Bröseln der Oberfläche kenne ich aber auch von meinem JBL Kopfhörer. Der ist auch ziemlich genau 6 Jahren alt und schält sich jetzt so ab.Doblinas hat geschrieben: 09.01.2025 - 06:41 Der Helm wurde schon recycelt... Aber der Kollege war sich sicher mit dem Alter... Der Helm hatte Mal ein Wasserschaden... Das sollte dem Plastik aber nix ausmachen...
Also ja, ja, ist ja gut, ich habe mir jetzt einen neuen Helm gekauft
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Das Brechen der Schale ist aber jetzt auch nicht ungewöhnlich. Konstruktionsbedingt wird die Energie auf diese Weise resorbiert. Der Helm hat also funktioniert.
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Da wage ich zu widersprechen, bin aber kein Fachmann beim Helm-Material. Was ich mir angelesen habe, ist dass sich Ski Helme genau in diesem Punkt von Fahrradhelmen unterscheiden. Mit dem Fahrrad stürzt man ja in aller Regel nicht, hingegen beim Skifahren schon. Bin vor 2 Wochen auch sauber gestürzt, Eisbrocken mitten auf der Piste, Zack, beide Bindungen auf. Das passiert schon mal, wer nie stürzt, bleibt unterhalb seiner Möglichkeiten.Endmoräne hat geschrieben: 09.01.2025 - 11:20 Das Brechen der Schale ist aber jetzt auch nicht ungewöhnlich. Konstruktionsbedingt wird die Energie auf diese Weise resorbiert. Der Helm hat also funktioniert.
Rossignol Hero Elite ST TI (2023) 167 Länge
Blizzard Anomaly 84: 125/84/108 mm 182 Länge
Atomic Access: 126/100/118 mm 181 Länge
Blizzard Anomaly 84: 125/84/108 mm 182 Länge
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Endmoräne
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Re: Bruchgefahr Skischuhe / Bindung nach 10 Jahren ?
Kann ich nicht zustimmen, denn der Wirkmechanismus ist derselbe. Gibt ja inzwischen auch schon einige Helme, die für beides zertifiziert sind (EN1077 und En 1078). Komplikation da ist eher Belüftung und Gewicht. Es stimmt, dass der Plastiküberzug bei Skihelmen idR etwas dicker ausgeführt ist (übrigens nicht bei Skitourenhelmen, da teilweise sogar ganz ohne!), was die Helme etwas unempfindlicher im Umgang - Kratzer und dergleichen - macht. Im Radsportbereich liegt der Fokus stärker auf Gewicht, insbesondere aufgrund der vornübergebeugten Körperhaltung auf dem Fahrrad. Jedenfalls ist die Plastikschale nicht geeignet selbst groß Energie aufzunehmen, weil sie sich nicht wesentlich komprimieren lässt. Die Energie geht aufs Polystyrol, der Schaum komprimiert punktuell und reißt. So wird die Stoßenergie möglichst großflächig verteilt. Ergo, wenn du mit dem Schädel wirklich aufschlägst, brauchst du eigentlich einen neuen Helm, sofern du die Schutzwirkung vollständig erhalten willst. Bei nicht allzu harten Stößen erkennt man die Degradation meist nicht, es kommt dann nämlich nur zu Mikrorissen im Schaum. Bis zu einem gewissen Grad kann man das auch als tolerabel hinnehmen. Insbesondere wenn man die Auffassung vertritt, eine Mütze hätte es auch getan und man den Helm vorwiegend trägt, damit die Frau Ruhe gibt.Kreon100 hat geschrieben: 09.01.2025 - 15:34Da wage ich zu widersprechen, bin aber kein Fachmann beim Helm-Material. Was ich mir angelesen habe, ist dass sich Ski Helme genau in diesem Punkt von Fahrradhelmen unterscheiden. Mit dem Fahrrad stürzt man ja in aller Regel nicht, hingegen beim Skifahren schon. Bin vor 2 Wochen auch sauber gestürzt, Eisbrocken mitten auf der Piste, Zack, beide Bindungen auf. Das passiert schon mal, wer nie stürzt, bleibt unterhalb seiner Möglichkeiten.Endmoräne hat geschrieben: 09.01.2025 - 11:20 Das Brechen der Schale ist aber jetzt auch nicht ungewöhnlich. Konstruktionsbedingt wird die Energie auf diese Weise resorbiert. Der Helm hat also funktioniert.da kann man sich ja aber nicht jedes Mal einen neuen Heim kaufen.