Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

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markman
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von markman »

Am Mohnenfluh in Lech ging am Sonntag eine Lawine ab:

https://www.allgaeuer-zeitung.de/oester ... -104408652
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snowflat
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von snowflat »

Die Lawine ging am Sonntagvormittag auf die geöffnete Skipiste „Mohnenmähder“ (Nr. 235, blau) im Skigebiet von Lech ab. Als ein Skiführer das rund 65 Meter breite und in etwa zwei Meter hohe Schneebrett im Bereich der Bergstation der Steinmähderbahn gegen 10.50 Uhr entdeckte, löste er sofort einen Sucheinsatz aus.
Quelle: Lawine ging auf Skipiste in Lech ab
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von waikiki83 »

https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/ ... ld.2717953

https://www.tt.com/artikel/30898911/vie ... irnblutung

In der Schweiz gab es zwei Todesfälle, einmal im Zusammenhang mit einem Seil von der Pistenmaschine und einmal nach einem Zusammenstoss. In Tirol gab es auch vier schwerere Unfälle.
schenebodu
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von schenebodu »

In Adelboden-Lenk gab es einen tödlichen Unfall mit einer Windenmaschine

https://polizeiticker.ch/artikel/lenk-b ... ben-233625
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snowflat
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von snowflat »

Bei einem Schulskikurs in St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) ist am Mittwoch ein Elfjähriger schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich, als eine Schülergruppe entgegen der Anweisung der Lehrerin eine steilere Piste hinabfuhr und der Schüler gegen eine Hausmauer prallte.
Quelle: Schüler bei Skikurs schwer verletzt
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Endmoräne »

snowflat hat geschrieben: 09.01.2025 - 09:04
Bei einem Schulskikurs in St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) ist am Mittwoch ein Elfjähriger schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich, als eine Schülergruppe entgegen der Anweisung der Lehrerin eine steilere Piste hinabfuhr und der Schüler gegen eine Hausmauer prallte.
Quelle: Schüler bei Skikurs schwer verletzt
Ich hoffe die Eltern sind nicht so dumm, gegen die Lehrerin vorzugehen.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von CrystalMountain »

Cold Case von 1967 aufgeklärt:
Seit 1967 vermisster Tourengeher identifiziert

Sachverständige der Innsbrucker Gerichtsmedizin haben jetzt einen Tourengeher identifiziert, der seit 1967 als vermisst gegolten hatte. Der 30-jährige Deutsche war im Rotmoostal bei Sölden in eine Gletscherspalte gestürzt. Im Sommer 2024 aperten Teile seiner Leiche aus.
...
Der 30-jährige war 1967 während einer Skitour im Bereich des sogenannten Wasserfallferners auf einer Seehöhe von ca. 3.200 Metern in eine Gletscherspalte gestürzt. Seitdem galt er als vermisst. Angehörige des Verunfallten gebe es nicht, so die Polizei.
https://tirol.orf.at/stories/3288307/
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von snowflat »

CrystalMountain hat geschrieben: 09.01.2025 - 11:31 Cold Case von 1967 aufgeklärt:
Seit 1967 vermisster Tourengeher identifiziert

Sachverständige der Innsbrucker Gerichtsmedizin haben jetzt einen Tourengeher identifiziert, der seit 1967 als vermisst gegolten hatte. Der 30-jährige Deutsche war im Rotmoostal bei Sölden in eine Gletscherspalte gestürzt. Im Sommer 2024 aperten Teile seiner Leiche aus.
...
Der 30-jährige war 1967 während einer Skitour im Bereich des sogenannten Wasserfallferners auf einer Seehöhe von ca. 3.200 Metern in eine Gletscherspalte gestürzt. Seitdem galt er als vermisst. Angehörige des Verunfallten gebe es nicht, so die Polizei.
https://tirol.orf.at/stories/3288307/
Wahnsinn was möglich ist. Tragisch ist so ein Tod sowieso, aber noch tragischer ist es, dass die offenbar bereits verstorbenen Angehörigen keine finale Gewissheit mehr erlangen konnten, um trauernd "abschließen" zu können.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Arlbergfan »

Großer Lawinenabgang in Trasquera im Piemont - 5 verschüttet, 3 Tote.

https://www.stol.it/artikel/chronik/3-t ... im-piemont
EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr

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Mt. Cervino
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Mt. Cervino »

Zwei Tote auch in Val d’Isere
Bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen kamen zwei Skifahrer aus Estland ums Leben. Wie Rettungskräfte mitteilten, wurden die beiden verschüttet, als sie in Val d’Isere abseits der Pisten unterwegs waren. Vier Männer, die zu ihrer Gruppe gehörten, konnten sich demzufolge selbst bzw. mit Hilfe der Bergretter aus den Schneemassen befreien.
https://orf.at/stories/3381570/
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)
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gerrit
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von gerrit »

aus dem oben verlinkten ORF-Beitrag
Auf ausgewiesenen Pisten sind Lawinen selten.
Eine sehr fundierte und beruhigende Aussage..... :wink:
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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gerrit
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von gerrit »

https://salzburg.orf.at/stories/3289212/
Tourengeher im Wald abgestürzt und schwer verletzt
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von don pipone »

gerrit hat geschrieben: 14.01.2025 - 10:42 aus dem oben verlinkten ORF-Beitrag
Auf ausgewiesenen Pisten sind Lawinen selten.
Eine sehr fundierte und beruhigende Aussage..... :wink:
Bisl witzig ist die Formulierung schon. Wobei es natürlich nicht so ist, dass es nie zu Abgänge in den Pistenbereich kommt. Das passiert schon immer wieder.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von gfm49 »

don pipone hat geschrieben: 15.01.2025 - 21:33Wobei es natürlich nicht so ist, dass es nie zu Abgänge in den Pistenbereich kommt. Das passiert schon immer wieder.
... und zwar bei einigen Strecken gar nicht so selten (ich denke da allein an Furgg - Furi im Frühjahr); die sind bei entsprechender Gefahr halt gesperrt - aber "ausgewiesen" sind sie dennoch.
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Mt. Cervino
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Mt. Cervino »

Skitourengänger stirbt bei Lawinenunglück in Giswil OW
Eine Lawine hat am Samstag in Giswil OW einem 49-jährigen Skitourengänger das Leben gekostet. Der Verunfallte starb trotz Reanimationsversuchen vor Ort, wie die Luzerner Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte.
https://www.suedostschweiz.ch/ereigniss ... -giswil-ow
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von CrystalMountain »

Bergsteigerin erfror auf Großglockner

Eine 33-jährige Österreicherin ist bei einer Winterbesteigung des Großglockners über den Stüdlgrad tödlich verunglückt. Sie wurde am Sonntagvormittag von Bergrettern knapp unterhalb des Gipfels erfroren gefunden.
...
Bereits Samstagfrüh gegen 7.00 Uhr brachen ein 36-jähriger Österreicher und seine 33-jährige österreichische Freundin von einem Parkplatz im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner in die alpine Hochtour auf.
...
Beide Alpinisten waren mit einer Hochtourenausrüstung ausgestattet. Der Aufstieg sei aufgrund konditioneller und technischer Schwierigkeiten aber schleppend vorangegangen, berichtete die Polizei am Sonntagabend. Gegen Mitternacht war ein Weiterkommen des Paares aufgrund der Erschöpfung des Opfers ca. 50 Meter unterhalb des Großglockner Gipfelkreuzes am Stüdlgrat nicht mehr möglich. Der Begleiter machte sich schließlich allein auf den Weg zur Adlersruhe, um einen Notruf absetzen zu können.
...
https://tirol.orf.at/stories/3289767/
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von kaldini »

so was geht mir nicht in den Kopf. Spätestens um 16 Uhr rum müsste man doch wissen, das wird nix mehr. Warum dann nicht schon umkehren und/oder die Bergrettung rufen.
State buoni, se potete

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von ralleycorse »

kaldini hat geschrieben: 21.01.2025 - 08:11 so was geht mir nicht in den Kopf. Spätestens um 16 Uhr rum müsste man doch wissen, das wird nix mehr. Warum dann nicht schon umkehren und/oder die Bergrettung rufen.
Genau mein Gedanke...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Titanium »

ralleycorse hat geschrieben: 21.01.2025 - 08:29
kaldini hat geschrieben: 21.01.2025 - 08:11 so was geht mir nicht in den Kopf. Spätestens um 16 Uhr rum müsste man doch wissen, das wird nix mehr. Warum dann nicht schon umkehren und/oder die Bergrettung rufen.
Genau mein Gedanke...
Hier erfährt man mehr über die Hintergründe: https://tirol.orf.at/stories/3289901/
„Wenn man über das sogenannte Frühstücksplatzl drüber ist, kann man nicht mehr zurückgehen“, beschrieb der Ortsstellenleiter die Situation der beiden.
Noch mehr Infos auch hier: https://www.msn.com/de-at/nachrichten/i ... r-AA1xxwgm
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von ralleycorse »

OK. Das erklärt schon so einiges. Das Frühstücksplatzerl liegt auf ca. 2800m - also knappe 1000hm unterhalb des Gipfels. Dann kann es durchaus sein dort noch im Zeitplan zu sein und erst dann rauszufallen.
Eine frühere Alarmierung wäre gut, aber wohl wg Funkloch nicht möglich gewesen?
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Tyrolens »

Warum kann man ab dort nicht mehr umdrehen?
Nur aus Interesse.

Es ist halt viel schief gelaufen. Ein einzelner Fehler führt selten zum Tod. Aber eine Verkettung ...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von CrystalMountain »

Sind im Winter eigentlich generell viele Bergsteiger unterwegs?
Ich habe Bergsteigen (zumindest im Alpenraum) bisher eher für eine typische Sommer-Sportart halten - aber es gibt natürlich überall Ausnahmen.
Wer dagegen Himalaya-Touren o.ä. macht, der kann sich im hiesigen Winter natürlich angemessen vorbereiten.

Hatten die beiden eine Übernachtung am Berg von vornherein geplant, oder sind die nur durch die Verzögerungen in diese Situation geraten?
Und wie genau sah deren "Hochtourenausrüstung" aus, waren da frosttaugliche Schlafsäcke / Biwak / Zelt / Verpflegung usw. dabei??
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Tyrolens »

Es gibt Touren, die macht man überhaupt nur im Winter, wegen Gletscherspalten, Steinschlag und weil vielleicht das Klettern im Eis im Vordergrund stehen soll.

Gerade heute wird aus allem eine Herausforderung gemacht.


Was da am Großglockner genau passiert ist, werden wir vielleicht nie erfahren. Mit etwas Glück werden der Alpenverein o.ä. den Fall im Detail analysieren.
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snowflat
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von snowflat »

Oha ... man habe die beiden offenbar am späten Abend noch lebend mit einem Hubschrauber lokalisiert, aber mangels alpiner Notlage keine Rettung eingeleitet.
Nach dem Tod einer 33-jährigen Frau am Großglockner wird gegen ihren Begleiter wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Das sei bei Alpinunfällen üblich, so die Polizei. Unterdessen wurden mehr Details darüber bekannt, was sich in der Nacht abspielte.
Gegen 22.00 Uhr habe man sich dazu entschieden, den Polizeihubschrauber anzufordern, so Polizeisprecher Viehweider. „Der war gegen 22.30 Uhr vor Ort, hat die Personen lokalisiert, hat den Bereich ausgeleuchtet, es hat aber keinerlei Anzeichen einer Notlage gegeben“, erklärte Viehweider.
Quelle: Spurensuche nach Tod auf Großglockner
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Jay »

Ich begreif es nicht. Die sind seit morgens unterwegs, um 22 Uhr noch nicht am Gipfel, ein Hubschrauber sieht die und die geben keinerlei Anzeichen, dass es Schwierigkeiten gibt? Wahnsinns Geschichte...

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