Gegen 22.00 Uhr habe man sich dazu entschieden, den Polizeihubschrauber anzufordern, so Polizeisprecher Viehweider. „Der war gegen 22.30 Uhr vor Ort, hat die Personen lokalisiert, hat den Bereich ausgeleuchtet, es hat aber keinerlei Anzeichen einer Notlage gegeben“, erklärte Viehweider.
Wie oft kommt es eigentlich vor, dass Leute im Winter bei zweistelligen Minusgraden auf über 3000m im Aufstieg und kurz vor Mitternacht noch Klettern und das nicht als Notlage gilt ?
Ich kann mir nur schwer vorstellen wie man sowas in einer ähnlichen Situation als "Jo die haben alles im Griff" bewerten könnte.
Bocky hat geschrieben: 22.01.2025 - 17:52Ich kann mir nur schwer vorstellen wie man sowas in einer ähnlichen Situation als "Jo die haben alles im Griff" bewerten könnte.
Es gibt div. Challenges am Glockner die sich über die Jahre leider (?) etabliert haben.
Eine davon ist zB Wien-Glockner Gipfel-Wien in unter 24h zu schaffen. Jemand hat sein Mountainbike auf den Gipfel getragen. Es sind da einige Verrückte unterwegs.
Wenn die kein Zeichen geben an den Heli, dass sie Hilfe brauchen, woher soll der das dann erkennen?
Nachdem ich selbst schon oben war, kann ich aber versichern, dass man dort durchgehend Handyempfang hat.
Sehr eigenartiger und tragischer Fall insgesamt.
Fassungslosigkeit über eine verheerende Unfallserie im obersteirischen Lachtal: Am Mittwoch verunglückte ein 50-Jähriger auf der „Piste Nr. 6“, zwei Tage später verstarb ein 66-Jähriger auf der gleichen Piste. Diese wurde umgehend einem Sicherheitscheck unterzogen.
Der Teller verhakte sich und das Kind wurde in der Folge an der Liftstütze hochgezogen und stürzte auf die Lifttrasse. Dabei zog sich die Zehnjährige einen Schlüsselbeinbruch zu.
Nicht nur Skifahren und Skitouren ist gefährlich in den Bergen :
19-Jährige stirbt bei Absturz in Schweizer Bergen
Zwei junge Frauen kommen beim Wandern vom Weg ab. Im unwegsamen Gelände stürzen sie in die Tiefe. Nur eine der beiden überlebt.
Bei einem Wanderunfall in der Schweiz ist eine junge Frau aus Deutschland in den Tod gestürzt. Ihre Begleiterin erlitt erhebliche Verletzungen, wie die Polizei des östlichen Kantons Glarus am Sonntag mitteilte.
Die 19-Jährigen hatten am Samstag eine Wanderung im Gebiet von Linthal unternommen. Auf rund 1.250 Metern Seehöhe kamen sie vom Weg ab und stürzten aus noch ungeklärter Ursache etwa 50 bis 80 Meter im unwegsamen Gelände in die Tiefe.
snowflat hat geschrieben: 28.01.2025 - 09:34
Autsch ... klingt böse
Der Teller verhakte sich und das Kind wurde in der Folge an der Liftstütze hochgezogen und stürzte auf die Lifttrasse. Dabei zog sich die Zehnjährige einen Schlüsselbeinbruch zu.
Tiroler Tageszeitung hat geschrieben:Der Teller verhakte sich und das Kind wurde in der Folge an der Liftstütze hochgezogen und stürzte auf die Lifttrasse.
Das kann ja nur am Almbodenlift gewesen sein. Dass sich ein runder Liftteller irgendwie am Benutzer verhaken und diesen an einer Liftstütze hochziehen kann, würde ich ausschließen. Ein Bügel hätte zum Verhaken größeres Potenzial. Womöglich war das Gehängeseil an der Bergstation beim Einzug unbemerkt über das Liftseil geschlagen, so dass das Gehängeseil bei der Bergfahrt an einer Rollenbatterie hängenblieb und das Kind dadurch auf dem Teller sitzend nach oben gezogen wurde. Hat jemand eine andere / bessere Erklärung?
Die Analyse, die normalerweise vom LWD Tirol veröffentlicht wird sollte man abwarten und bis dahin keine Vorverurteilungen machen. Es kann auch den Vorsichtigsten erwischen.
Gemeint ist wohl östlich des Tuxer Fernerhauses die Abfahrt in die Kleegrube, nicht Kleehöhe. Streng nach Hangneigungskarte kann man hier theoretisch noch unter 35 Grad Neigung durchkommen (wobei aber Abbrüche nicht dargestellt werden und die "Idealroute" eventl. wegen Querungen nicht gut funktioniert- daher ohne Gewähr), schnell landet man aber im 35+ Grad Gelände. Zumindest mit meiner persönlichen Risikoneigung würde ich so etwas beim 4er nicht fahren, auch nicht beim 3er (entscheidend ist natürlich immer der individuelle Hang). Bin den Hang aber noch nicht gefahren, wäre eher mal was für guten und damit sicheren Firn im Mai.
Bei zapfigen Temperaturen musste ein Ski-Wanderer zwei Tage lang nahe des Geisfuß im Freien ausharren. Der Mann war ohne geeignete Ausrüstung unterwegs. Die Bergwacht Oberstdorf rettete ihn aus seiner gefährlichen Lage.
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Der schlecht vorbereitete Ausflug hätte für den 55-Jährigen lebensgefährlich enden können. Die Bergwacht Bayern appelliert in ihrem Bericht wiederholt an eine sorgfältige Tourenplanung und eine gesunde Selbsteinschätzung.
Argentinischer Skifahrer bewusstlos auf Piste in Zermatt gefunden
Ein 25-jähriger Mann ist am Mittwoch mutmasslich bei einem Skiunfall in Zermatt VS ums Leben gekommen. Der Argentinier war bewusstlos auf einer Piste des Walliser Skigebiets gefunden worden.
Die Kantonspolizei Wallis wurde gegen 15 Uhr alarmiert, wie sie am Donnerstag mitteilte. Drittpersonen hatten bei der Piste 9 zwischen Blauherd und Tuftern einen bewusstlosen Skifahrer aufgefunden. Sie alarmierten umgehend die Rettungskräfte.
Pistenpatrouilleure, die Kantonale Walliser Rettungsorganisation sowie ein Helikopter der Air Zermatt begaben sich zum Einsatzort. Nach der Erstversorgung wurde der junge Mann ins Spital nach Sitten geflogen. Dort verstarb er im Verlaufe des Mittwochnachmittags.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu ermitteln. Die Polizei bat um Hinweise von Zeugen.
Meine Meinung dazu : Wenn eine Lawine an dieser Stelle so leicht auszulösen ist, dann hat die Liftgesellschaft geschlafen und will sich der Verantwortung entledigen.
Woher wusste die Liftgesellschaft, dass nicht noch mehr Schnee fällt ?
Hätte sie die Lawine vorsorglich gesprengt, wenn noch mehr Schnee gefallen wäre ?
Das ist alles doch sehr zweifelhaft. Egal wie man zum Verhalten der Skifahrer steht.
Völlig unverschämte Aussage. Kein Mensch fährt in einen freien Hang, um absichtlich überhalb von sich ein großes Schneebrett auszulösen.
Abgesehen davon, dass das erkennbar eine lawinöse Situation ist (Lagebericht, steil, Windzeichen, etc.) und man den Hang eher nicht fahren sollte (schon gar nicht zu zweit ohne Abstände):
Du hast sicher recht mit Deiner Vermutung. Die Lawinenkommision hat gepennt und den Hang nicht gesprengt. Und versucht jetzt abzulenken.
Da sind doch schon andere Spuren. Und wenn nicht diese zwei die Lawine ausgelöst hätten, dann einer der nächsten 500, die in einem Skigebiet da in den den ersten Stunden reinfahren.
@Eumel153 und @don pipone: 5 und 6 Beiträge weiter oben wurde das Video schon gezeigt. Also leichtsinnig war das von den beiden sicher, aber auch strafrechtlich relevant? Da das Video wohl von der gegenüberliegenden Seite aufgenommen wurde ist schwer zu sagen wie steil der Hang jetzt wirklich ist.
Über den Vorwurf der absichtlichen Auslösung der Lawine habe ich gestern auch nur den Kopf schütteln können.
Wer würde so etwas machen? Das Risiko ist viel zu groß, dass dabei wirklich etwas passieren könnte. Bis hin zu einem tödlichen Unfall.
Es geht hier wohl kaum um die echte Absicht eine Lawine auszulösen als viel mehr die Absicht in diesen Hang einzufahren.
In Italien wird man sehr wohl dafür verurteilt wenn die Verhältnisse nicht sicher waren und man eine Lawine auslöst. Auch im freien Tourengelände.
Vergleichbar mit der Mordanklage in Deutschland bei illegalen Strassenrennen.