Warum war ich 2 Mal innerhalb des Jahres 2013 dort? Weil bei meinem Erstbesuch der Sattelkurvenlift nicht in Betrieb war. Grund war Lawinengefahr. Diese hatte ich am Vortag überhaupt nicht am Schirm. Ich sah nur den guten Wetterbericht und mir war klar, dass ich den etwas weiteren Tagestrip antreten würde. Als warm up für die damalige Reise zu Tobi, welche 2 Tage später erfolgte, war das nicht schlecht.
Ich werde die Bilder nicht nach Datum sortieren, sondern sie dem Skigebiet entsprechend sortieren. Lediglich weise ich darauf hin, dass die Bilder x, y, z usw. vom Zweitbesuch stammen.
Beginnen wir mit dem Blick auf den Pistenplan. Der Wildalmlift ist definitiv die Hauptanlage und erschließt mehrere Pistenvarianten, darunter welche in blau und rot. Der Gimpinglift ist ein kleiner, feiner Tellerlift, der sich bestenfalls für ein paar kleine Abfahrten zwischendurch eignet. Für Anfänger ideal gelegen und bedient zudem 2 blaue Abfahrten. Somit haben erstere auch etwas Abwechslung. Der Sattelkurvenlift kann als eigentlich 2. Sektion aufgefasst werden. Von der Trasse her die interessanteste Anlage im Gebiet. Piste ist zwischendurch ganz nett, aber eben nur blau. Auf Grund der nur einen Abfahrt bietet sich der Lift nicht so sehr für Wiederholungsfahrten an. Wenn jemand am Gimpinglift schon Langeweile hat, ist der Sattelkurvenlift die nächste Steigerung. Bügel statt Teller, Trasse etwas länger, aber ähnlich flach.
Jetzt gerade steht das Gebiet still, weil das Getriebe vom Wildalmlift defekt ist. Dazu gibt es im News-Thema einige spannende Ausführungen von @markus. Dass man die oberen beiden Lifte damit nicht erreichen kann, ist schlimm. Was allerdings mehr fehlt, sind die guten Pisten, wo man selbst als Fortgeschrittener einige Stunden seinen Spaß hat. Diese gibt es eben nur am Wildalmlift.
Wenn man jedoch primär der Lifttechnik wegen dorthin fährt, dann ist das Heutal eine absolute Goldgrube. Ein Schlepplift mit Bananenkurve sowie ein Viereckslift als zweite Sektion. Freilichtmusen dieser Art haben heute schon absoluten Seltenheitswert.
Am Weg nach Unken. Der gerade aufsteigende Rauch spricht für gutes Wetter (alte Bauernregel oder so
Ankunft im Skigebiet mit Blick zum Einstieg des Wildalmlifts.
Piste sieht top aus.
Fachwerkportale von DM. Immer wieder schön.
Einstiegsniederhalter. Kam wohl beim Umbau auf Langbügler hinzu, da der Lift einmal nach oben verlängert wurde.
Talseitiger Niederhalter vor der Talstation.
Talstation Wildalmlift, läuft als einziger der 3 Lifte noch mit Diesel. Da liegt momentan das Problem für den stillstehenden Betrieb (kaputtes Getriebe).
Gehänge auf Einstiegsniederhalter.
Im Lift.
Gehänge.
Die Kurve kommt in Sicht.
Am Bergseil mit Seilscheibe und am Talseil eine Bananenkurve mittels schräger Rollenbatterien.
Rückblick zur Kurve.
Weiterer Trassenverlauf.
Gehänge auf Roba.
Solche Nummernschilder sind bei Schleppliften heute alles andere als selbstverständlich.
Blick zurück.
Nochmals von weiter oben. Rechts sieht man eine abzweigende Pistenvariante.
Die ehemalige Ausstiegsstütze des Wildalmlifts. Warum, werdet ihr gleich sehen.
Danach folgen noch ein paar T-Stützen, was auf eine Verlängerung der Trasse nach oben schließen lässt.
Mich wundert es, dass die Stützenschilder hier nicht blau-weiß sind? Das war für die 80er charakteristisch, siehe Fageralm. Der Sattelkurvenlift ist ja in den 80ern erbaut worden, was sicher der Grund für die Verlängerung des Wildalmlifts war.
Der Ausstieg ist fast erreicht.
Ich war schon voller Vorfreude auf die obere Sektion, das Wetter war ja auch perfekt, doch dann das.
Am Sattelkurvenlift bewegt sich nichts, obwohl alles startbereit aussah? Nun, später sollte ich am Ausstieg des Gimpinglifts eine Warntafel wegen Lawinengefahr vorfinden, was den fehlenden Betrieb des Sattelkurvenlifts erklärt. Auch für die Tourengeher eine sehr wichtig Warnung, die ja am Sattelkurvenlift bestes Terrain vorfinden oder noch weiter gehen wollen (z.B. richtung Winklmoosalm, auch wenn es keine Verbindung gibt
Wir machen jetzt einen zeitlichen Sprung, als ich Ende 2013 dann doch den Sattelkurvenlift erwischte. Hier seine Talstation.
Einstiegsniederhalter mit Blick auf die Trasse.
Im Lift.
Gehänge auf Roba. Auch hier fehlen mir die blau-weißen Stützenschilder, obwohl in den 80ern erbaut. Andererseits sind sie mit denen der T-Stützen des Wildalmlifts ident, womit es wieder zusammenpasst.
Der vierte Lift im Heutal, den hier noch niemand erwähnt hat.
Ich seh, ich seh, was du nicht siehst, und das ist die Bergstation des Sattelkurvenlifts.
Weiter geht es im Schatten dahin, aber das soll nicht so bleiben.
Die erste Kurve kommt in Sicht.
Zugehörige Seilscheibe.
Trassenverlauf nach der ersten Kurve.
Was hatte ich zuvor wegen Schatten gesagt?
Stellt euch einen Erstbesuch dieses zufällig entdeckten Skigebiets in der Zeit ohne Internet vor. Man würde annehmen, nach dieser Stütze käme schon der Ausstieg.
Doch dann kommt die Überraschung, der Lift mach einfach eine weitere Kurve.
Seilscheibe der zweiten Kurve des Sattelkurvenlifts.
Trassenverlauf nach der zweiten Kurve.
In der Holzhütte übernachten und pünktlich um 9 Uhr morgens den ersten Bügel talwärts nehmen.
Hier oben in der Sonne war es an jenem Tag richtig warm, das weiß ich nach 11 Jahren immer noch.
Ausstiegsstütze. Leider keine weitere Kurve, hätten von mir aus noch 10 sein können, aber das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau.
Bergstation. Typisch für diese Art von Schleppliften.
Ausstieg.
Mein Lieblingsbild aus allen Heutalbesuchen (bis dato waren es 3).
Nochmals die zweite Kurve von der Piste aus betrachtet.
Gehänge auf Roba. Der Sattelkurvenlift hat durchwegs die neueren Rollen und Gehängearme.
Und hier die erste Kurve von der Piste aus betrachtet.
Nach diesem Exkurs zum Sattelkurvenlift geht es wieder zum 6.2.2013 zurück. Hier der Ausstieg des Wildalmlifts und ich noch immer etwas verärgert, dass der Sattelkurvenlift stand. Nach der ersten Fahrt mit dem Gimpinglift kannte ich dann den Grund wegen der Hinweisschilder.
Oberster Teil der Piste am Wildalmlift. Vorne müsste neben der Gastro auch früher ein Lifthäuschen für den ursprünglichen Ausstieg des Wildalmlifts gewesen sein. Vielleicht ist es noch immer da, gesehen hätte ich es jedenfalls nicht.
Wir wechseln richtung Gimpinglift.
Trasse mit rechter Piste.
Hier seine Talstation.
Blick vom Einstieg auf Talstation und Trasse.
Der Einstiegsniederhalter passt nicht so recht ins Bild. War der Lift eventuell bis zum Bau des Sattelkurvenlifts ein Kurzbügler?
Klassischer Pilzantrieb.
Hier fallen die neuen Rollen auf.
Gehänge auf Einstiegsniederhalter.
Im Lift.
Gehänge.
Seitenblick zum Ausstieg des Wildalmlifts.
Blick zurück.
Ausstiegsstütze.
Bergstation vom Gimpinglift, im Hintergrund der zu dem Zeitpunkt wegen Lawinengefahr geschlossene Sattelkurvenlift.
Ausstieg Gimpinglift.
Gehänge passiert talseitige Roba der Ausstiegsstütze.
Ausblick auf die Pisten vom Ausstieg des Gimpinglifts. Den des Wildalmlifts sieht man links vorne ebenso. Auch zeigt sich der Teil des Wildalmlifts, den man erst später durch die Verlängerung erschlossen hat (eben von der letzten Fachwerkstütze zum heutigen Ausstieg). Man hätte ja damals zum Gimpinglift und von dort dann weiter zum Sattelkurvenlift fahren können. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass sie durch die Verlängerung des Wildalmlifts den Gimpinglift entlasten und als Anfängerlift positionieren wollten, da nun ein direkter Wechsel von Wildalm- zum neu errichteten Sattelkurvenlift möglich war.
Hier auf der linken Abfahrt des Gimpinglifts.
Wir fahren wieder hinüber richtung Wildalmlift.
Die Lifte von damals fügen sich wunderbar in die Natur ein. Die Fachwerkstütze ist auf Grund des Waldes dahinter kaum zu erkennen.
Bei diesem Bild nimmt das gerade Gesagte nochmals ein anderes Ausmaß an. Wer sieht die Rücklauftrasse vom Sattelkurvenlift?
Nun auf der Hauptabfahrt.
Hier noch die Bergstation des Wildalmlifts.
Weiter talwärts.
Piste mit Wildalmlift.
Hier kann man rechts auf eine andere Pistenvariante wechseln.
Der Wildalmlift hat als einzige Anlage auch noch ältere Rollen oben, zumindest war das damals so.
Rückblick auf Piste.
Bananenkurve des Wildalmlifts von der Piste betrachtet.
Blick zu ihren schrägen Rollenbatterien.
Nochmals die komplette Kurvenkonstruktion.
Bald sind wir im Tal angelangt.
Nun der finale Rückblick von der Talstation des Wildalmlifts auf die Piste.
Hier noch meine Videos von 2015, als ich nochmals die Kombination Heutal und Eichenhoflifte in St.Johann (letztere gibt es ja nicht mehr) machte.
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