Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

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Skimarkus
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Skimarkus »

Verursacherprinzip. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

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Mt. Cervino
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Mt. Cervino »

Glück gehabt...
Mann von Lawine zwei Meter tief verschüttet: Kameraden befreien ihn
Die Lawine ging Donnerstag gegen 14 Uhr in Osttirol ab. Eine Gruppe von Tourengehern war dort im Bereich des Kauschkahorns unterwegs.
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/1 ... n-osttirol
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don pipone
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von don pipone »

ralleycorse hat geschrieben: 31.01.2025 - 15:09 Es geht hier wohl kaum um die echte Absicht eine Lawine auszulösen als viel mehr die Absicht in diesen Hang einzufahren.
In Italien wird man sehr wohl dafür verurteilt wenn die Verhältnisse nicht sicher waren und man eine Lawine auslöst. Auch im freien Tourengelände.
Vergleichbar mit der Mordanklage in Deutschland bei illegalen Strassenrennen.
Ich weiß, dass die Gesetzgebung dahingehend in Italien anders ist, als in Österreich. So krass hätte ich das jedoch nicht erwartet. Unsere Bergführer bei diversen Dolomitenabenteuern haben uns das auch immer etwas anders erklärt.

Und ich finde es auch irgendwie nicht richtig. Wenn man den Hang anschaut, sind da ja bereits andere reingefahren. In den rechten sogar eine ganze Menge. Für sichere Vorraussetzungen im Skigebiet bzw. im Nahbereich von Pisten/Liften haben meines Erachtens einzig die Lawinenkommision bzw. der Skigebietsbetreiber zu sorgen.

So leicht, wie sich der Hang in dieser Dimension hat stören lassen, wäre es zwingend gewesen, vor Skigebietsöffnung zu sprengen.
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don pipone
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von don pipone »

Skimarkus hat geschrieben: 31.01.2025 - 15:50 Verursacherprinzip. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Eher typisch italienisch: Versuchen, die Schuld anderen in die Schuhe zu schieben und Sündenböcke präsentieren.

Getroffene Hunde bellen. Der Skiegebietschef weiß genau, warum er so laut bellt.....
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frank123
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von frank123 »

don pipone hat geschrieben: 31.01.2025 - 18:14
ralleycorse hat geschrieben: 31.01.2025 - 15:09 Es geht hier wohl kaum um die echte Absicht eine Lawine auszulösen als viel mehr die Absicht in diesen Hang einzufahren.
In Italien wird man sehr wohl dafür verurteilt wenn die Verhältnisse nicht sicher waren und man eine Lawine auslöst. Auch im freien Tourengelände.
Vergleichbar mit der Mordanklage in Deutschland bei illegalen Strassenrennen.
Ich weiß, dass die Gesetzgebung dahingehend in Italien anders ist, als in Österreich. So krass hätte ich das jedoch nicht erwartet. Unsere Bergführer bei diversen Dolomitenabenteuern haben uns das auch immer etwas anders erklärt.

Und ich finde es auch irgendwie nicht richtig. Wenn man den Hang anschaut, sind da ja bereits andere reingefahren. In den rechten sogar eine ganze Menge. Für sichere Vorraussetzungen im Skigebiet bzw. im Nahbereich von Pisten/Liften haben meines Erachtens einzig die Lawinenkommision bzw. der Skigebietsbetreiber zu sorgen.

So leicht, wie sich der Hang in dieser Dimension hat stören lassen, wäre es zwingend gewesen, vor Skigebietsöffnung zu sprengen.
Der rechte Hang ist auch nicht annähernd so steil, wie der aus dem die Lawine ausgelöst wurde. Auf die Lawinengefahr wurde deutlich hingewiesen, und den Einstiegsbereich erreicht man auch nicht zufällig. Der stark durchfahrene rechte Bereich ist im übrigen eine Pistenvariante des Liftes und wurde an dem Tag bewusst nicht präpariert, um hier sicheren Tiefschnee zu ermöglichen. Leichter einfahrbare Hänge wurden entweder gesprengt oder die angrenzenden Pisten gesperrt.

Der betroffene Hang ist darüber hinaus, eben weil er nicht zufällig eingefahren werden kann, in den letzten Jahren auch nie abgegangen, trotz teilweise deutlich höheren Schneemengen und ähnlich kritischer Situationen.

Sicher kann man im Nachhinein sagen, dass man ihn besser hätte absprengen müssen, die Einschätzung war aber hier eben eine andere und am Vortrag hatte man das ganze Gebiet im oberen Bereich aus Sicherheitsgründen gesperrt. Von einer Spontanauslösung ist man nicht ausgegangen. Leicht macht man sich die Entscheidungen nicht, die Talabfahrt an anderer Stelle ist beispielsweise sehr häufig genau aus diesem Grund gesperrt.
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don pipone
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von don pipone »

Lawinengefährdete Hänge im Nahbereich von Pisten und Liften muss man einfach sprengen. Schlicht zum Schutz der normalen Skifahrer auf der Piste. Wie schon gesagt, der Skigebietschef ist ein getroffener Hund, der jetzt laut bellt.

Im Internet gibt es übrigens zig Fotos auf denen der Hang komplett zerfahren ist. Kann ja dann auch gar nicht so überraschend sein, dass da jemand reinfährt.....

Und gerade in Italien ist ja wohl ein Witz, ernsthaft anzunehmen, Gesetze und Regeln würde jeder zu jederzeit brav einhalten um dann darauf basierend eine sicherheitsrelevante Entscheidung treffen.

"Heute hats 50cm Neuschnee in einem steilem Triebschneehang bei einem 4er. Sollen wir den steilen Hang, der im Winter laufend befahren wird, oberhalb der Piste sprengen?" "Ach, nö. Lassen wir das. Wir sagen den Leuten einfach, dass sie da nicht reinfahren sollen und hoffen ansonsten, dass der Hang nicht anderweitig ausgelöst wird" "Ok, geiler Plan"
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von zonk »

ralleycorse hat geschrieben: 31.01.2025 - 15:09 Es geht hier wohl kaum um die echte Absicht eine Lawine auszulösen als viel mehr die Absicht in diesen Hang einzufahren.
In Italien wird man sehr wohl dafür verurteilt wenn die Verhältnisse nicht sicher waren und man eine Lawine auslöst. Auch im freien Tourengelände.
Vergleichbar mit der Mordanklage in Deutschland bei illegalen Strassenrennen.
Viel geschiss um nix.die beiden werden,wenn sie úberhaupt davon mitbekommen haben,sich nicht stellen.warum auch?ist ja nix passiert.dass das evtl doof war,steht auf nem anderen blatt.offenischtlich wars Neuschnee,da die bæume ja gut eingeschjeit sind und offpiste ja auch ganz pulvrig aussieht.warennhöchstwahrscheinlich 2 übermütige 20jährige
Die wenigsten werden allerdings dabei gefilmt.sowas in der Art kommt nach neuschneefællen wahrscheinlich alle naslang vor.nur wird's nicht so toll festgehalten
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gerrit
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von gerrit »

Ich habe ja vor mittlerweile 16 Jahren erlebt, wie man in die Fänge der Alpingendarmerie in Italien geraten kann:
Indiana Jones und die ewige Finsternis :wink: (inclusive Fotodokumentation der "Lawinenauslösung"....)
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Arlberg »

Davos: Zwei niederländische Skitouren sterben bei Lawine

Trotz Skilehrer: Zwei Ski Touren sterben bei Lawine

https://www.20min.ch/story/davos-zwei-t ... -103271945

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gerrit
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von gerrit »

Verschütteter in Hochgurgl https://tirol.orf.at/stories/3291814/

30-jähriger nach Lawine in Klinik verstorben https://tirol.orf.at/stories/3291130/

Neustift: Paragleiter auf Skipiste abgestürzt https://tirol.orf.at/stories/3291567/

Und das ist besonders spannend:
Bruder 1 wird von Lawine verschüttet und schwer verletzt geborgen, Bruder 2 verweigert die angebotene Mitflugmöglichkeit und gerät gleich in die nächste Lawine....
https://tirol.orf.at/stories/3291647/
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von stefan1893 »

CrystalMountain hat geschrieben: 20.01.2025 - 14:26
Bergsteigerin erfror auf Großglockner

Eine 33-jährige Österreicherin ist bei einer Winterbesteigung des Großglockners über den Stüdlgrad tödlich verunglückt. Sie wurde am Sonntagvormittag von Bergrettern knapp unterhalb des Gipfels erfroren gefunden.
...
Bereits Samstagfrüh gegen 7.00 Uhr brachen ein 36-jähriger Österreicher und seine 33-jährige österreichische Freundin von einem Parkplatz im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner in die alpine Hochtour auf.
...
Beide Alpinisten waren mit einer Hochtourenausrüstung ausgestattet. Der Aufstieg sei aufgrund konditioneller und technischer Schwierigkeiten aber schleppend vorangegangen, berichtete die Polizei am Sonntagabend. Gegen Mitternacht war ein Weiterkommen des Paares aufgrund der Erschöpfung des Opfers ca. 50 Meter unterhalb des Großglockner Gipfelkreuzes am Stüdlgrat nicht mehr möglich. Der Begleiter machte sich schließlich allein auf den Weg zur Adlersruhe, um einen Notruf absetzen zu können.
...
https://tirol.orf.at/stories/3289767/
Dazu eine kurze Doku von ORF Kontext:

https://www.youtube.com/watch?v=NvXTVxuLqgk
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Mt. Cervino
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Mt. Cervino »

Tragischer Ski-Unfall in Österreich: Schüler (11) stirbt nach Sturz auf schwarzer Piste
https://www.merkur.de/welt/ski-tragoedi ... 54713.html
Auf der schwarzen Piste
Schock im Skigebiet Wagrain: Junge durchschlägt Fangnetz und stirbt bei Skiunfall
https://www.focus.de/panorama/welt/auf- ... 82852.html
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von Arlberg »

Courchevel

niemand verletzt ......... aber

Es kann überall auf der Piste ohne Vorwarnung passieren. Beobachten von 2 Minuten in

https://youtu.be/UAvaqmAsGKY?
pafale82
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von pafale82 »

ralleycorse
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von ralleycorse »

stefan1893 hat geschrieben: 05.02.2025 - 12:57
CrystalMountain hat geschrieben: 20.01.2025 - 14:26
Bergsteigerin erfror auf Großglockner

Eine 33-jährige Österreicherin ist bei einer Winterbesteigung des Großglockners über den Stüdlgrad tödlich verunglückt. Sie wurde am Sonntagvormittag von Bergrettern knapp unterhalb des Gipfels erfroren gefunden.
...
Bereits Samstagfrüh gegen 7.00 Uhr brachen ein 36-jähriger Österreicher und seine 33-jährige österreichische Freundin von einem Parkplatz im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner in die alpine Hochtour auf.
...
Beide Alpinisten waren mit einer Hochtourenausrüstung ausgestattet. Der Aufstieg sei aufgrund konditioneller und technischer Schwierigkeiten aber schleppend vorangegangen, berichtete die Polizei am Sonntagabend. Gegen Mitternacht war ein Weiterkommen des Paares aufgrund der Erschöpfung des Opfers ca. 50 Meter unterhalb des Großglockner Gipfelkreuzes am Stüdlgrat nicht mehr möglich. Der Begleiter machte sich schließlich allein auf den Weg zur Adlersruhe, um einen Notruf absetzen zu können.
...
https://tirol.orf.at/stories/3289767/
Dazu eine kurze Doku von ORF Kontext:

https://www.youtube.com/watch?v=NvXTVxuLqgk
Es wird immer rätzelhafter.
Erst um 13:30 Uhr eingestiegen - im Winter..
Hilfe nicht angenommen.
Biwaksack nicht benutzt???
Ok. Da waren Sie vermutlich nicht mehr zurechnungsfähig...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von ralleycorse »

don pipone hat geschrieben: 01.02.2025 - 09:56 Lawinengefährdete Hänge im Nahbereich von Pisten und Liften muss man einfach sprengen. Schlicht zum Schutz der normalen Skifahrer auf der Piste. Wie schon gesagt, der Skigebietschef ist ein getroffener Hund, der jetzt laut bellt.

Im Internet gibt es übrigens zig Fotos auf denen der Hang komplett zerfahren ist. Kann ja dann auch gar nicht so überraschend sein, dass da jemand reinfährt.....

Und gerade in Italien ist ja wohl ein Witz, ernsthaft anzunehmen, Gesetze und Regeln würde jeder zu jederzeit brav einhalten um dann darauf basierend eine sicherheitsrelevante Entscheidung treffen.

"Heute hats 50cm Neuschnee in einem steilem Triebschneehang bei einem 4er. Sollen wir den steilen Hang, der im Winter laufend befahren wird, oberhalb der Piste sprengen?" "Ach, nö. Lassen wir das. Wir sagen den Leuten einfach, dass sie da nicht reinfahren sollen und hoffen ansonsten, dass der Hang nicht anderweitig ausgelöst wird" "Ok, geiler Plan"
Das klingt fast als ob die armen Jungs Opfer waren....
Natürlich muss sich auch der Skigebietschef bzw die Lawinenkomission fragen gefallen lassen.
Aber ursächlich war das befahren eines Lawinen Hanges außerhalb der Pisten.
Und das da schon Spuren im Hang waren sagt gar nix aus - das weiss jeder der sich mit Lawinen beschäftigt.
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don pipone
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von don pipone »

ralleycorse hat geschrieben: 05.02.2025 - 19:52 Das klingt fast als ob die armen Jungs Opfer waren....
Natürlich muss sich auch der Skigebietschef bzw die Lawinenkomission fragen gefallen lassen.
Aber ursächlich war das befahren eines Lawinen Hanges außerhalb der Pisten.
Und das da schon Spuren im Hang waren sagt gar nix aus - das weiss jeder der sich mit Lawinen beschäftigt.
Mitnichten will ich die zwei bzgl. der Befahrung des Hanges an diesem Tag in Schutz nehmen. Da hatte es einen 4er, da fährt man da nicht rein. Schon gar nicht ohne Abstände.

Aber die Aussage des Skigebietschefs: " Die sind da absichtlich reingefahren UM eine Lawine auszulösen der sie dann davon fahren können" - Das ist einfach eine bodenlose Frechheit.

Und die regelmäßige Befahrung des Hanges spielt insofern eine Rolle, als dass der Skigebietschef sich jetzt nicht hinstellen kann und völlig überrascht davon sein kann, dass da ausgerechnet an diesem Tag doch jemand reinfährt.

Ich bleibe dabei. Lawinenkommision und Skigebietsleiter haben gepennt. Nochmal sprengen die den Hang sicher nicht NICHT.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von waikiki83 »

ralleycorse hat geschrieben: 05.02.2025 - 19:44 Es wird immer rätzelhafter.
Erst um 13:30 Uhr eingestiegen - im Winter..
Hilfe nicht angenommen.
Biwaksack nicht benutzt???
Ok. Da waren Sie vermutlich nicht mehr zurechnungsfähig...
Er hat laut diverser Berichte wie hier https://www.krone.at/3662869 anscheinend doch sehr viel Erfahrung. Da fehlt mir einfach das Verständnis, warum man da nicht abbricht, wenn man merkt, dass man so spät dran ist. Aber als Aussenstehende kann man das wohl nie nachvollziehen
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von 1970 »

don pipone hat geschrieben: 05.02.2025 - 20:11
ralleycorse hat geschrieben: 05.02.2025 - 19:52 Das klingt fast als ob die armen Jungs Opfer waren....
Natürlich muss sich auch der Skigebietschef bzw die Lawinenkomission fragen gefallen lassen.
Aber ursächlich war das befahren eines Lawinen Hanges außerhalb der Pisten.
Und das da schon Spuren im Hang waren sagt gar nix aus - das weiss jeder der sich mit Lawinen beschäftigt.
Mitnichten will ich die zwei bzgl. der Befahrung des Hanges an diesem Tag in Schutz nehmen. Da hatte es einen 4er, da fährt man da nicht rein. Schon gar nicht ohne Abstände.

Aber die Aussage des Skigebietschefs: " Die sind da absichtlich reingefahren UM eine Lawine auszulösen der sie dann davon fahren können" - Das ist einfach eine bodenlose Frechheit.

Und die regelmäßige Befahrung des Hanges spielt insofern eine Rolle, als dass der Skigebietschef sich jetzt nicht hinstellen kann und völlig überrascht davon sein kann, dass da ausgerechnet an diesem Tag doch jemand reinfährt.

Ich bleibe dabei. Lawinenkommision und Skigebietsleiter haben gepennt. Nochmal sprengen die den Hang sicher nicht NICHT.
Zuerst gehört die Talstation mit einem Lawinendamm gesichert. Dann kann man auch sprengen. Ich möchte hier nicht der Sprengbefugte sein wenn unterhalb eine Talstation steht. Ich bin seit 18 Jahren Lawinensprengbefugter.
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don pipone
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von don pipone »

Ok. Meinetwegen. Ich war da noch nie und kenne die örtliche Situation mit der Talstation nicht. Der Hang selber hat gem. Hangneigungslayer ja auch "nur" 30-35 Grad und ist nur partiell noch etwas steiler. Auf den Fotos und Videos wirkte er für mich insgesamt (deutlich) steiler.

Die Aussagen des Skigebietschef bleiben für mich trotzdem eine Frechheit. Niemand, es sei denn er ist völlig geistesgestört, fährt in einen Hang um absichtlich ein Schneebrett auszulösen, dem er dann davonfahren kann. Als freerider sollte man natürlich die Schussflucht für den worst case nach Möglichkeit "beherrschen" - aber aus dieser Schussflucht dann die steile These er Absicht ableiten, das ist schon wild.....
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von ralleycorse »

Die Aussage vom Pistenchef ist natürlich völliger Schmarrn. Da sind wir uns einig .
Aber ich höre in einigen Aussagen hier die Meinung raus die Schuld liegt daran den Hang nicht abgesprengt zu haben und nicht ihn befahren zu haben.
Das ist Vollkaskodenken. Die Jungs hätten nix falsch gemacht da ja die Verantwortlichen hätten handeln müssen...
Das sehe ich anders. Die Verantwortung im freien Sliraum liegt hier in erster Linie eindeutig bei dem der den Hang befährt. Es ist keine Piste und auch keine Skiroute das ändert sich auch nicht dadurch das er oft befahren wird.
Natürlich kann man den Verantwortlichen durchaus einen Vorwurf machen, im Nachhinein ist klar das man den Hang hätte sprengen sollen weil eben auch Piste und Lift gefährdet waren.
Aber es geht hier um Eigenverantwortung für das eigene Handeln!
Denkt das mal weiter. Wenn etwas passiert wäre müssten also nur die Verantworlichen angeklagt werden und nicht die die im freien Skiraum die Lawine ausgelöst haben?? Wo endet das? In der Schließung der Skigebiete da nie zu 100% ausgeschlossen werden kann das irgendwer irgendwo ne Lawine auslässt und jemand zu Schaden kommen kann :stupid:
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frank123
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von frank123 »

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freeriderin
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von freeriderin »

1970
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von 1970 »

ralleycorse hat geschrieben: 06.02.2025 - 22:49 Die Aussage vom Pistenchef ist natürlich völliger Schmarrn. Da sind wir uns einig .
Aber ich höre in einigen Aussagen hier die Meinung raus die Schuld liegt daran den Hang nicht abgesprengt zu haben und nicht ihn befahren zu haben.
Das ist Vollkaskodenken. Die Jungs hätten nix falsch gemacht da ja die Verantwortlichen hätten handeln müssen...
Das sehe ich anders. Die Verantwortung im freien Sliraum liegt hier in erster Linie eindeutig bei dem der den Hang befährt. Es ist keine Piste und auch keine Skiroute das ändert sich auch nicht dadurch das er oft befahren wird.
Natürlich kann man den Verantwortlichen durchaus einen Vorwurf machen, im Nachhinein ist klar das man den Hang hätte sprengen sollen weil eben auch Piste und Lift gefährdet waren.
Aber es geht hier um Eigenverantwortung für das eigene Handeln!
Denkt das mal weiter. Wenn etwas passiert wäre müssten also nur die Verantworlichen angeklagt werden und nicht die die im freien Skiraum die Lawine ausgelöst haben?? Wo endet das? In der Schließung der Skigebiete da nie zu 100% ausgeschlossen werden kann das irgendwer irgendwo ne Lawine auslässt und jemand zu Schaden kommen kann :stupid:
Genauso sehe ich das auch.
old17
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2024/2025

Beitrag von old17 »

don pipone hat geschrieben: 06.02.2025 - 21:39 Niemand, es sei denn er ist völlig geistesgestört, fährt in einen Hang um absichtlich ein Schneebrett auszulösen, dem er dann davonfahren kann. Als freerider sollte man natürlich die Schussflucht für den worst case nach Möglichkeit "beherrschen" - aber aus dieser Schussflucht dann die steile These er Absicht ableiten, das ist schon wild.....
Das wiederum halte ich in Zeiten von Insta, TikTok und dem anderen Scheiß für eine sehr gewagte Aussage. Die Jungs hatten doch selbst Kameras am Start, um das zu filmen.

Wobei, lass es mich anders formulieren: gestestestört ja, aber das hält ja leider immer weniger ab etwas zu tun um sich zu inszenieren...

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