Zottel hat geschrieben: 14.03.2025 - 22:11
Puh, der Lift wird demnach um die Hälfte gekürzt. Besser als kein Lift, aber das ist schon hart.
Und deutlich langsamer (fast 30%) wird der Lift auch noch im Vergleich zu seiner nicht kastrierten Vorgängeranlage.
Schade aber immerhin besser, als wenn der Bereich komplett brach liegt wie in den letzten Jahren.
Das dürfte die neue Trasse werden wenn die Angaben im Link oben stimmen:
Zottel hat geschrieben: 14.03.2025 - 22:11
Puh, der Lift wird demnach um die Hälfte gekürzt. Besser als kein Lift, aber das ist schon hart.
Und deutlich langsamer (fast 30%) wird der Lift auch noch im Vergleich zu seiner nicht kastrierten Vorgängeranlage.
Schade aber immerhin besser, als wenn der Bereich komplett brach liegt wie in den letzten Jahren.
Das dürfte die neue Trasse werden wenn die Angaben im Link oben stimmen:
Ist halt doch eher enttäuschend sag ich mal. Speziell die 2,5 Meter schmerzen, denn das ist ja das schöne so ein langer schneller Schlepplift ein wenig abseits, jetzt wirkts eher wie n weiterer Kurzlift wie am Söllereck üblich. Naja leider schließt sich damit halt die Möglichkeit eines komplett neuen Liftes auf ganzer Trasse - oder eine Weiterverwendung des alten, die werden ihren Lift ja nicht nach 5 Jahren schon wieder ersetzen.
Angeblich soll übrigens dieses Jahr die Wannenköpflebahn gebaut werden - eine 6er Sesselbahn von Leitner. Weiß man hierzu genaueres? Ich wüsste nicht mich zu erinnern das hier was angekündigt wurde.
Link zur Quelle: https://www.skiresort.de/skigebiet/soel ... n/l106737/
Das Projekt wurde von einigen Jahren mal angekündigt im Zuge der kompletten Modernisierung des Söllerecks.
Damals war ein Neubau der EUB, sowie der Ersatz der alten SL Schrattwang, Höllwies und Wannenköpfle durch 6KSB geplant.
Die EUB (mit Verlängerung zum Parkplatz) und die Schrattwangbahn wurden ja realisiert, die anderen Projekte wegen Grundstücksstreiteren (Höllwies) und finanziellen Überlegungen (Wannenköpfle) in den Corona Jahren verschoben bzw. verworfen.
Vielleicht hat man jetzt wieder Geld für die KSB im Tal zur Verfügung, nachdem der Höllwies-SL nur eine günstiges Retrofit bekommen soll.
Hier wird das Projekt Wannkopfbahn noch erwähnt aber ohne zeitliche Angabe zur Umsetzung:
Modernisierung Söllereck:
Masterplan und Vision
Erneuerung der Hauptbahn mit den Stationen, Schrattenwang-, Höllwies- und Wannenkopflift sowie der die Erweiterung der Beschneiungsanlage
Klar ist das alles besser als gar kein Höllwieslift, aber eine KSB bis zum Talboden inkl. gescheiten Parkplatz wäre halt auch ein vernünftiger 2. Zubringer gewesen, auch für Einheimische und Gäste Oberstdorfs.
Bei starkem Schneefall (und gerade dann ist das Gebiet mit seinen Pisten im Wald von Vorteil) ist die Verkehrslage von Oberstdorf hoch oft schwierig. Zur Höllwies-Talstation ging es eigentlich immer.
Grüss euch hat vielleicht auch mit Schneeräumkosten an der Höllwies Talstation zu tun . Braucht dann mal keine Parkplatzräumerei. Kartenverkauf fällt auch weg. Na wird die beste Lösung so sein . Wenn der Schlepplift verkürzt wird Wird die Bergstation wahrscheinlich näher an Waldrand kommen . Das die Piste frei bleibt , und kostengünstiger auch als eine neue Sesselbahn.
Mit den bestehenden notwendigen Grundbesitzern wurde zwar eine Einigung erzielt, aufgrund der konjunkturell schlechten Lage war ein Neubau aber zu teuer.
"Wir haben uns damals bemüht den bestehenden Lift zu ertüchtigen".... Doch eine Grundstückeigentümerin habe nicht zugestimmt.
Ja was jetzt, hat man die Zustimmung von allen Grundstückeigentümern oder nicht?
Für mich sieht es so aus, als ob die Bergbahnen die Kastration des Lifts letztlich selbst entschieden haben.
Und welche konjunkturell schlechte Lage? Jedes Mal wenn ich am Söllereck war (Sommer wie Winter) war es sehr gut besucht...
Man hatte also wohl am Ende die Zustimmung aller Grundstückseigentümer, hat sich aber dann aus freien Stücken für die Kürzung des Lifts und der Pisten entschieden und schiebt nun konjunkturelle Gründe vor.
Ich kann ja verstehen, dass Baukosten, Zinsen etc. heute viel Höher sind als noch vor 5 Jahren, aber dann kann man das doch so auch kommunizieren...
Schade dass man nach den ersten, eventuell etwas überdimensionierten Investitionen in dem Gebiet nun anfängt, im wahrsten Sinne des Wortes halbe Sachen zu machen.
War gerne mal für einen halben Tag dort der dann mit Nebelhorn gut abzurunden war.
Da die anderen Abfahrten auf dem Söllereck aber nicht wirklich zu den Höllwies-Abfahrten passen (kürzer/einfacher) nun eine etwas zerfahrene Situation.
Bin mir noch unschlüssig ob ich das Gebiet mit dem halben Höllwieslift wieder besuchen werde. Wahrscheinlich nicht mehr so oft/regelmäßig wie früher.
Also nach allen Dingen, die ich zuletzt so gelesen habe, ergibt das Ganze für mich nur dann einen Sinn, wenn man davon ausgeht, dass ein Ersatz bzw. eine Ertüchtigung des Liftes auf ganzer Länge daran gescheitert sei, dass ein Grundstückseigentümer im unteren Teil nicht zugestimmt hat. Daraufhin hat man sich entschlossen, diesen Teil aufzugeben, bevor man den kompletten Höllwies-Sektor verliert.
Die Entscheidung zu Modernisierung anstatt Neubau wird wohl in der Tat wirtschaftlicher Natur sein und zumindest nachvollziehbar. Das Söllereck positioniert sich ganz bewusst als Familien- und Anfängerskigebiet und wird selbst bei einem KSB-Neubau auf verkürzter Strecke am Höllwies kaum ambitionierte Skifahrer als weitere Kundengruppe aktivieren. Man bleibt für diese so oder so ein "Halbtagesspaß ohne echte Herausforderung". Dass man vor diesem Hintergrund lieber die kürzere Anlage am Wannenköpfle durch einen KSB-Neubau ersetzt, ist hinsichtlich des Zielgruppenmanagements einleuchtend.
Man hat bei diesen Entscheidungen wohl einerseits das kaufmännische Vorsichtsprinzip angewandt und andererseits auch Tatsachen schaffen wollen. So sehr ich mir eine Komplettlösung inkl. KSB am Höllwies gewünscht hätte... es ist besser als nichts.
Also, erster Plan war den Höllwiesschlepplift auf der selben Trasse zu ersetzen und die Piste bis ins Tal zu beschneien. Da hat sich allerdings eine Grundeigentümerin quer gestellt. Dann hat man einen Plan ausgearbeitet mit neuer Trasse und teilweise(?) neuer Piste, die das Grundstück umgeht. Dafür haben alle betroffenen Grundeigentümer ihr OK gegeben. Allerdings kann man momentan die 17 Millionen Euro für dieses Projekt nicht finanzieren. Daher nun die Verkürzung des Schleppliftes, welcher zukünftig oberhalb besagter Grundeigentümerin beginnt. Dazu werden die beiden Pisten bis zur neuen Talstation beschneit. An Kosten fallen für Umbau und Beschneiung 4 Millionen Euro an. Im letzten Zeitungsbericht steht weder was von der kurzen 6er Sesselbahn Wannenköpfle, noch ob man irgendwann das "Höllwies Projekt neu" doch noch verwirklicht.
Ihr dürft auch alle nicht vergessen, dass die ehemalige Talstation doch sehr tief liegt und nur mit einer massiven Beschneiung wirklich schneesicher wäre. Da ist die alte Mittelstation jetzt neue Talstation doch viel besser, ich kann mich noch erinnern als der Höllwies noch mit Naturschnee lief, hatte auch da sehr selten die untere Sektion offen. Die obere Sektion ging im Gegensatz dazu doch recht oft.
Und meiner Meinung nach wäre das Projekt bis unten nur mit großen Rodungs- und Geländearbeiten möglich gewesen, was jetzt auch nicht sein muss in dieser Höhenlage auf lange Sicht gesehen. Der Höllwies war schon immer ein "Einheimischenlift" und das darf auch so bleiben. Und das sage ich jetzt als nicht als "Naturschützer oder sowas" sondern als Einheimischer und skibegeisterter Seilbahner;)
Ist doch ein guter Kompromiss wenn man bedenkt das die meisten den Lift schon abgeschrieben hatten.
Also wenn es am Ende wirklich am Geld liegt, dann sind sie da aber ganz alleine schuld dran. Der Neubau der Söllereckbahn, noch dazu in dieser Luxusausführung, war doch völlig unnötig und der Größe des Gebiets absolut nicht angemessen. Wenn man das Geld an einer Stelle mit vollen Händen zum Fenster rauswirft, dann fehlt es eben an anderer Stelle.
Sehe ich genauso. Die Söllereckbahn hats überhaupt nicht gebraucht. Die alte wurde 1997 gebaut, war also noch nichtmal alt. Die 6 MGD hat am kleinen Söllereck auch locker ausgereicht, im Sommer wie im Winter. Da hat man auf einer nicht mehr schneesicheren Höhenlage massiv Geld verschwendet für eine Bahn, die keine zusätzlichen Gäste anlockt.
Den Neubau verstehe ich nicht. Mich schreckt die Entwicklung des Gebiets sogar eher ab. Ich habe den Eindruck hier hat man in den letzten Jahren einige vollkommen übertriebene und unnötige Prestigebauten hingestellt, einfach weil man was beweisen wollte. So wirkt es zumindest auf mich. Völlig vorbei an der Intention ein günstiges kleines Familienskigebiet anzubieten. Und wenn ich bereit bin teurer Ski zu fahren, dann geh ich so oder so nicht ans Söllereck.
Das selbe Problem habe ich generell mit dem ganzen Kleinwalsertal. Keine Halbtageskarten mehr, viel zu hohe Preise für ein paar aneinander gestückelte Kleinskigebiete die auch noch völlig überlaufen sind. Ich war früher Stammgast am Ifen, seit es keine Skipässe mehr für die Teilgebiete gibt bin ich nie wieder im Kleinwalsertal gewesen. Seit man das Kleinwalsertal zum Luxusskiort bzw. zur gehobenen Skidestination ausgebaut und vermarktet hat, passen Realität und das wie man sich gibt irgendwie nicht mehr zusammen. Das Kleinwalsertal verbinde ich so gar nicht mit dem Image und Wesen von Großskigebieten, das will man aber suggerieren und dadurch spricht man mich und auch ein paar die ich kenne nicht mehr an.
Ralf321 hat geschrieben: 22.03.2025 - 17:05
Das einzig gute an der neuen Bahn ist endlich eine Lösung für die Straße.
Ok eine Brücke häts vor Jahren auch getan.
Mit Brücken haben sie es im KWT nicht so. Ich denke da nur an die Brücke beim Campingplatz Jochum runter über die Breitach (glaube alte schwendebrücke). Hat glaube ich 5 Jahre gedauert und kommen sie nicht mal mit dem Räumfahrzeug drüber.
Schneefuchs hat geschrieben: 24.03.2025 - 09:11
Dafür würde die grosse Schwendebrücke von der Optik her an den Brenner passen.
Die war ja auch eine Bauvorleistung für die Bundesstraße 201 vom KWT nach Schoppernau. Pläne existierten Mitte der 1970er. Daher passt das jetzt nicht so ganz
Schneefuchs hat geschrieben: 24.03.2025 - 10:11
Ah, Danke. Das wusste ich nicht. Mir kam sie nur immer viel zu gross vor um gefühlte 10 Häuser anzubinden.
Ist ja kein Problem, ich weiß es auch nur, weil ich irgendwie mal über das Thema gestolpert bin.
Schneefuchs hat geschrieben: 24.03.2025 - 10:54
Wo sollte die Strasse eigentlich langgehen? Durch das Schwarzwassertal und über den Gerachsattel? Oder durch einen Tunnel?
Sollte sich bei diesem Thema mehr Diskussionsbedarf ergeben, sollte wir es auslagern
Kommt ja leider eh nicht mehr ... weder die Straßenverbindung noch die im Artikel genannte Skigebietsverbindung
Schneefuchs hat geschrieben: 24.03.2025 - 10:54
Wo sollte die Strasse eigentlich langgehen? Durch das Schwarzwassertal und über den Gerachsattel? Oder durch einen Tunnel?