Rossignol gibt die Schließung der Dynastar-Fabrik in Sallanches bekannt: 57 Mitarbeiter betroffen
Das Ende der Dynastar-Fabrik in Sallanches ist gerade eingetreten. Die Rossignol-Gruppe, Eigentümerin dieses Standorts, an dem seit 1963 Ski produziert werden, stellte am Montag, den 8. April, ein Projekt zur Umstrukturierung ihrer Produktion vor, das zur geplanten Schließung ihrer Fabrik am Fuße des Mont Blanc führen soll. Diese Entscheidung ist einerseits auf die mangelnde Rentabilität des Unternehmens zurückzuführen, andererseits auf den Wunsch der Gruppe, ihre Aktivitäten auf ihren Hauptsitz in Saint-Jean-de-Moirans im Département Isère und ihr Werk im spanischen Artés zu konzentrieren.
In den letzten Jahren gab es mehrere Sanierungsversuche, um das Werk in Sallanches angesichts der hohen Produktionskosten wieder auf Kurs zu bringen. Diese führten zu einer Reihe von Investitionen, einer teilweisen Verlagerung der Produktion, einer Modernisierung und mehreren Personalabbaumaßnahmen.
„Trotz der Umsetzung dieser verschiedenen proaktiven Maßnahmen konnte der Standort Sallanches seine Rentabilität nicht wiedererlangen, die Produktivität ging zurück. In einem von zahlreichen Unsicherheiten geprägten internationalen Kontext muss die Rossignol-Gruppe jedoch ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern, um ihre führende Position zu behaupten und weiterhin innovativ zu sein“, erklärt die Rossignol-Gruppe in einer Pressemitteilung.
Insgesamt sind 57 festangestellte Mitarbeiter direkt von der Schließung betroffen. Der Konzern versichert, mit ihnen in einen gesellschaftlichen Dialog treten und individuelle Fördermaßnahmen ergreifen zu wollen. „Wir behalten unsere starke Präsenz in der Region Auvergne-Rhône-Alpes bei“, sagt Vincent Wauters, Präsident der Rossignol-Gruppe, und weist darauf hin, dass am Standort Isère, dem historischen Geburtsort der 1907 gegründeten Marke, 1,5 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung sowie die Produktion von Rennskiern investiert werden sollen.