Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=nh7yKRj2OIgARD-Wintersport-Experte Felix Neureuther geht diesen Fragen und möglichen Lösungsansätzen nach. Er lebt selbst in dieser einzigartigen Landschaft und weiß: Der Klimawandel verändert nicht nur die Berge, sondern bedroht auch die Existenzgrundlage zahlreicher Menschen, die vom Tourismus und der Natur leben – und die Touristen selbst.
Autoren: Georg Bayerle, Nick Golüke
TV-Ausstrahlung vom 9.4.2025
Felix Neureuther begibt sich auf eine Reise quer durch die Alpen. Er begegnet Menschen, die mit Leidenschaft und Mut an der Bewahrung ihrer Heimat arbeiten, und versucht, Antworten auf die drängenden Fragen zu finden: Wie können wir den Tourismus und die Lebensqualität in den Alpen inmitten von Klimaveränderung und folglich immer größeren Naturgefahren bewahren, wie können wir die Menschen schützen? Was müssen wir tun, um die Alpen auch zukünftig unbeschwert erleben und genießen zu können?
In Bondo, Schweiz, riss 2017 ein Bergsturz eine tiefe Narbe in die Landschaft und die Herzen der Menschen. Acht Wanderer wurden getötet. Felix Neureuther spricht mit Einheimischen über die Folgen.
In der Zugspitze untersuchen Experten untersuchen die Auswirkungen des schmelzenden Permafrosts. Drohen auch in Deutschland häufiger Felsstürze?
In Berchtesgaden zeigen sich die Spuren des Klimawandels: Zerstörte Wanderwege und ein schwindendes Wasserreservoir zwingen die Menschen, ihre Wasserversorgung zu überdenken.
Felix Neureuther besucht die Baustelle eines neuen Pumpspeicherkraftwerks im Kühtai und erlebt im Ötztal die Faszination Wildwasser. In Südtirol trifft Felix auf Landwirt Simon Messner, der zwischen modernem Tourismus und Traditionen die Balance sucht.
Rangerinnen im Nationalpark Berchtesgaden zeigen, wie wichtig es ist, schon den Kleinsten die Bedeutung der Natur nahe zu bringen.
Diese Dokumentation ist mehr als eine Reise. Sie ist ein Appell, sorgsam mit dem Naturerbe Alpen umzugehen, und zugleich eine Hommage an die, die sich mit ihrem Einsatz für eine lebenswerte Zukunft der Alpen engagieren.
Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
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Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
Gibts es auch werbefrei in der Mediathek.
Eines habe ich schon bei der Ausstrahlung nicht verstanden: In der Animation (ab 27:00) zeigen sie, wie ein Pumpspeicherkraftwerk funktioniert. Bei Stromüberschuss wird Wasser vom Unterbecken ins Oberbecken gepumpt, bei Strommangel kehrt sich die Fließrichtung um. Wieso soll eine solche Konstruktion, nachdem sie einmal gefüllt wurde, noch mehr Wasser aus den Tälern verbrauchen, wie wenig später behauptet wird? Und wohin verschwindet das "verbrauchte" Wasser, wenn es denn angeblich für den Tourismus nicht mehr zur Verfügung steht?
Solche Sätze lassen mich ratlos zurück. Gehen wir nicht sorgsam genug mit den Apen um? Hätte der junge Neureuther sich einen anderen Beruf suchen sollen, der nichts mit alpinen Skisport zu tun hat? Möchte der heutige Neureuther nicht länger als Sportkommentator um die Welt reisen um nicht "das Klima zu belasten"? Was will er uns sagen?snowflat hat geschrieben: 15.04.2025 - 12:28Diese Dokumentation ist mehr als eine Reise. Sie ist ein Appell, sorgsam mit dem Naturerbe Alpen umzugehen, und zugleich eine Hommage an die, die sich mit ihrem Einsatz für eine lebenswerte Zukunft der Alpen engagieren.
Eines habe ich schon bei der Ausstrahlung nicht verstanden: In der Animation (ab 27:00) zeigen sie, wie ein Pumpspeicherkraftwerk funktioniert. Bei Stromüberschuss wird Wasser vom Unterbecken ins Oberbecken gepumpt, bei Strommangel kehrt sich die Fließrichtung um. Wieso soll eine solche Konstruktion, nachdem sie einmal gefüllt wurde, noch mehr Wasser aus den Tälern verbrauchen, wie wenig später behauptet wird? Und wohin verschwindet das "verbrauchte" Wasser, wenn es denn angeblich für den Tourismus nicht mehr zur Verfügung steht?
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
In dem Bericht wird sowieso technisch unkorrekt berichtet. Es gibt Pumpspeicherkraftwerke, die haben praktisch gar keine Auswirkung auf den Wasserhaushalt weil das Waser nur zwischen Ober- und Unterbecken pendelt. Ist es einmal im System müssen nur noch Verdunstungs und Versickerungsverluste kompensiert werden. Dann gibt es Speicherkraftwerke. Die pumpen überhaupt nicht sondern zapfen ihren Speicher einfach nur bei Bedarf an, der Speicher wird dabei nur aus anderen Zuflüssen gespeist. Der Klassiker hierfür wäre das allseits bekannte Walchenseekraftwerk. Dann gibt es noch die Mischung aus beiden Konzepten. Aber allen ist gemein dass sie kein Wasser verbrauchen sondern nur zurückhalten und verschieben (Grundlastkraftwerke ohne oder mit nur geringfügiger Stau- und Speicherfunktion, die einfach immer Wasser durchsetzen lass ich jetzt mal raus).NeusserGletscher hat geschrieben: 16.04.2025 - 09:29 Und wohin verschwindet das "verbrauchte" Wasser, wenn es denn angeblich für den Tourismus nicht mehr zur Verfügung steht?
Klingt irgendwie nach der gleichen Leier wie bei der technischen Schneeproduktion die ja auch ach soviel Wasser verbraucht. Das wird genauso wenig verbraucht wie bei Kraftwerken, es liegt nur zeitweise gebunden auf der Piste. Im Frühling kehrt es dann ganz ungeniert wieder in den natürlichen Wasserkreislauf zurück. Und dabei unterstützt es sogar, wie jetzt gerade in diesem sehr trockenen Frühjahr, die Gewässer und kann einen wenn auch kleinen Teil der Trockenheit kompensieren, jetzt wo die Pflanzen das Wasser benötigen. So ist es mit der Berichterstattung doch immer, man berichtet nur das was einen in den Kram passt, den Rest kehrt man unter den Teppich. Ist ja nicht gelogen!
Wirklich objektive Berichte die allen Interessen gerecht werden wird es aber selten geben, die Interessen sind immer irgendwo gewichtet und es wird mit zweierlei Maß gemessen.
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
Über den Bericht von Herrn Neureuther kann man geteilter Meinung sein. Das bin ich auch. Teilweise hat er gute Passagen dabei, teilweise stimme ich nicht mit ihm überein.
Ich möchte nur kurz auf das Vorgenannte bzgl. Wasserkraft eingehen, weil eben das Beispiel Walchensee-Kraftwerk genannt wurde. Vorweg: Ich bin ein Befürworter der Wasserkraft und das Walchensee-Kraftwerk ist für mich technisch eine absolute Meisterleistung. Dennoch darf man die negativen Auswirkungen nicht ganz ausblenden. Ja, das Wasser ist nicht weg sondern nur wo anders, allerdings nicht nur ein paar Meter wo anders, sondern halt auch mal in einem anderen Tal über einen längeren Zeitraum. Das kann den Wasserhaushalt einzelner Täler schon stark beeinflussen.
Das Walchenseekraftwerk nutzt nicht nur das Wasser seiner natürlichen Zuflüsse. Die sind nur ein mimimaler Anteil. Es wird das Wasser der Isar extra zu diesem Zweck in den Walchensee übergeleitet, und es wird aus dem Rißbach übergeleitet, ebenfalls Wasser dass der Isar fehlt. Zudem verliert ein weiterer Zufluss der Isar im Oberlauf Wasser an ein Kraftwerk: Die Seeache ist eigentlich der natürliche Abfluss des Achensee. Der Achensee entwässert aber größtenteils nach Süden über das Achensee-Kraftwerk ins Inntal in Österreich. Ja zugegeben, letzteres hat mit dem Walchensee nichts zu tun, hat aber eben auch Einfluss auf die Isar.
Um einen einigermaßen ausgeglichenen Pegel der Isar trotz dieser 3 großen Wasserentnahmen sicherzustellen (und natürlich zum Hochwasserschutz) gibt es zwar den Silvenstein-Speicher, der kann das Wasser aber auch nur gleichmäßiger in der Zeit verteilt abfließen lassen und ist dafür ein Puffer. Wasser herbeischaffen kann auch er nicht. Die Isar hat deswegen ab Krün über Lenggries, Bad Tölz usw. deutlich weniger Wasser.
Ab Wolfratshausen relativiert sich das wieder etwas, weil über die Loisach das Wasser zurückkommt, das über das Walchensee-Kraftwerk gelaufen ist. Das Wasser aus dem Achensee-Kraftwerk kommt über den Inn allerdings erst in Passau wieder an dem Weg an, über das es natürlicherweise gelaufen wäre.
Wie gesagt, ich halte beide Kraftwerke, Walchensee und Achensee für beeindruckend und befürworte diese. Aber die Auswirkungen sind schon nicht ganz unerheblich.
Ich möchte nur kurz auf das Vorgenannte bzgl. Wasserkraft eingehen, weil eben das Beispiel Walchensee-Kraftwerk genannt wurde. Vorweg: Ich bin ein Befürworter der Wasserkraft und das Walchensee-Kraftwerk ist für mich technisch eine absolute Meisterleistung. Dennoch darf man die negativen Auswirkungen nicht ganz ausblenden. Ja, das Wasser ist nicht weg sondern nur wo anders, allerdings nicht nur ein paar Meter wo anders, sondern halt auch mal in einem anderen Tal über einen längeren Zeitraum. Das kann den Wasserhaushalt einzelner Täler schon stark beeinflussen.
Das Walchenseekraftwerk nutzt nicht nur das Wasser seiner natürlichen Zuflüsse. Die sind nur ein mimimaler Anteil. Es wird das Wasser der Isar extra zu diesem Zweck in den Walchensee übergeleitet, und es wird aus dem Rißbach übergeleitet, ebenfalls Wasser dass der Isar fehlt. Zudem verliert ein weiterer Zufluss der Isar im Oberlauf Wasser an ein Kraftwerk: Die Seeache ist eigentlich der natürliche Abfluss des Achensee. Der Achensee entwässert aber größtenteils nach Süden über das Achensee-Kraftwerk ins Inntal in Österreich. Ja zugegeben, letzteres hat mit dem Walchensee nichts zu tun, hat aber eben auch Einfluss auf die Isar.
Um einen einigermaßen ausgeglichenen Pegel der Isar trotz dieser 3 großen Wasserentnahmen sicherzustellen (und natürlich zum Hochwasserschutz) gibt es zwar den Silvenstein-Speicher, der kann das Wasser aber auch nur gleichmäßiger in der Zeit verteilt abfließen lassen und ist dafür ein Puffer. Wasser herbeischaffen kann auch er nicht. Die Isar hat deswegen ab Krün über Lenggries, Bad Tölz usw. deutlich weniger Wasser.
Ab Wolfratshausen relativiert sich das wieder etwas, weil über die Loisach das Wasser zurückkommt, das über das Walchensee-Kraftwerk gelaufen ist. Das Wasser aus dem Achensee-Kraftwerk kommt über den Inn allerdings erst in Passau wieder an dem Weg an, über das es natürlicherweise gelaufen wäre.
Wie gesagt, ich halte beide Kraftwerke, Walchensee und Achensee für beeindruckend und befürworte diese. Aber die Auswirkungen sind schon nicht ganz unerheblich.
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
Da stimme ich 100% mit dir überein. Ich hab das Walchenseekraftwerk hier nur als Beispiel für ein reines Speicherkraftwerk genannt. Aber die Eingriffe um das Einzugsgebiet des Walchensees zu erhöhen sind schon enorm. Das sehe ich auch als Tourist. Was mich an den Berichten halt stört ist die gezielte und beeinflussende Begriffswahl. Wenn ich zb. von Wasserverbrauch rede hat das gleich einen ganz anderen Impact als wenn ich von Wassernutzung sprechen würde. Was es ja eher trifft.David93 hat geschrieben: 16.04.2025 - 11:25 Über den Bericht von Herrn Neureuther kann man geteilter Meinung sein. Das bin ich auch. Teilweise hat er gute Passagen dabei, teilweise stimme ich nicht mit ihm überein.
Ich möchte nur kurz auf das Vorgenannte bzgl. Wasserkraft eingehen, weil eben das Beispiel Walchensee-Kraftwerk genannt wurde. Vorweg: Ich bin ein Befürworter der Wasserkraft und das Walchensee-Kraftwerk ist für mich technisch eine absolute Meisterleistung. Dennoch darf man die negativen Auswirkungen nicht ganz ausblenden. Ja, das Wasser ist nicht weg sondern nur wo anders, allerdings nicht nur ein paar Meter wo anders, sondern halt auch mal in einem anderen Tal über einen längeren Zeitraum. Das kann den Wasserhaushalt einzelner Täler schon stark beeinflussen.
Das Walchenseekraftwerk nutzt nicht nur das Wasser seiner natürlichen Zuflüsse. Die sind nur ein mimimaler Anteil. Es wird das Wasser der Isar extra zu diesem Zweck in den Walchensee übergeleitet, und es wird aus dem Rißbach übergeleitet, ebenfalls Wasser dass der Isar fehlt. Zudem verliert ein weiterer Zufluss der Isar im Oberlauf Wasser an ein Kraftwerk: Die Seeache ist eigentlich der natürliche Abfluss des Achensee. Der Achensee entwässert aber größtenteils nach Süden über das Achensee-Kraftwerk ins Inntal in Österreich. Ja zugegeben, letzteres hat mit dem Walchensee nichts zu tun, hat aber eben auch Einfluss auf die Isar.
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
Das trifft es ganz gut. Dass die Massen den Alpen schaden, lässt sich wohl kaum abstreiten. Dass ausgerechnet Felix als großer Mahner auftritt...naja. Bei seinen ganzen Sendungen und Podcasts etc. verliert man ja bald den Überblick. Aber ich kann's verstehen. Ist vermutlich attraktiver als der Alltag als Hauptwachmeister.Spezialwidde hat geschrieben: 16.04.2025 - 09:53 So ist es mit der Berichterstattung doch immer, man berichtet nur das was einen in den Kram passt, den Rest kehrt man unter den Teppich. Ist ja nicht gelogen!
Wirklich objektive Berichte die allen Interessen gerecht werden wird es aber selten geben, die Interessen sind immer irgendwo gewichtet und es wird mit zweierlei Maß gemessen.
Die gibt's doch von allen Seiten und überall. Ich sag nur: Kompaktschnee!Was mich an den Berichten halt stört ist die gezielte und beeinflussende Begriffswahl.
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
Ok, ich schreibe mal meine Gemeinde an und verlange dass die weniger fürs Wasser berechnen, weil ich es ja nicht verbraucht habe sondern nur genutzt. Irgendwie kommt es ja immer wieder in den KreislaufSpezialwidde hat geschrieben: 16.04.2025 - 11:52 Wenn ich zb. von Wasserverbrauch rede hat das gleich einen ganz anderen Impact als wenn ich von Wassernutzung sprechen würde. Was es ja eher trifft.
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
Ich hätte kein Problem damit im Auslaufkanal vom Walchenseekraftwerk ne Runde zu schwimmen wenn mans dürfte. In deinem Abwasser...Ich denke den Quatsch in dieser Aussage erkennst du selber.siri hat geschrieben: 16.04.2025 - 17:06 Ok, ich schreibe mal meine Gemeinde an und verlange dass die weniger fürs Wasser berechnen, weil ich es ja nicht verbraucht habe sondern nur genutzt. Irgendwie kommt es ja immer wieder in den Kreislauf![]()
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
Gibt's doch vielerorts wirklich. Brauchst nur einen zweiten Zähler und musst es wirklich wie eine Schneekanone im Garten verteilen und nicht ins Abwassersystem rückführen.siri hat geschrieben: 16.04.2025 - 17:06 Ok, ich schreibe mal meine Gemeinde an und verlange dass die weniger fürs Wasser berechnen, weil ich es ja nicht verbraucht habe sondern nur genutzt. Irgendwie kommt es ja immer wieder in den Kreislauf![]()
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
Nennt sich übrigens offiziell Gartenwasserzähler. Damit bezahlst du halt die normalerweise pauschal auf den Kubikmeterpreis vom Frischwasser aufgeschlagene Abwassergebühr nicht mit. Wird aber in der Tat in den meisten Gemeinden kaum noch genehmigt weil du nachweisen musst dass eine Dachwassernutzung unmöglich oder unzumutbar ist mit der man ja auch Einleitungsgebühr spart.
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
Es wird von Gemeinde zu Gemeinde wohl starke Unterschiede geben. Ich habe es spaßeshalber mal für meine Gemeinde rausgesucht:
-Prüfung des Antrags mit Erstbegehung durch die Stadt (ich vermute damit soll erstmal sichergestellt werden dass die Voraussetzungen für den Antrag überhaupt gegeben sind). Da haben sie jetzt keine konkreten Kosten definiert, aber unter 100Euro dürfte sich von den Beamten niemand aus dem Sessel bewegen...
-Vorbereitung des Zählersetzplatzes und der Gartenzapfstelle nach den technischen Vorgaben der Stadt. Würde ich, wenn man es selber machen kann, mal mit 100Euro veranschlagen (wobei das eine sehr vorsichtige Schätzung ist, vorgegeben ist ja uA ein Rückflussverhinderer und eine bestimmte Art er Zählerhalterung, es könnte auch teurer werden).
-Erwerb des Zählers plus Einbau und Abnahme der Anlage durch die Stadtwerke: 200 Euro
-Jährliche Verwaltungskosten: 30Euro.
-Jedesmal nach Eichablauf 150Euro für den Zählerwechsel (der normale Trinkwasserzähler kostet ja nichts). Wie lange ist das Eichintervall, 6 Jahre glaub ich wenn ichs richtig im Kopf hab.
Demgegenüber stehen 3 Euro 60 Kostenersparnis fürs Abwasser.
Wenn man einen Golfplatz bewässern will lohnt es sich also...
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Re: Felix Neureuther: Alpentourismus in Gefahr?
Ich hänge das mal hier dran (Felix N. Sammelthread):
https://www.sportschau.de/regional/br/b ... e-102.htmlFelix Neureuther wird UN-Botschafter für saubere Gletscher und Berge
Ski-Profi, TV-Experte, vierfacher Vater. Felix Neureuther hat schon vieles erreicht. Jetzt ist er zusätzlich noch UN-Botschafter für saubere Gletscher und Berge. Für den 41-Jährigen die Möglichkeit, sich noch mehr für Umweltschutz einzusetzen.
...
Die UN haben den 41-Jährigen am vergangenen Dienstag nun zum UN-Botschafter für saubere Gletscher und Berge ernannt. Es sei "speziell", sagte Neureuther im ARD-Interview. "Hier werden viele zukunftsträchtige Entscheidungen getroffen. Wenn man mit gesundem Menschenverstand mit Menschen sprechen kann, die Entscheidungen treffen und sie emotional in eine Richtung lenken kann, dann hat das schon einen Impact", erklärte der Oberbayer seine Motivation, die Rolle als Botschafter anzunehmen.