Ich bin ja sonst auch nicht so gehässig.
Aber der Scheiteltunnel für den Fernpass erscheint doch arg nur dazu da zu sein um die Maut zu begründen.
Stau wird er nicht vermeiden sondern im Zweifel noch verstärken (Mautstelle).
Fahrzeitersparnis ist somit auch keine zu erwarten, selbst wenn es kein Stau gibt und man nicht anhält (videomaut?) sind es gerade mal 3 min?
Stauverursachend ist eher die enge und steile Südrampe / Serpentine die zumindest als enge Kurve immer noch erhalten bleibt...
Umwelt? Bei der Flächenbelastung der Mautstelle auch negativ...
Warum also?
Da kommt eben der Verdacht auf - nur um Maut verlangen zu können und so den Verkehr zu reduzieren.
Wird nicht gut für die anderen Strecken (Zirler Berg / A8 und Inntalautobahn) die auch auch schon voll sind...
Grüne Ideologie kombiniert mit Fremdenfeindlichkeit.
1. Jeder Straßenverkehr ist doof und muss reduziert werden, indem man ihn verteuert und Stau provoziert.
2. Besonders doof ist Straßenverkehr von bösen Ausländern, die den Opfern, den Tirolern, nur alles vermiesen.
Dazu kommen dann noch solche lokalen, notorischen Querulanten wie der Bürgermeister von Gries, das ist zwar ne andere Straße, aber ein vergleichbares Prinzip, wobei der ja sogar noch wegen Lärm und Landschaftsbild obendrauf rumnörgelt, der ist sogar noch schlimmer als die Grünen.
Ja, das würde dir wieder in dein Narrativ passen. Das ist aber ein schwarzes Projekt, ein tiefscvwarzes. Solange die Grünen noch mit an der Regierung waren, haben sie es verhindert. Die Roten haben den Widerstand nicht aufrecht erhalten, aber es ist definitiv auch nicht ihr Projekt.
Grüne Ideologie ist heutzutage bei nahezu allen Parteien verbreitet. Wenn die ÖVP oder SPÖ Umweltschutzmaßnahmen zum Selbstzweck oder unter grober Missachtung der Verhältnismäßigkeit durchführen, oder wie hier als einen der Gründe anführen, basiert das auch auf Grüner Ideologie.
j-d-s hat geschrieben: 04.05.2025 - 22:35Wenn die ÖVP oder SPÖ Umweltschutzmaßnahmen zum Selbstzweck oder unter grober Missachtung der Verhältnismäßigkeit durchführen, oder wie hier als einen der Gründe anführen, basiert das auch auf Grüner Ideologie.
Nachdem das im Grundsatz nichts mit Poltischer Ideologie jeglicher Art sondern mit der viel älteren, durch ihren Amtseid beladenen grundgesetzlichen Verpflichtung von Funktionsträgern zu tun, hat Schaden vom eigenen Volke (auch z. B. durch staubedingt verspätetes Eintreffen von Einsatzkräften) abzuwenden, sollte man Deine Aussagen nichtmal ignorieren.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Komischerweise gehen aber die Maßnahmen genau in die andere Richtung, nämlich "Stau provozieren", oder was meinst du passiert vor der Fernpasstunnel-Mautstelle? Wobei die Fernpass-Strecke sowieso großteils keine Ortsdurchfahrten mehr hat und es überall Dorfstraßen gibt, die verwendbar sind von den Einsatzkräften.
Die Strategie "Verkehr reduzieren" ist nunmal nachweislich gescheitert und wenn man so großen Wert auf Einsatzkräfte legen würde, wäre es viel effektiver, wenn man weitere Stützpunkte für diese baut und ein paar Hubschrauber anschafft, das ist immer noch weitaus sinnvoller und billiger als der geplante Tunnel.
Die sinnvollste aller Maßnahmen, die auch funktionieren würde, wäre natürlich endlich die Strecke durchgehend zur Autobahn auszubauen (und nein, dem steht die Alpenkonvention nicht entgegen, weil nicht der Alpenhauptkamm gequert wird), zumal das Gelaber vom "induzierten Verkehr" weitgehend Quatsch ist, weil genauso wie beim umgekehrten Konzept "Verkehr vergraulen" das einfach allenfalls im Promillebereich Auswirkungen hat, denn die Leute von der A7 und quasi ganz Baden-Württemberg nehmen halt den Fernpass, völlig egal was kommt, die wurden auch bisher nicht durch stundenlange Staus vergrault, da ist es wirklich völlig unrealistisch zu glauben, die ließen sich durch irgendwas überzeugen, nicht den Fernpass zu nehmen.
j-d-s hat geschrieben: 05.05.2025 - 11:21Komischerweise gehen aber die Maßnahmen genau in die andere Richtung, nämlich "Stau provozieren", oder was meinst du passiert vor der Fernpasstunnel-Mautstelle?
Genau deshalb bin ich ja gegen die geplante Art des Ausbaus weil die an der Situation nichts verbessern würde.
Für mich gäbe es nur die Möglichkeiten entweder eine komplett durchgehende, teils dreispurige Route mit Fernpaß-, und Tschirganttunnel zu bauen (die allerdings die Bevölkerungsmehrheit nicht akzeptiert) oder eben den Verkehr mittels Slotsystem weniger auf der Fernpaßstrecke sondern speziell auf den A12, A13 und dem Reschen zeitlich zu entzerren nachdem die Strecken nachts praktisch alle kaum ausgelastet sind.
Transitreisenden ist es durchaus zuzumuten andere Reisezeiten zu nutzen und dies würde im Gegenzug auch die Fernpaßstrecke und den Zirlerberg z. B. für Tagesausflügler wieder entlasten weil sich auch dort dann notgedrungen der größte Teil des Transitverkehrs zeitlich verlagern würde.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Wenn ich den Ö3 - Verkehrsservice in der Werkstatt richtig in Erinnerung habe, gab es einmal eine längere Verzögerung verursacht durch ein defektes Fahrzeug. Die Luegbrückenbaustelle war dieses WE aber Do in Richtung Süden sowie Sa und So zweispurig in Richtung Norden befahrbar.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
j-d-s hat geschrieben: 05.05.2025 - 11:21
Komischerweise gehen aber die Maßnahmen genau in die andere Richtung, nämlich "Stau provozieren", oder was meinst du passiert vor der Fernpasstunnel-Mautstelle? Wobei die Fernpass-Strecke sowieso großteils keine Ortsdurchfahrten mehr hat und es überall Dorfstraßen gibt, die verwendbar sind von den Einsatzkräften.
Die Strategie "Verkehr reduzieren" ist nunmal nachweislich gescheitert und wenn man so großen Wert auf Einsatzkräfte legen würde, wäre es viel effektiver, wenn man weitere Stützpunkte für diese baut und ein paar Hubschrauber anschafft, das ist immer noch weitaus sinnvoller und billiger als der geplante Tunnel.
Die sinnvollste aller Maßnahmen, die auch funktionieren würde, wäre natürlich endlich die Strecke durchgehend zur Autobahn auszubauen (und nein, dem steht die Alpenkonvention nicht entgegen, weil nicht der Alpenhauptkamm gequert wird), zumal das Gelaber vom "induzierten Verkehr" weitgehend Quatsch ist, weil genauso wie beim umgekehrten Konzept "Verkehr vergraulen" das einfach allenfalls im Promillebereich Auswirkungen hat, denn die Leute von der A7 und quasi ganz Baden-Württemberg nehmen halt den Fernpass, völlig egal was kommt, die wurden auch bisher nicht durch stundenlange Staus vergrault, da ist es wirklich völlig unrealistisch zu glauben, die ließen sich durch irgendwas überzeugen, nicht den Fernpass zu nehmen.
Dass du keine Ahnung von der Materie hast haben wir jetzt verstanden, das musst du nicht permanent demonstrieren.
phifue hat geschrieben: 05.05.2025 - 20:43Der wirkliche Belastungstest ist Samstag 7. Juni, der Anfang der Pfingstferien in Bayern.
Da fahren sie aber wenigstens in beiden Fahrtrichtungen zweispurig und verhängten auch noch ein LKW - Fahrverbot; da sollt die Luegbrücke eigentlich kein großes Hindernis darstellen. Eher staut es sich dann an der Mautstelle Sterzing...
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Die Silvretta-Hochalpenstraße wird heuer im Sommer nur eingeschränkt befahrbar sein, heißt es vom Straßenbetreiber illwerke vkw. Nach einem Felssturz und mehreren Murenabgängen im vergangenen Jahren sind weitere Sicherungsmaßnahmen notwendig.
Die Silvretta-Hochalpenstraße wird heuer im Sommer nur eingeschränkt befahrbar sein, heißt es vom Straßenbetreiber illwerke vkw. Nach einem Felssturz und mehreren Murenabgängen im vergangenen Jahren sind weitere Sicherungsmaßnahmen notwendig.
Spannend. Ich war letzten Samstag aus dem Paznaun mit dem E-Bike oben, die Schranke in Galtür-Wirl war noch zu und ein Mensch sammelte grade die Schneestangen am Straßenrand ein. Die Leitplanken an den Brücken waren noch demontiert und auch die Mauthäuschen sind über den Winter demontiert gewesen. Die Straße und die Umgebung war komplett schneefrei, von Wintersperre konnte man da nicht mehr wirklich sprechen
Nichts für ungut, aber wenn die Schranke noch zu und die Straße offiziell gesperrt ist gehe ich eigentlich davon aus, dass das auch für Radfahrer gilt.
Gesperrt heißt bei einer Bergstraße nämlich auch, es können Hänge oder Schneemassen nicht gesichert sein, es gibt also gute Gründe für die Sperre.
Oder stand da extra ein Schild dass das Befahren mit dem Rad oder auf eigene Gefahr erlaubt?
Reginleif hat geschrieben: 08.05.2025 - 18:15
Nichts für ungut, aber wenn die Schranke noch zu und die Straße offiziell gesperrt ist gehe ich eigentlich davon aus, dass das auch für Radfahrer gilt.
Gesperrt heißt bei einer Bergstraße nämlich auch, es können Hänge oder Schneemassen nicht gesichert sein, es gibt also gute Gründe für die Sperre.
Oder stand da extra ein Schild dass das Befahren mit dem Rad oder auf eigene Gefahr erlaubt?
Ich hab mir schon gedacht, dass so eine Antwort kommt. Entweder warst du noch nie von Galtür aus auf der Bielerhöhe oder hast meine Ausführungen zur Schneelage überlesen. Die Straße von Galtür aus liegt zwar in den Bergen, hat aber mit der Bergstraße vom Montafon aus nix zu tun. Das Tal ist breit, relativ flach bis kurz vor der höchsten Stelle und Schnee war dort keiner mehr zu finden. Wenn es dort Lawinengefahr gäbe wäre diese Straße im Hochwinter sicher keine Langlaufloipe. Auf dem Weg sind mir auch Wanderer begegnet und der Mitarbeiter der Illwerke hätte sicher auch was gesagt wenn ich mich grade in Lebensgefahr begäbe. Den ganzen Winter über gibts übrigens Busverkehr vom Vermuntstausee zum Silvrettastausee hoch, die Straße hat mehr Bergstraßencharakter als die Zufahrt von Galtür aus.
Die Zufahrt von Partenen aus wäre ich mit dem Fahrrad sicher nicht hoch. Da sind im Frühling fast jedes Jahr noch Felssicherungsarbeiten im Gange, nicht erst seit dem großen Felssturz letzten Sommer.
Ich kenne die Strecke sehr gut, fahre sie jährlich mehrmals. War mit Auto Bus und Rad schon oben.
Dass du die Situation so genau beschreibt zeigt mir dass du gar nicht verstanden hast, worum es mir ging, nämlich ums Prinzip
Die Sperre ist nicht aus Lust und Laune da. Gesperrt ist gesperrt. Auch wenn ich die Bieler Höhe herrlich finde und absolut verstehen kann, dass es dort oben grade jetzt wo man noch seine Ruhe hat um so reizvoller ist.
Mir ist an sich völlig egal was du dort machst. Ich würde einfach nicht rein fahren. Und erst recht nicht würde ichs noch online kundtun als wäre gar nichts dabei die Schranke einfach zu missachten.
Und ja mit so einer Antwort muss man rechnen wenn man öffentlich im Netz kundtut dass man ein Verbot missachtet hat.
Wenn du damit gerechnet hast hätte ichs an deiner Stelle nicht eingestellt.
Oder es ist dir halt einfach egal, das ist mir dann wiederum auch egal
Wenns dir nur ums Prinzip geht ist mir das prinzipiell ziemlich egal. Leute die nur von Korinthenkackerei leben brauche ich nicht in meinem Leben.
Die Sperre im Frühjahr für Autos ist dazu da, dass eben nicht jeder Flachlandtiroler in kurzen Klamotten und Turnschuhen von der Privatstraße aus im Schnee versinkt weil er die Verhältnisse da oben nicht kannte. Dazu fehlen noch für den Kfz-Verkehr wichtige Dinge wie Leitplanken/Geländer an den Brücken, es stehen noch Reste vom Winter rum wie die Markierungsstangen für die Schneepflüge, die Restaurants oben sind noch geschlossen und die Hütten haben ebenfalls zu. Bei einer offiziellen Öffnung gilt dazu die Verkehrssicherungspflicht für den Straßenbetreiber. Dass ich mich da auf eigenes Risiko hoch- und runterbewegt habe war und ist mir vollkommen bewusst. Dieses Risiko empfinde ich aber als deutlich geringer als zwischen Kappl und See mangels Radweg im Straßenverkehr mitschwimmen zu müssen und von Autos und Bussen viel zu eng überholt zu werden.
Also, wenn du sonst nix mehr beizutragen hast würde ich dich bitten einfach nix dazu zu schreiben. Es bringt nämlich keinen Mehrwert. Danke.
Sich an allgemein gültige Regeln zu halten ist für mich keine kornthenkackerei, aber offenbar haben wir da unterschiedliche Ansichten.
Mehr sag ich da nicht zu.
Naja, ob ich nun was mache, was zwar nicht erlaubt ist, aber weder direkt noch indirekt jemanden stört oder gefährdet oder aber man Regeln bricht und es andere direkt betrifft, sind schon verschiedene Dinge.
Jetzt muss ich da doch nochmal was dazu schreiben.
Das Problem ist dass man nie genau weiß ob das der Fall ist oder nicht.
Es passieren die absurdesten Sachen mit denen man nie rechnet.
Ein Bekannter ist mal auf einem gesperrten Forstweg in den Boden eingebrochen weil ein Bach eine Dohle ausgespült hatte. Der steckte fest, schrie um Hilfe, wurde gehört und musste von der Feuerwehr gerettet werden.
Der dachte auch es gibt keine Gefahren und stört keinen. Kam anders, hat einige Menschen Zeit und Geld gekostet und noch ne Aktion mit der Unfallversicherung und dem Förster nach sich gezogen.
Er hätte tot sein können wenn ihn keiner gefunden hätte.
Die Aktion war der Anstoß warum ich überhaupt geschrieben habe, das kam mir nämlich direkt in den Sinn.
Wenn auf der Silvretta Straße ein Radlader der z.B. die Leitplanken transportiert rückwärts fährt und der Fahrer nicht schaut weil er davon ausgeht dass keiner auf der Straße sein kann, das Fahrrad oder der Fußgänger dann aber unterm Rad liegt ists vorbei mit dem hat ja keinen gestört.
In 999/1000 Fällen passiert nichts, aber der eine reicht halt. Da passiert halt dann das womit man doch nicht gerechnet hätte und das obwohl man dachte ich pass schon auf. Und da kann man auch sagen ich bin auf eigenes Risiko dort lang wie man will, dann wird trotzdem ein Schuldiger und Kostenträger gesucht. Wer es einmal erlebt hat, machts nicht nochmal.