xxxforce hat geschrieben: 11.05.2025 - 10:42
Der Ankogel war ja schon bisher Schlechtwetter Ausweiche wenn beim Mölltaler nix ging. Ich denke diese Kooperation wird man vermutlich beibehalten, auch das die Tickets an beiden Standorten gültig sind wird man sich wohl rgendwie einigen können.
Stimmt schon. Und nicht nur das, auch für die Gasteiner (insbesondere die SSSC Besitzer) ist es interessant. Gerade an Föhntagen wo in Gastein nix mehr geht läuft es am Ankogel oft ohne Probleme.
Jay hat geschrieben: 11.05.2025 - 13:11
Der Laden ging jetzt durch mehrere Hände und keiner scheint damit richtig Erfolg zu haben. Woher soll das Geld für 1-2 KSB kommen?
Falsch, für Beschneiungsteich, Beschneiungsanlage, Radwege, Kinder-Bikepark, Instandhaltung Gruppen-PB UND vielleicht 1-2 KSB. Wenn ich dir deine Frage auch noch beantworten könnte, dann würde ich wohl nicht mehr hier über Skigebietsentwicklung mutmaßen sondern wäre womöglich schon Unternehmensberater für Bergbahnen. Ich sage ja auch nicht, dass es einfach ist aber in Anbetracht der von mir genannten Wenns und dem Zusammenspiel einiger anderer Faktoren könnte es schon möglich sein mit dem Laden Geld zu verdienen.
Die Frage ist für mich nur teilweise, wer die Investitionen finanziert. Eher wie sich das langfristig trägt - laut https://www.kaernten.at/fileadmin/user_ ... _final.pdf gab es grad mal 77000 Übernachtungen im Winterhalbjahr 2023/24 (zum Vergleich, Bad Kleinkirhcheim hatte 400.000 und sogar Weissensee über 100.000)
Unterschätzt nicht die Betriebskosten von KSBs (Stichwort Jänner). Ich frag mich halt, wer da Urlaub machen will. Schlecht zu erreichen, wenige Hotels und die Infrastruktur veraltet.
kaldini hat geschrieben: 11.05.2025 - 16:07
Ich frag mich halt, wer da Urlaub machen will. Schlecht zu erreichen, wenige Hotels und die Infrastruktur veraltet.
Richtig. Größtes Problem, da für Tagesgäste schlecht zu erreichen.
Und für jemanden der auch mit mehreren kleinen Skigebieten zufrieden wäre ist es auch nix, da es in der Region wenn nur noch den Mölltaler Gletscher gäbe. Wenn kommt vielleicht eine Hand voll Leute die im Gasteiner Tal im Urlaub ist mal für nen Tagesausflug per Bahn da rüber. Aber das passiert auch niemanden aus Versehen.
Ja, das kommt noch dazu. Um beim o.g. Beispiel Ladurns zu bleiben: von dort fährt man tageweise Gebiete wie Ratschings, Rosskopf, Meransen etc. an, weil diese quasi um die Ecke liegen.
aus der Kleinen Zeitung vom 10.05.2025, Seite 28-29 / Oberkärnten
Region Oberkärnten
Aus dem Ankogel soll ein ganzheitlicher Erlebnisberg werden
Die kroatische Investorengruppe „adria commodities“ übernimmt Ankogel. Investitionen von fünf bis sieben Millionen Euro sollen die Talfahrt des Skigebietes stoppen.
Von Katharina Pollan
Es waren nur wenige private und berufliche Aufenthalte in der Oberkärntner Gemeinde Mallnitz notwendig, um die kroatische Investorengruppe „adria commodities“ von der Schönheit der Umgebung und ihrem unausgeschöpften Potenzial zu überzeugen. …
FF:
Full Quote des Zeitungsartikels der hinter Paywall liegt gekürzt.
Nach der Übernahme durch kroatische Investoren im Frühjahr bereitet sich das Skigebiet Ankogel in Mallnitz jetzt auf die Wintersaison vor. Knapp eine Million Euro werden in eine neue Beschneiungsanlage (Anm.: an den Köferle-Liften im Tal) und neue Schneekanonen investiert.
Zukunftsmusik:
... und haben jetzt den nächsten Schritt geplant, dass wir am Berg einen Speicherteich bauen, was natürlich von der Energieeffizienz am Berg oben besser ist, weil ich quasi mit Eigendruck herunten schneien kann. Und das wäre der nächste Schritt für die nächsten Jahre.
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety !
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Skisaison 2025/26: aktuell 10 Skitage = 4 x Kitzsteinhorn, 2 x Mölltaler, 4 Berge, 1 x Obertauern, Zauchensee
Das Skigebiet Ankogel, das im Juni von regionalen Investoren und einem kroatischen Investor übernommen worden ist, wird vom Land mit 250.000 Euro gefördert. Insgesamt wurde eine Million Euro in die Erweiterung der Infrastruktur im Skigebiet investiert. Die öffentliche Förderung wurde über die „See-Berg-Wander-Rad-Offensive“ aufgebracht.
Auf dem Ankogel wurden die Beschneiungsanlagen nach dem Stand der Technik erneuert. Dadurch seien die Energieeffizienz gesteigert, der Ressourcenverbrauch gesenkt und die Schneequalität erheblich verbessert worden, hieß es in der Aussendung des Landes. Zusätzliche Pisten seien geschaffen worden, von denen vor allem Ski- und Snowboard-Anfänger profitieren.
Zudem wurde im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen der bestehende Skiweg vom Hannoverhaus bis zur Bergstation des Schlepplifts Ankogel verlängert. Die Maßnahmen seien die erste Ausbaustufe eines langfristigen Modernisierungsplans für das Skigebiet.
Auf der Webseite der Bergbahnen ist von Investitionen in der Höhe von 7,5 Mio € bis 2028 die Rede. Auch ein Crowdfunding ist aktuell am Laufen: https://www.ankogel-mallnitz.at/de/crowd-funding
Andere Frage: Der Schlepplift, dessen Bergstation eines der Bilder auf der verlinkten Website zeigt, steht doch nicht am Ankogel, oder? Die Bergstation vom Ankogellift bietet mWn doch ein völlig anderes Panorama...
Ohne neue 10er EUB vom Tal bis zum Gipfel oder eine neue Doppelmayer tri-line vom Tal bis zum Gipfel wird das alles nichts. wer will den schon Gruppenbahn Nostalgie haben wenn man ums gleiche Geld in Obertauern, Gastein, Nassfeld , turracher höhe Skifahren kann und gleich 10 verschiedene EUB und Sessellifte hat und das alles topmodern ? und das alles um 15 € mehr für einen tag ?
1. Alte Gruppenbahn ersetzen durch 10 EUB oder Doppelmayer Tri-line (Windstabilität unbedingt notwendig) kann auch im Sommer für MTB genutzt werden. ansonsten pleite /insolvenz wie innerkrems.
2. Pisten Verbreiterungen, sprengungen und vernünftige beschneinungsalge durch Propeller Kanonen weil Naturschnee fällt ja nicht mehr.
3. Gleichzeitig bau von Hotels mit 1000 Betten ansonsten kann man Winter und Sommerbetrieb vergessen.
4. Eine Beschäftigungsanlage wird noch benötigt Sessellift oder auch nicht kommt auf den verlauft der zukünftigen neuen bahn an.
Informant hat geschrieben: 15.01.2026 - 18:55
Ohne neue 10er EUB vom Tal bis zum Gipfel oder eine neue Doppelmayer tri-line vom Tal bis zum Gipfel wird das alles nichts. wer will den schon Gruppenbahn Nostalgie haben wenn man ums gleiche Geld in Obertauern, Gastein, Nassfeld , turracher höhe Skifahren kann und gleich 10 verschiedene EUB und Sessellifte hat und das alles topmodern ? und das alles um 15 € mehr für einen tag ?
1. Alte Gruppenbahn ersetzen durch 10 EUB oder Doppelmayer Tri-line (Windstabilität unbedingt notwendig) kann auch im Sommer für MTB genutzt werden. ansonsten pleite /insolvenz wie innerkrems.
2. Pisten Verbreiterungen, sprengungen und vernünftige beschneinungsalge durch Propeller Kanonen weil Naturschnee fällt ja nicht mehr.
3. Gleichzeitig bau von Hotels mit 1000 Betten ansonsten kann man Winter und Sommerbetrieb vergessen.
4. Eine Beschäftigungsanlage wird noch benötigt Sessellift oder auch nicht kommt auf den verlauft der zukünftigen neuen bahn an.
Investitionsvolumen geschätzt 30 bis 70 mio. €
Ja, nur ist da das Geld halt leider so rar, wie Naturschnee im Burgenland. Das muss man halt auch Bedenken. Man soll meiner Meinung nach mal Schritt für Schritt ausbauen. Vor allem in Beschneiung. Dann wäre am besten das schon ewig geplante Projekt der 6-KSB umzusetzen. Und dann irgendwann neue Gondel. Allerdings befürchte ich, dass das alles finanziell nicht möglich ist. Leider!
Informant hat geschrieben: 15.01.2026 - 18:55
Ohne neue 10er EUB vom Tal bis zum Gipfel oder eine neue Doppelmayer tri-line vom Tal bis zum Gipfel wird das alles nichts. wer will den schon Gruppenbahn Nostalgie haben wenn man ums gleiche Geld in Obertauern, Gastein, Nassfeld , turracher höhe Skifahren kann und gleich 10 verschiedene EUB und Sessellifte hat und das alles topmodern ? und das alles um 15 € mehr für einen tag ?
1. Alte Gruppenbahn ersetzen durch 10 EUB oder Doppelmayer Tri-line (Windstabilität unbedingt notwendig) kann auch im Sommer für MTB genutzt werden. ansonsten pleite /insolvenz wie innerkrems.
2. Pisten Verbreiterungen, sprengungen und vernünftige beschneinungsalge durch Propeller Kanonen weil Naturschnee fällt ja nicht mehr.
3. Gleichzeitig bau von Hotels mit 1000 Betten ansonsten kann man Winter und Sommerbetrieb vergessen.
4. Eine Beschäftigungsanlage wird noch benötigt Sessellift oder auch nicht kommt auf den verlauft der zukünftigen neuen bahn an.
Investitionsvolumen geschätzt 30 bis 70 mio. €
Da steht jetzt im Grunde nichts Neues drin, als was von mir weiter oben schon erwähnt wurde, nur vereinfacht, plumper und reißerischer.
Nein, es muss nicht genau so kommen, damit es zur Pleite kommt.
Doch es gibt Naturschnee (nur halt oft nicht genug für eine flächige Skigebietsöffnung).
Warum sollen 1000 Betten was ändern? Entweder richten weniger auch was aus oder es müssen viel mehr sein und das Thema Tagesgäste und Nutzung der Verkehrsanbindung durch die Tauernbahn bleibt unerwähnt.
30-70 Mio. geht sich da nie und nimmer aus, vor allem wenn ich dein Argument mit einer gehobenen Gondel aufgreife.
Ich sehe da langfristig keine Zukunft. Zu wenig Besuch, zu hohe Investitionen erforderlich. Wäre das wirklich erfolgversprechend, hätten da längst irgendwer zu 0,x% Zinszeiten Kohle investiert. Aus meiner Sicht ist es eigentlich schon zu spät für die ganz große Nummer.
Das Skigebiet hat doch einige Vorteile gegenüber der Konkurrenz in Kärnten:
- hochalpin mit freien Hängen
- durch Höhe auch in Klimawandelzeiten schneesicher bei entsprechender Beschneiung
- großer Höhenunterschied
- aus Unterkärnten schneller erreichbar als Heiligenblut oder Mölltaler Gletscher
- Sonne im Hochwinter
Woran mangelt es im Skigebiet (Zum Ort/ Beherbergungsbetrieben kann ich nichts sagen)?
- Beschneiung
- Anzahl Pisten/ Abwechslung
- Hauptpiste mit gleicher Querneigung
Gibt es an den Gondeln lange Wartezeiten? als ich vor längerer Zeit da war war dem nicht so.
Daher hat für mich eine neue Gondel überhaupt keine Priorität. Sondern es braucht Beschneiung und eine neue Beschäftigungsanlage von ca. 600 HM und mit 2 bis 3 neuen Pisten am besten aller Schwierigkeitsgrade. Im Idealfall mit einer neuen Skiroute/ Piste ins Tal, von dort mit Skibus zurück. Ob das alles am Nationalpark möglich ist weiß ich nicht. Aber wenn diebezüglich nichts kommt wird es das Skigebiet nicht schaffen. Außer vielleicht ohne Pisten als reiner Ausflugsberg und für Variantenfahrer, Tourengeher, Wanderer, Mountainbiker.
Beim Ausbau sollte auf niedrige Kosten geachtet werden um sich nicht zu übernehmen.
powdertiger hat geschrieben: 15.01.2026 - 23:46
Woran mangelt es im Skigebiet (Zum Ort/ Beherbergungsbetrieben kann ich nichts sagen)?
- Beschneiung
- Anzahl Pisten/ Abwechslung
- Hauptpiste mit gleicher Querneigung
Gibt es an den Gondeln lange Wartezeiten? als ich vor längerer Zeit da war war dem nicht so.
Daher hat für mich eine neue Gondel überhaupt keine Priorität. Sondern es braucht Beschneiung und eine neue Beschäftigungsanlage von ca. 600 HM und mit 2 bis 3 neuen Pisten am besten aller Schwierigkeitsgrade. Im Idealfall mit einer neuen Skiroute/ Piste ins Tal, von dort mit Skibus zurück. Ob das alles am Nationalpark möglich ist weiß ich nicht. Aber wenn diebezüglich nichts kommt wird es das Skigebiet nicht schaffen. Außer vielleicht ohne Pisten als reiner Ausflugsberg und für Variantenfahrer, Tourengeher, Wanderer, Mountainbiker.
Beim Ausbau sollte auf niedrige Kosten geachtet werden um sich nicht zu übernehmen.
Der Vorschlag ergibt mMn Sinn. Ich verfüge zwar über keine Fachkenntnis, aber vom Gefühl her Lieber Alleinstellungsmerkmal als die Konkurrenz in Kärnten nachzumachen, was imho eh aussichtslos ist. Und diese Alleinstellung dann auch durch gezieltes Marketing fördern.
Zumindest würde mich das überzeugen, dort dann mal einen Skitag einzulegen. Wunderschön ist die Ecke allemal.