https://www.stol.it/artikel/chronik/gru ... her-appellDer Wanderweg auf der Seceda steht erneut im Zentrum der öffentlichen Diskussion. Nun melden sich die Grundeigentümer zu Wort: Sie betonen, dass die Errichtung eines Drehkreuzes ein symbolischer Akt gegen die Belastungen des Massentourismus sei.
Overtourism in den Dolomiten
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Overtourism in den Dolomiten
Zuletzt geändert von Werna76 am 25.07.2025 - 15:56, insgesamt 2-mal geändert.
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Irgendwie ist der Link ein wenig wertlos???
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Oops, sorry habs korrigiert.
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Das Drehkreuz auf dem Bergwanderweg ist bzw. war aber nicht die einzige 'Zahlstelle' in Gröden:
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Und passend dazu ...
https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ ... ubsgaesten
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Planungen 2023/2024
Dez: SFL____________Dez: BKK
Jan: Wilder Kaiser_____Feb: Saalbach
März: Skitour _________März: 3 Vallees
Mai: Stubai
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Die haben inzwischen dort echt ein Problem wie in Venedig:
https://www.suedtirolnews.it/politik/ho ... turproblem
https://www.giornaletrentino.it/video/l ... -1.4132600
Weiteres Video:
https://www.youtube.com/watch?v=cvvbkVpRnMU
Dagegen war es im Winter dort ja meistens fast leer. Man kann in der Zeit hochlaufen, bis man vom Ende der Warteschlange in die Gondel kommt. Aber das Anstehen macht wohl den meisten mehr Spaß.
https://www.suedtirolnews.it/politik/ho ... turproblem
https://www.giornaletrentino.it/video/l ... -1.4132600
Weiteres Video:
https://www.youtube.com/watch?v=cvvbkVpRnMU
Dagegen war es im Winter dort ja meistens fast leer. Man kann in der Zeit hochlaufen, bis man vom Ende der Warteschlange in die Gondel kommt. Aber das Anstehen macht wohl den meisten mehr Spaß.
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Also da muss man schon vorsichtig sein. Das Video zeigt eine 64er PB mit nur 800 Pph. bei solchen Bahnen gibt und gab es in Deutschland auch ähnliche Situationen. Am Nebelhorn gab's früher auch lange Schlangen und an der Zugspitze erstrecht.
In Tirol stand man früher ewig bei der Talfahrt vom Glungzer runter, aber das war halt auch ein 1er Sessel.
Wenn man solch Schlangen im Sommer mal an EUB mit 2000+ Pph hat, dann kann man von Problemen wie in Venedig reden.
In Tirol stand man früher ewig bei der Talfahrt vom Glungzer runter, aber das war halt auch ein 1er Sessel.
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vetriolo
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Ja hast schon recht, Venedig ist etwas übertrieben. Aber was nicht ist kann noch werden, und wenn die heimischen Medien schon von Overtourism schreiben, ist halt was dran. Die Wartezeiten von früher kenne ich auch, am Schilthorn waren es mal 4 Stunden für die Auffahrt, Felskinn Saas-Fee 3 Std. usw. Aber für den Sommer finde ich den Andrang schon heftig, das Drehkreuz ist ja imho keine Idee eines bösartigen Exzentrikers.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 24.07.2025 - 22:08 Also da muss man schon vorsichtig sein. Das Video zeigt eine 64er PB mit nur 800 Pph. bei solchen Bahnen gibt und gab es in Deutschland auch ähnliche Situationen. Am Nebelhorn gab's früher auch lange Schlangen und an der Zugspitze erstrecht.
In Tirol stand man früher ewig bei der Talfahrt vom Glungzer runter, aber das war halt auch ein 1er Sessel.
Wenn man solch Schlangen im Sommer mal an EUB mit 2000+ Pph hat, dann kann man von Problemen wie in Venedig reden.
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Zitat aus dem Artikel, um Overtrourism sinnvoll zu begegnen, und auf "Drehkreuz"-Eintrittgelder verzichten können:
„Der Eintrittspreis für die Berge sollte immer noch die Anstrengung sein.“
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Da steht noch mehr dazu:
https://www.merkur.de/welt/suedtirol-ur ... 51967.html
https://www.merkur.de/welt/suedtirol-ur ... 51967.html
Und, evtl. des Rätsels Lösung:„Als ich diese Bilder sah, dachte ich, sie seien gefälscht: So etwas hatte es noch nie gegeben“, mein Armin Lardschneider, Tourismusrat der Gemeinde St. Ulrich gegenüber dem Corriere Dell‘Alto Adige.
Doch warum kommen plötzlich so viele Menschen in die Seceda? Laut Tourismuskonsortium Dolomites Val Gardena habe dies nichts mit eigenen Marketingkampagnen zu tun. Allerdings habe Apple zuletzt in zwei Präsentationen (ein iPhone und ein Tablet) Bilder der Geislergruppe als Hintergrund verwendet. Ein Instagram-Hype entstand. Viele Urlauber wollten genau dieses Bild selbst schießen, erklärt Christina Demetz, Leiterin für Marketing bei der Gruppe dem Corriere
Dove vai senza sci?
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Also wenn es wirklich das ist, ist das eine Strohfeuer und kein nachhaltiges Problem. Andere Gegenden, mit leistungsfähigeren Bahnen, haben da wesentlich mehr Touristen. Und im Winter kommt eh ein Vielfaches, da laufen ja wesentlich mehr Bahnen.
Problematischer finde ich da den Straßenverkehr (und ja, ich hab dazu auch schon mehrfach beigetragen). Das ist nämlich was, das es auch im Winter nicht so gibt. Da fahren zwar auch viel zu viele mit dem Auto in die Dolomiten, aber es gibt eben nicht diese Dolomitenrundfahrten. Aber eigentlich wären sie da ja in einer super Position das Thema mal anzugehen, es gibt ja jede Menge Seilbahnen die man in den Sommerbetrieb nehmen könnte als Alternative zu den Straßen. Wenn man das noch mit sinnvollen Buslinien kombiniert, kann man die Berge schon sehr entlasten.
Problematischer finde ich da den Straßenverkehr (und ja, ich hab dazu auch schon mehrfach beigetragen). Das ist nämlich was, das es auch im Winter nicht so gibt. Da fahren zwar auch viel zu viele mit dem Auto in die Dolomiten, aber es gibt eben nicht diese Dolomitenrundfahrten. Aber eigentlich wären sie da ja in einer super Position das Thema mal anzugehen, es gibt ja jede Menge Seilbahnen die man in den Sommerbetrieb nehmen könnte als Alternative zu den Straßen. Wenn man das noch mit sinnvollen Buslinien kombiniert, kann man die Berge schon sehr entlasten.
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Wie viele Bahnen mehr willst du denn noch im Sommer öffnen? In Gröden laufen im Sommer in der Hochsaison 19 Anlagen + 7 auf der Seiser Alm. Grödner Joch, Sellajoch etc. werden beidseitig von Bahnen erschlossen...
Das Problem ist eher, dass trotzdem viele täglich mit dem Auto rumfahren.
Im Winter wundere ich mich im Val di Fassa auch immer über die morgendlichen Autokolonnen, wo doch ca. alle 10 min ein Skibus fährt.
Das Problem ist eher, dass trotzdem viele täglich mit dem Auto rumfahren.
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
In Gröden - wie in ganz Südtirol - gibt es sehr guten Nahverkehr, der zumeist für Gäste kostenlos ist.
Vielleicht sollte man die Grödener Bahn wieder aufbauen, um die Straßen weiter zu entlassen.
Vielleicht sollte man die Grödener Bahn wieder aufbauen, um die Straßen weiter zu entlassen.
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Strohfeuer ist das mit Sicherheit keines. Die Tourismuszahlen in Südtirol sind vollkommen explodiert im Sommer in den letzten Jahren, insbesondere natürlich an den bekannten Instagram Plätzen.
Wenn man vor 15 Jahren in der letzten Juni Woche vor der Maratona nach Corvara gekommen ist, glich Corvara einer Geisterstadt. Es gab eine einzige Pizzeria die geöffnet hatte.
Wenn man jetzt in dieser Woche kommt ist alles ausgebucht.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Wer die Bergeinsamkeit in den Dolomiten sucht, muß heutzutage wohl in die unerschlossenen Regionen von Venetien gehen.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ich verstehe die grundsätzliche Problematik und den Frust der Anwohner.
Aber Tourismusregionen müssen sich zuvorderst entscheiden, ob sie Tourismusregion sein wollen oder nicht. Und der grundsätzliche Andrang entsteht zunächst mal über die Bettenzahl. Natürlich trägt dann auch noch der Bus-Tagestourismus und ein instagram-hype seines dazu bei.
Es kann sich jeder Betroffene aber auch selber mal die Frage stellen, wie er selber Urlaub macht, ob er auch schon mal in einem Touri-Bus gehockt ist und dann auf dem Weg zu irgendeinem Tempel durch irgendein Dorf gelatscht ist und vielleicht dabei auch nicht nur Fotos des Tempels gemacht hat. Gruppenreisen sind nicht nur unter Asiaten beim Europatrip beliebt....
Aber Tourismusregionen müssen sich zuvorderst entscheiden, ob sie Tourismusregion sein wollen oder nicht. Und der grundsätzliche Andrang entsteht zunächst mal über die Bettenzahl. Natürlich trägt dann auch noch der Bus-Tagestourismus und ein instagram-hype seines dazu bei.
Es kann sich jeder Betroffene aber auch selber mal die Frage stellen, wie er selber Urlaub macht, ob er auch schon mal in einem Touri-Bus gehockt ist und dann auf dem Weg zu irgendeinem Tempel durch irgendein Dorf gelatscht ist und vielleicht dabei auch nicht nur Fotos des Tempels gemacht hat. Gruppenreisen sind nicht nur unter Asiaten beim Europatrip beliebt....
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j-d-s
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ich finde diese ganzen Beschwerden albern, wenn sie weniger Gäste wollen, könnten die Betreiber doch einfach beschließen, dass sie im Sommer die Zahl der belegbaren Hotelbetten und Restaurantplätze um 30% reduzieren.
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Martin_D
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Schlauer wäre es aus Sicht der Hotelbesitzer, die Nachfrage über höhere Preise zu reduzieren. Dann haben sie immer noch die gleichen Einnahmen bei weniger Gäste.j-d-s hat geschrieben: 26.07.2025 - 12:08 Ich finde diese ganzen Beschwerden albern, wenn sie weniger Gäste wollen, könnten die Betreiber doch einfach beschließen, dass sie im Sommer die Zahl der belegbaren Hotelbetten und Restaurantplätze um 30% reduzieren.
2024/2025
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Re: Drehkreuz auf Seceda-Wanderweg
Stimmt, dann ist der nächste Schritt eben der Zwang, also die Sperrung der Passstraßen. Aber das wird ja auch bereits diskutiert und ich glaube das dauert nicht mehr lange bis das wirklich kommt.Downhill hat geschrieben: 25.07.2025 - 13:04 Wie viele Bahnen mehr willst du denn noch im Sommer öffnen? In Gröden laufen im Sommer in der Hochsaison 19 Anlagen + 7 auf der Seiser Alm. Grödner Joch, Sellajoch etc. werden beidseitig von Bahnen erschlossen...
Das Problem ist eher, dass trotzdem viele täglich mit dem Auto rumfahren.
Im Winter wundere ich mich im Val di Fassa auch immer über die morgendlichen Autokolonnen, wo doch ca. alle 10 min ein Skibus fährt.
Auch im Winter zeigt sich, wie du es beschreibst, dass man mit nur Angebot attraktiver machen irgendwann nicht mehr weiterkommt. Da muss man dann Parkplätze reduzieren und Zufahrten sperren. Auch das wird sicher in nicht allzu ferner Zukunft mal passieren. Teilweise gibt's ja schon Beschränkungen, z.B. Einfahrtsverbote für Touristenbusse.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Das dürfte schon lange die Realität seinSchlauer wäre es aus Sicht der Hotelbesitzer, die Nachfrage über höhere Preise zu reduzieren. Dann haben sie immer noch die gleichen Einnahmen bei weniger Gäste.
Problem ist wenn die Tourismusdestination durch Tagesgäste überrannt wird, die zwar die Infrastruktur belasten aber schlussendlich viel zu wenig Geld liegen lassen.
Ein Tagesgast, der zum sparen die Verpflegung von zu Hause mit nimmt und dann noch kostenlose Parkplätze und Toilette erwartet, kann irgendwie nicht funktionieren.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Die Leidtragenden sind ja nicht die Hotels. Die wollen Kohle machen und werden sicher nichts derartiges beschließen. Den Unmut an den Gästen auszulassen ist auch irgendwie komisch.j-d-s hat geschrieben: 26.07.2025 - 12:08 Ich finde diese ganzen Beschwerden albern, wenn sie weniger Gäste wollen, könnten die Betreiber doch einfach beschließen, dass sie im Sommer die Zahl der belegbaren Hotelbetten und Restaurantplätze um 30% reduzieren.
Wer hat denn den Tourismus aufgebaut und wer hat sich davon dann abhängig gemacht?
Was aber überhaupt nicht geht ist den Müll in der Landschaft liegen zu lassen. Das ist aber leider ein Phänomen was ja nicht nur auf die Alpen begrenzt ist.
Gruß Mark13
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Auf die Spitze wird das ja von den Busreisen getrieben, die dann auf dem Parkplatz noch die Würstchenkocher auspacken und Bierbänke aufstellen.TPD hat geschrieben: 26.07.2025 - 17:24 Das dürfte schon lange die Realität sein
Problem ist wenn die Tourismusdestination durch Tagesgäste überrannt wird, die zwar die Infrastruktur belasten aber schlussendlich viel zu wenig Geld liegen lassen.
Ein Tagesgast, der zum sparen die Verpflegung von zu Hause mit nimmt und dann noch kostenlose Parkplätze und Toilette erwartet, kann irgendwie nicht funktionieren.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Scheinbar waren die Meisten hier noch nicht im Villnösstal, oder?
In dem Tal gibts nämlich fast keine Hotels und auch keine Bettenburgen, denn das wollten die Villnösser nie so haben. Auch dem Hype um ihren bekanntesten ehemaligen Bürger sind die Jahrelang erfolgreich aus dem weg gegangen. Bis Instagram und Co kamen. Und seitdem ist es da hinten echt nicht mehr Lustig. Da werden die Asiaten Busweise da hintergekarrt ohne Rücksicht auf Verluste dass es nur so kracht. Und ab 17 Uhr ist es dann wieder wie ausgestorben und die Einheimischen können den Dreck und Müll wegräumen. Echt schlimm.
Andere Südtiroler Gemeinden wollten das ja so und die tun mir auch nicht leid, aber genau solche Täler wie das Villnösss haben das echt nicht verdient.
Inzwischen kannst im Sommer nur noch ins Sarntal oder Ulten fahren wennst Deine Ruhe haben willst und schöne Bergtouren gehen möchtest.
In dem Tal gibts nämlich fast keine Hotels und auch keine Bettenburgen, denn das wollten die Villnösser nie so haben. Auch dem Hype um ihren bekanntesten ehemaligen Bürger sind die Jahrelang erfolgreich aus dem weg gegangen. Bis Instagram und Co kamen. Und seitdem ist es da hinten echt nicht mehr Lustig. Da werden die Asiaten Busweise da hintergekarrt ohne Rücksicht auf Verluste dass es nur so kracht. Und ab 17 Uhr ist es dann wieder wie ausgestorben und die Einheimischen können den Dreck und Müll wegräumen. Echt schlimm.
Andere Südtiroler Gemeinden wollten das ja so und die tun mir auch nicht leid, aber genau solche Täler wie das Villnösss haben das echt nicht verdient.
Inzwischen kannst im Sommer nur noch ins Sarntal oder Ulten fahren wennst Deine Ruhe haben willst und schöne Bergtouren gehen möchtest.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Wenn Sie das bislang nicht wollten müssen sie sich halt jetzt nochmal neu positionieren und die Frage stellen: " Wollen wir zukünftig eine Touristenattraktion sein? Ja oder nein"
Die Frage mussten sich weltweit tausende andere Orte mit ihrer "Attraktion" auch stellen. Und das wird in Europa tendenziell eher noch zunehmen. Milliarden Asiaten fangen jetzt erst langsam mit dem Reisen an....
Die Frage mussten sich weltweit tausende andere Orte mit ihrer "Attraktion" auch stellen. Und das wird in Europa tendenziell eher noch zunehmen. Milliarden Asiaten fangen jetzt erst langsam mit dem Reisen an....