Statistiken die die Welt nicht braucht. Aber wir haben Sommerloch.
Eine neue Analyse zeigt, wo ein Familienausflug in den Schweizer Bergen am preiswertesten ist. Das Jungfraujoch schneidet schlecht ab.
https://www.20min.ch/story/preisverglei ... -103383012
Bergbahn und Zmittag: Auf diesem Gipfel ist es am günstigsten
- ATV
- Mt. Vinson (6100m)
- Beiträge: 6162
- Registriert: 01.02.2009 - 22:12
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 23 Mal
- Danksagung erhalten: 1026 Mal
Bergbahn und Zmittag: Auf diesem Gipfel ist es am günstigsten
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
- Skipapi
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 185
- Registriert: 05.03.2018 - 15:31
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 160 Mal
- Danksagung erhalten: 135 Mal
Re: Bergbahn und Zmittag: Auf diesem Gipfel ist es am günstigsten
Ziemlicher Kraut- und Rübenvergleich. Die 700 Meter lange Standseilbahn auf die Schatzalp mit der Jungfraujochbahn zu vergleichen ist wahrlich Sommerloch...
-
Lagorce
- Rigi-Kulm (1797m)
- Beiträge: 1886
- Registriert: 20.12.2006 - 09:16
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 5 Mal
- Danksagung erhalten: 266 Mal
Re: Bergbahn und Zmittag: Auf diesem Gipfel ist es am günstigsten
Originalquelle: 
https://www.holidaycheck.ch/ferien/schw ... alyse-2025
Hab's nicht weiter durchgelesen.
https://www.holidaycheck.ch/ferien/schw ... alyse-2025
Hab's nicht weiter durchgelesen.
- TPD
- Moderator
- Beiträge: 6770
- Registriert: 09.03.2003 - 10:32
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: (Region Bern)
- Hat sich bedankt: 292 Mal
- Danksagung erhalten: 178 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Bergbahn und Zmittag: Auf diesem Gipfel ist es am günstigsten
Traue nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast...
Zudem würde man auch noch das Halbtax und GA berücksichtigen, würde das Ranking teilweise noch ganz anders aussehen.
Am Mont Fort sind die 55 CHF eine Tageskarte für die 4V. Ein normales Retourticket gibt es gar nicht, weil dies den Preis der Tageskarte deutlich übersteigen würde.
Aber spannende Fragen.
Wie könnte man in dieses willkürliche Zahlengewirr normalisieren, damit man es anständig vergleichen kann?
Zudem würde man auch noch das Halbtax und GA berücksichtigen, würde das Ranking teilweise noch ganz anders aussehen.
Am Mont Fort sind die 55 CHF eine Tageskarte für die 4V. Ein normales Retourticket gibt es gar nicht, weil dies den Preis der Tageskarte deutlich übersteigen würde.
Aber spannende Fragen.
Wie könnte man in dieses willkürliche Zahlengewirr normalisieren, damit man es anständig vergleichen kann?
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
- ATV
- Mt. Vinson (6100m)
- Beiträge: 6162
- Registriert: 01.02.2009 - 22:12
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 23 Mal
- Danksagung erhalten: 1026 Mal
Re: Bergbahn und Zmittag: Auf diesem Gipfel ist es am günstigsten
Braucht die Welt einen Preisvergleich von Bergbahnen?
Natürlich! Was wäre die Schweiz ohne ihre uralte Sehnsucht, alles präzise, objektiv und in Franken pro Höhenmeter messbar zu machen? In einem Land, wo man nicht nur die Gipfel nummeriert, sondern auch jedem Wanderweg seine eigene Farbskala und Wanderzeit zuweist, ist es doch geradezu ein Skandal, dass man bisher nicht wusste, wo ein Ausflug mit Zmittag am „rentabelsten“ ist.
Endlich wissen wir es also: Auf die Schatzalp kommt man günstig – ganze 700 Meter lang dauert das Seilbahnvergnügen, und oben gibt’s was Warmes für unter 20 Franken. Dass man dort weder Gletscher noch Himalaya-Feeling bekommt, ist nebensächlich. Es zählt der Effizienzfaktor! Denn was sind schon Ewiges Eis, Zahnradbahntunnel und die Aussicht auf den Aletschgletscher, wenn man dafür auf dem Jungfraujoch unverschämte 100 Franken zahlen muss? Da bleibt das Raclette halt kalt, aber das Portemonnaie warm.
Natürlich, man könnte nun einwenden, dass diese Preisvergleiche ungefähr so sinnvoll sind wie ein Kalorienvergleich zwischen einem Apfel und einer Hochzeitstorte. Aber wer braucht schon Kontext, wenn es Zahlen gibt? Komplexität ist sowieso überbewertet. Die Jungfraubahnen investieren Millionen in Lawinenschutz und Zahnstangenwartung – ja und? Die Schatzalp fährt auch hoch. Sogar ohne Tunnel. Und das Mittagessen ist günstiger.
Besonders praktisch ist der Vergleich auch für Familien. Denn wenn die Kinder fragen, warum man dieses Jahr nicht ins Wallis fährt, sondern zur Talstation der Sattel-Hochstuckli-Bahn, dann kann man mit dem heiligen Preis-Leistungs-Index argumentieren. "Schaut mal, Kinder, da oben gibt’s ein Menü für CHF 17.50! Fast wie zuhause – nur höher." Und niemand muss sich mehr mit unübersichtlichen Preislisten, Halbtax-Rabatten oder versteckten Tageskarten herumschlagen. Ein Blick auf die Rangliste, und zack: Gipfelziel gesetzt.
Und ganz ehrlich – in Zeiten, in denen man sich zwischen acht Streaming-Abos, drei Bio-Eiermarken und fünf Yoga-Richtungen entscheiden muss, ist ein klarer Bergbahnvergleich doch fast schon eine humanitäre Tat. Endlich ein Ranking, bei dem man mal wieder richtig schön diskutieren kann – auf Stammtischniveau, aber mit Höhenmetern.
Bleibt nur die Frage: Was kommt als nächstes? Preisvergleich von Kuhglocken pro Dezibel? Effizienzranking von Alphornmelodien? Eine App, die live berechnet, wie viel Wattstunden man beim Wandern in Relation zum Menüpreis verbraucht hat?
Ich hoffe es. Denn nichts drückt die Schönheit unserer Berge besser aus als ein gut gemeinter Excel-Vergleich. Und wenn nicht, dann bleibt immer noch das Jungfraujoch. Da ist’s zwar teuer – aber immerhin kann man sich dann beim Zmittag erzählen, dass es am billigsten gewesen wäre, zuhause zu bleiben.
Natürlich! Was wäre die Schweiz ohne ihre uralte Sehnsucht, alles präzise, objektiv und in Franken pro Höhenmeter messbar zu machen? In einem Land, wo man nicht nur die Gipfel nummeriert, sondern auch jedem Wanderweg seine eigene Farbskala und Wanderzeit zuweist, ist es doch geradezu ein Skandal, dass man bisher nicht wusste, wo ein Ausflug mit Zmittag am „rentabelsten“ ist.
Endlich wissen wir es also: Auf die Schatzalp kommt man günstig – ganze 700 Meter lang dauert das Seilbahnvergnügen, und oben gibt’s was Warmes für unter 20 Franken. Dass man dort weder Gletscher noch Himalaya-Feeling bekommt, ist nebensächlich. Es zählt der Effizienzfaktor! Denn was sind schon Ewiges Eis, Zahnradbahntunnel und die Aussicht auf den Aletschgletscher, wenn man dafür auf dem Jungfraujoch unverschämte 100 Franken zahlen muss? Da bleibt das Raclette halt kalt, aber das Portemonnaie warm.
Natürlich, man könnte nun einwenden, dass diese Preisvergleiche ungefähr so sinnvoll sind wie ein Kalorienvergleich zwischen einem Apfel und einer Hochzeitstorte. Aber wer braucht schon Kontext, wenn es Zahlen gibt? Komplexität ist sowieso überbewertet. Die Jungfraubahnen investieren Millionen in Lawinenschutz und Zahnstangenwartung – ja und? Die Schatzalp fährt auch hoch. Sogar ohne Tunnel. Und das Mittagessen ist günstiger.
Besonders praktisch ist der Vergleich auch für Familien. Denn wenn die Kinder fragen, warum man dieses Jahr nicht ins Wallis fährt, sondern zur Talstation der Sattel-Hochstuckli-Bahn, dann kann man mit dem heiligen Preis-Leistungs-Index argumentieren. "Schaut mal, Kinder, da oben gibt’s ein Menü für CHF 17.50! Fast wie zuhause – nur höher." Und niemand muss sich mehr mit unübersichtlichen Preislisten, Halbtax-Rabatten oder versteckten Tageskarten herumschlagen. Ein Blick auf die Rangliste, und zack: Gipfelziel gesetzt.
Und ganz ehrlich – in Zeiten, in denen man sich zwischen acht Streaming-Abos, drei Bio-Eiermarken und fünf Yoga-Richtungen entscheiden muss, ist ein klarer Bergbahnvergleich doch fast schon eine humanitäre Tat. Endlich ein Ranking, bei dem man mal wieder richtig schön diskutieren kann – auf Stammtischniveau, aber mit Höhenmetern.
Bleibt nur die Frage: Was kommt als nächstes? Preisvergleich von Kuhglocken pro Dezibel? Effizienzranking von Alphornmelodien? Eine App, die live berechnet, wie viel Wattstunden man beim Wandern in Relation zum Menüpreis verbraucht hat?
Ich hoffe es. Denn nichts drückt die Schönheit unserer Berge besser aus als ein gut gemeinter Excel-Vergleich. Und wenn nicht, dann bleibt immer noch das Jungfraujoch. Da ist’s zwar teuer – aber immerhin kann man sich dann beim Zmittag erzählen, dass es am billigsten gewesen wäre, zuhause zu bleiben.
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.