Teil 1: Narsarsuaq bis Nuuk
Teil 2: Aasiaat bis Ilulissat viewtopic.php?t=71063
Die Anreise zur grössten Insel der Welt (sechs Mal so gross wie Deutschland) erfolgt via Kopenhagen. Flug mit Air Greenland über eine leider geschlossene Wolkendecke nach Narsarsuaq.
^ Erst kurz vor der Landung sehen wir Land.
^ Flughafen Narsarsuaq, an einem Fjord im eisfreien Landesinnern. Wurde 1941 von den Amerikanern als Militärbasis „Bluie West One“ aufgebaut. Drumherum ist nichts.
^ 1958 verliessen die Amerikaner die Basis, die Gebäude wurden ausgeschlachtet. Seit den 60er Jahren wird der Flugplatz zivil genutzt, für innengrönländische Flüge und weiter per Helikopter in die südlichen Orte. Saisonal gibt es Verbindungen nach Kopenhagen und Reykjavík. Das Terminalgebäude mit Tower wurde anfangs 80er Jahre erstellt.
Nächstens wird der neue Flugplatz von Qaqortok eröffnet, ab dann ist Narsarsuaq nur noch Heliport.
^ Das Hotel befindet sich in fussläufiger Distanz vom Terminal. Im Unterschied zu den Flügelbauten mit den Zimmern versteckt das Hauptgebäude seinen militärischen Ursprung gut. Im ersten Stock ist ein schlichtes Restaurant, auch für die Arbeiter im Ort. Serviert wird hervorragendes Essen.
^ Café, Info und Museum.
^ Hier wächst der einzig grössere Wald in Grönland.
^ Den Signalberg besteigen wir, um eine bessere Übersicht zu haben.
^ Da die Fahrstrasse auf die andere Flussseite nicht immer befahrbar ist, existierte eine Luftseilbahn. Bild im Museum, ohne weiteren Angaben.
^ Weiter ins Tal hinein geht der Wald in dichtes Buschwerk über. Auf der Fläche hinter dem See stand während des Korea-Krieges 1950-53 ein grosses Militärspital.
^ Narsarsuaq ist ein seltsamer Unort zum ankommen.
^ Ausfahrt Hafen Narsarsuaq, anderthalbstündige Fahrt nach Qaqortok. Die Verbindungen zur See werden mit kleinen Booten für vier bis zwölf Passagiere durchgeführt.
^ Erster Stopp am gegenüberliegenden Ufer.
^ Mit über 50 km/h rauschen wir dahin
^ Zweiter Stopp in Narsaq
^ Einfahrt Qaqortok - die dänische Marine empfängt uns.
^ Vom Hotel überblickt man den Hafen und die Bucht.
^ Rundgang, für uns der erste „richtige“ Ort in Grönland.
^ Dorfplatz
^ Tochter übt, Vater hilft
^ Ausflug zum Baden. Rasant kurvt der Bootsführer zwischen den Eisbergen durch. Ein Franzose und wir zwei sind die Gäste, in zweistündiger Fahrt gehts zu einer heissen Quelle.
^ Bootssteg beim Badeplatz
^ Das Wasser ist 38°, der Boden angenehm warmer, schwarzer Sand. Wir drei Touristen und sonst nur Einheimische, die einen Riesenspass haben.
^ Grad daneben wäre ein feiner Sandstrand.
^ Ebenso rasante Rückfahrt, vorbei am Ort Alluitsup Paa. In den 70er Jahren wohnten knapp 600 Leute hier, jetzt noch etwa 130.
^ Auf den Berg bei Qaqortok müssen wir auch hoch, der Übersicht wegen.
^ Morgenwanderung
^ Egal ob Boot, Hotel, Stadtführung, Transferbus, man sagt einfach seinen Namen. Findet sie/er den Namen auf dem Handy/Tablet/Compi ist gut.
^ Erster Stopp Upernaviarsuk, ehemalige Landwirtschaftsschule und Forschungsstation.
^ Die Schule wurde nach Narsaq verlegt, angebaut wird immer noch.
^ Zweiter Stopp Kirchenruine Halsey, vermutlich erbaut im 14. Jahrhundert. Im 15. Jhd. verschwanden die Nachfahren der isländischen Einwanderer unter nicht geklärten Umständen aus Grönland.
^ Letzter Stopp Igaliko. Unsere Hütte für zwei Nächte vorne links, das Hotel mit acht Zimmern und dem Restaurant unten am Fahrweg.
^ Hier wird vor allem Schafzucht betrieben.
^ Versorgungsschiff mit Treibstoff für Fahrzeuge und Boote.
^ Wanderung durch die Umgebung.
^ Für die nächste Schifffahrt müssen wir zuerst über einen kleinen Pass.
^ Am Ende des Fahrwegs die einsame Anlegestelle im Nichts. Mit zwei Booten gleichzeitig herrscht Hochbetrieb.
^ Etwa halbstündige Fahrt zurück nach Narsarsuaq.
^ Bis zum Abflug bleibt genug Zeit für eine Wanderung.
^ Hier unten stand das Militärspital. Und wir hier oben bleiben im dichten Buschwerk stecken.
^ Zurück am Flugplatz schlechte Nachrichten: Sturm in Nuuk, Flug abgesagt. Dann kommt der Captain zu den Wartenden und verkündet, er werde fliegen, der Sturm sei abnehmend, aber die Zwischenlandung in Paamiut fällt aus. Für uns gut, wir kommen weiter.
^ Für die Inlandflüge besitzt Air Greenland acht Dash-8-200.
^ Der neue Flughafen von Nuuk wurde Ende November 2024 eingeweiht. Nun können grosse Flugzeuge die Hauptstadt direkt aus Europa und den USA anfliegen.
^ Die neue Strasse, das neue Gefängnis.
^ Morgendlicher Blick aus dem Hotelzimmer, hintenraus. Von den 55 000 Einwohnern Grönlands leben 20 000 in Nuuk. Die Stadt wächst immer schneller.
^ Parlament und Regierungsgebäude.
^ In Grönland gibt es keinen privaten Grundbesitz. Eingezäunt sind nur Friedhöfe und Gemüsegärten. Man darf überall herum und durchlaufen.
^ Jeder wählt eine spezielle Form für sein persönliches Kanu.
^ Am ehemaligen Kolonialhafen, rechts das Nationalmuseum.
^ Sedna, Meeres-Göttin der Inuit, Königin der Tiefe und der Stürme, Mutter aller Meerestiere.
^ Keine Göttinnen, sondern badende Däninnen im alten Kolonialhafen.
^ Neue Wohnblöcke oberhalb des ehemaligen Hafens.
^ Boardwalk unterhalb riesiger Wohnblöcke aus den 70er Jahren.
^ Die Versorgungsschiffe liegen im neuen Hafenteil. Dahinter, auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht, wachsen die neuen Quartiere.
^ Eingeklemmt zwischen Fischer- und Jägerverband links und der Fischfabrik unten, das Arktische Kommando, das gemeinsame Verteidigungskommando. Zuständig für die Sicherheit von Grönland, den Färöern und umliegenden Gewässern. Wehrt die Russen, Chinesen und Amerikaner ab. Stärke: etwa 60 Personen.
Hinter den roten Gebäuden liegt die Fritjof Nansen im alten Hafenteil. Gehört HX Expeditions, das ehemalige Hurtigruten-Rot wurde Crème-Beige übermalen. Sie kommt nicht weg von hier, die Hälfte der neuen Passagiere sitzt wegen Sturm in Island fest.
^ Bushaltestelle und unser Hotel, dahinter eine neue Schule.
^ Kulturhaus.
^ In die andere Richtung geschaut.
^ Alki-Treffpunkt hinter dem Hotel.
^ Mitternacht
^ Am Morgen treffen wir auf dem Weg unsere Stadtführerin vom Vortag.
^ Vorne rechts das Gebäude der Heilsarmee, Zelte auf der Rückseite.
^ Der 400m lange Strassentunnel darf nur im Einbahnverkehr befahren werden, damit Fussgänger, auch Kinder, Trottifahrer usw. genug Platz haben.
^ Mittlerweile ankert die Fritjof Nansen wegen Platzmangel im Hafenbecken.
^ Schlechtes Bild: Zoom auf den Skihügel. Drei Pomas stehen hier, links - nicht im Bild - der Übungslift, der lange Kurvenlift und ein kurzer Gipfellift.
^ Terminal von der Strassenseite. Unsere Reise führt weiter, wir fliegen nach Aasiaat.
Weiter im Teil 2 :