Overtourism in den Dolomiten
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zonk
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Und immer laut beim Einsteigen in die Gondel,halb irre"allein ,allein!!!" rufen.mit ernstem.,eindringlichen Blick,aber ein wenig Gaga." und unbeholfen soll das Einsteigen aussehen,n.bisserl deppert und zum Schluss möglichst die skistöcke.über Kreuz in den Eingang hängen lassen
Zum Schluss nochmal ein "ihr,hier hat jemand gekotzt"rufen,das passt dann.
In der Sessellift-Schlange muss man sich mit dem irren allein,allein begnügen undoder laut sagen" Entschuldigung,wir wollen gerne allein fahren.
Wirklich.!
Auch ernst und gleichzeitig irre gucken.das muss aber viel schneller gehen als in der Gondel,weil alle ja in eine Richtung gucken.das ist quasi Felix krull für fortgeschrittene,da muss mehr mit Gestik und Tonfall gearbeitet werden
Klappt aber mit genug übung vorzüglich
Zum Schluss nochmal ein "ihr,hier hat jemand gekotzt"rufen,das passt dann.
In der Sessellift-Schlange muss man sich mit dem irren allein,allein begnügen undoder laut sagen" Entschuldigung,wir wollen gerne allein fahren.
Wirklich.!
Auch ernst und gleichzeitig irre gucken.das muss aber viel schneller gehen als in der Gondel,weil alle ja in eine Richtung gucken.das ist quasi Felix krull für fortgeschrittene,da muss mehr mit Gestik und Tonfall gearbeitet werden
Klappt aber mit genug übung vorzüglich
Zuletzt geändert von zonk am 29.07.2025 - 23:13, insgesamt 1-mal geändert.
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MarcB96
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Manchmal frag ich mich ja schon, welche Stoffe manche Leute konsumiert haben...bzw was nicht (irgendwelche Medikamente).
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Tyrolens
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Die Lösung a'la 60er Jahre.
https://www.suedtirolnews.it/politik/se ... rung-video
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Warum auch nicht. Platz gibt's da oben genug. Und alle haben dasselbe Recht auf den Aufenthalt in den Bergen. Nicht nur die selbstgerechten ....
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Tyrolens
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Und wenn dein Recht auf Aufenthalt in den Bergen zb dem Recht des Einheimischen auf eine intakte Umwelt entgegen steht?
Oder grundsätzlich gefragt: Haben die Einheimischen weniger Rechte oder sind sie vielleicht sogar Menschen zweiter Klasse.
Abgesehen davon ist dieses Recht auf einen Aufenthalt in den Bergen eher eines, das auf sehr wackeligen Beinen steht.
Ich denke aber, dass du ohnehin "Recht" eher in einem rhetorischen Sinn meinst, also eher als moralischen Anspruch.
Aber keine Ahnung, ob man sowas hier diskutieren soll, weil das sehr philosophisch ist. Aus juristischer Sicht lässt sich die Frage relativ rasch beantworten. Da sind die Nutzungsmöglichkeiten der Berge nämlich sehr wohl eingeschränkt und wenn da jeder Grundeigentümer oder sonst berechtigte hart durchziehen würde ...
Zum Vorschlag an sich: Wenn ich die Seilbahn ausbaue, muss ich auch die Parkplätze ausbauen, dann die Straßen und und und. Ich stelle nicht in Abrede, dass es gar nicht so wenige Menschen gibt, denen das gefallen würde. Dem gegenüber stehen aber jede Menge Menschen, die strikt dagegen sind. Und nun?
Oder grundsätzlich gefragt: Haben die Einheimischen weniger Rechte oder sind sie vielleicht sogar Menschen zweiter Klasse.
Abgesehen davon ist dieses Recht auf einen Aufenthalt in den Bergen eher eines, das auf sehr wackeligen Beinen steht.
Ich denke aber, dass du ohnehin "Recht" eher in einem rhetorischen Sinn meinst, also eher als moralischen Anspruch.
Aber keine Ahnung, ob man sowas hier diskutieren soll, weil das sehr philosophisch ist. Aus juristischer Sicht lässt sich die Frage relativ rasch beantworten. Da sind die Nutzungsmöglichkeiten der Berge nämlich sehr wohl eingeschränkt und wenn da jeder Grundeigentümer oder sonst berechtigte hart durchziehen würde ...
Zum Vorschlag an sich: Wenn ich die Seilbahn ausbaue, muss ich auch die Parkplätze ausbauen, dann die Straßen und und und. Ich stelle nicht in Abrede, dass es gar nicht so wenige Menschen gibt, denen das gefallen würde. Dem gegenüber stehen aber jede Menge Menschen, die strikt dagegen sind. Und nun?
- TPD
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Vielleicht braucht es im Sommer nicht mal einen Ausbau der Infrastruktur, sondern zuerst sollte man noch eine Erweiterung der Betriebszeiten prüfen.Zum Vorschlag an sich: Wenn ich die Seilbahn ausbaue, muss ich auch die Parkplätze ausbauen, dann die Straßen und und und. Ich stelle nicht in Abrede, dass es gar nicht so wenige Menschen gibt, denen das gefallen würde. Dem gegenüber stehen aber jede Menge Menschen, die strikt dagegen sind. Und nun?
Theoretisch kann man ja von Juni bis Oktober wandern gehen.
Aber in einigen Gebieten beschränkt sich die Saison auf Juli-August und dann läuft gar nichts mehr oder nur noch sehr eingeschränkt. Das heisst selbst wenn man nicht an die Schulferien gebunden ist, ist man fast "gezwungen" in der Hauptsaison dorthin zu fahren.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Weil es gerade zum Thema passt:
Re: Netflix-Touristen stürmen die Alpen - Die ganze Doku | ARTE https://share.google/hepVKmZuOBI4ODZgI
Gerade auf Arte gesehen.
Zum Glück für Südtirol werden asiatische Serien und Filme meistens in der Schweiz gedreht wenn die Alpen als Kulisse dienen.
Re: Netflix-Touristen stürmen die Alpen - Die ganze Doku | ARTE https://share.google/hepVKmZuOBI4ODZgI
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Die Bahn, um die es hier geht, läuft diesen Sommer vom 23.05. bis zum 02.11.TPD hat geschrieben: 30.07.2025 - 19:37Vielleicht braucht es im Sommer nicht mal einen Ausbau der Infrastruktur, sondern zuerst sollte man noch eine Erweiterung der Betriebszeiten prüfen. Theoretisch kann man ja von Juni bis Oktober wandern gehen.
Was willst du denn da noch ausweiten? Irgendwann muss ja auch noch Revision gemacht werden.
Dove vai senza sci?
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Re: Overtourism in den Dolomiten
COL Raiser auch. Und fast alle anderen bis Mitte Oktober. Wie ich schon geschrieben hatte, die Zeiten wo es einen stillen Herbst gab sind schon lange vorbei.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ich frage mich halt nur eins: Was verspricht man sich denn von einer Erweiterung der Infrastruktur bezüglich Personenbeförderung? Klar, man hat Stau und Wartezeiten. Aber: Zumindest meine eigenen Beobachtungen zeigen: Mit den derzeitigen Anlagen kommen schon mehr als genug Leute auf den Berg. Man tritt sich auf den Wegen eh schon tot beziehungsweise kommt nicht mehr vorwärts. Deswegen fahre ich auch gar nicht mehr nach Südtirol, das hat mittlerweile ein Hypeausmaß erreicht dass es mir keinen Spaß mehr macht. Was hat man davon noch mehr vom Talstau in den Bergstau zu befördern? Ok, man verdient als Betreiber natürlich mehr. Aber die Urlaubsqualität wird sich wohl kaum verbessern...
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zonk
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Nun aber komplett Südtirol auszuschließen wegen einer Handvoll Ecken,die voller sind,ist aber auch maßlos übertrieben. Südtirol ist gross genug.Da gibt's wahrlich genug Plätze,Wege und Gipfel,wo kaum einer hinaufgeht und die genauso schön sind wie seceda etcpepe.Nur in allen Fällen einen Tick umständlicher zu erreichen
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ich spreche ja nur für mich. Klar solche Ecken gibts sicherlich, aber die besonderen Reiseanreize, die Südtirol nunmal von anderen Alpenregionen absetzen (die ich in der Hälfte der Fahrzeit erreichen kann), sind für mich verbrannt. In den 90ern zum Beispiel war ich gerne in Pfelders in der Texelgruppe. Das war damals noch ein echter Geheimtipp. Heute komplett kaputtmodernisiert und überlaufen...Und ich hoffe du hast das mit dem Benehmen in der Seilbahn nicht ernst gemeint, wenn ich solche Leute treffen würde wärs sowieso mein letzter Urlaub dort gewesen.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Re: Villnöss
Wir (die beste Ehefrau von allen und ich) waren am Dienstag vergangener Woche (22. Juli) mit dem MTB's im Villnöss. Von Lajen kommend durch die Wälder unterhalb der Raschötz. Kurz vor St. Magdalena sind wir ins Tal abgefahren und im Chaos gelandet. Ich war zuletzt 2022 dort, da war es noch (relativ) ruhig. Aber irgendetwas muss in den vergangenen drei Jahren geschehen sein, was einen Irrwitz sondersgleichen ausgelöst hat. Insta-Mist? TikTok-Müll? Ich weiß es nicht.
Das Tal war am Vormittag um kurz nach 10.00h Ortszeit zwischen St. Peter und St. Magdalena von endlosen Auto- und Busschlangen verstopft. An den Bushaltestellen für den Zanser-Alm-Zubringer waren die Schlangen >100M lang. Im Bereich der Kirche St. Johann (die berühmte mit den Geislern im Hintergrund) war kaum ein Durchkommen. Trotz mehrsprachiger Schilder (incl. Japanisch und Koreanisch), dass Drohnnenflug in dem Bereich verboten ist, schwirrte es ständig über unseren Köpfen. Wir haben dann wie bekloppt in die Pedale getreten, um schnellstmöglich auf die Zanser Alm zu kommen (der Kaisschmarrn ruft...). Dort ging es freilich auch schon zu wie vor 'nem Apple-Store, wenn's was Neues für die nimmersatten Kommerz-Deppen gibt.
Dort traute ich meinen Augen nicht: an der Stelle kurz vor der Zanser Schwaige, an der bis vor einem Jahr noch ein kleines und heruntergekommenes Hotel stand: eine riesige Baustelle incl. Höllenlärm und Spektakel, weil sie dort Bodenanker in den Grund rammen. Mit dem Wirt der Schwaiger Hütte und einem Bergführer aus Pardell habe ich mich dann lange und ausführlich unterhalten. Wie es denn möglich sei, wollte ich wissen, dass mitten im Unesco-Welterbe-Gebiet, das zudem unter strengem Naturschutz steht, ein Hotel in die sensible Landschaft geknallt wird? Ja....das geht, weil es ja nur ein Ersatz sei, hat die Landesregierung in Bozen gesagt. Ersatz für die vergammelte Ruine, die abgerissen wurde.
Der Ersatz (sic!) wird ein 5 (!!)-Sterne-Schuppen vom Feinsten, für zahlungskräftige Klientel vor allem aus dem asiatischen Raum. Alleine die Gründung des Gebäudes auf dem schwierigen Boden kostet > 1 Mio. €!! Da kein Krümmel und Staubkorn abgelagert werden darf (Naturschutz), muss der Aushub mit rund 6.000 LKW-Fahrten von der Zanser hinunter ins Eisacktal abgefahren werden. Das alles geschieht übrigens ohne Umweltgutachten - weil - ist ja nur Ersatz....
Aha, hab ich mich gefragt, wer im Villnöss hat denn die Kohle, um solch einen Wahnwitz zu finanzieren? Antwort: Niemand, gebaut wird von einem zahlungskräftigen Konsortium aus Gröden mit besten Kontakten nach Bozen. Dass in diesem Konsortium u.a. auch die Leute sitzen, die die Seceda-Bahn kapazitätsmässig für die Insta-Idioten aufblasen wollen, ist natürlich reiner Zufall. Und dass mit dem Projekt auf der Zanser kein Cent im Villnöss hängen bleiben wird, trägt auch nicht eben zur Beruhigung der aus gutem Grund erhitzen Gemüter im Villnöss bei.
Merke: der Teufel scheisst immer auf den größten Haufen.
K.
Wir (die beste Ehefrau von allen und ich) waren am Dienstag vergangener Woche (22. Juli) mit dem MTB's im Villnöss. Von Lajen kommend durch die Wälder unterhalb der Raschötz. Kurz vor St. Magdalena sind wir ins Tal abgefahren und im Chaos gelandet. Ich war zuletzt 2022 dort, da war es noch (relativ) ruhig. Aber irgendetwas muss in den vergangenen drei Jahren geschehen sein, was einen Irrwitz sondersgleichen ausgelöst hat. Insta-Mist? TikTok-Müll? Ich weiß es nicht.
Das Tal war am Vormittag um kurz nach 10.00h Ortszeit zwischen St. Peter und St. Magdalena von endlosen Auto- und Busschlangen verstopft. An den Bushaltestellen für den Zanser-Alm-Zubringer waren die Schlangen >100M lang. Im Bereich der Kirche St. Johann (die berühmte mit den Geislern im Hintergrund) war kaum ein Durchkommen. Trotz mehrsprachiger Schilder (incl. Japanisch und Koreanisch), dass Drohnnenflug in dem Bereich verboten ist, schwirrte es ständig über unseren Köpfen. Wir haben dann wie bekloppt in die Pedale getreten, um schnellstmöglich auf die Zanser Alm zu kommen (der Kaisschmarrn ruft...). Dort ging es freilich auch schon zu wie vor 'nem Apple-Store, wenn's was Neues für die nimmersatten Kommerz-Deppen gibt.
Dort traute ich meinen Augen nicht: an der Stelle kurz vor der Zanser Schwaige, an der bis vor einem Jahr noch ein kleines und heruntergekommenes Hotel stand: eine riesige Baustelle incl. Höllenlärm und Spektakel, weil sie dort Bodenanker in den Grund rammen. Mit dem Wirt der Schwaiger Hütte und einem Bergführer aus Pardell habe ich mich dann lange und ausführlich unterhalten. Wie es denn möglich sei, wollte ich wissen, dass mitten im Unesco-Welterbe-Gebiet, das zudem unter strengem Naturschutz steht, ein Hotel in die sensible Landschaft geknallt wird? Ja....das geht, weil es ja nur ein Ersatz sei, hat die Landesregierung in Bozen gesagt. Ersatz für die vergammelte Ruine, die abgerissen wurde.
Der Ersatz (sic!) wird ein 5 (!!)-Sterne-Schuppen vom Feinsten, für zahlungskräftige Klientel vor allem aus dem asiatischen Raum. Alleine die Gründung des Gebäudes auf dem schwierigen Boden kostet > 1 Mio. €!! Da kein Krümmel und Staubkorn abgelagert werden darf (Naturschutz), muss der Aushub mit rund 6.000 LKW-Fahrten von der Zanser hinunter ins Eisacktal abgefahren werden. Das alles geschieht übrigens ohne Umweltgutachten - weil - ist ja nur Ersatz....
Aha, hab ich mich gefragt, wer im Villnöss hat denn die Kohle, um solch einen Wahnwitz zu finanzieren? Antwort: Niemand, gebaut wird von einem zahlungskräftigen Konsortium aus Gröden mit besten Kontakten nach Bozen. Dass in diesem Konsortium u.a. auch die Leute sitzen, die die Seceda-Bahn kapazitätsmässig für die Insta-Idioten aufblasen wollen, ist natürlich reiner Zufall. Und dass mit dem Projekt auf der Zanser kein Cent im Villnöss hängen bleiben wird, trägt auch nicht eben zur Beruhigung der aus gutem Grund erhitzen Gemüter im Villnöss bei.
Merke: der Teufel scheisst immer auf den größten Haufen.
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A bisserl woas gehd ollaweil.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Noch so einer der meint die Berge sind nur für ihn da und die anderen sollen sich schleichen. Bravo.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Wenn du mich damit meinst: Jeder kann doch machen was er will, wegen mir "soll" keiner irgendwas tun oder lassen, wo hab ich denn gesagt dass sich die anderen schleichen sollen? Mein gutes Recht ist es aber fernzubleiben wenns mir nicht passt. Nicht mehr und nicht weniger hab ich geschrieben. Wer den Trubel haben will, nur zu, viel Spaß dabei.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 31.07.2025 - 12:00 Noch so einer der meint die Berge sind nur für ihn da und die anderen sollen sich schleichen. Bravo.
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chatmonster
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Wahnsinn...hegauner hat geschrieben: 30.07.2025 - 20:25 Weil es gerade zum Thema passt:
Re: Netflix-Touristen stürmen die Alpen - Die ganze Doku | ARTE https://share.google/hepVKmZuOBI4ODZgI
Gerade auf Arte gesehen.
Zum Glück für Südtirol werden asiatische Serien und Filme meistens in der Schweiz gedreht wenn die Alpen als Kulisse dienen.
Ich kannte ja schon das mit den Bollywood-Filmen am Titlis, dass die Inder extra dahin reisen um das zu sehen. Aber das sich das so ausbreitet kannte ich nicht.
Aber: Wie kommt man auf die Idee, eine Koreanische Serie (die ja offenbar auch asiatisch produziert ist) in der Schweiz zu drehen? Berge gibt es doch in Asien auch?
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Nein, ich meinte nicht dich.Spezialwidde hat geschrieben: 31.07.2025 - 12:13Wenn du mich damit meinst: Jeder kann doch machen was er will, wegen mir "soll" keiner irgendwas tun oder lassen, wo hab ich denn gesagt dass sich die anderen schleichen sollen? Mein gutes Recht ist es aber fernzubleiben wenns mir nicht passt. Nicht mehr und nicht weniger hab ich geschrieben. Wer den Trubel haben will, nur zu, viel Spaß dabei.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 31.07.2025 - 12:00 Noch so einer der meint die Berge sind nur für ihn da und die anderen sollen sich schleichen. Bravo.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Und sie ist an jedem Tag am Anschlag?Downhill hat geschrieben: 30.07.2025 - 20:27 Die Bahn, um die es hier geht, läuft diesen Sommer vom 23.05. bis zum 02.11.
Was willst du denn da noch ausweiten? Irgendwann muss ja auch noch Revision gemacht werden.
Und wie sieht es mit den anderen Attraktionen in der Region aus? Haben die auch eine solch lange Sommersaison?
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Meiner Meinung nach reicht ein einzelnes Drehkreuz nicht aus: Es würden sich Schlangen bilden, die eines Stadionkonzerts würdig sind. Stattdessen sollte man weite Auflaufflächen anlegen, um Touristen ordentlich in Warteschlangen zu kanalisieren. Je nach Andrang könnten von einem bis zu zehn parallele Drehkreuze geöffnet werden. Hierzu folgende Betrachtung:
Rechnen wir kurz nach: Wenn jeder Tourist im Durchschnitt eine Minute braucht, um das Drehkreuz zu passieren (zwischen dem Kramen in den Taschen nach Kleingeld, dem Versuch, zu verstehen, wie das Ganze funktioniert, dem Aufheben der heruntergefallenen Münze oder dem Drücken von C1 anstelle von C2, während die Taste „Customer Support (by OpenAI)“ natürlich nicht funktioniert), schafft ein Drehkreuz etwa 60 Personen pro Stunde. Mit zehn Drehkreuzen kämen wir somit auf hinreichende 600 Touristen pro Stunde. An Regentagen reicht natürlich eines völlig aus – man will ja keine Ressourcen verschwenden.
Um das Ganze etwas „smarter“ zu machen, würde ich über jedes Tor Ampeln anbringen, die anzeigen, ob der Durchgang geöffnet oder geschlossen ist. Und die ganz linken Drehkreuze könnten sogar mit Telepass funktionieren.
So hätte endlich niemand mehr etwas zu beanstanden: Alle würden sich von Systemen und Abläufen empfangen fühlen, die sie ohnehin schon aus ihrem Alltag kennen.
Rechnen wir kurz nach: Wenn jeder Tourist im Durchschnitt eine Minute braucht, um das Drehkreuz zu passieren (zwischen dem Kramen in den Taschen nach Kleingeld, dem Versuch, zu verstehen, wie das Ganze funktioniert, dem Aufheben der heruntergefallenen Münze oder dem Drücken von C1 anstelle von C2, während die Taste „Customer Support (by OpenAI)“ natürlich nicht funktioniert), schafft ein Drehkreuz etwa 60 Personen pro Stunde. Mit zehn Drehkreuzen kämen wir somit auf hinreichende 600 Touristen pro Stunde. An Regentagen reicht natürlich eines völlig aus – man will ja keine Ressourcen verschwenden.
Um das Ganze etwas „smarter“ zu machen, würde ich über jedes Tor Ampeln anbringen, die anzeigen, ob der Durchgang geöffnet oder geschlossen ist. Und die ganz linken Drehkreuze könnten sogar mit Telepass funktionieren.
So hätte endlich niemand mehr etwas zu beanstanden: Alle würden sich von Systemen und Abläufen empfangen fühlen, die sie ohnehin schon aus ihrem Alltag kennen.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Beim Beitrag von Kapi merkt man doch, dass das Problem ist, dass jeder, auch und gerade die Leute die gegen "zu viel" Tourismus sind, mit zweierlei Maß messen.
Kapi ist doch selbst dort Tourist, war auch selbst schon mal da, während die meisten anderen wahrscheinlich bisher nicht da waren. Wenn er "zu viel" Tourismus als Problem betrachtet, dann ist er selbst doch auch ein Problem! Aber im dem Text scheint durch, dass scheinbar nur andere Touristen ein Problem sind, er selbst aber natürlich nicht.
Ähnlich ist es mit den Bergbewohnern, die für viele ihrer Besorgungen sicherlich auch nach Brixen oder Bozen fahren. Die Brixner und Bozner haben viel Verkehr und wenig Natur, sollen die jetzt auch Fahrverbote und Preiserhöhungen fordern für die Bergbewohner?
Leider ist es heutzutage, und da sind Tirol und Salzburg besonders schlimm, üblich, für sich selbst immer das Beste zu wollen und sich als Opfer darzustellen, aber das eigene Verhalten dann selbstverständlich trotzdem genau weiter zu betreiben, denn auch bspw. diese Leute die sich als Opfer darstellen gehen doch auch mal Mallorca, Thailand usw. und sind dadurch genau so wie die Leute die zu ihnen kommen.
Wenn man auf so ein albernes Kindergartenverhalten eingehen würde, hätte man bis heute keinerlei Autobahnen oder Fernstraßen, weil in jedem Ort die Bürgerinitiativen Terror machen dass es bei Ihnen gar nicht geeignet sei, die pösen Fremden doch bleiben sollen wo sie sind, denn die sind sowieso Menschen zweiter Klasse und nur Einheimische vor Ort über volle Rechte verfügen sollten, denn Dinge wie Fahrverbote für die pösen Fremden und Einheimischenpreise sind nunmal Sonderrechte, wenn das jeder in jedem Ort so machen würde...
Kapi ist doch selbst dort Tourist, war auch selbst schon mal da, während die meisten anderen wahrscheinlich bisher nicht da waren. Wenn er "zu viel" Tourismus als Problem betrachtet, dann ist er selbst doch auch ein Problem! Aber im dem Text scheint durch, dass scheinbar nur andere Touristen ein Problem sind, er selbst aber natürlich nicht.
Ähnlich ist es mit den Bergbewohnern, die für viele ihrer Besorgungen sicherlich auch nach Brixen oder Bozen fahren. Die Brixner und Bozner haben viel Verkehr und wenig Natur, sollen die jetzt auch Fahrverbote und Preiserhöhungen fordern für die Bergbewohner?
Leider ist es heutzutage, und da sind Tirol und Salzburg besonders schlimm, üblich, für sich selbst immer das Beste zu wollen und sich als Opfer darzustellen, aber das eigene Verhalten dann selbstverständlich trotzdem genau weiter zu betreiben, denn auch bspw. diese Leute die sich als Opfer darstellen gehen doch auch mal Mallorca, Thailand usw. und sind dadurch genau so wie die Leute die zu ihnen kommen.
Wenn man auf so ein albernes Kindergartenverhalten eingehen würde, hätte man bis heute keinerlei Autobahnen oder Fernstraßen, weil in jedem Ort die Bürgerinitiativen Terror machen dass es bei Ihnen gar nicht geeignet sei, die pösen Fremden doch bleiben sollen wo sie sind, denn die sind sowieso Menschen zweiter Klasse und nur Einheimische vor Ort über volle Rechte verfügen sollten, denn Dinge wie Fahrverbote für die pösen Fremden und Einheimischenpreise sind nunmal Sonderrechte, wenn das jeder in jedem Ort so machen würde...
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Martin_D
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Eigentlich bist vor allem du derjenige, der bei jedem Posting immer nur das Beste für sich selbst will und sich als Opfer darstellt, aber sich konsequent weigert, das eigene Verhalten zu hinterfragen.j-d-s hat geschrieben: 02.08.2025 - 14:51 Leider ist es heutzutage, und da sind Tirol und Salzburg besonders schlimm, üblich, für sich selbst immer das Beste zu wollen und sich als Opfer darzustellen, aber das eigene Verhalten dann selbstverständlich trotzdem genau weiter zu betreiben, ...
2024/2025
Rosskopf, Ratschings, Gitschberg/Jochtal, Plose, Kronplatz, Rittner Horn, Reinswald, Schwemmalm, Schöneben, Saalbach, Saalbach, Kappl/See, Ischgl, Ischgl, Silvretta Montafon, Gargellen, Aletsch Arena, Aletsch Arena, Hintertuxer Gletscher
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mark13
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Wer kennt sie nicht... Die Bergbauern die Zeit haben nach Thailand oder Malle zu fliegen.
Vielleicht hab ich nicht die richtigen Leute getroffen aber diese Art seine Freizeit zu verbringen ist meiner Beobachtung nach beim Bergvolk weitaus weniger verbreitet als bei den Sesselpupsern oder Städtern.
Zu behaupten, dass die Einheimischen woanders ebenfalls Teil des Massentourismus sind ist auch mehr oder weniger Whataboutism...
Vielleicht hab ich nicht die richtigen Leute getroffen aber diese Art seine Freizeit zu verbringen ist meiner Beobachtung nach beim Bergvolk weitaus weniger verbreitet als bei den Sesselpupsern oder Städtern.
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Gruß Mark13
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Tiroler, Opfer, Salzburger, Bergbauern...ihr könnt sie nennen, wie ihr wollt. Sind alles Menschen und davon gibt's immer mehr. Manche profitieren von den Massen, manche nicht. Das kann man auch auf viele andere Orte übertragen.
Was hingegen völlig anders als vor 30 Jahren ist, ist die Reichweite und Dynamik der Massen durch die Ausbreitung der sozialen Medien.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
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A bisserl woas gehd ollaweil.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Der kleinste Teil des " Bergvolks" sind Bergbauern. Und doch: die Mehrheit der Bewohner der Bergregionen macht ganz genau gleich Ferien, wie die Städter, fliegt nach Mallorca, Thailand, Kanada und in die Karibik, fährt an den Gardasee, nach Südfrankreich, etc.mark13 hat geschrieben: 02.08.2025 - 23:08 Wer kennt sie nicht... Die Bergbauern die Zeit haben nach Thailand oder Malle zu fliegen.
Vielleicht hab ich nicht die richtigen Leute getroffen aber diese Art seine Freizeit zu verbringen ist meiner Beobachtung nach beim Bergvolk weitaus weniger verbreitet als bei den Sesselpupsern oder Städtern.
Zu behaupten, dass die Einheimischen woanders ebenfalls Teil des Massentourismus sind ist auch mehr oder weniger Whataboutism...
Ich wohne in Graubünden.