Overtourism in den Dolomiten
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Dass sich jemand seine Form des Urlaub-Machens nicht so einfach nehmen lassen möchte, kann ich ja noch nachvollziehen. Aber dass es null Verständnis für die Situation der Einheimischen gibt, erschreckt mich.
Das hat etwas von der Denkweise der Kolonialisten.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ich denke, die meisten haben gar nichts gegen Touristen. Sie haben Wohlstand gebracht. Ansonsten sehe es dort sicher anders aus.
Jetzt kommt das aber:
Damals kam eine bestimmte Anzahl an Touristen.
Und sicher war das Verhalten vieler Touristen auch freundlicher.
Wenn jetzt heute auf einmal das 10fache an Leuten kommt. Diese vielleicht noch die Mentalität haben schlimmer als Sattmann. Ich bringe das Geld was wollt ihr noch von mir. Also Parke ich wo ich will, gehe hin wohin ich will. Und den Müll schmeiß ich auch irgendwo hin. Hab ja Kurtaxe bezahlt.
Stellt euch nicht so an.
Dann wäre ich als Anwohner vor Ort auch genervt.
Die Frage ist halt, wie kann man den Tourismus in der Region wieder auf ein vernünftiges Maß senken, so dass den Anwohnern ein normales Leben möglich ist und die Touristen die kommen sich auch als Gast wieder fühlen können.
Kleiner Witz zum Schluss:
Was ist der Unterschied zwischen Terroristen und Touristen?
Terroristen haben Sympathisanten.

Jetzt kommt das aber:
Damals kam eine bestimmte Anzahl an Touristen.
Und sicher war das Verhalten vieler Touristen auch freundlicher.
Wenn jetzt heute auf einmal das 10fache an Leuten kommt. Diese vielleicht noch die Mentalität haben schlimmer als Sattmann. Ich bringe das Geld was wollt ihr noch von mir. Also Parke ich wo ich will, gehe hin wohin ich will. Und den Müll schmeiß ich auch irgendwo hin. Hab ja Kurtaxe bezahlt.
Stellt euch nicht so an.
Dann wäre ich als Anwohner vor Ort auch genervt.
Die Frage ist halt, wie kann man den Tourismus in der Region wieder auf ein vernünftiges Maß senken, so dass den Anwohnern ein normales Leben möglich ist und die Touristen die kommen sich auch als Gast wieder fühlen können.
Kleiner Witz zum Schluss:
Was ist der Unterschied zwischen Terroristen und Touristen?
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Es gibt noch einen weiteren wichtigen Aspekt. In Tourismusregionen hat man zwar vielfältige Freizeitmöglichkeiten, aber fast alles was mit Kosten verbunden ist, orientiert sich preislich an Leuten die sich das ein oder zwei Wochen im Jahr mal leisten. Das gilt aber natürlich nicht entsprechend für's Lohnniveau und daher können sich viele halt nur begrenzt das leisten was so angeboten wird. Und da die EU die Einheimischenpreise untersagt hat, gibt'S auch keine Rabatte mehr.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Denkanstöße:
Massentourismus: Forscher analysiert Strategien gegen Übertourismus https://share.google/Sv1f5LdbXgGVETyjF
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Hm, und wer sind die Leute die die Preise machen und das Geld einnehmen? Richtig, auch Einheimische!Seilbahnjunkie hat geschrieben: 04.08.2025 - 18:03 Es gibt noch einen weiteren wichtigen Aspekt. In Tourismusregionen hat man zwar vielfältige Freizeitmöglichkeiten, aber fast alles was mit Kosten verbunden ist, orientiert sich preislich an Leuten die sich das ein oder zwei Wochen im Jahr mal leisten. Das gilt aber natürlich nicht entsprechend für's Lohnniveau und daher können sich viele halt nur begrenzt das leisten was so angeboten wird. Und da die EU die Einheimischenpreise untersagt hat, gibt'S auch keine Rabatte mehr.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ich sehe das differenzierter.
Ja, aber nicht alle Einheimische!
Klar gibt es Hotelbesitzer, Seilbahnaktionäre usw., die gut verdienen, weil sie die Preise machen. Aber noch viel mehr gibt es Angestellte im Gastgewerbe, bei den Seilbahnen usw., die nach dem (sehr geringen) Kollektivertrag entlohnt werden. Wenn die dann vielleicht auch mal mit der Seilbahn fahren wollen oder eine der Attraktionen benutzen wollen, tun sie sich halt schwer den selben Preis zu zahlen wie die Urlauber...
Ja, aber nicht alle Einheimische!
Klar gibt es Hotelbesitzer, Seilbahnaktionäre usw., die gut verdienen, weil sie die Preise machen. Aber noch viel mehr gibt es Angestellte im Gastgewerbe, bei den Seilbahnen usw., die nach dem (sehr geringen) Kollektivertrag entlohnt werden. Wenn die dann vielleicht auch mal mit der Seilbahn fahren wollen oder eine der Attraktionen benutzen wollen, tun sie sich halt schwer den selben Preis zu zahlen wie die Urlauber...
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gfm49
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Re: Overtourism in den Dolomiten
... und ohne die Urlauber wären viele von ihnen arbeitslos und täten sich noch schwererTONI_B hat geschrieben: 04.08.2025 - 19:16 Aber noch viel mehr gibt es Angestellte im Gastgewerbe, bei den Seilbahnen usw., die nach dem (sehr geringen) Kollektivertrag entlohnt werden. Wenn die dann vielleicht auch mal mit der Seilbahn fahren wollen oder eine der Attraktionen benutzen wollen, tun sie sich halt schwer den selben Preis zu zahlen wie die Urlauber...
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gfm49
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Es stehen halt verschiedene Töpfe auf demselben HerdTONI_B hat geschrieben: 04.08.2025 - 19:28 Ok, du kannst alle in einen Topf werfen - ich mache das nicht!
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Je mehr Übernachtungsplätze man baut, umso mehr Touristen kommen, kommen sie nicht, wird geklagt, dass die Betten leer bleiben. Ist das der Fehler der Touristen?
Ich denke, die Anzahl der Übernachtungsplätze reduzieren, wäre der effektivste Schritt zu weniger Touristen. (Bringt natürlich nichts in Städten/Regionen mit viel Tagesgästen)
Ich denke, die Anzahl der Übernachtungsplätze reduzieren, wäre der effektivste Schritt zu weniger Touristen. (Bringt natürlich nichts in Städten/Regionen mit viel Tagesgästen)
- Allegra
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Wie wäre es, wenn die Dolomiten Orte einfach keine Werbung mehr machen würden?
Auch keine Bergpolizei mehr wiederholen und auch keine Reiseberichte mehr veröffentlichen.
Übrigens ist die Zahl der Einwohner in Süd-Tirol in den letzten 40 Jahren um gut 100.000 angestiegen ...
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Übrigens ist die Zahl der Einwohner in Süd-Tirol in den letzten 40 Jahren um gut 100.000 angestiegen ...
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Leere Strände, volle Dolomiten: Sommer in Italien – Südtirol News https://share.google/RYFd2iS8sPv1Olpwo
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Man könnte das aber auch so interpretieren, dass es einen Trend vom Süden in den Norden gibt.
Im Süden bzw. eigentlich südlich der Alpen gibt es in Italien ja auch tolle Berge, meinem Empfinden nach sogar viel schönere, als in den Alpen.
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- Spezialwidde
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Man hört auch viel und das kann ich absolut nachvollziehen dass den Leuten die Hitze zuviel wird und sie mehr die Sommerfrische suchen. Ok, dieses Jahr mal ausgenommen aber bei uns im Saarland sind manche Sommer mittlerweile so brutal wie sie früher an der Mittelmeerküste waren. Das sind keine Einzelereignisse mehr. Im so manchem in den 90er Jahren sehr beliebten Urlaubsgebiet im Mittelmeerraum hält man es echt kaum noch aus. Für mich wäre das auch keine Erholung im Urlaub...Im klimatisierten Hotel zu sitzen, das kann ich auch daheim im Wohnzimmer machen.Tyrolens hat geschrieben: 07.08.2025 - 09:39 Man könnte das aber auch so interpretieren, dass es einen Trend vom Süden in den Norden gibt.
Genieße den Winter solange es ihn noch gibt
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Hitze war doch immer das Hauptargument für den Urlaub am Meer aka Teutonengrill.
Es gibt doch viele Menschen, die die Hitze lieben. In meinem Umfeld gibt's einige, die erst ab 30°C Plus aufblühen.
Vielleicht gibt's eine Art Destinationen Zyklus.
Dass es aber auch am Gardasee nicht gut läuft, erstaunt mich.
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Vielleicht gibt's eine Art Destinationen Zyklus.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Das stimmt natürlich absolut. Aber früher wars wirklich so dass man dem Sommer entgegenfuhr weil es in unseren Breiten nicht so heiß war, wenn wir in meiner Kindheit mal ne Woche Hitze in den Ferien hatten war das viel. Dann fuhr man eben nach Mittelitalien ans Meer und hatte 33°C. War doch prima. Heute hab ich von unserem Sommer im Juni schon den Kanal voll (am ersten Mai hatte es schon 30Grad) und fahre in die Berge zum FlüchenTyrolens hat geschrieben: 08.08.2025 - 07:12 Hitze war doch immer das Hauptargument für den Urlaub am Meer aka Teutonengrill.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ich glaube auch, dass in Zukunft immer mehr Leute in die Berge oder nach Skandinavien kommen werden, da die Temperaturen an den klassischen Sommerorten unerträglich werden.
Zugespitzt hat sich die Situation in den Dolomiten aber durch die zusätzlichen Menschenmassen, die durch irgendwelche Socialmedia-Hypes angezogen wurden. Wie man das wieder in geordnete Bahnen bringen kann?
Zugespitzt hat sich die Situation in den Dolomiten aber durch die zusätzlichen Menschenmassen, die durch irgendwelche Socialmedia-Hypes angezogen wurden. Wie man das wieder in geordnete Bahnen bringen kann?
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Wenn man eine Wärmepumpe hat, die auch eine Kühlfunktion hat - analog der Klimaanlagen im Süden - kann man es sich zu Hause auch gemütlich machen.
Und Wanderungen kann man durchaus auch früh oder spät machen. Man muß sich halt in den zwei bis drei Wochen im Jahr der doch ansonsten so beneideten südlichen Lebrnsweise anpassen.
Und Wanderungen kann man durchaus auch früh oder spät machen. Man muß sich halt in den zwei bis drei Wochen im Jahr der doch ansonsten so beneideten südlichen Lebrnsweise anpassen.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Und wer in Italien in der Woche, wo der 15.08. drinliegt, Urlaub macht, dem ist ohnehin nicht zu helfen.
Da ist ganz Italien entweder am Meer oder in den Bergen.
An Ferragosto ist überall in Italien Overtourism - und das traditionell schon immer.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Das schöne an Ferragosto ist, dass man in der Zeit in Italien kaum deutschsprachige trifft ... und sorry aus meiner persönlichen Erfahrung sind gerade das zusammen mit Russen und Briten die unangenehmsten Touristen von allen.Allegra hat geschrieben: 08.08.2025 - 09:38 Und wer in Italien in der Woche, wo der 15.08. drinliegt, Urlaub macht, dem ist ohnehin nicht zu helfen.
Da ist ganz Italien entweder am Meer oder in den Bergen.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Das mag schon stimmen, aber es geht ja um Overtourism.
Ich freue mich auch eher auf italienische Miturlauber.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Disneyfizierung: Wenn die Berge zur Kulisse werden
https://www.br.de/nachrichten/deutschla ... en,Ut16pv9
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Urlaub in Italien ist in den letzten Jahren immer teurer geworden - vielen Deutschen und auch Italienern ist es mittlerweile zu teuer:
Traumhafte Strände, viele Sonnenstunden und kulinarische Klassiker – Italien hat alles, was das Urlauberherz erfreut. Doch trotz bester Bedingungen wirken die Mienen von Touristikmanagern gerade eher wie drei Tage Regenwetter. Der Grund: Die Gäste bleiben aus. Kaum zu glauben, aber an den beliebten Stränden herrscht Flaute. Im Juli kamen ganze 15 Prozent weniger Urlauber nach Italien im Vergleich zum Juli letzten Jahres.
https://www.abendblatt.de/panorama/arti ... ennen.htmlDass sich heimische und vor allem auch viele deutsche Touristen andere Ziele als Italien aussuchten, habe einen ganz simplen Grund: Italien ist so teuer wie nie. Für all die schönen Dinge müsse man tiefer in die Tasche greifen. Die Kosten für Reisen, Essen und Trinken und für viele Freizeitaktivitäten sind im Vergleich zum Sommer 2019 vor Corona um sage und schreibe 30 Prozent gestiegen, so eine Analyse des Verbraucherschutzverbands Codacons.
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markus
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Na ja, Südtirol ist jetzt auch nicht gerade eine Billigdestination. An dem kanns nicht liegen. Die Gäste wollen halt auch schöne Hotels und ein gutes Frühstück und Wellness. Und das ist Südlich des Lago eher bescheiden....
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ein wesentlicher Grund dafür, dass an Ferragosto längst nicht mehr soviel Theater ist wie noch vor 10 Jahren.CrystalMountain hat geschrieben: 08.08.2025 - 13:59 Urlaub in Italien ist in den letzten Jahren immer teurer geworden - vielen Deutschen und auch Italienern ist es mittlerweile zu teuer:
Dazu passend:
https://www.suedtirolnews.it/italien/di ... urlaub-auf
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