Zumindest im Artikel steht, dass diesen Sommer gebaut wird:
In Zell am See bleibt man auch im nächsten Sommer nicht untätig. Bis zum Start der Skisaison 2025/2026 wird die 4er-Kapellenbahn durch einen modernen 8er-Sessellift mit Wetterschutzhaube ersetzt. WintersportlerInnen kommen dann nicht nur schneller auf den Gipfel, auch die Wartezeiten in der Hauptsaison sollen durch die erhöhte Kapazität der Vergangenheit angehören.
Den technischen Daten nach bleibt die Talstation an der gleichen Stelle:
Lifttyp: Sessellift mit Wetterschutzhaube
Anzahl der Personen pro Sessel: 8
Höhe der Talstation: 1.757 Meter
Höhe der Bergstation: 1.968 Meter
Länge des Skilifts: 785 Meter
Geschwindigkeit: 5 Meter pro Sekunde
Fahrtdauer: 2:50 Minuten
Kapazität: 3.000 Personen pro Stunde
Hersteller: Doppelmayr
Wenn ich mir die Mantis Webseite anschaue, bin ich ziemlich sicher, dass die Kapellenbahn zudem mit AURO CLD ausgerüstet wird, eine autonome Bergstation.
Jetzt haben wir zwei widersprüchliche Meldungen: zum einen, dass die Kapellenbahn weiter nach unten gezogen werden soll, aber nicht sicher dass es heuer soweit ist; zum anderen, dass diesen Sommer auf unveränderter Trasse gebaut wird . Beides zusammen kann nicht stimmen.
Frage meinerseits: wie zuverlässig ist diese snowplaza - Seite? Die Aussage dass 'der Sessellift auch Teil der Verbindung zum Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn' sei, ist schon mal kritisch zu hinterfragen ...
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety !
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Skisaison 2025/26: aktuell 10 Skitage = 4 x Kitzsteinhorn, 2 x Mölltaler, 4 Berge, 1 x Obertauern, Zauchensee
miki hat geschrieben: 03.05.2025 - 21:32
Jetzt haben wir zwei widersprüchliche Meldungen: zum einen, dass die Kapellenbahn weiter nach unten gezogen werden soll, aber nicht sicher dass es heuer soweit ist; zum anderen, dass diesen Sommer auf unveränderter Trasse gebaut wird . Beides zusammen kann nicht stimmen.
Frage meinerseits: wie zuverlässig ist diese snowplaza - Seite? Die Aussage dass 'der Sessellift auch Teil der Verbindung zum Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn' sei, ist schon mal kritisch zu hinterfragen ...
Ich tippe mal das Snowplaza schon richtig liegt, dann war meine Quelle falsch informiert. War aber eigentlich ein Bergbahnmitarbeiter an der Kapellenbahn, der sich gefühlt ziemlich gut auskennt. Für mich persönlich würde eine Verlängerung jetzt auch nicht unbedingt einen Mehrwert bringen, das Terrain wäre eine relativ steile Piste mit Südausrichtung.
Könnte der Grund darin liegen, dass noch nicht alle Genehmigungen eingetroffen sind und man erst relativ spät damit rechnet?
Oder möchte man aus finanziellen Gründen den Bau auf 2 Jahre "strecken" um die Bahn entweder nur mit EK zu finanzieren oder weniger FK aufnehmen zu müsssen? Gemäß Beschlussvorschlag lag der Gewinn im letzten Geschäftsjahr bei EUR 4.014.440,15. Pro Aktie soll eine Dividende in Höhe von EUR 2,50 ausgeschüttet werden, das entspricht einem Gesamtbetrag von EUR 1.261.905,00. Der Restbetrag von EUR 2.752.535,15 soll auf neue Rechnung vorzutragen sein.
War jmd von euch in den letzten Wochen oben? Irgendwelche Bauarbeiten im Bereich der Kapellenbahn ?
Leider die Cams sind so positioniert, dass man die Trasse überhaupt nicht sieht.
Das Projekt „Kapellenbahn NEU“ befindet sich derzeit in der Planungsphase. Abhängig vom Verlauf des Behördenverfahrens ist die Umsetzung bis spätestens Winter 2026/27 vorgesehen.
maba04 hat geschrieben: 16.08.2025 - 13:53
Aus einer E-Mail-Anfrage vor zwei Wochen:
Das Projekt „Kapellenbahn NEU“ befindet sich derzeit in der Planungsphase. Abhängig vom Verlauf des Behördenverfahrens ist die Umsetzung bis spätestens Winter 2026/27 vorgesehen.
Das würde sich doch dieses Jahr gar nicht mehr ausgehen.
Es sind nur noch gute 3 Monate bis alles abgeschlossen sein soll.
Im „Schmittendrin“ Magazin (abrufbar auf schmitten.at im B2B Bereich) ist die Rede von einer Inbetriebnahme bis spätestens 2026. Die Bahn wird in Richtung Pinzgauer Hütte verlängert, das erklärt auch die Verzögerung des Projektes. Zitat: „ Die Talstation wird um 150 Meter Richtung Piesendorf verlängert, was die Rückkehr von der Pinzgauer Hütte erleichtert.“
Veien dank für die Info @smartyy. Besser 1 Jahr später mit Verlängerung als bereits heuer als stumpfer 1:1 Ersatz auf bestehender Trasse. Was immer noch nicht klar ist: 150 m horizontaler Länge oder (idealerweise) 150 HM? Auf jeden Fall bleibt es spannend .
EDIT: ich habe aus langer Weile ein wenig in GM und auf der bergfex - Karte herumgespielt: falls man die Bahn auf bestehender Trasse um 150 horizontale Meter nach unten verlängert, wäre die Talstation auf ±1700 m, also gut 50 HM unterhalb der bestehenden (blaue Linie). Die Pinzgauer Hütte liegt lt. HP auf 1704 m, also wäre eine Talstation auf 1700 m zu hoch um sie von der Pinzgauer Hütte bequem erreichen zu können. Falls man die Trasse aber etwas nach Süden verschwenkt und gleichzeitig von den aktuell 785 m (lt. lift-world) auf 935 m verlängert, kann man bis auf ± 1650 m kommen (grüne Linie), da wäre genug HU für einen Ziehweg von der Pinzgauer Hütte zur neuen Talstation. Und falls es 150 HM sind, also Talstation auf 1600 m, kann man sowieso vieles daraus machen (rote Linie): https://imagizer.imageshack.com/img922/8248/cB6Nlz.jpg.
Anm. 1: auf GM habe ich am Satelitenbild einen ziemlich frisch aussehenden Weg von der Talstation Hahnkopflift bis knapp oberhalb der ominösen Pinzgauer Hütte gesehen: ist der neu?
Anm. 2: irgendwie fällt es mir schwer zu glauben, dass dieser ganze Aufwand (neue KSB mit Verlängerung, neuer Skiweg bzw. wahrscheinlich zwei neue Skiwege) einzig und alleine deshalb gemacht wird, um eine Hütte besser ans Skigebiet anzubinden. Es wäre zwar nicht das erste Mal in meinem Leben dass ich mir zu viel hineininterpretiere , aber da ist IMO in der Ecke noch mehr geplant, evtl. ein 'Trostpflaster' für den nicht genehmigten Hochsonnberg - Projekt. Vorstellbar wäre z. B. eine (teil-)Erweiterung ohne Talabfahrt (und Zubringer) aus Piesendorf, IIRC war dies der Knackpunkt des Projektes. Mal sehen ob mein Bauchgefühl in diesem Falle richtig ist ...
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Skisaison 2025/26: aktuell 10 Skitage = 4 x Kitzsteinhorn, 2 x Mölltaler, 4 Berge, 1 x Obertauern, Zauchensee
Ich habe heuer im März mit einem Liftler auf der Schmittenhöhe gesprochen, der meinte, dass die Kapellenbahn auf der bisherigen Trasse errichtet werden soll. Sein Argument war nachvollziehbar:
Die Kettingbahn hat das Problem, dass sie an einem toten Ende beginnt. Wenn es dort eine Störung gibt, müssen die Fahrgäste mit Ratracs wieder hinauf gebracht werden, da es keine andere Möglichkeit von deren Talstation wegzukommen. Daher gibt es auch den Plan, einen Ziehweg von der Talstation der Kettingbahn in Richtung Zell am See Express anzulegen.
Würde man nun die Kapellenbahn verlängern, hätte man dort dasselbe Problem eines Dead Ends. Von dort gäbe es keinerlei Möglichkeit, einen vernünftigen Ziehweg zu einem anderen Lift anzulegen.
Jedenfalls sollte es dort keine Probleme mit den Grundeigentümern geben, gehört die Schmittenhöhe doch der Bergbahn.
Klosterwappen hat geschrieben: 17.08.2025 - 14:45
Ich habe heuer im März mit einem Liftler auf der Schmittenhöhe gesprochen, der meinte, dass die Kapellenbahn auf der bisherigen Trasse errichtet werden soll. Sein Argument war nachvollziehbar:
Die Kettingbahn hat das Problem, dass sie an einem toten Ende beginnt. Wenn es dort eine Störung gibt, müssen die Fahrgäste mit Ratracs wieder hinauf gebracht werden, da es keine andere Möglichkeit von deren Talstation wegzukommen. Daher gibt es auch den Plan, einen Ziehweg von der Talstation der Kettingbahn in Richtung Zell am See Express anzulegen.
Würde man nun die Kapellenbahn verlängern, hätte man dort dasselbe Problem eines Dead Ends. Von dort gäbe es keinerlei Möglichkeit, einen vernünftigen Ziehweg zu einem anderen Lift anzulegen.
Jedenfalls sollte es dort keine Probleme mit den Grundeigentümern geben, gehört die Schmittenhöhe doch der Bergbahn.
Miki, wenn vertikal, dann sollte die Talstation irgendwo unterhalb der Pinzgauer Hütte sein (mittendrin auf der Abfahrt nach Viehhofen - derzeit als Skiroute aktiv). In diesem Fall wäre die Trassenführung komplett anders, als die jetzige.
Sonst ist das Gelände etwas schwierig für eine Errichtung einer Talstation bzw Pistenverlängerung, nämlich viele Graben /Wildbäche in diesem Gegend, die stellenweise recht steil abfallen.
Der von dir erwähnten "neuen Skiweg" existiert schon vor Covid. Für eine einfache Forsstrasse viel zu breit, für eine Piste ? Na, ja, eine Steilabfahrt wirds sicher nicht aber mit Präparierung sollte es schon passen, Gefälle so ungefähr wie die blaue Talabfahrt bei den ersten 200-300 m ab Bergstation Sunshine Shuttle (Kleinarl).
Wenn die neue Bahn so kommt, wie wir beiden wünschen (rund um Pinzgauerhütte), dann bin ich ziemlich sicher, dass neue Bahnen in diesem Bereich auf darauffolgenden Jahren kommen.
Die sich verzögernde Genehmigung spricht wieder dafür, dass wir hier doch über eine andere Trasse sprechen. Ein einfacher Ersatz auf der gleichen Trasse wäre sicherlich schon genehmigt.
maba04 hat geschrieben: 09.10.2025 - 11:15
Die sich verzögernde Genehmigung spricht wieder dafür, dass wir hier doch über eine andere Trasse sprechen. Ein einfacher Ersatz auf der gleichen Trasse wäre sicherlich schon genehmigt.
Das würde ich so nicht behaupten. Manchmal wird ein Ersatzneubau bekämpft wie weiss nicht was.
maba04 hat geschrieben: 09.10.2025 - 11:15
Die sich verzögernde Genehmigung spricht wieder dafür, dass wir hier doch über eine andere Trasse sprechen. Ein einfacher Ersatz auf der gleichen Trasse wäre sicherlich schon genehmigt.
Meines Wissens nach gibt es da Probleme mit einem Grundstücksbesitzer (Bauer dem eine Wiese gehört) da schon Vorarbeiten ohne Einverständnis gemacht wurden.
Auch auf der Schmittenhöhe hadert man mit der Bürokratie:
Über die Schwierigkeiten bei der Entwicklung aufgrund bürokratischer Probleme sprach auch Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG. Das Skigebiet Schmittenhöhe versucht bereits seit zwei Jahren, eine Genehmigung für die Ersatzanlage Kapellenbahn zu erhalten.
„Es handelt sich um eine Ersatzanlage, die auf 150 Meter Länge wie die alte Anlage ist, nur ein wenig anders ausgerichtet. Wenn man 12,5 Millionen Euro investieren möchte, möchte man auch ein wenig optimieren. Und genau dieses Optimieren, diese 150 Meter und die kleine Verschränkung, sind für unsere Behörden ein so großes Thema, dass wir nun schon im zweiten Jahr nicht mit dem Bau beginnen konnten“, beklagt Erich Egger.
Im Rahmen der Qualitätsoffensive wurde bereits diesen Sommer ein erster Abschnitt der beliebten Tannwaldabfahrt verbreitert. Die Maßnahme sorgt pünktlich zur Wintersaison 2025/26 für mehr Platz, Komfort und Sicherheit auf der Piste. Engstellen wurden entschärft, das Fahrerlebnis für alle Könnerstufen verbessert. Gäste genießen nun eine flüssigere Talabfahrt, mehr Raum zum Carven und ein insgesamt entspannteres Skivergnügen – gerade auch in stark frequentierten Zeiten. Die Arbeiten werden in den kommenden Jahren fortgesetzt und im Einklang mit Natur und Umwelt durchgeführt.
Bei der Tannwaldabfahrt handelt es sich um die Piste Richtung Glemmtal.
Ja macht Sinn. Bin die heuer im März gefahren. Da gab es teilweise echte Dramen, weil es einerseits teilweise so eng ist und dann auch noch die großen, schweren Sulzbuckel dazugekommen sind. Jetzt war es eh schon eng und dann stehen dann dort auch noch die Leute herum, weil es verständlicherweise gscheit stark war und sie öfters pausieren mussten. War eher suboptimal vom Fahren her.
You can't buy happiness, but you can buy a lift pass! 25/26: 3xSHLF, 3xKatschberg, 2x4Berge, 1xHinterstoder 24/25: 8x4Berge, 6xHochkönig, 6xSHLF, 4xHinterstoder, 3xKatschberg, 1xKitzsteinhorn, 1xRiesneralm, 1xTauplitz, 1xHochficht, 1xZell am See