Overtourism in den Dolomiten
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Re: Overtourism in den Dolomiten
?
Seit wann sollte Zermatt irgendetwas mit Massentourismus zu tun haben?
Die Anreise, Lage und Preise sind ja schon ein Slot-System zur Beschränkung und im Vergleich hat nur das Grödnertal alleine schon mehr Nächtigungen.
Die Relation der "Berufs-Empörten" zur Fraktion "alles ok" bei dem was sich hier im Pinzgau wieder abgespielt hat in den letzten 2 Monaten würde ich ca 98:2 einschätzen.
Die 2 % sind die Chefs vom Tourismusverband und die der größten Hotels. Diese beruflichen Positionen korrelieren flächenübergreifend meist sehr positiv.
Seit wann sollte Zermatt irgendetwas mit Massentourismus zu tun haben?
Die Anreise, Lage und Preise sind ja schon ein Slot-System zur Beschränkung und im Vergleich hat nur das Grödnertal alleine schon mehr Nächtigungen.
Die Relation der "Berufs-Empörten" zur Fraktion "alles ok" bei dem was sich hier im Pinzgau wieder abgespielt hat in den letzten 2 Monaten würde ich ca 98:2 einschätzen.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Grotesker Unsinn. Kannst du diesen Quatsch belegen oder ist das "Bauchgefühl"?Allegra hat geschrieben: 25.08.2025 - 16:32 Stimmt. Es sind zumeist die Berufs-Empörten, bei denen das Glas immer halb leer ist und die gut auf Kosten anderer leben und diese als Dank dafür dann noch massiv angreifen.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Anwesende sind natürlich wie immer ausgenommen...
Im übrigen heißt zumeist ja nicht generell.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
stimmt, es ist hier ganz leer, voll vergessenWerna76 hat geschrieben: 25.08.2025 - 17:28 ?
Seit wann sollte Zermatt irgendetwas mit Massentourismus zu tun haben?
Die Anreise, Lage und Preise sind ja schon ein Slot-System zur Beschränkung und im Vergleich hat nur das Grödnertal alleine schon mehr Nächtigungen.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Man sollte zuerst mal zwischen einem Overtourism und dem Verhalten der Gäste unterscheiden, bevor man sich in den Medien präsentiert.
Ich habe mir jetzt etliche Tage und Uhrzeiten die Seceda Webcam angeschaut und von zu viel Leuten kann ich da weit und breit nichts erkennen.
Wenn ich lese, dass man im Villnösstal teilweise über eine Stunde an der Bushaltestelle warten muss , dann wird es so sein, aber in Goppenstein und auf der Fafleralp fahren etliche Kurse 3fach und im Frühjahr fragen sie bei den Jungfraubahnen über die Anzahl transportierter Tourengeher nach um die Kurse je nach Bedarf doppelt planen zu können.
Ich habe mir jetzt etliche Tage und Uhrzeiten die Seceda Webcam angeschaut und von zu viel Leuten kann ich da weit und breit nichts erkennen.
Wenn ich lese, dass man im Villnösstal teilweise über eine Stunde an der Bushaltestelle warten muss , dann wird es so sein, aber in Goppenstein und auf der Fafleralp fahren etliche Kurse 3fach und im Frühjahr fragen sie bei den Jungfraubahnen über die Anzahl transportierter Tourengeher nach um die Kurse je nach Bedarf doppelt planen zu können.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Den Sarkasmus kannst dir sparen Kollege, im Vergleich zu den Dolomiten ist Zermatt ein ruhiges Örtchen.
Wenn die Straße nach Zermatt ausgebaut und kostenlos für den öffentlichen Verkehr freigegeben wird, mit allem was dann baulich in Zermatt notwendig wäre um den Verkehr zu bändigen... dann kannst mit mir über Massentourismus in Zermatt diskutieren.
Was kommt als nächstes, vergleichen wir die Pitcairn Inseln mit Mallorca?
So, genug Offtopic.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ich habe in meinem Posting ganz klar auf das aufputschen der Medien angesprochen. Nie habe ich etwas behauptet von wo das es mehr Leute hat.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Also ich finde auch, dass die neue Welt Zermatt verändert hat. Und ja - Zermatt hat wirklich genug Tourismus. Da wollen wir in Österreich nicht hin.
Zermatt ist auch gut erschlossen und sie arbeiten ja daran, immer besser erschlossen zu sein. Finde den Ort durchaus diskussionswürdig in dieser Thematik!
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Weil manche Orte schon weiter sind oder wie?Arlbergfan hat geschrieben: 25.08.2025 - 22:08 - Zermatt hat wirklich genug Tourismus. Da wollen wir in Österreich nicht hin.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Dafür musst du die Gesamtstrategie von Zermatt anschauen. Sie möchten die internationalen Besucherströme verändern, so dass die asiatischen Gäste bei ihrer Tour durch Europa Zermatt als fixen Tourstopp mitnehmen.
Aber das geht jetzt vlt. hier am Thema vorbei.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Das wird in den nächsten Jahren auf jeden Fall noch extremer bei uns. Der größte Teil der Weltbevölkerung war doch bislang wirtschaftlich vom Reisen ausgeschlossen. Das wird sich aber zusehends ändern - und Europa ist für Asiaten halt dann das, was Nordamerika oder Asien für uns ist. Da muss man mal hin und landet dann an den Sehenswürdigkeiten und hotspots....
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ich finde die Touristenmassen sind zeitlich und örtlich oft sehr begrenzt. Grad dort kann es mühsam sein, wenig weiter ist es entspannt.
z.B Venedig: zwischen Rialtobrücke und Marcusplatz kaum ein Durchkommen, lange Schlange am Campanile und vor der Basilica. Die Schlange an der Basilica kann man für wenige Euro überspringen. Nach Weggang der Tagesgäste abends um 20:00 Uhr ohne Anstehen auf den Campanile, auch tagsüber wenige Strassen von der Hauptachse weg sehr entspanntes Flanieren.
z.B. Luzern: Kapellbrücke - Schwanenplatz und das (kuriose) Löwendenkmal überlaufen, daneben kein Problem.
z.B. Rigi: Vitznau-Rigibahn bumsvoll, Wanderung nach Kaltbad kein Problem.
z.B Davos: Zwischen Weihnacht und Neujahr lange Schlangen an Gotschna- und Parsennbahn, kaum Anstehen (aber voll) am Jakobshorn, entspannt am Rinerhorn.
z.B.Laax: an schönen Wintertagen Anstehen an jedem Lift, ein paar Kilometer weiter in Obersaxen einzig Schlange am Sessellift Untermatt-Stein.
Der Mensch ist ein Herdentier, mit etwas Planung und antizyklischem Verhalten lassen sich viele Staus recht problemlos umgehen.
z.B Venedig: zwischen Rialtobrücke und Marcusplatz kaum ein Durchkommen, lange Schlange am Campanile und vor der Basilica. Die Schlange an der Basilica kann man für wenige Euro überspringen. Nach Weggang der Tagesgäste abends um 20:00 Uhr ohne Anstehen auf den Campanile, auch tagsüber wenige Strassen von der Hauptachse weg sehr entspanntes Flanieren.
z.B. Luzern: Kapellbrücke - Schwanenplatz und das (kuriose) Löwendenkmal überlaufen, daneben kein Problem.
z.B. Rigi: Vitznau-Rigibahn bumsvoll, Wanderung nach Kaltbad kein Problem.
z.B Davos: Zwischen Weihnacht und Neujahr lange Schlangen an Gotschna- und Parsennbahn, kaum Anstehen (aber voll) am Jakobshorn, entspannt am Rinerhorn.
z.B.Laax: an schönen Wintertagen Anstehen an jedem Lift, ein paar Kilometer weiter in Obersaxen einzig Schlange am Sessellift Untermatt-Stein.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Wir müssen in den Alpen einfach aufpassen, was wir wollen und was wir nicht wollen. Wenn ich Marketing in diesen Ländern mache, dann wird es dazu kommen, dass wir diese Gäste in den Bergen haben. Ich bin mir nicht sicher, ob das mit der hieisgen Tourismusgesinnung vereinbar ist.don pipone hat geschrieben: 31.08.2025 - 12:52 Das wird in den nächsten Jahren auf jeden Fall noch extremer bei uns. Der größte Teil der Weltbevölkerung war doch bislang wirtschaftlich vom Reisen ausgeschlossen. Das wird sich aber zusehends ändern - und Europa ist für Asiaten halt dann das, was Nordamerika oder Asien für uns ist. Da muss man mal hin und landet dann an den Sehenswürdigkeiten und hotspots....
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Der große Unterschied ist der, dass die Gäste auch ohne eigenes Marketing kommen, wenn ein Ort über soziale Medien warum auch immer (Influencer vor Ort o.ä.) voll eingeschlagen hat.Arlbergfan hat geschrieben: 31.08.2025 - 19:31 Wenn ich Marketing in diesen Ländern mache, dann wird es dazu kommen, dass wir diese Gäste in den Bergen haben.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Erkläre doch bitte mal "hiesige Tourismusgesinnung"! Was soll das denn sein?Arlbergfan hat geschrieben: 31.08.2025 - 19:31
Wir müssen in den Alpen einfach aufpassen, was wir wollen und was wir nicht wollen. Wenn ich Marketing in diesen Ländern mache, dann wird es dazu kommen, dass wir diese Gäste in den Bergen haben. Ich bin mir nicht sicher, ob das mit der hieisgen Tourismusgesinnung vereinbar ist.
Die bisherige Gesinnung lautet doch, dass am willkommensten ist wer das dickste Portemonaie in der Tasche hat.
Ach, wie hat man sich doch seinerzeit gesträubt als Massen von neureichen Russen mit eher "rustikalem" Auftreten über das österreichische Alpenidyll herfielen und
die bisherige "Bestandskundschaft" sich nur noch augenrollend abwandte. Endlich kein Januarloch mehr, juchu!!.... So schnell wie sämtliche Prospekte und Speisenkarten auf kyrillisch
gedruckt waren konnte man doch gar nicht gucken.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Die Sorge ist die, dass, wenn der gesellschaftliche Konsens zu Gunsten des Tourismus schwindet, der Staat wegen des politischen Drucks jedwede Unterstützung einstellen könnte.
Der Naturschutz wird zb wesentlich durch das sog. öffentliche Interesse (Arbeitsplätze usw) durchbrochen. Wenn nun dieses öffentliche Interesse nicht mehr existent ist ...
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Ich denke, dass sich in 20 Jahren viel getan hat. Woher kommen denn so Geschichten in Ischgl und St. Anton mit "Skischuhverbot nach 20 Uhr" und die Abfahrtsverbote von der Autobahn ein reiseintensiven Tagen? Die ansässige Bevölkerung ist durch den starken Tourismus eben im Alltag immer mehr belastet und macht bei zustimmungspflichtigen Tourismusprojekten nicht mehr so mit. Wenn man sich dann noch die "falschen" Gäste in den Ort holt, wird diese Entwicklung befeuert.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
1972 (!):
https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/le ... wachstums/
Das Update 2014:
https://www.oekom.de/buch/2052-der-neue ... 3865816658
Beides lesenswert, auch ganz ohne Ideologie-Brille.
https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/le ... wachstums/
Das Update 2014:
https://www.oekom.de/buch/2052-der-neue ... 3865816658
Beides lesenswert, auch ganz ohne Ideologie-Brille.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Artikel gelöscht.
Zuletzt geändert von br403 am 06.09.2025 - 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
"Journalismus" heutzutage, einfach irgendwas irgendwo ungeprüft abschreiben
Bevor den Unsinn noch irgendjemand glaubt:
Übernachtungen Südtirol Mai-August:
Sommer 2024: 16 447 131
Sommer 2025: 16 743 889
2025 ist der August noch vorläufig, wird also noch steigen.
Bevor den Unsinn noch irgendjemand glaubt:
Übernachtungen Südtirol Mai-August:
Sommer 2024: 16 447 131
Sommer 2025: 16 743 889
2025 ist der August noch vorläufig, wird also noch steigen.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Im verlinkten Artikel ist aber ausdrücklich vom "Hochsommer" die Rede sowie von Juli + August. Dass der Juni sehr gut war, wird ebenfalls ausdrücklich erwähnt.
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Nachdem du offenbar deine Stärken im Lesen hast, was liest du aus diesen Zahlen:
Nächtigungen in Südtirol nur Juli und August:
2024: 11.085.234
2025: 11 250 670
August wie gehabt vorläufig, wird also noch steigen.
Wer nichts weiß muss alles glauben.
Nächtigungen in Südtirol nur Juli und August:
2024: 11.085.234
2025: 11 250 670
August wie gehabt vorläufig, wird also noch steigen.
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Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Re: Overtourism in den Dolomiten
Lesen, könnte ich jetzt sagen
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Im Artikel sind die automatisch erzeugten Zeilen zu den vorläufigen Juli Zahlen und die vorläufigen August Zahlen angeführt und mit den endgültigen 2024er Zahlen verglichen.
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