"Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Bingo, und das gilt für ganz Tirol. Tirol hat in Österreich das schlechteste Verhältnis zwischen Einkommen und Lebenshaltungskosten, und Österreich ist da schon schlechter als Deutschland.
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j-d-s
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Sowas ist aber ein Einnahmen/Lohn-Problem, denn Österreich hat übrigens gar keinen Mindestlohn, und hier zum Vergleich in der Schweiz ist der Mindestlohn Sache der Kantone und dort wird auch in Volksabstimmungen darüber abgestimmt, auf kantonaler Ebene.
Gleichermaßen ist es bei der Frage, wer von den Einnahmen profitiert, wenn heute Grundstücke irgendwelchen Investoren gehören, dann hat da halt vor ein paar Jahrzehnten ein Einheimischer verkauft und wenn man das nicht gewollt hätte, hätte man den Verkauf regulieren müssen oder in Gemeineigentum überführen, auch hier kann man mit der Schweiz vergleichen, wo es Burgergemeinden gibt, dann noch viele Grundstücke im Eigentum der Gemeinde und ähnliches.
Und man könnte auch in Österreich kurzerhand die Sache über Umverteilung, sprich Steuern, in fairer Art und Weise machen, und bei so einer Umverteilung könnten dann sogar alle Einheimischen profitieren, und nicht nur diejenigen, die bestimmte privatwirtschaftliche Angebote nutzen, wobei ich hier immer den Eindruck habe, dass man die vorhandenen sehr hohen Steuern halt lieber anderweitig verwendet, für besonders hohe Renten aka Pensionen, für umfangreichen ÖPNV auch auf dem Land, wo in Deutschland der ÖPNV auf dem Land oft heißt dass ein Bus zweimal am Tag kommt und das wars, und sowas sind dann eben auch Dinge von denen Einheimische am stärksten profitieren, nur wird das nicht beachtet.
Gleichermaßen ist es bei der Frage, wer von den Einnahmen profitiert, wenn heute Grundstücke irgendwelchen Investoren gehören, dann hat da halt vor ein paar Jahrzehnten ein Einheimischer verkauft und wenn man das nicht gewollt hätte, hätte man den Verkauf regulieren müssen oder in Gemeineigentum überführen, auch hier kann man mit der Schweiz vergleichen, wo es Burgergemeinden gibt, dann noch viele Grundstücke im Eigentum der Gemeinde und ähnliches.
Und man könnte auch in Österreich kurzerhand die Sache über Umverteilung, sprich Steuern, in fairer Art und Weise machen, und bei so einer Umverteilung könnten dann sogar alle Einheimischen profitieren, und nicht nur diejenigen, die bestimmte privatwirtschaftliche Angebote nutzen, wobei ich hier immer den Eindruck habe, dass man die vorhandenen sehr hohen Steuern halt lieber anderweitig verwendet, für besonders hohe Renten aka Pensionen, für umfangreichen ÖPNV auch auf dem Land, wo in Deutschland der ÖPNV auf dem Land oft heißt dass ein Bus zweimal am Tag kommt und das wars, und sowas sind dann eben auch Dinge von denen Einheimische am stärksten profitieren, nur wird das nicht beachtet.
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kauer_steel
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Wenn einer pro Person 2000 EUR die Woche für ein Wellness-Hotel zahlt, dem kann man vielleicht zumuten den Skipass für die Einheimischen mitzufinanzieren. Die Familie, die sich einen Skiurlaub im Jahr abspart, und im Gastrobetrieb noch schief angeschaut wird, weil nicht jeder ein Hauptgericht bestellt... Die fragt sich schon eher, warum hier jetzt für 1 Woche so viel für einen Skipass hingeblättert werden soll, wovon "Einheimische" eine Saison fahren. Dabei ist der Saisonpass, in Relation zur Wochenkarte gesetzt, ja schon eine unfassbare Ersparnis. Aber davon profitierst du als Wochenurlauber natürlich nicht.
Ich finde die Preise in der hiesigen historischen Dresdner Innenstadt oder den Biergärten an der Elbe auch frech nach oben getrieben durch die ganzen Touristen. Und plädiere für eine Bierpreisbremse für Einheimische.
Ernsthaft: Wenn es die Lokal- oder Landespolitik nicht schafft, die Menschen am wirtschaftlichen Aufschwung einer Region zu beteiligen, sei es nun durch Tourismus oder Unternehmensansiedlungen, dann sollte die Frage sein, wen man sich da ins Amt gewählt hat. Zumindest, wenn man es mit der Demokratie ernst meint. Die Menschen gegeneinander auszuspielen (ob nun Touristen gegen Einheimische oder andere Gruppen untereinander), halte ich für ungerecht. Und es gibt in der EU soweit ich weiß kein Recht auf günstiges Skifahren - und wenn, dann gilt das für alle, nicht nur für Anwohner.
Überhaupt - wenn du von der EU profitierst, dann bitte auch die Verpflichtungen erfüllen, die damit einhergehen. Und die beinhalten nun einmal EU-Auswärtige gleich zu behandeln. Was mich auf die Idee bringt: Warum gibt man nicht allen EU Bürgern einen vergünstigten Skipass und kassiert Schweizer, Briten und Amerikaner stärker ab? Verstößt das auch gegen EU-Recht? Ich habe bloß etwas gegen Vergünstigungen, wenn ich davon ausgenommen bin
Ich finde die Preise in der hiesigen historischen Dresdner Innenstadt oder den Biergärten an der Elbe auch frech nach oben getrieben durch die ganzen Touristen. Und plädiere für eine Bierpreisbremse für Einheimische.
Ernsthaft: Wenn es die Lokal- oder Landespolitik nicht schafft, die Menschen am wirtschaftlichen Aufschwung einer Region zu beteiligen, sei es nun durch Tourismus oder Unternehmensansiedlungen, dann sollte die Frage sein, wen man sich da ins Amt gewählt hat. Zumindest, wenn man es mit der Demokratie ernst meint. Die Menschen gegeneinander auszuspielen (ob nun Touristen gegen Einheimische oder andere Gruppen untereinander), halte ich für ungerecht. Und es gibt in der EU soweit ich weiß kein Recht auf günstiges Skifahren - und wenn, dann gilt das für alle, nicht nur für Anwohner.
Überhaupt - wenn du von der EU profitierst, dann bitte auch die Verpflichtungen erfüllen, die damit einhergehen. Und die beinhalten nun einmal EU-Auswärtige gleich zu behandeln. Was mich auf die Idee bringt: Warum gibt man nicht allen EU Bürgern einen vergünstigten Skipass und kassiert Schweizer, Briten und Amerikaner stärker ab? Verstößt das auch gegen EU-Recht? Ich habe bloß etwas gegen Vergünstigungen, wenn ich davon ausgenommen bin
Saison 24/25:
14.-21.12. Livigno, 02.-09.02. Oberstdorf/Kleinwalsertal, 15.-22.03. Val d'Anniviers
Saison 25/26:
17.-20.12. Tux, 18.-23.02. Pitztal, 01.-06.02.Fieberbrunn,??.-??.03.??
14.-21.12. Livigno, 02.-09.02. Oberstdorf/Kleinwalsertal, 15.-22.03. Val d'Anniviers
Saison 25/26:
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Mich stört nur, dass ich den Spaß der Einheimischen mitbezahlen soll, denn am Ende wird das natürlich auf die regulären Ticketpreise aufgeschlagen. Und mich stört dieser Ehrgeiz, der da an den Tag gelegt wird, der "pösen EU" ein Schnippchen zu schlagen. Wenn man aber in D Maut zahlen soll, kommt auch wieder nur Mimimi und holt genau diese EU-Vorschriften raus. Ja was denn jetzt?Spezialwidde hat geschrieben: 25.09.2025 - 11:07Vielleicht stört es ja auch die Touristen dass die extra für sie erbauten Anlagen von Einheimischen blockiert werden und sie deshalb länger anstehen müssenKreon100 hat geschrieben: 25.09.2025 - 08:41 Ich kann dieses Gejammer der Einheimischen über Verkehr und Extrembelastung durch Tourismus, für die es Wiedergutmachung durch Einheimischen Rabatt geben muss, nicht mehr hören. Die sollen sich mal dran erinnern, wie die Lebensbedingungen in dem Bergdörfern vor dem Tourismus war. Ohne Touristen würde dort nicht eine einzige Bergbahn stehen.![]()
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Auch diese substanzlose Politplakat-Phrase wurde hier schon oft gepostet.kauer_steel hat geschrieben: 26.09.2025 - 09:23 Und die beinhalten nun einmal EU-Auswärtige gleich zu behandeln.
Gleiche Antwort wie immer:
Gibts gleiche Steuern für alle in der EU?
"Österreich Aufschlag" bei Lebensmitteln; wo ist hier die Gleichbehandlung?Dass österreichische Konsument:innen im internationalen Vergleich für Markenprodukte im Lebensmittel- und Drogeriebereich einen sogenannten "Österreich-Aufschlag" im zweistelligen Prozentbereich zahlen müssen, ist nicht nur unfair, sondern widerspricht auch dem EU-Binnenmarkt.
Wenn Gleichbehandlung, dann möchte ich in Österreich bitte auch nicht tausende Euro mehr für das identische Auto zahlen wie in Deutschland.
Irgendwelche theoretischen EU-Leitbilder anzuführen bringt eher wenig wenn die Realität eine andere ist.
Oder glaub jemand, dass die Mitglieder vom ASD Skiteam Alta Badia die offiziellen Preise für die Dolomitisuperski-Saisonkarten bezahlen?
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Also die Übernachtungszahlen im Zillertal sind eher beeindruckend und die hätte man hier in Hamburg sicher auch gerne. Aber wenn man schon die große Rechnung aufmacht und Dinge in Vergleich setzen will, dann bitte auch die sozialen Brennpunkte einberechnen. Kann mich nicht erinnern im Zillertal etwas vergleichbares wie Steilshoop oder St. Georg gesehen zu haben. Die Tagestouristen hast Du auch nicht mitgezählt. Und was ist mit der Belastung durch den Hafen? Hamburg ist der größte Seehafen Österreichs, die Schwefelgas-Belastung bekommen aber nur die Hamburger ab Österreich macht sich da einen schlanken Schuh. Wie gleichen wir das aus? Eine Kiste Bananen gratis für Anrainer am Hafen?Werna76 hat geschrieben: 25.09.2025 - 16:34 Zillertal ca 40.000 Einwohner; nicht ganz 8 Mio Übernachtungen = 200 Übernachtungen je Einwohner
Hamburg 1,8 Mio Einwohner; 15,9 Mio Übernachtungen = 9 Übernachtungen je Einwohner (lt. wiki und Hansen Hamburg Tourismus, hoffe das stimmt so)
Du siehst da hinsichtlich Einfluss der Touristen auf Preise des täglichen Lebens, Sportartikel, Immobilien keinen Unterschied? Aufgrund der Immobilienpreise dann auch in direkter Auswirkung die Relation Einkommen/Verschuldung bei jungen Familien.
Sind in Hamburg auch Touristen der maßgebliche Einfluss auf die Immobilienpreise und führen zur Abwanderung von jungen Familien?
Die Auswirkungen des Tourismus Hamburg/Zillertal zu vergleichen ist die umgekehrte Version des Vergleichs SV Mayrhofen/Hamburger SV.
Hier werden zum 297. Mal die gleichen falschen Argumente gebracht und es ist mir mittlerweile zu mühsam diese immer wieder mit Kennzahlen (Verschuldungsgrad, überdurchschnittliche Immobilienpreisentwicklung, Einheimischen-Beschäftigungsgrad) zu widerlegen. Ihr blickt auf die Fassade des Disneylands und bildet euch die Meinung nach den schönen Hotels und teuren Liftkarten.
Dass jemandem aufgefallen wäre, dass kaum noch Einheimische Mädels an den Hotelrezeptionen sitzen ist hier bisher nicht erwähnt worden. Geschweige denn warum das so sein könnte.
Auch das jemand geschrieben hätte warum auf der Hotelrechnung oder im Impressum der Homepage ein eigenartiger Immobilienfonds-Name zu lesen ist und nicht die Huberbauer-GmbH wäre mir hier noch nicht aufgefallen.
Gerade in Mayrhofen. All die Hotels mit zypriotischen/schweizer Eigentumsverhältnissen.
Im Flachauwinkl-Topic. Dass der pöhse Eigentümer der die Verbindung verhindert gar kein Einheimischer sein könnte... kein Thema.
Aber hey, die Einheimischen die zum Mindestlohn in einem der Hotels arbeiten sind schäbig.![]()
Meinung > Wissen.
Es wird absurd, wenn man das alles ausgleichen will. Der Tourismus hat für das Zillertal Wohlstand gebracht. Krankenhäuser, KiTas, ÖPNV und hey, jede Menge Skilifte, die man nie selbst hätte finanzieren können. Leben, wo andere Urlaub machen. Und was für mich am Meisten zählt: Inländerbevorzugung ist rechtswidrig. Dann fangen die Italiener an, Sonnenliegen an einheimische zum halben Preis zu verkaufen und das Maß Bier für Münchner für 5€ etc. Kommt keiner drauf, aber warum immer wieder bei den Liftkarten?
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Schöne BeispieleKreon100 hat geschrieben: 26.09.2025 - 11:37 Dann fangen die Italiener an, Sonnenliegen an einheimische zum halben Preis zu verkaufen und das Maß Bier für Münchner für 5€ etc. Kommt keiner drauf, aber warum immer wieder bei den Liftkarten?
Dass das mit den Sonnenliegen in Spanien und Italien so gemacht wird ist jetzt kein großes Geheimnis.
Und am Oktoberfest gibts ein eigenes Sitzplatzkontingent für Münchner hab ich vorgestern gelernt. Sitzplätze nur für "Echte Münchner".
In Corvara stehen auf dem Parkplatz vor dem Lebensmittelgeschäft mehrere Hinweisschilder, "Parken nur für Einheimische".
Wohnhaft in Kaprun bekomm ich die Alpin-Card deutlich günstiger.
Am Felbertauerntunnel bekomme ich mit einem Zell am See Autokennzeichen automatisch einen günstigeren Preis.
Am Neusiedlersee zahlt man bei der Tretboot/Elektrobootvermietung als Einheimischer weniger.
Soll ich weitermachen, mir würd noch einiges einfallen?
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Dieses Mimimi ist wohl das was man an jeder Ecke vernimmt. Aber so funktioniert nunmal das gesellschaftliche Leben allgemein, oder nicht? Ich zahle für etwas das ich wenig bis gar nicht nutze während der andere davon profitiert, dafür krieg ich an anderer Stelle einen Benefit. Aber gerade als Tourist sollte man am Wenigesten Mimimimi schreien, schließlich hab ich da, im Gegensatz zu anderen Lebensbereichen wenigstens noch die Macht darüber ob ich das Angebot unterstütze und Einheimische mit aushalte. Will ich das nicht bleib ich halt weg.Kreon100 hat geschrieben: 26.09.2025 - 11:17 Mich stört nur, dass ich den Spaß der Einheimischen mitbezahlen soll, denn am Ende wird das natürlich auf die regulären Ticketpreise aufgeschlagen. Und mich stört dieser Ehrgeiz, der da an den Tag gelegt wird, der "pösen EU" ein Schnippchen zu schlagen. Wenn man aber in D Maut zahlen soll, kommt auch wieder nur Mimimi und holt genau diese EU-Vorschriften raus. Ja was denn jetzt?
Ich zum Beispiel komme aus dem Südwesten Deutschlands der früher ein recht unwohnliches Kohle- und Industriegebiet war. Wird nun immer mehr vom Tourismus entdeckt seit die Industrie zurückgeht. Deswegen wird hier auch fleißig investiert, wohl auch von dem Geld das die Touris dalassen. Ich freue mich über schöne und gut angelegte und gepflegte Wanderwege die wir früher nicht hatten. Für uns Einheimische würd man nicht diesen Aufwand betreiben. Da darf ich letztens aber trotzdem vollkommen kostenlos drüberlatschen. Man sollte einfach nicht so engstirnig auf seine persönlichen Vorlieben im Urlaub schauen und auch mal 5e grade sein lassen. Tut dem Gemüt echt gut!
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
OT, weil wichtig: Die Maß Bier. DIE! /OT
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Und wer hat denn diese neue Infrastruktur finanziert?Für uns Einheimische würd man nicht diesen Aufwand betreiben. Da darf ich letztens aber trotzdem vollkommen kostenlos drüberlatschen.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Und die Einheimischen müssen den Spaß der Touristen mitbezahlen, können deshalb in ihrer Heimat immer seltener leben (gibt genug Beispiele wo die Mieten und andere Kosten dank dem Tourismus durch die Decke gehen und deshalb für die Einheimischen immer häufiger unbezahlbar werden). Deren Nachteile sind wahrscheinlich um Einiges höher als dass die Liftpreise für die Touristen teurer werden. Das ist aber natürlich völlig egal...Kreon100 hat geschrieben: 26.09.2025 - 11:17 Mich stört nur, dass ich den Spaß der Einheimischen mitbezahlen soll...
Genau aus dem Grund wächst in den Tourismusregionen weltweit immer mehr der Hass auf Touristen. Ist irgendwo verständlich, auch wenns schade ist, dass man damit durchs Verallgemeinern auch die Touristen trifft, die nicht Schuld an dem Mist sind.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Andererseits niemand ist verpflichtet sein Grundstück an den Meistbietenden zu verkaufen oder die Wohnung als Zweitwohnung zu vermieten.können deshalb in ihrer Heimat immer seltener leben (gibt genug Beispiele wo die Mieten und andere Kosten dank dem Tourismus durch die Decke gehen
Da hat es schlussendlich jeder selbst in der Hand ob er möglichst viel Profit hinauspresst oder ob er zum Wohle der Gesellschaft ein bisschen zurück steht.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
In Deutschland kriegt der Vermieter, wenn er deutlich unter den "ortsüblichen" Mieten vermietet, Ärger mitm Finanzamt. Ich denke mal, das wird in den meisten anderen Ländern nicht groß anders sein.TPD hat geschrieben: 27.09.2025 - 15:22Andererseits niemand ist verpflichtet sein Grundstück an den Meistbietenden zu verkaufen oder die Wohnung als Zweitwohnung zu vermieten.können deshalb in ihrer Heimat immer seltener leben (gibt genug Beispiele wo die Mieten und andere Kosten dank dem Tourismus durch die Decke gehen
Da hat es schlussendlich jeder selbst in der Hand ob er möglichst viel Profit hinauspresst oder ob er zum Wohle der Gesellschaft ein bisschen zurück steht.
Und ob jemand sein Grundstück an wen auch immer zu welchem Preis auch immer verkauft, wird Denen, die einfach bezahlbare Wohnungen zum mieten suchen, recht herzlich egal sein...Denn die werden sich das Grundstück so oder so nicht leisten können (darum geht es aber auch überhaupt nicht).
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
In Mallorca sind die Folgen der Streiks schon spürbar, Deutsche Touristen bleiben weg, das gleiche am Gardasee. Vielleicht sollten die einheimischen mal nicht so auf die Touristen (mit Vorliebe ja auf die deutschen) schimpfen, sondern den richtigen Bürgermeister wählen, der darauf achtet, dass z.B. bestimmte Regionen nicht als Feriendomizil sondern nur als Erstwohnsitz genutzt werden dürfen (dann aber für alle EU-Bürger möglich). Dass die Einnahmen aus dem Tourismus gerecht verteilt werden. Dass guter ÖPNV über das ganze Jahr besteht. Man sollte vielleicht nicht den wählen, der die Kohle und das Geschäft unter seinen zwei drei Spetzeln aufteilt und sich selbst mit ein paar EURO bei der Liftkarte abspeisen lassen.MarcB96 hat geschrieben: 27.09.2025 - 12:07Und die Einheimischen müssen den Spaß der Touristen mitbezahlen, können deshalb in ihrer Heimat immer seltener leben (gibt genug Beispiele wo die Mieten und andere Kosten dank dem Tourismus durch die Decke gehen und deshalb für die Einheimischen immer häufiger unbezahlbar werden). Deren Nachteile sind wahrscheinlich um Einiges höher als dass die Liftpreise für die Touristen teurer werden. Das ist aber natürlich völlig egal...Kreon100 hat geschrieben: 26.09.2025 - 11:17 Mich stört nur, dass ich den Spaß der Einheimischen mitbezahlen soll...
Genau aus dem Grund wächst in den Tourismusregionen weltweit immer mehr der Hass auf Touristen. Ist irgendwo verständlich, auch wenns schade ist, dass man damit durchs Verallgemeinern auch die Touristen trifft, die nicht Schuld an dem Mist sind.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Die Touristen haben auch nicht ein Hotel nach dem anderen genehmigt. Da ist dann wohl wer anders schuld. Weniger Betten, weniger Touristen (wenn man die Küstenstädte mit Kreuzfahrtanlegern außen vor lässt).
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Es geht ja nicht darum unter dem ortsüblichen Mietwert zu vermieten.In Deutschland kriegt der Vermieter, wenn er deutlich unter den "ortsüblichen" Mieten vermietet, Ärger mitm Finanzamt. Ich denke mal, das wird in den meisten anderen Ländern nicht groß anders sein.
Aber Tatsache ist eine Ferienwohnung wird für 1000 pro Woche an Feriengäste vermietet. Bei einem Dauermieter gibt es vielleicht noch 2000 pro Monat.
Klar bei einer Ferienwohnung wird es auch Wochen geben, wo die Wohnung nicht belegt ist und dieses Risiko muss natürlich auch abgegolten sein.
Aber wie schon gesagt kein Vermieter wird gezwungen seine Wohnungen als Ferienwohnung anzubieten. Er darf diese Wohnungen sehr wohl auch als Erstwohnung vermieten.
Und nein, es wäre mir nicht bekannt, dass sich in der Schweiz das Finanzamt dafür interessiert ob die Mieteinnahmen ortsüblich sind oder nicht.
Problem dürfte eher sein, dass der Vermieter aufgrund der Grundstückpreise, Baukosten, Hypothekarzinsen, Steuerwert der Immobilien und Grundstück etc. gar nicht so einen grossen Handlungsspielraum hat, wenn es darum geht den Mietzins festzulegen.
Kann man auch schön beobachten wenn eine sogenannte gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft eine neue Siedlung aufstellt. Gerade im städtischen Bereich haben die dann teilweise auch schon schön astronomische Mieten, obwohl es deren Ziel ist kostengünstige Wohnungen anzubieten.
Aber eben die Buchhaltung kann man nicht überlisten.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Dass die Mieten für Einheimische wegen der Touristen höher sein ist stets völliger Quatsch, denn wenn man das vernünftig reguliert, in Deutschland ist das Gang und Gebe, dann gibt es gar keine Konkurrenz zwischen Dauerwohnraum und Zeitwohnraum.
Ich weiß, dass viele Leute geistig zu geringe Kapazitäten haben, das zu verstehen, denn so kann ja das zustande kommen, was man von Barcelona und Mallorca hört mit deren Demonstrationen gegen Touristen. Wenn dann müssten die gegen ihre eigene Regierung demonstrieren oder halt eine andere wählen.
In Deutschland hat man, damit es keine Konkurrenz zwischen Dauerwohnraum und Zeitwohnraum gibt, umfangreiche Möglichkeiten, die typischerweise der Gemeinderat beschließen muss:
-Verbot und/oder Festlegung einer Höchstzahl an Zweitwohnungen
-Festlegung der Höchstnutzungsdauer einer Zweitwohnung durch den Eigentümer mit Verpflichtung zur Vermietung als Ferienwohnung zu den anderen Zeiträumen
-Verbot und/oder Festlegung einer Höchstzahl an Ferienwohnungen und anderen Unterkünften
-Verbot der Vermietung des eigenen Erstwohnsitzes an Touristen oder zeitliche Regulierung der Länge der Vermietung an Touristen
Wenn man also die richtigen Politiker wählt, dann sind Unterkünfte umfassend reguliert, und wenn man dort eine Problematik erkennt, muss man sich an die Politiker wenden, selbst politisch aktiv werden, oder anders wählen, und auf lokaler Ebene gibt es auch Möglichkeiten zu Referenden.
Ich weiß, dass viele Leute geistig zu geringe Kapazitäten haben, das zu verstehen, denn so kann ja das zustande kommen, was man von Barcelona und Mallorca hört mit deren Demonstrationen gegen Touristen. Wenn dann müssten die gegen ihre eigene Regierung demonstrieren oder halt eine andere wählen.
In Deutschland hat man, damit es keine Konkurrenz zwischen Dauerwohnraum und Zeitwohnraum gibt, umfangreiche Möglichkeiten, die typischerweise der Gemeinderat beschließen muss:
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-Verbot und/oder Festlegung einer Höchstzahl an Ferienwohnungen und anderen Unterkünften
-Verbot der Vermietung des eigenen Erstwohnsitzes an Touristen oder zeitliche Regulierung der Länge der Vermietung an Touristen
Wenn man also die richtigen Politiker wählt, dann sind Unterkünfte umfassend reguliert, und wenn man dort eine Problematik erkennt, muss man sich an die Politiker wenden, selbst politisch aktiv werden, oder anders wählen, und auf lokaler Ebene gibt es auch Möglichkeiten zu Referenden.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Meine Meinung zu dem Thema ist folgende:
ich bin seit gut 45 Jahren auf Ski in den Ostalpen unterwegs und das nicht nur immer für ein paar Tage oder für einen Skiurlaub, sondern doch immer so 20 bis 30 Tage über die ganze Saison verteilt. Hab ich mir früher doch immer wieder gedacht "wow wär das genial, wenn ich dort leben würd!", sehe ich das mittlerweile schon ganz anders. Für mich persönlich wären auf Dauer die vielen Touristen einfach eine Stressbelastung. Da bin ich daher froh, dass ich selber in einer Gegend wohne, wo es ruhiger und auch preislich angenehmer zugeht (was den Bierpreis- und Schnitzelpreisindex betrifft).
Und ich verstehe auch alle anderen hier herinnen, die sagen, dass dieser Overtrourism ja nicht nur in den Skigebieten ist. In meinem engeren Umfeld wohnt eine Person in Wien direkt gegenüber der Wiener Oper, ein anderer Bekannter wohnt in Hallstatt. Hat sich der Wiener das doch selber ausgsucht, wär mir das auch einfach too much. Der Hallstätter hat sich das nicht ausgesucht und kommt von dort und nein, ich glaub ich könnt mich nicht daran gewöhnen, dass mir zu Mittag daheim beim Essen die Chinesen bei Fenster herein zuschauen - und nein, er hat nix vom Tourismus.
Was ich damit sagen will ist, dass für mich die wirklich dort "hineingeborenen Einheimischen", die ja nicht immer direkt was mit dem Tourismus zu tun haben (und egal wo dies jetzt ist - gilt nicht nur für die Skigebiete), den größten Respekt von mir sich verdient haben, dass sie das so mitmachen, weil ich könnte das nicht. Und ja mei...... wenn sie dafür was billiger bekommen können, dann sollen sie das. Mir tut es nicht weh und ich bin denen nix neidig.
Eine andere Kehrseite der Medaille ist, dass zur Saisonzeit zu viel los ist, aber in der kurzen Offseason dann das ganze genaue Gegenteil los ist. Ich kenn halt nach 45 Jahren schon überall jemanden und in der Offseason kann es in ein paar Orten schon mal vorkommen, dass du dich nicht einmal mit Freunden auf ein Bier treffen kannst, einfach weil nix offen hat. Nämlich wirklich nix. Gar nix.
lg, da TMK
ich bin seit gut 45 Jahren auf Ski in den Ostalpen unterwegs und das nicht nur immer für ein paar Tage oder für einen Skiurlaub, sondern doch immer so 20 bis 30 Tage über die ganze Saison verteilt. Hab ich mir früher doch immer wieder gedacht "wow wär das genial, wenn ich dort leben würd!", sehe ich das mittlerweile schon ganz anders. Für mich persönlich wären auf Dauer die vielen Touristen einfach eine Stressbelastung. Da bin ich daher froh, dass ich selber in einer Gegend wohne, wo es ruhiger und auch preislich angenehmer zugeht (was den Bierpreis- und Schnitzelpreisindex betrifft).
Und ich verstehe auch alle anderen hier herinnen, die sagen, dass dieser Overtrourism ja nicht nur in den Skigebieten ist. In meinem engeren Umfeld wohnt eine Person in Wien direkt gegenüber der Wiener Oper, ein anderer Bekannter wohnt in Hallstatt. Hat sich der Wiener das doch selber ausgsucht, wär mir das auch einfach too much. Der Hallstätter hat sich das nicht ausgesucht und kommt von dort und nein, ich glaub ich könnt mich nicht daran gewöhnen, dass mir zu Mittag daheim beim Essen die Chinesen bei Fenster herein zuschauen - und nein, er hat nix vom Tourismus.
Was ich damit sagen will ist, dass für mich die wirklich dort "hineingeborenen Einheimischen", die ja nicht immer direkt was mit dem Tourismus zu tun haben (und egal wo dies jetzt ist - gilt nicht nur für die Skigebiete), den größten Respekt von mir sich verdient haben, dass sie das so mitmachen, weil ich könnte das nicht. Und ja mei...... wenn sie dafür was billiger bekommen können, dann sollen sie das. Mir tut es nicht weh und ich bin denen nix neidig.
Eine andere Kehrseite der Medaille ist, dass zur Saisonzeit zu viel los ist, aber in der kurzen Offseason dann das ganze genaue Gegenteil los ist. Ich kenn halt nach 45 Jahren schon überall jemanden und in der Offseason kann es in ein paar Orten schon mal vorkommen, dass du dich nicht einmal mit Freunden auf ein Bier treffen kannst, einfach weil nix offen hat. Nämlich wirklich nix. Gar nix.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Zumindest für die laufende Pflege, die es früher abseits der waldwirschaftlichen Nutzstraßen und Feldwegen quasi gar nicht gab, zahlen die Touristen jedenfalls teilweise mit ihrer Kurtaxe mit. Seit wir das Prädikat Biosphärenreservat haben, warum auch immer
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Ich geh davon aus, dass die Quellen für diese Information genauso seriös sind wie diejenigen die angeführt haben, dass die Touristenzahlen in Südtirol zurückgehen?Kreon100 hat geschrieben: 28.09.2025 - 13:25In Mallorca sind die Folgen der Streiks schon spürbar, Deutsche Touristen bleiben weg, das gleiche am Gardasee.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Ich hatte es in zwei Artikeln gelesen, ich meine, im FocusWerna76 hat geschrieben: 29.09.2025 - 13:48Ich geh davon aus, dass die Quellen für diese Information genauso seriös sind wie diejenigen die angeführt haben, dass die Touristenzahlen in Südtirol zurückgehen?Kreon100 hat geschrieben: 28.09.2025 - 13:25In Mallorca sind die Folgen der Streiks schon spürbar, Deutsche Touristen bleiben weg, das gleiche am Gardasee.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Und die gleichen Artikel findet man fast wortgleich bei Welt, Spiegel, Zeit und noch ein Dutzend anderen Seiten.
Die Onlineversionen der Medien sind doch alle der gleiche Schund. Irgendwo abgeschrieben und raus damit, Hauptsache ein paar Klicks. Ob es stimmt interessiert nicht.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Das ist doch genau der springende Punkt! Den Wochen- oder Wochenendtouristen hat man doch sowieso schon ein Schnippchen geschlagen. Die finanzieren letztlich das gesamte Skigebiet und die Saisonkartenfahrer (break-even idR bei ~12Tg, oft im Vorverkauf auch viel rascher) profitieren kolossal!kauer_steel hat geschrieben: 26.09.2025 - 09:23 Dabei ist der Saisonpass, in Relation zur Wochenkarte gesetzt, ja schon eine unfassbare Ersparnis. Aber davon profitierst du als Wochenurlauber natürlich nicht.
Das in Österreich kollektiv erfolgende Rumgeweine bezieht sich einzig darauf, dass man nicht den skibegeisterten Garmischer oder Kiefersfeldener - die, nebenbei bemerkt, auch genug vom Skireiseverkehr abbekommen, ohne in irgendeiner Weise zu profitieren - noch einmal extra zur Kasse bitten darf. Man kann das drehen und wenden wie man will, diese Haltung bleibt einfach nur unfassbar armselig.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Komm, klär uns mal auf bitte:
Wie viele Tage fährt der durchschnittliche Saisonkartenbesitzer?
Welches Kartenangebot bring den höchsten DB für die Skigebiete?
Hoffentlich weißt du das jetzt, denn Google wird dir nicht helfen können und das wär ja echt armselig wenn du einfach irgendwelche Stammtischwahrheiten raushaust ohne Ahnung zu haben.
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Re: "Ermäßigte Liftpreise - Unrecht und billig"
Völlig irrelevant.Werna76 hat geschrieben: 30.09.2025 - 22:51 Komm, klär uns mal auf bitte:
Wie viele Tage fährt der durchschnittliche Saisonkartenbesitzer?
Welches Kartenangebot bring den höchsten DB für die Skigebiete?
Hoffentlich weißt du das jetzt, denn Google wird dir nicht helfen können und das wär ja echt armselig wenn du einfach irgendwelche Stammtischwahrheiten raushaust ohne Ahnung zu haben.