Denkt man im Tiroler Unterland an eine Radltour im Karwendel, läuft es meist auf eine Durchquerung hinaus (Karwendelhaus - Ahornboden - Plumsjoch - Achensee). Da biegt man kurz hinter Scharnitz links ab und schaut nur mal kurz die Isar entlang.
Deshalb wollte ich schon länger auch mal die anderen Täler dort erkunden. Ende September hats nun endlich mal geklappt. Von Wörgl bis Seefeld gings per Zug (Innsbruck nach Seefeld rauf war recht voll, da muss man schnell im Zug sein), dann den Hirnweg bis Gießenbach, nun begann der erste Anstieg. Statt zur Eppzirler Alm gings zur Oberbrunnalm, von dort aus ins Gleirschtal, von dort dann aber gleich weiter ins Hinterautal. War ich bisher doch recht alleine unterwegs (in eher einsamen Gegenden), kam ich nun auf eine vielbefahrene Schotterstrasse. Krass, was hier alles gen Isarursprung und Kastenalm vor allem radelt. So ganz konnte ich die Gravelbiker nicht verstehen (ich genieße dann mein Fully mit den schönen breiten Reifen immer gleich noch mal mehr), schmunzeln musste ich bei den Familien (Vater und Mutter mit dem e-Bike, die dann das Biobike fahrende Kind motivieren mussten, doch noch etwas weiter zu fahren; Familien mit Anhängern, die meinen, nebeneinander fahren zu müssen). Am Isarursprung vorbei gings erstmal zur Kastenalm, ich hatte Hunger (sauleckeres Schnittlauchbrot und der Kuchen war auch sehr gut). Am Rückweg schaute ich mir den Isarursprung an, dann gings gen Scharnitz und weiter nach Seefeld. Am Wildsee vorbei nahm ich dann den für MTBs guten Schotterweg runter ins Inntal (die beiden Gravelbiker, die ich überholte, sahen etwas genervt aus). Da mein Ziel eine Eisdiele in Innsbruck war, rollte ich nun auf der Bundesstraße (blöde Idee, zu viel Verkehr) in die Landeshauptstadt. Waren dann gute 80km mit fast 1300hm.
e-Bike mal anders
los ging es in Seefeld.
Rosshütte im Hintergrund.
am Playcastle gings vorbei.
netter Weg, meist neben der Bahn.
Gießenbach.
nun kamen die ersten 500hm.
waldreiche, menschenleere Ecke hier.
Rückblick, im Hintergrund müssten Dreitorspitzen und die Wettersteinwand sein.
Gleirschtal.
Gleirschklamm.
Willkommen an der Isar. Ich fand die Strecke recht fies, 11km oder so mit immer 1 bis 3% Steigung.
Gleirschwände mit Hoher Gleirsch dahinter.
Steinmandl
die Kastenalm wird vom Reps dominiert. Schon etwas herbstliche Stimmung.
Isarursprungsgebiet, da gibt es mehrere Quellen, die sich dann zur Isar verbinden.
es ging wieder talauswärts
in Scharnitz wurde das Schleppergebiet umgebaut, da wird nun ganzjährig auf Matten das Freestyle Springen trainiert https://bangerpark.com
und das ehemalige Skigebiet am Mühlberg (das wäre auch mal was mit dem Rad)
recht eben gings gen Seefeld.
an den Birkenliften vorbei.
und wieder mal die Rosshütte im Blick.
zig Mal war ich schon in Seefeld, am See selber war ich noch nie. Interessant auch das sehr internationale Publikum in Seefeld selber, hatte eher im Hochsommer damit gerechnet.
durch Auland/Reith gings durch und dann runter ins Inntal.
durch Zirl gings dann nach Innsbruck.