Die große Klima-Diskussion

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Petz
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

wmenn hat geschrieben: 01.10.2025 - 22:45Wenn man sie jetzt ausgräbt und verbrennt, verursacht dieses zusätzliches CO2, welches nicht in unseren aktuellen natürlichen Kohlenstoffkreislauf gehört und ohne den Menschen auch nie dort hinkommen würde.
Richtig nur müsste man dann konsequenterweise im Gegenzug auch Holz und Holzkohle als Brennstoff verbieten denn bis auf paar meist blitzschlagbedingte Ausnahmen fackelt sich ein Wald nicht selbst zum Privatvergnügen ab.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

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noisi
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi »

Nö. Denn man Holz auch nachpflanzen. Solange jährlich so genau so viel nachwächst wie entnommen wird ist das ein geschlossener Kreislauf.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
Tyrolens
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Jein. Die Antwort auf diese Frage ist recht kompliziert und hängt wesentlich vom Standort und der Art der Bewirtschaftung ab.
Es gibt Fälle, in denen durch die Holzernte mehr THG frei gesetzt werden, als im Holz selbst enthalten sind.
Dann stellt sich natürlich die Frage, ob es nicht klüger wäre, den Wald, wo's der Standort her gibt, als Kohlenstoffsenke zu verwenden.

Bei uns in Tirol zb wird der Wald heute mehr oder weniger entgegen der guten fachlichen Praxis bewirtschaftet. Damit werden mehr THG frei gesetzt, als nötig und das wird auch gefördert, zb durch den geförderten Bau von Biomasseheizungen (v.a. Hackgutheizungen). Da muss man dann auch klar sagen, dass das in der Bilanz dann gut aussieht, weil der Biomasseanteil hoch ist, in der Realität die Sache aber mitunter ganz anders aussehen kann.
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Spezialwidde
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Spezialwidde »

Ein lebendes Ökosystem, welcher Art auch immer, hat nur so lange eine CO2 Senkenfunktion wie es sich im Aufbau befindet. Ein Langzeit bestehender Wald wie unberührter tropischer Regenwald oder auch die Taiga hat das nicht mehr, man hat dann ein Gleichgewicht zwischen CO2 Aufnahme und Abgabe durch Verrottung und dem Stoffwechsel der im Wald lebenden Tiere und Pilze. Die fossilen Energieträger sind ja entstanden indem aufgebaute Biomasse durch geologische Vorgänge dem natürlichen Kreislauf entzogen wurde und der enthaltene Kohlenstoff quasi deponiert wurde. Diesen holen wir heute wieder aus der Deponie heraus und führen ihn in den natürlichen Kreislauf wieder zurück. Ohne jede Wertung ob das jetzt gut oder schlecht ist...
Was aber in er ganzen Geschichte viel zu wenig im Gespräch ist ist die Kohlenstoffbindung in Carbonatgestein. Nehmen wir doch mal die Alpen. Alles Kalk! Im Kalkgestein der Erde sind gigantische Mengen an CO2 gespeichert. Dagegen sind die fossilen Lagerstätten ziemlich mickrig. Bei der weiteren Verwitterung reagiert Calciumcarbonat mit Kohlensäure (die im Niederschlag immer enthalten ist wenn er CO2 aus der Luft auswäscht und in Kohlensäure überführt) weiter zu Calciumhydrogencarbonat, dadurch wird das CO2 ebenfalls festgelegt und aus der Luft entfernt. Ein Effekt der sich mit steigender CO2 Konzentration der Luft beschleunigt, natürlich auch die Alpen schneller erodieren lässt, denn Calciumhydrogencarbonat ist wasserlöslich. So entstehen ja auch die unzähligen Höhlen im Kalkgestein, es wird einfach aufgelöst. Durch diesen Mechanismus wurde in der Vergangenheit der Erdgeschichte das meiste CO2, das durch Vulkanismus rausgehauen wurde, gebunden und auch heute noch ist das eine sehr bedeutende C02 Senke.
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wmenn
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wmenn »

noisi hat geschrieben: 02.10.2025 - 07:51 Nö. Denn man Holz auch nachpflanzen. Solange jährlich so genau so viel nachwächst wie entnommen wird ist das ein geschlossener Kreislauf.
Richtig, in einer idealen Welt mit nachhaltiger Waldbewirtschaftung würde das funktionieren. Aber in der Realität? Hmm... Wenn man auf Nummer sicher gehen will, ist die bessere Idee, das im Holz gebundene CO2 als Möbelstück oder Bauholz langfristig "einzulagern"
https://www.bundesumweltministerium.de/ ... n-mit-holz
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Allegra
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Allegra »

"Felssturz" am Rubihorn: Marktgemeinde korrigiert Bergwacht | via BR24 https://www.br.de/nachrichten/bayern/fe ... edium=Link

War wohl doch nicht das Klima schuld ...
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scratch
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch »

Und warum schreibst du das hier?
So wie ich das in dieser und der ursprünglichen Meldung lese, wurde das Klima nirgends erwähnt. Es wurde lediglich "massiver Felssturz" in "kleiner Hangrutsch" korrigiert.
Auch wurde hier nie über dieses Ereignis darüber geschrieben. Also was genau willst du mit deiner falschen Anspielung hier erreichen?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von markus »

Wir wissen doch alle was er will ….
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

wmenn hat geschrieben: 02.10.2025 - 17:46 Richtig, in einer idealen Welt mit nachhaltiger Waldbewirtschaftung würde das funktionieren. Aber in der Realität? Hmm... Wenn man auf Nummer sicher gehen will, ist die bessere Idee, das im Holz gebundene CO2 als Möbelstück oder Bauholz langfristig "einzulagern"
Versuch mal, richtig gute Möbel aus Massivholz zu verkaufen. Die will heute kaum jemand haben. Die Leute stehen alle auf den zusammengeschusterten Dreck aus Abfällen, die kaum noch einen Umzug überstehen.
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Volker_Racho
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Volker_Racho »

Macht doch nix, das Holz ist dann trotzdem eingelagert und nicht thermisch verwertet. Spanplatte oder Vollholz spielt doch keine Rolle 🤷‍♂️
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Petz
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

Klimabezogen macht das keinen Unterschied; das Problem ist aber das Spanplatten an deren Lebensende nur in speziellen Verbrennungsanlagen thermisch verwertet werden können die jene Schadstoffe, die durch die Verbrennung des Leimanteils entstehen, rausfiltern können.
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Volker_Racho
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Volker_Racho »

Moderne Spanplatten bestehen zu 50-100% aus Recycling, da gibts kein Lebensende
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Petz
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

Spanplatten wurden bis jetzt aus Produktionsholzabfällen hergestellt weshalb sie als Recyclingprodukt galten; Spanplatten selbst landeten bislang in Verbrennungsanlagen weil die entsprechende Technologie gerade erst im Rahmen eines Forschungsprojektes fertig entwickelt wurde.

https://www.recyclingmagazin.de/2025/09 ... anplatten/
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Volker_Racho
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Volker_Racho »

Komisch, bzw. vielleicht verstehe ich den verlinkten Beitrag auch falsch.
Wie dem auch sei, Spanplatten recyceln machen Spanplattenhersteller schon lange, mit steigendem Anteil - wie schon geschrieben - bis 100% ist möglich.
https://www.egger.com/de/ueber-uns/nach ... country=DE

Edit: habe mir das neue Verfahren noch mal angeschaut, der Unterschied zu bisherigen Verfahren ist anscheinend, dass auch der alte Kleber wieder reaktiviert wird.
Ändert aber nix daran, dass Spanplatten schon seit vielen Jahren recycelt werden, es wird halt neuer Kleber beigemischt, das Holz bleibt aber im Kreislauf, was ja die ursprüngliche Fragestellung war
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

Volker_Racho hat geschrieben: 04.10.2025 - 18:31Ändert aber nix daran, dass Spanplatten schon seit vielen Jahren recycelt werden, es wird halt neuer Kleber beigemischt, das Holz bleibt aber im Kreislauf, was ja die ursprüngliche Fragestellung war.
Offensichtlich leider nicht denn in dem von mir verlinkten Artikel steht ja:
Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) hat gemeinsam mit Partnern ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Spanplatten zu 100 Prozent aus Altholz recyceln lassen. Bislang endete der Lebenszyklus der Platten meist in der energetischen Verwertung.
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Volker_Racho
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Volker_Racho »

Ok, dann klinke ich mich hier wieder aus, das bringt offensichtlich nichts. Ich hatte ja sogar einen link geteilt wie moderne Kreislaufwirtschaft bei Spanplatten funktioniert.
Und ja - ich komme aus der Branche und habe schon viele alte Platten mit eigenen Augen durch diesen Prozess laufen sehen… 🙄
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Petz
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

Volker_Racho hat geschrieben: 05.10.2025 - 07:55Und ja - ich komme aus der Branche und habe schon viele alte Platten mit eigenen Augen durch diesen Prozess laufen sehen… 🙄
Alles gut wenn es so läuft denn dann muß man die dann unzutreffende Zitatangabe als schlichte Promotion für das entwickelte neue Verfahren einstufen... :wink:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Volker_Racho hat geschrieben: 04.10.2025 - 18:31 Komisch, bzw. vielleicht verstehe ich den verlinkten Beitrag auch falsch.
Wie dem auch sei, Spanplatten recyceln machen Spanplattenhersteller schon lange, mit steigendem Anteil - wie schon geschrieben - bis 100% ist möglich.
https://www.egger.com/de/ueber-uns/nach ... country=DE

Edit: habe mir das neue Verfahren noch mal angeschaut, der Unterschied zu bisherigen Verfahren ist anscheinend, dass auch der alte Kleber wieder reaktiviert wird.
Ändert aber nix daran, dass Spanplatten schon seit vielen Jahren recycelt werden, es wird halt neuer Kleber beigemischt, das Holz bleibt aber im Kreislauf, was ja die ursprüngliche Fragestellung war
Ich kann in dem verlinkten Artikel nicht erkennt, dass er sich auf das Recycling von Spanplatten bezieht.
Auf die Frage: Werden Möbel aus Spanplatten recycelt oder verbrannt? der Copilot hat geschrieben:Bisherige Praxis: Verbrennung statt Recycling
Spanplatten bestehen aus Holzspänen und Klebstoffen (meist Formaldehydharze), was das Recycling lange erschwert hat.

In der Praxis wurden ausgediente Möbelteile meist energetisch verwertet, also verbrannt, z. B. in Müllheizkraftwerken oder Industrieanlagen.

Die Verbrennung ist zwar technisch möglich, aber umweltschädlich, da dabei Kohlenmonoxid, Stickoxide und andere Schadstoffe freigesetzt werden

[...]

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Spanplatten vollständig recycelt werden können

[...]

Die Industrie sucht nun Partner, um das Verfahren in den industriellen Maßstab zu überführen
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Volker_Racho hat geschrieben: 05.10.2025 - 07:55 Ok, dann klinke ich mich hier wieder aus, das bringt offensichtlich nichts. Ich hatte ja sogar einen link geteilt wie moderne Kreislaufwirtschaft bei Spanplatten funktioniert.
Und ja - ich komme aus der Branche und habe schon viele alte Platten mit eigenen Augen durch diesen Prozess laufen sehen… 🙄
Blöse Frage: waren das unbeschichtete Platten oder Reste von Möbeln?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von siri »

Ob und wie Spanplatten recycelt werden wird den Klimawandel nicht messbar beeinflussen :naja:
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wmenn
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wmenn »

Und wieder mal ein Erfolg der fossilen Lobby: Eigentlich sollte heute in London auf der Tagung der UN-Sonderorganisation für Seeschiffahrt (IMO) ein Abkommen zur Reduzierung der Emissionen in der Schifffahrt beschlossen werden. Das sogenannte „Net-Zero Framework“ sollte Standards für Treibstoffe definieren und Treibhausgasemissionen weltweit bepreisen, also endlich mal eine globale CO2 Abgabe!
Und was passiert? Donald Trump schreibt einen wütenden Post auf seiner Plattform "TruthSocial":
https://truthsocial.com/@realDonaldTrum ... 8751129485
mit seinem üblichen Müll über den "Global Green New Scam" usw.
Im weiteren wird den Ländern, die zustimmen würden, mit Zöllen und Visabeschränkungen gedroht. Etliche Länder bekommen da natürlich kalte Füße und mit Unterstützung von Saudi-Arabien kommt es dann am Ende zu einer Verschiebung des Beschlusses um ein Jahr.... Zum heulen...
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ ... 98137.html
https://www.pbs.org/newshour/world/u-s- ... egulations
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Petz
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

Irgendwo (glaube auf ZDF Info) lief mal ein Dokumentarspiel welches Verfahren eines imaginären internationalen Strafgerichtshof gegen Politiker zeigte, die es zu ihren Regierungszeiten verabsäumt hatten nötige Maßnahmen gegen den Klimawandel einzuleiten. Falls ein solcher Gerichtshof doch mal etabliert würde dürfte der Blondine den Rest seines hoffentlich nur mehr kurzen Lebens im Hotel Gitterblick verbringen.
Die einzige wenn auch moralisch bedenkliche Konsumentenvorgangsweise wäre, Produkte mit amerikanischem Wertschöpfungsanteil möglichst zu boykottieren und im Gegenzug China´s Wirtschaft so durch Käufe zu unterstützen um den den USA so Paroli bieten zu können, das Trump aufgrund der sich verschlechternden amerikanischen Wirtschaftslage dann von den Wählern aus dem Amt gejagt wird. Diesbezüglich scheint sich ja mittlerweile ein zumindest kleiner Lichtstreif am Horizont für die Midterm Elections abzuzeichnen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Lustige Theorie. Wo doch sowohl die USA als auch die EU einen Großteil ihrer Waren bereits heute aus China beziehen. Da die EU sich grad mit einem ihrer wichtigsten Lieferanten für "sauberes" Erdgas überworfen hat und dazu verpflichtet hat, zu Mondpreisen ungleich klimaschädlicheres US Fracking Gas zu kaufen, wird das wohl Wunschdenken bleiben.

Es ist aber auch nicht einfach. Man möchte das Klima retten, Energie und Waren nur unter höchsten moralischen Aspekten kaufen und dann noch den eigenen Wohlstand erhalten.

Wie mir scheint, ist man in Brüssel und Berlin am ehesten dazu bereit, den Wohlstand zu opfern. Jedenfalls, solange es nicht einen selbst und die eigene Klientel betrifft. Die wird ja weiterhin auf Kosten der Steuerzahler üppig versorgt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

Sorry aber Zar Wladimir ist als Anführer eines kriegsverbrechenden Staates nochmal eine andere Hausnummer. Da hätte schon zur Zeiten der Krimbesetzung ein komplettes Embargo für Waren aller Art verhängt werden sowie alles irgendwie Erreichbare an russischem Eigentum beschlagnahmt und verwertet werden müssen.
Und wer daran glaubt das Putin auch nur irgendeinen Zucker in Richtung Verhinderung klimaschädlicher Emissionen machen wird, glaubt auch an die unbefleckte Empfängnis... :wink:

Und die unteren Einkommensgruppen mal ausgenommen; wer das Glück hat mit seinem Lohn ein auskömmliches Leben führen zu können braucht nicht jeden Mist um seinem Umfeld zu imponieren - viele Leute dieser Kaste haben immer noch nicht realisiert das das letzte Hemd keine Taschen hat... :ja:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Tatsache ist, dass Brüssel "Klimaneutralität" propagiert, dann aber umweltschädliches Fracking Gas kauft. Passt irgenwie nicht zusammen, oder?
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