Und eine weitere Wanderung in meinem Urlaub führte mich am Donnerstag auf den Flimserstein. Zuerst bin ich mit dem Bus von Flims nach Bargis gefahren (da kommt man nur per Bus oder zu Fuß hin), dann ging es einen tollen alten Alpweg durch eine Felswand auf den Flimserstein. Über die weiten Wiesen des Flimsersteins ging es bis auf den 2700m hohen Gipfelgrat Il Fil. Auf einem schönen Gratweg ging ich dann hinüber zum Cassonsgrat. Beim Abstieg vorbei an der neuen Bergstation des Flem-Xpress zur Segnes-Hütte. Zurück nach Flims bin ich dann den recht neu gebauten Wasserweg entlang des Flems gelaufen.
Letzten Samstag war ich bei schönstem Herbstwetter von Obermutten zur Ziteil oberhalb von Savognin gewandert. Die Highlights der einsamen und harmlosen Wanderung durch die (sehr) weite Landschaft waren die leuchtenden Lärchen und die schönen Ausblicke. Auf dem Rückweg bin ich dann noch über das Muttnerhorn gelaufen. Die gesamte Höhenwanderung lief zwischen 1800m und 2500m Höhe.
Obwohl einige schon das Ende der Wandersaison erklärten, bin ich gestern auf den Gonzen und den knapp 1900m hohen Tschugga oberhalb von Sargans am Rheintal gewandert. Geparkt hatte ich an der schmalen Straße nach Palfries auf 1200m. Hinauf auf den Gonzen ging es über die neue Hängebrücke und vorbei am noch neueren Gasthaus Gonzen. Nach dem Gonzen und einem Zwischenabstieg ging ich weglos auf den Tschugga. Dann einfach zurück zum Auto.
Statt zum Skifahren nach Davos bin ich ganz in der Nähe von Seewis die 1400 Höhenmeter auf den knapp 2400m hohen Vilan gelaufen. Da ich das schön öfters im November gemacht habe, wusste ich, dass der Hang dort hinauf immer schnell wieder schneefrei ist. Und so war auch gestern nur ab und zu ein wenig Schnee auf dem Weg. Eigentlich war ab 1800m bis zum Gipfel die Schneelage ziemlich identisch.
Wetter war sehr schön mit einem leichten Wind und toller Fernsicht. Es war jetzt nicht übertrieben mild, aber ich kam mit kurzer Hose und T-Shirt gut durch den Tag. Ich kann es nur wiederholen: nutzt den Oktober und November zum Wandern, das ist viel besser als z.B. in der Hitze im Juli.
Einen ausführlichen Bericht gibt es heute nicht, weil ich die Wanderung schon sehr ähnlich z.B. im November 2018 gemacht hatte: Wanderung Seewis - Vilan
Bei leider ziemlich viel Saharasand in der Luft bin ich am Freitag im Montafon von Bartholomäberg hinauf auf die knapp 2100m hohen Gipfel des Alpila- und Itonskopfs und das Wannaköpfle gewandert. Auf den Fotos sieht es nicht so aus, aber mit bis zu 18° war es ziemlich warm für November.
Ich weiß, ich sollte Skifahren, aber die aktuellen Bedingungen sind gerade zu wenig einladend. Deshalb war ich am 26.12. von meinem Weihnachtsaufenthalt in Thüringerberg aus auf einer kleinen Wanderung am Dünserberg. Genauer vom Parkplatz Winkel hinauf auf den Muttkopf, dann weiter zum Gerachhaus und dem Älpele Sender. Wetter war (zumindest zum Wandern) super und der Nebel (zumindest von oben) sehr schön.
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Evt. interessanter für dieses Forum (aber ohne ausführlichen Bericht) war ich auch am 21.12. dort, war dann aber mit der kleinen rustikalen Schnifis-Seilbahn hinaufgefahren. Hier ein paar Eindrücke:
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Die Gondel bei der Einfahrt in die Talstation. Es passen 5 Leute hinein, wobei einer auf einem separaten Klappsitz platznehmen muss.
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Ungewöhnliche Stützen komplett auf Beton. Die in der Mitte der Trasse kann anscheinend auch zum Ein- und Ausstieg verwendet werden.
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Die entgegenkommende Gondel. Man ist recht zügig (ca. 5min) die gut 600 Höhenmeter hinaufgefahren.
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Die Gondel bei der Einfahrt in die Bergstation. Wie man sieht ist der Bodenabstand dort sehr gering.
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Das kleine Restaurant Hensler in der Bergstation. Dort kann man auch mit den Auto hinauffahren. Das wundert mich immer warum man das erlaubt, wenn es doch eine Seilbahn gibt.
Gestern bin ich von Libingen (770m) aus über die Höhen drumherum zuerst zum Chrüzegg und danach zum Schnebelhorn (beide ~1300m) gelaufen. Gestartet bei Nebel und -6° war es ziemlich kalt, oberhalb des Nebels wurde es dann deutlich wärmer, wobei wegen eines recht zügigen Winds längere Pausen nur im Windschatten angenehm waren. Nur auf den nördlich ausgerichteten Hängen gab es etwas Altschnee, der zum Teil ziemlich glatt war. Meistens konnte man aber in den "Tief"schnee daneben ausweichen. Nur der Abstieg vom Schnebelhorn war knifflig, da dort schmierige Erde, Eis und Laub eine ungünstige Kombination bildeten. Es waren ein paar vereinzelte Wanderer unterwegs, aber ich hätte eigentlich mehr Andrang erwartet.
Für die 16km und 1000 Höhenmeter war ich knapp 6h unterwegs.
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Einen ausführlichen Bericht habe ich mir gespart, da ich diese Wanderung bereits (in umgekehrter Richtung) vor einiger Zeit dokumentiert habe. Wer also Interesse hat: Wanderung Libingen - Schnebelhorn
Bei noch einer schneebedingten Zwangswanderung bin ich an Neujahr von Steinflue an der Schwägalpstraße die 700m hinauf auf den 1660m hohen Kronberg gelaufen. Leider hatte es einen ziemlich kalten starken Wind, so dass ich die Sonne nur wenig genießen konnte.