Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Der einzige Sinn von Dynamic Pricing ist Steigerung des Gewinns. Darf man aber natürlich nicht zugeben.
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kauer_steel
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Skipasspreise für morgen mal für willkürlich ausgewählte großskigebiete:
Montafon 60€
Ischgl 79€
Sölden 81.50€
Arlberg 77.50€
Zillertal 79€
Saalbach 71€
Schladming 73€
Zum Glück machen Ischgl, Arlberg, Zillertal,..., und Saalbach beim Dynamic Pricing nicht mit, und überzeugen so mit tiefsten Preisen.
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Saison 24/25:
14.-21.12. Livigno, 02.-09.02. Oberstdorf/Kleinwalsertal, 15.-22.03. Val d'Anniviers
Saison 25/26:
17.-20.12. Tux, 18.-23.02. Pitztal, 01.-06.02.Fieberbrunn,??.-??.03.??
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Saison 25/26:
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judyclt
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Du verwechselst da was: Es geht nicht darum, ob ein Skigebiet grundsätzlich günstig oder teurer ist. Es geht darum, dass schulpflichtige Kinder und deren Familien systematisch benachteiligt sind. Hier am Skigebiet Adelboden: Offiziell ist es ja für alle ein super Angebot, da Frühbücher ach so viel sparen. Von wegen. Beispielsweise kosten der 21.12. und der 18.01. beide CHF60. Oder der 03.01. CHF62 und der 31.01. CHF63. Selbe Wochentage, also nix Frühbucherrabatt.kauer_steel hat geschrieben: 06.12.2025 - 15:07 Zum Glück machen Ischgl, Arlberg, Zillertal,..., und Saalbach beim Dynamic Pricing nicht mit, und überzeugen so mit tiefsten Preisen.
Was aber immer garantiert ist: Familien zahlen drauf. In den Ferien vom 20.12.-04.01. können die Kids auf die Piste und nicht ein Tag liegt unter CHF60. Davor und danach die Tage hingegen alle unter CHF60. Tja, die können halt nicht ausweichen und das nutzen die Betreiber gnadenlos aus. Ich find's asozial.
Da fände ich Parkgebühren sinnvoller, denn die haben vielleicht noch einen ökologischen Nebeneffekt und schlagen nur 1x pro Auto zu und nicht wie die Skitickets pro Person und Familien damit mehrfach.
Seht selbst:
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kauer_steel
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Also sind die Preise quasi nicht dynamisch genug o.Ojudyclt hat geschrieben: 06.12.2025 - 16:20 Beispielsweise kosten der 21.12. und der 18.01. beide CHF60. Oder der 03.01. CHF62 und der 31.01. CHF63. Selbe Wochentage, also nix Frühbucherrabatt.
Ja, das finde ich auch unschön, dass man mit der Familie immer auf die Peak Saison Ferienzeit angewiesen ist und nicht ausweichen kann. Aber deswegen ist es ja eben auch die Hochsaison, weil da alle fahren wollen/müssen. Das ist aber auch ohne Dynamic Pricing teuer (gewesen). Als einzige Lösung sehe ich hier eigentlich das die förderalen Staaten die Winterferien verteilt von Dezember bis Ende März durch die Bundesländer durchrotieren lassen.judyclt hat geschrieben: 06.12.2025 - 16:20 Was aber immer garantiert ist: Familien zahlen drauf. In den Ferien vom 20.12.-04.01. können die Kids auf die Piste und nicht ein Tag liegt unter CHF60. Davor und danach die Tage hingegen alle unter CHF60. Tja, die können halt nicht ausweichen und das nutzen die Betreiber gnadenlos aus. Ich find's asozial.
Nicht falsch verstehen, ich will überhohe Preise hier gar nicht in Schutz nehmen. Ich sehe nur nicht, dass es mit dem Dynamic Pricing schlimmer wäre als ohne.
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14.-21.12. Livigno, 02.-09.02. Oberstdorf/Kleinwalsertal, 15.-22.03. Val d'Anniviers
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judyclt
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Deswegen habe ich doch extra die Screenshots angehängt. In vielen anderen Gebieten kostet der Skipass zwar in der Hochsaison mehr als zu den Randzeiten, aber das gilt dann für mehrere Wochen und nicht exakt Schulferien und Wochenenden, wenn Kinder kommen können.kauer_steel hat geschrieben: 06.12.2025 - 19:16 Ich sehe nur nicht, dass es mit dem Dynamic Pricing schlimmer wäre als ohne.
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Doch, genau daran orientieren sich die klassischen Saisonzeiten. Vorsaison bis Weihnachten, pünktlich zu den Ferien Hauptsaison, nach den Ferien Zwischensaison und dann wieder Hauptsaison wenn die Winter- und Faschingsferien beginnen, die aber nicht einheitlich sind. Die Nachsaison orientiert sich dann üblicherweise an Ostern, danach wird es wieder billiger.judyclt hat geschrieben: 06.12.2025 - 21:35 Deswegen habe ich doch extra die Screenshots angehängt. In vielen anderen Gebieten kostet der Skipass zwar in der Hochsaison mehr als zu den Randzeiten, aber das gilt dann für mehrere Wochen und nicht exakt Schulferien und Wochenenden, wenn Kinder kommen können.
Noch krasser ist es natürlich bei den Unterkünften. Da sind die Preisspannen auch wesentlich größer.
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judyclt
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
So top Tage wie Silvester betreffen ja noch alle, wenn's teurer wird. Adelboden preist halt zusätzlich die einzelnen Wochenenden auch noch immer höher ein.
Das mit den Saisonzeiten machen anscheinend nicht alle ohne dynamische Preise. Silvretta oder Zillertal Pass haben Fixpreise.
Das mit den Saisonzeiten machen anscheinend nicht alle ohne dynamische Preise. Silvretta oder Zillertal Pass haben Fixpreise.
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Reginleif
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Ähm, Ischgl nahezu Komplettangebot, Sölden nahezu komplett angebot, SIMO grade mal 47km Piste geöffnet und für morgen ist schlechtes Wetter angesagt. Was glaubst du wer da kommt? Es ist irrelevant so einen Tag zu vergleichen, denn an so einem Tag fährt die Masse so oder so nicht, weder nach Sölden noch in die SIMO.kauer_steel hat geschrieben: 06.12.2025 - 15:07 Skipasspreise für morgen mal für willkürlich ausgewählte großskigebiete:
Montafon 60€
Ischgl 79€
Sölden 81.50€
Arlberg 77.50€
Zillertal 79€
Saalbach 71€
Schladming 73€
Zum Glück machen Ischgl, Arlberg, Zillertal,..., und Saalbach beim Dynamic Pricing nicht mit, und überzeugen so mit tiefsten Preisen.
In der letzten Saison gab es in der SIMO ab Beginn der Hauptsaison nicht einen preislich attraktiven Tag den ich entdeckt hätte. Das Dicke Geschäft wird in den Haupturlaubszeiten gemacht und da sind die Preise im Montafon im letzten Jahr völlig konkurrenzlos teuer gewesen. Da wird die Masse gemolken und überproportional Gewinn gemacht. Und was hab ich als Gast wenn ich spontan kommen wollen würde? Die vollsten Pisten zum höchsten Preis, ja danke. Wenn man schon so ein System hat müsste es eigentlich umgekehrt funktionieren, ich zahle an den leersten Tagen am meisten und an den vollsten am wenigsten, denn da müssen wenige Gäste die Unkosten decken und gleichzeitig hat man mit wenig Leuten das beste Skierlebnis.
Davon abgesehen geht es mir gar nicht um den absoluten Preis, da kann für mich eh jedes Gebiet gegen Ischgl einpacken, es geht um die Transparenz, Planbarkeit und Haltung zum Kunden. Am selben Tag zahlt Kunde A für den identischen Skitag bei gleichem Wetter und gleichem Füllungsgrad 20€ mehr als Gast B nur weil er spontan kommt. Da kann man sich als Gast doch nur verarscht vorkommen. Oder minderwertig triffts auch.
Dynamic Pricing ist eine einzige verarsche am Kunden die rein der Kundenbindung und Gewinnmaximierung dient und wird von mir boykottiert, da geht es mir nicht um +-10€, da geht es für mich um einen absolut unsympathische Umgang mit dem Gast.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Nö, das ist ein völlig normales Element der Preisgestaltung in sehr vielen Bereichen. In der Wirtschaftstheorie nent man das Preisdifferenzierung 2. Ordnung, man bietet dem Kunden das Produkt zu verschiedenen Konditionen zu unterschiedlichen Preisen an und er sucht sich aus zu welchen Konditionen er es kaufen möchte. In diesem Fall sind die attraktiven Konditionen, für die ein Teil der Kunden bereit ist mehr zu bezahlen, Ferien, gutes Wetter u d Spontanität. Ferien stehen lange vorher fest und wurden daher schon lange einbezogen. Vorverkaufsrabatte gab es auch schon teilweise, neu ist jetzt halt eine noch feinere und aktuellere Ausdifferenzierung.
In anderen Bereichen regt sich auch keiner über sowas auf. Wenn ich jetzt Lebkuchen, Plätzchen und Co. kaufe, dann zahle ich auch das Doppelte wie in einem Monat. Bei Flügen schießen die Preise regelmäßig zu Ferienbeginn hoch und bei Hotels auch.
Andere Bereiche vermarkten es geschickter. Was glaubst du, was eine Happy Hour ist? Nichts anderes. Zu Zeiten zu denen weniger Leute Lust haben was trinken zu gehen lockt man sie mit günstigeren Preisen. In Wahrheit verdient man daran noch immer gut und schöpft in den attraktiven Zeiten die Zahlungsbereitschaft ab.
Toll finde ich das auch nicht, aber da kommen wir jetzt tief in die Kapitalismuskritik rein. In unserem Wirtschaftssystem funktioniert das nunmal so. Und es hat auch eine gewisse Lenkungswirkung, damit sich nicht die ganze Nachfrage auf die gleiche Zeit konzentriert. Sonst wären die Hotels in der Spitzenzeit noch stärker ausgebucht und dazwischen leer. Natürlich wäre es mor lieber man würde sowas nicht über den Preis steuern, was natürlich grundsätzlich asozial und familienfeindlich ist. Aber mach mal einen Alternativvorschlag, jenseits von es soll einfach immer das selbe kosten, ohne weiter Einschränkungen.
In anderen Bereichen regt sich auch keiner über sowas auf. Wenn ich jetzt Lebkuchen, Plätzchen und Co. kaufe, dann zahle ich auch das Doppelte wie in einem Monat. Bei Flügen schießen die Preise regelmäßig zu Ferienbeginn hoch und bei Hotels auch.
Andere Bereiche vermarkten es geschickter. Was glaubst du, was eine Happy Hour ist? Nichts anderes. Zu Zeiten zu denen weniger Leute Lust haben was trinken zu gehen lockt man sie mit günstigeren Preisen. In Wahrheit verdient man daran noch immer gut und schöpft in den attraktiven Zeiten die Zahlungsbereitschaft ab.
Toll finde ich das auch nicht, aber da kommen wir jetzt tief in die Kapitalismuskritik rein. In unserem Wirtschaftssystem funktioniert das nunmal so. Und es hat auch eine gewisse Lenkungswirkung, damit sich nicht die ganze Nachfrage auf die gleiche Zeit konzentriert. Sonst wären die Hotels in der Spitzenzeit noch stärker ausgebucht und dazwischen leer. Natürlich wäre es mor lieber man würde sowas nicht über den Preis steuern, was natürlich grundsätzlich asozial und familienfeindlich ist. Aber mach mal einen Alternativvorschlag, jenseits von es soll einfach immer das selbe kosten, ohne weiter Einschränkungen.
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Blöd nur, dass Kunde "Familie" gar nicht aussuchen kann, zu welchen Konditionen er kauft, sondern immer die teuersten Preise für das gleiche Produkt serviert bekommt.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 07.12.2025 - 07:36 ...man bietet dem Kunden das Produkt zu verschiedenen Konditionen zu unterschiedlichen Preisen an und er sucht sich aus zu welchen Konditionen er es kaufen möchte....
Ich weiß nicht, ob es da unbedingt eine Alternative zu Standardpreisen braucht. Dann fühlt sich wenigstens keiner benachteiligt und verarscht. Zudem die heutigen Kids die zahlenden Kunden von morgen sind.
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Ich spreche hier für die Schweiz, aber im benachbarten Ausland dürfte es ähnlich sein?Bei Flügen schießen die Preise regelmäßig zu Ferienbeginn hoch und bei Hotels auch.
Das Gastgewerbe unterliegt der Preisbekanntgabeverordnung. Dabei ist es zwar legitim zwischen Haupt- Nebensaison, Werktag / Wochenende etc. zu unterscheiden. Aber die Preise und deren Abstufungen müssen klar und deutlich deklariert werden.
In Realität bezahle ich für die Hotelzimmer meistens sogar weniger als in der aufgelegten Preisliste angegeben. Und auch eine HappyHour ist legitim, weil auf die ausgeschilderte Preisliste ein Rabatt gewährt wird. Wer hat schon was dagegen, wenn das Angebot günstiger ist als der Preis gemäss Preisliste?
Auch ein Dynamic Pricing muss nicht per se schlecht sein, wenn der Maximalpreis bekannt ist. Problematisch wird es erst mit einem Dynamic Pricing wo es auch keine kommunizierte Obergrenze gibt.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Reginleif
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Richtig, und genau so handhabt man es meines wissens nach im Montafon.TPD hat geschrieben: 08.12.2025 - 00:05 Problematisch wird es erst mit einem Dynamic Pricing wo es auch keine kommunizierte Obergrenze gibt.
In Sölden oder im Pitztal gibt es Rabatte auf den fixen Kassenpreis, maximal zahlt man aber den Kassenpreis und der ist bekannt und auch nicht höher als z.B. am Arlberg oder in Ischgl. Da spricht absolut nichts dagegen.
Im Montafon ist es halt einfach nicht transparent. Allein schon weil ich nichtmal weiß, sind 60€ jetzt ein guter oder ein schlechter Preis. Hab ich da grade einen guten Rabatt bekommen oder den schlechtesten Preis der Saison gezahlt. Das ist das was stört.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Ich bezweifle, dass höhere Preise im Wintersport irgend eine Lenkungswirkung haben. Denn sonst müsste in saisonalen Hochzeiten die Nachfrage sinken, wenn die Preise explodieren. Fakt ist aber, dass Hotels, Hütten und Skipisten zu den typischen Zeiten voll sind. Wer sich da von langen Wartezeiten, vollen Pisten und überfüllten Restaurants nicht abschrecken lässt, der hat halt kaum eine andere Wahl.
Problematisch an Dynamic Pricing finde ich auch die fehlende Transparenz, nicht nur in Bezug auf den Höchstpreis, sondern auch auf die dem Preiswürfel zugrunde liegenden Modelle. Wenn ich für den Kauf eines Skitickets erst einmal "den Markt" beobachten muss, dann wird das komplizierter als nötig. Manchmal denke ich, das Leben war vor Internet und Computer einfacher. Man ist nach der Ankunft am Urlaubsort einfach an die Kasse gegangen, hat ein Ticket gekauft und konnte starten. Heute muss man sich Wochen im voraus schon damit beschäftigen, incl. der Frage, welche Versicherung man gegen das unternehmerische Ausfallrisiko on top bezahlt. War einem früher nicht nach Skifahren, dann hat man entweder kein Ticket gekauft oder auf der Punktekarte wurde nichts abgebucht. Und ich bezweifle, dass es unterm Strich nun für die Kunden preiswerter geworden ist. Wintersportler, die ein Schnäppchen machen, sind eher die Ausnahme. Die Masse zahlt drauf, sonst hätten die Bergbahnen das System wegen fehlender Wirtschaftlichkeit längst wieder gekippt.
Problematisch an Dynamic Pricing finde ich auch die fehlende Transparenz, nicht nur in Bezug auf den Höchstpreis, sondern auch auf die dem Preiswürfel zugrunde liegenden Modelle. Wenn ich für den Kauf eines Skitickets erst einmal "den Markt" beobachten muss, dann wird das komplizierter als nötig. Manchmal denke ich, das Leben war vor Internet und Computer einfacher. Man ist nach der Ankunft am Urlaubsort einfach an die Kasse gegangen, hat ein Ticket gekauft und konnte starten. Heute muss man sich Wochen im voraus schon damit beschäftigen, incl. der Frage, welche Versicherung man gegen das unternehmerische Ausfallrisiko on top bezahlt. War einem früher nicht nach Skifahren, dann hat man entweder kein Ticket gekauft oder auf der Punktekarte wurde nichts abgebucht. Und ich bezweifle, dass es unterm Strich nun für die Kunden preiswerter geworden ist. Wintersportler, die ein Schnäppchen machen, sind eher die Ausnahme. Die Masse zahlt drauf, sonst hätten die Bergbahnen das System wegen fehlender Wirtschaftlichkeit längst wieder gekippt.
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Reginleif
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Auch da absolute Zustimmung. Kein Anbieter wird je ein Modell schaffen mit dem er selbst weniger verdient.
Und ich empfinde es auch so, da ist eben nichts kundenfreundlich etc. sondern man hat das Gefühl man bekommt als Kunde unnötige "Arbeit" aufgebunden die man früher nicht hatte.
Und online Rabatte gibt man nicht um dem Kunden ein besseres Angebot zu machen, sondern nur um mehr Kunden anzulocken oder um Kassenpersonal sparen zu können.
Grade letzteres ist für mich so eine Unsitte die immer mehr um sich greift. Nicht nur beim Skifahren. Messen, Veranstaltungen, Supermarkt Kassen etc. überall soll man zum Onlinekauf bewegt werden. Meist mir 5€ billigeren Tickets gegenüber dem Kassenpreis usw.
Da steckt nichts anderes dahinter als Personal einsparen.
Für mich war einer der letzten Gründe noch im Einzelhandel einzukaufen das persönliche oder wenn ich gute Beratung brauche. Wenn das zunehmend wegfällt, bestell ich nur noch online. Die Preise in den Läden sind nämlich schon lange nichtmehr konkurrenzfähig. Ich weiß nicht ob sich da nicht manch einer ein Eigentor schießt.
Und ich empfinde es auch so, da ist eben nichts kundenfreundlich etc. sondern man hat das Gefühl man bekommt als Kunde unnötige "Arbeit" aufgebunden die man früher nicht hatte.
Und online Rabatte gibt man nicht um dem Kunden ein besseres Angebot zu machen, sondern nur um mehr Kunden anzulocken oder um Kassenpersonal sparen zu können.
Grade letzteres ist für mich so eine Unsitte die immer mehr um sich greift. Nicht nur beim Skifahren. Messen, Veranstaltungen, Supermarkt Kassen etc. überall soll man zum Onlinekauf bewegt werden. Meist mir 5€ billigeren Tickets gegenüber dem Kassenpreis usw.
Da steckt nichts anderes dahinter als Personal einsparen.
Für mich war einer der letzten Gründe noch im Einzelhandel einzukaufen das persönliche oder wenn ich gute Beratung brauche. Wenn das zunehmend wegfällt, bestell ich nur noch online. Die Preise in den Läden sind nämlich schon lange nichtmehr konkurrenzfähig. Ich weiß nicht ob sich da nicht manch einer ein Eigentor schießt.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Montafon ist eine riesige Unverschämtheit, da geht es nämlich nur nach oben, egal ob schönes oder schlechtes Wetter.
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Bist du auch so einer der sich an der Liftkasse erstmal beraten lässt, obwohl dahinter eine Schlange wartet? Die Leute sind sehr beliebt.Reginleif hat geschrieben: 08.12.2025 - 08:43 Auch da absolute Zustimmung. Kein Anbieter wird je ein Modell schaffen mit dem er selbst weniger verdient.
Und ich empfinde es auch so, da ist eben nichts kundenfreundlich etc. sondern man hat das Gefühl man bekommt als Kunde unnötige "Arbeit" aufgebunden die man früher nicht hatte.
Und online Rabatte gibt man nicht um dem Kunden ein besseres Angebot zu machen, sondern nur um mehr Kunden anzulocken oder um Kassenpersonal sparen zu können.
Grade letzteres ist für mich so eine Unsitte die immer mehr um sich greift. Nicht nur beim Skifahren. Messen, Veranstaltungen, Supermarkt Kassen etc. überall soll man zum Onlinekauf bewegt werden. Meist mir 5€ billigeren Tickets gegenüber dem Kassenpreis usw.
Da steckt nichts anderes dahinter als Personal einsparen.
Für mich war einer der letzten Gründe noch im Einzelhandel einzukaufen das persönliche oder wenn ich gute Beratung brauche. Wenn das zunehmend wegfällt, bestell ich nur noch online. Die Preise in den Läden sind nämlich schon lange nichtmehr konkurrenzfähig. Ich weiß nicht ob sich da nicht manch einer ein Eigentor schießt.
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Das hat mit dem Dynamix Pricing nichts zu tun, aber ohne Beratung an den Liftkassen fühlt man sich in vielen Fällen ja regelrecht durch undurchsichtige Preismodelle gerade zu hinters Licht geführt.
Nur um mal ein paar Beispiele zu bennen:
Geringe Nachlässe bei Mehrtageskarten, am besten noch in Kombination mit Verbundkarten fürs Tal.
Gratispass für Kinder wenn Erwachsene vor Ort,
Kinder generell Gratis, aber nur Samstags oder einfach mal nur an einem bestimmten Wochenende
Abendveranstaltungen (Skishow) in den Verbundkarten nicht inkludiert, im lokalen Skipass aber schon
Aber das ist kein Einzelfall. Die Ticketautomaten der DB leiden unter gleichen Problemen (Gruppen-/ Freizeit-/ Fahrradtickets mal als Beispiel..)
Nur um mal ein paar Beispiele zu bennen:
Geringe Nachlässe bei Mehrtageskarten, am besten noch in Kombination mit Verbundkarten fürs Tal.
Gratispass für Kinder wenn Erwachsene vor Ort,
Kinder generell Gratis, aber nur Samstags oder einfach mal nur an einem bestimmten Wochenende
Abendveranstaltungen (Skishow) in den Verbundkarten nicht inkludiert, im lokalen Skipass aber schon
Aber das ist kein Einzelfall. Die Ticketautomaten der DB leiden unter gleichen Problemen (Gruppen-/ Freizeit-/ Fahrradtickets mal als Beispiel..)
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Nein, auf gar keinen FallSeilbahnjunkie hat geschrieben: 08.12.2025 - 09:41 Bist du auch so einer der sich an der Liftkasse erstmal beraten lässt, obwohl dahinter eine Schlange wartet? Die Leute sind sehr beliebt.
Sowas verabscheue ich auch und ich verstehe nie was es an einer Kasse groß zu fragen gibt. Die Beratung war auf Ladenpersonal bezogen. Wobei man auch da sagen muss, das Konzept der Beratung vor Ort ist für mich eh längst ein Auslaufmodell, ich wüsste nicht wann mir zuletzt in einem Laden mal einer was erzählt hätte was ich nicht vorher schon wusste. Mit einer kurzen Recherche im Internet weiß man heute eigentlich immer gleich was man will/braucht.
Und so ist es auch bei den Skitickets, da les ich mich wenn dann vorher schlau welche Möglichkeiten es gibt, das frag ich niemals vor Ort.
Ich brauche beim Kauf meiner Tickets eigentlich selten länger als 30s. Abhängig davon wie schnell das Personal ist. In 2-3 Sätzen ist da alles gesagt und Leute die an der Kasse ewige Gespräche anfangen stören mich auch total.
Das ist wiederum einer der Vorteile des Onlinekaufs, die Bremser an den Kassen können einem egal sein.
Aus dieser Sicht kann man die Einsparung von Kassen-/Beratungspersonal durchaus verkraften, die Bedeutung hat eh stark abgenommen. Von einem echten Menschen bedient zu werden, auch wenns nur 30s sind, finde ich trotzdem netter als gar nichts in Sachen Kontakt und Kommunikation zu haben.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
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Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Montafon müsste so gestaltet sein, dass es Kontingente zu einem gewissen Preis gibt. Generell gibt es aber nur eine Richtung: nach oben ohne kommuniziertes Ende.
Auszug aus den FAQ:
Da wäre zumindest mehr Kommunikation gefordert bzgl. Öffnungs-Status und das nicht erst einen Tag vorher order gar am Morgen.
Auszug aus den FAQ:
Was mich aber vor allem in der Vor- und Nachsaison stört ist, man kauft die Katze im Sack. Man kauft einen Skipass ohne zu Wissen mit welcher Gegenleistung, denn selbst wenn genügend Schnee liegt sind nicht alle möglichen Pisten/Anlagen geöffnet. Das ist wie wenn ich dem Bäcker 50 Ct. für ein Brötchen gebe und manchmal dafür ein ganzes oder auch nur ein halbes bekomme, gerade wie es ihm passt.Als Basispreis werden verschiedene Saisonzeiten mit «Ab-Preisen» definiert. Eine Preisänderung ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Das Buchungsverhalten der Gäste ist dabei das wichtigste Kriterium. Je nach Nachfrage und Anzahl der Buchungen verändert sich der Preis für den jeweiligen Tag. Ebenso ist der Preis abhängig von Ferienzeiten. Generell gilt aber: Wer früh bucht, profitiert garantiert vom besten Preis!
Da wäre zumindest mehr Kommunikation gefordert bzgl. Öffnungs-Status und das nicht erst einen Tag vorher order gar am Morgen.
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Aber auch da gilt: Mit den Füßen abstimmen! Aber wahrscheinlich ist es dort egal, weil so viele Schweizer kommen, da sind die Pisten eh voll.
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Wenn sie es geschickt machen, ein sicheres Erfolgsmodell! Sie müssen nur dafür sorgen, dass sie das sehr hohe Schweizer Preisniveau nicht überbieten und dann funktioniert das prima! Sowas sieht man überall in grenznähe zur Schweiz, nicht nur bei Skigebieten: Nämlich das viele Anbieter mit für ihr Land hohen Preise, die aber immer noch unter den absurd hohen der Schweiz liegen, von der Hochpreisinsel Schweiz zu profitieren versuchen.br403 hat geschrieben: 08.12.2025 - 13:52 Aber auch da gilt: Mit den Füßen abstimmen! Aber wahrscheinlich ist es dort egal, weil so viele Schweizer kommen, da sind die Pisten eh voll.
Leider haben immer noch viele meiner Landsleute nicht begriffen, was für ein Riesenproblem das Schweizer Preisniveau ist. Geschweige denn die Politiker und -innen, welche sich noch so gerne für lukrative Verwaltungsratsmandate und/oder grosszügige Parteispenden (Die Schweiz kennt keine Offenlegungspflicht!) sich von Lobbyisten vor deren Karren spannen lässt.
Allerdings könnte sich das bald ändern. Denn die Löhne halten schon einige Zeit nicht mehr mit der Teuerung und Inflation Schritt. Die Reallöhne schrumpfen also. Wenn sich dadurch in Zukunft immer mehr trotz hohen Löhnen ein Leben in der Schweiz nicht mehr leisten können, dann...
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Im Moment läuft ja der Tourismus überall gut, egal ob Sommer oder Winter. Auch in Kroatien und Mallorca ist es teuer (angeblich, war schon lange nicht mehr dort), und die Orte sind voll. Overtourism überall. Mal sehen, wie lange das gut geht.
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Mag schon sein, dass das vielerorts so gelebt wird. Aber diese Pauschalität finde ich falsch, vor allem in Bezug auf den Sinn. Ein Betreiber von egal was hat aus verschiedenen Gründen auch darauf zu achten, dass sein Wasauchimmer nicht überfüllt wird. Einer der Gründe ist, damit es für alle Gäste ein lohnendes Erlebnis bleibt. Dynamic Pricing kann dafür ein geeignetes Mittel sein. Die Auswüchse im Konzertbereich sind haarsträubend, keine Frage, aber wenn der letzte Wohlhabende die 500-Euro-Show gesehen hat, dann wird dem Veranstalter schon wieder einfallen, dass 10 mal 50 Euro auch 500 Euro sind und dass zehn normale Menschen dabei sogar noch mehr Getränke konsumieren als ein Wohlhabender.ThomasZ hat geschrieben: 06.12.2025 - 13:31Der einzige Sinn von Dynamic Pricing ist Steigerung des Gewinns. Darf man aber natürlich nicht zugeben.
Dieser Vergleich hinkt nicht mehr, der sitzt in einem Rollstuhl mit platten Reifen. Der Lieferant Deines Bäckers, der mit dem Mehl, der könnte je nachdem, wie er seine Rohstoffe kauft, vielleicht genau die beschriebene Situation haben, kauft den Landwirten die Jahresproduktion ab, oder die nächsten zehn Jahresproduktionen, und weiß nicht, wie die ausfallen werden. Da geht es aber nicht drum, was wem passt, sondern um Wetter. Du kannst ja in der Halle fahren, wenn Du mehr Planbarkeit brauchst. Da ist es immer mau, das aber planbar.Jens hat geschrieben: 08.12.2025 - 12:13Was mich aber vor allem in der Vor- und Nachsaison stört ist, man kauft die Katze im Sack. Man kauft einen Skipass ohne zu Wissen mit welcher Gegenleistung, denn selbst wenn genügend Schnee liegt sind nicht alle möglichen Pisten/Anlagen geöffnet. Das ist wie wenn ich dem Bäcker 50 Ct. für ein Brötchen gebe und manchmal dafür ein ganzes oder auch nur ein halbes bekomme, gerade wie es ihm passt.
Bei der systematischen Benachteiligung von Familien mit Schulkindern gehe ich mit, das ist definitiv ein unschöner Nebeneffekt. Aber da sehe ich die Verantwortung genau wie @kauer_steel nicht bei den Skigebieten, die ja wie oben beschrieben den Andrang steuern müssen, der ja auch und eigentlich noch mehr darüber entscheidet, wie groß dem Jens seine Semmel ist. Meiner Meinung nach sollte es mindestens in der Grundschule noch sowas wie flexible Ferien geben. Damit meine ich in etwa eine von den Erziehungsberechtigten frei wählbare, zeitlich begrenzte Aussetzung der Schulpflicht zu Erholungszwecken. Meinetwegen zwei mal eine Woche pro Jahr, damit der ganze Wahnsinn mal entzerrt wird. (Mir ist bewusst, dass die chronisch überarbeiteten Lehrer das nicht nur toll finden würden.)kauer_steel hat geschrieben: 06.12.2025 - 19:16Ja, das finde ich auch unschön, dass man mit der Familie immer auf die Peak Saison Ferienzeit angewiesen ist und nicht ausweichen kann. Aber deswegen ist es ja eben auch die Hochsaison, weil da alle fahren wollen/müssen. Das ist aber auch ohne Dynamic Pricing teuer (gewesen). Als einzige Lösung sehe ich hier eigentlich das die förderalen Staaten die Winterferien verteilt von Dezember bis Ende März durch die Bundesländer durchrotieren lassen.judyclt hat geschrieben: 06.12.2025 - 16:20Es geht nicht darum, ob ein Skigebiet grundsätzlich günstig oder teurer ist. Es geht darum, dass schulpflichtige Kinder und deren Familien systematisch benachteiligt sind. Hier am Skigebiet Adelboden: Offiziell ist es ja für alle ein super Angebot, da Frühbücher ach so viel sparen. Von wegen. Beispielsweise kosten der 21.12. und der 18.01. beide CHF60. Oder der 03.01. CHF62 und der 31.01. CHF63. Selbe Wochentage, also nix Frühbucherrabatt.
Was aber immer garantiert ist: Familien zahlen drauf. In den Ferien vom 20.12.-04.01. können die Kids auf die Piste und nicht ein Tag liegt unter CHF60. Davor und danach die Tage hingegen alle unter CHF60. Tja, die können halt nicht ausweichen und das nutzen die Betreiber gnadenlos aus. Ich find's asozial.
Da fände ich Parkgebühren sinnvoller, denn die haben vielleicht noch einen ökologischen Nebeneffekt und schlagen nur 1x pro Auto zu und nicht wie die Skitickets pro Person und Familien damit mehrfach.
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?
Die Schulferien sind ja gestaffelt. Aber da für die Winterferien nur gerade etwa 3 Monate zur Verfügung stehen, geht es sich halt nicht aus, und irgendwo sind während der ganzen Saison immer Ferien. Und das wissen die Skigebiete natürlich!
Davon kann ich selber ein Lied singen! Als ältester von drei Brüdern kam ich als erster in die Oberstufe, während meine zwei Brüder noch in die Primarschule gingen. Das Oberstufenschulhaus stand aber nicht in der gleichen Gemeinde wie das der Primarschule. Resultat: Nicht zur gleichen Zeit Winterferien, nicht mal überschnitten hatten sie sich. Tja, und darum fielen für zwei Jahre meine Skiferien ins Wasser, da es halt das kleinere Übel ist, einem die Ferien zu vermiesen als Zweien. Und so zog ich für eine Woche zu den Grosseltern, während der Rest der Familie sich auf den Pisten tummelten. Danach kam der zweite Bruder in die Oberstufe und nun hatte der Jüngste das Nachsehen. Aber das nur am Rande, und dynamische Preisbildung gab es damals auch noch nicht.
Davon kann ich selber ein Lied singen! Als ältester von drei Brüdern kam ich als erster in die Oberstufe, während meine zwei Brüder noch in die Primarschule gingen. Das Oberstufenschulhaus stand aber nicht in der gleichen Gemeinde wie das der Primarschule. Resultat: Nicht zur gleichen Zeit Winterferien, nicht mal überschnitten hatten sie sich. Tja, und darum fielen für zwei Jahre meine Skiferien ins Wasser, da es halt das kleinere Übel ist, einem die Ferien zu vermiesen als Zweien. Und so zog ich für eine Woche zu den Grosseltern, während der Rest der Familie sich auf den Pisten tummelten. Danach kam der zweite Bruder in die Oberstufe und nun hatte der Jüngste das Nachsehen. Aber das nur am Rande, und dynamische Preisbildung gab es damals auch noch nicht.
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