Hallo zusammen,
Ich habe eine Frage an alle die gerne Skihütten in der Alpenregion besuchen, gerne sowohl aus Gastbrille als auch als Betreiberbrille kommentieren. Mich interessiert, wie die Personalplanung in Skihütten mit stark schwankender Auslastung aktuell gehandhabt wird – insbesondere bei Betrieben, die stark von Wetter, Ferien, Wochenenden und Tagesgästen abhängen.
In der Praxis scheint die Planung oft auf einer Mischung aus Erfahrung, Bauchgefühl, Wetterprognose und Vorjahreswerten zu basieren. Gleichzeitig gibt es aber extreme Unterschiede zwischen schwachen Tagen und absoluten Spitzentagen.
Deshalb meine offene Frage an euch:
Wo liegen aus eurer Sicht die größten Herausforderungen bei der Personalplanung in Skihütten?
– Überbesetzung aus Sicherheitsdenken?
– Unterbesetzung an sehr starken Tagen?
– kurzfristige Wetterumschwünge?
– oder funktioniert das in der Praxis ohnehin gut genug?
Mich interessiert das rein aus Interesse an der betrieblichen Realität, denn ich komme selber aus der Branche.
Besonders hilfreich wären konkrete Erfahrungen aus Skihütten oder Skigebieten.
Danke euch für jeden Einblick – auch kritische Einschätzungen sind ausdrücklich willkommen.
Zukunft der Personalplanung im Wintertoursmus - Gastronomie?
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Wolfang Ambras
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Re: Zukunft der Personalplanung im Wintertoursmus - Gastronomie?
Nach meiner Beobachtung [Ich gehe wirklich sehr viel auswärts Essen und habe auch recht enge Kontakte in die Gastro] läuft es in sämtlicher Gastronomie immer dann gut, wenn entweder a.) die Chefs oder b.) eine sehr gute Restaurantleitung, vor allem wenn viel los ist, DA sind und anpacken. Helfen. Motivieren usw.
Dann braucht es sicher weniger Stammpersonal - und für die Großkampftage halt einen möglichst großen Pool an örtlichen Aushilfen (Studenten, Schüler, etc.) die man flexibel und spontan einspannen kann.
Und lieber hat man zu wenig Personal als zu viel. Dauert dann halt bei spontanem Risenandrang bisl länger. Oder man sperrt paar Tische zu, wenns gar nimmer anders geht. Aber rumstehende, unmotivierte Servicekräfte (am besten mit der Fähigkeit, über die paar belegten Tische uch noch wegschauen zu können) sind m.E. der Tod jeder Gastro.
Dann braucht es sicher weniger Stammpersonal - und für die Großkampftage halt einen möglichst großen Pool an örtlichen Aushilfen (Studenten, Schüler, etc.) die man flexibel und spontan einspannen kann.
Und lieber hat man zu wenig Personal als zu viel. Dauert dann halt bei spontanem Risenandrang bisl länger. Oder man sperrt paar Tische zu, wenns gar nimmer anders geht. Aber rumstehende, unmotivierte Servicekräfte (am besten mit der Fähigkeit, über die paar belegten Tische uch noch wegschauen zu können) sind m.E. der Tod jeder Gastro.