Ich wollte eigentlich auch nichts zu den derzeitigen Schneeverhältnissen schreiben, sondern habe eine Frage zum Lauberhornrennen und wollte es aber nicht ins Ski Weltcup Thread schreiben.
Ich hoffe das ist OK und es meckert niemand
Hat jemand Erfahrungen mit dem Besuch der Lauberhornrennen, dann würde ich mich über eure Antworten freuen.
Und zwar kann man bei der Abfahrt auf Ski den größten Teil der Strecke bis zur Talstation der PB oder des 4er Sessels Innerwengen abfahren? (ich gehe davon aus man braucht dann ein Ticket)
Falls nein, kann man beim Slalom die Piste Nr 36 bis zu den genannten Talstationen fahren und entlang der Slalomstrecke das Rennen verfolgen?
Im Schwesterforum hat man dafür ein gemeinsames Topic "Jungfrauregion". Deine Fragen kann ich nicht beantworten, hier aber das Update zu gestern:
11.01.2026 - Neuschnee und am Nachmittag top Bedingungen
Gestern fuhren wir erst am Mittag nach Grindelwald. Die Webcams zeigten laufend bessere Sicht und das im Parkhaus Terminal waren auch noch freie Plätze vorhanden.
Es hatte recht wenig Leute und somit Wartezeiten < 2 Minuten. Der Neuschnee konnte sich noch nicht mit der bestehenden Unterlage verbinden und somit bildeten sich, ab einer gewissen Neigung, "schöne" Buckel.
Zu deinen Fragen:
Ja die Skiabfahrt ins Dorf müsste möglich sein. Die Abfahrt nach Innerwengen bin ich mir nicht sicher und ob man während dem Slalom den Lift benutzen kann weiss ich auch nicht. Wohl schwierig da der ja von Athleten, Helfern, etc. Beansprucht wird. Ein Ticket brauchst du für die Public Viewings, an der Strecke sonst nicht. Auf Ski kannst du den Slalom wohl nur im Startbereich verfolgen.
Man kann das Rennen (beide) ohne Skipass an bestimmten Streckenabschnitten problemlos sehen. Bei der Abfahrt ist der Sessellift nur mit Rennticket zugänglich, beim Slalom geht es mit dem normalen Skipass. Haben letztes Jahr auf dem Gegenhang vom Slalom Pause gemacht und schön das Rennen geschaut.
Im Vergleich zu Adelboden die Tage zuvor, hatte ich das Gefühl, dass sich hier nicht ganz soviel Mühe mit der Pistenpräparierung gegeben wurde. Es war aber auch deutlich mehr los als in Adelboden (Winterferien in einigen Kantonen?). Zudem verstehe ich nicht, warum doch einige Pisten noch geschlossen waren, obwohl eigentlich genügend Schnee vorhanden war/ist und durch den Neuschnee vom 29. Januar die Verhältnisse ja sogar besser wurden. Insbesondere am Männlichen wäre eine Öffnung der Pisten Wasserwendi (blau), Grathula/Gratbord (schwarz) und auch der Distelbodenabfahrt (rot) am Läger durchaus möglich gewesen. Aber diese waren noch nicht mal grundpräpariert. Dadurch waren die wenigen offenen Pisten am Männlichen/Läger natürlich entsprechend voll. Das Prinzip der Gewinnmaximierung - weniger Leistung für gleiches oder mehr Geld - scheint also auch hier Einzug gehalten zu haben. Die Verbindung Honegg-Tschuggen war übrigens eine einzige Eisbahn mit Steinen drin und definitiv nicht zu empfehlen, da hier keine Beschneiungsanlage existiert. Die Tschuggenpiste war wegen Schneemangel noch geschlossen, ebenso die Tschuggentalabfahrt. Zudem waren die Rodelbahnen Scheidegg-Brandegg und Wengernalp-Wengen offiziell geschlossen, auch wenn sie beide sehr gut fahrbar waren (haben wir an den Schlechtwettertagen gemacht). Rodelbahn Männlichen - Holenstein sehr gut zu fahren, mit großem Spaßfaktor im Schlusssteilhang mit 90° Kurve vor der Mittelstation.
Wartezeiten gab es an den Liften keine, nur auf den Pisten insbesondere im Männlichenbereich war es oft sehr voll.
Beste Pisten: Honegg, Fallboden, Wixi, Lauberhorn-Weltcupabfahrt, Innerwengen, Talabfahrten nach Grindelwald
Hüttenempfehlung: Grindelwaldblick, Bustiglen Bar, Brandegg
Im Vergleich mit Adelboden ist aus skifahrtechnischer Sicht das Adelbodener Skigebiet schöner. In Grindelwald ist halt die gewaltige Landschaft mit den 4000ern der Trumpf.
Denke es wird auch im nächsten Jahr eine Kombination aus beidem werden.
Fazit: okay mit Verbesserungspotential; 4,0 von möglichen 5 Punkten