Wetter:
28.12.2025: sonnig, ca. 4°C bis -4°C
29.12.2025: sonnig, ca. 5°C bis -3° C
30.12.2025: sonnig, ca. 5°C bis -9° C
31.12.2025: sonnig, ca. -5°C bis -13° C
01.01.2026: sonnig, nachmittags leicht bewölkt ca. -2°C bis -12° C
02.01.2026: bewölkt, teils sonnig ca. 4°C bis -10° C
05.01.2026: sonnig, ca. -5°C bis -12° C.
07.01.2026: sonnig, ca. -8°C bis -15° C.
08.01.2026: Schneefall, ca. -4°C bis -8° C, Neuschnee ca. 5cm
Schneehöhe:
0-10 cm
Schneezustand:
pulver-hart; selten eisig
Geschlossene Pisten:
- Piste 7 „West“ (oberer Teil), ab 03.01.2026 geöffnet)
- Piste 9 „Südhang“
- Piste 10 „Martannes“, ab 04.01.2025 geöffnet
- Piste 12 „Gampen“
- Piste 18 „Die Schwarze“ (Buckelpiste)
- Piste 19 „Wiegen“
- Piste 20 „Gueser“ (Hilfsabfahrt)
- Piste 23 „Skiweg nach Nauders“
- Piste 24 „Jagerhüttl“
- Piste 25 „Almtäler Abfahrt“
- Skiroute 1 „Gueser Kopf“
- Skiroute 2 „G3000“
- Skiroute 3 „Down under“
- Skiroute 4 „Südwest“
- Skiroute 5 „Grenz“
Anlagenstatus und Wartezeiten Nauders:
6EUB „Bergkastel“ (18 mal): 0-10 Minuten
8KSB „Zirm“ (14 mal): 0-2 Minuten
6Bubble „Goldsee“ (14 mal): 0-5 Minuten
6Bubble „Tscheyeck“ (3 mal): keine
6KSB „Gaisloch“ (12 mal): keine
DSB „Lärchenhang I“ (1 mal): keine
DSB „ Lärchenhang II“ (3 mal): keine
2-SL „Alm“ (0 mal): –
2-SL „ Ganderbild“ (6 mal): 0-2 Minuten
2-SL „Panorama“ (0 mal): –
1-SL „ Tal“ (7 mal): 0-4 Minuten
Pistenplan
Höhenmeter:
28.12.2025: 1.417 Hm
29.12.2025: 3.452 Hm
30.12.2025: 3.944 Hm
31.12.2025: 4.129 Hm
01.01.2026: 4.279 Hm
02.01.2026: 6.679 Hm
05.01.2026: 2.372 Hm
07.01.2026: 3.779 Hm
08.01.2026: 773 Hm (Rodeln)
Gefallen:
- für die Hochsaison wenig Andrang
- stressfrei
- Goldseebahn – für Anfänger perfekt geeignete Anfängerbahn
- keine abgefahrenen Pisten, keine Tragödienhänge
- dafür, dass kein Naturschnee vorhanden war haben die Bergbahnen ein top Pistenangebot gezaubert
- die geöffneten Pisten waren auch auf voller Breite fahrbar und ohne Steine
- sehr anfänger-/kinderfreundlich, sowohl das Liftpersonal, als auch die Ausstattung
- der Ort von Nauders an sich – ursprünglich und nicht überlaufen
- das Angebot drumherum (Rodelbahn, Reschensee, Rodelhang und Eisbahn unten im Ort, Mutzkopflift)
- mit Kindern tolles Pistenangebot möglich, inklusive der blauen Talabfahrten
- neues Skigebiet kennen gelernt
- viele tolle Talabfahrten (im Wald)
Nicht gefallen:
- Informationspolitik der Bergbahnen bei defekter 6er Gondelbahn an Silvester
- geschlossener Alm- und Panoramalift
- Wartezeiten an der Gondelbahn in der ersten Woche (v.a. in der Früh, wenn alle zum Skikurs hinauf müssen)
- recht spät sonnig im Hochwinter (Ausnahme: Tscheyeck)
Fazit:
Unser diesjähriger Winterurlaub führte uns über den Jahreswechsel nach Nauders.
Nachdem ich schon im April begonnen hatte eine große Ferienwohnung für uns 5 und meine Schwester/Schwager/Neffe zu suchen und trotz intensiver Suche nicht erfolgreich war (v.a. in bestimmten Magic Pass Gebieten), fand ich im September eine schöne und geeignete Ferienwohnung in Nauders im oberen Ort.
Von Nauders versprach ich mir keinen „Über-Tourismus“ selbst in der Höchstsaison, eine gewisse „Schneesicherheit“ und eine gute Kinder-Eignung.
Vorweg: wir wurden auch nicht enttäuscht. Einzig an der Talstation der 6er Gondelbahn zu Bergkastel hinauf (und zeitweise an der Goldseebahn) gab es in den ersten Tagen Wartezeiten in der Früh (waren doch ca. 400 Kinder in den Skikursen angemeldet). Aber auch hier: sehr entspannte Atmosphäre.
Während die zwei Großen und unser Neffe dann die ersten Tage zwischen 10 und 12 Uhr im Skikurs waren, war ich auf den Brettern unterwegs. Nach einer jeweils ausgiebigen Mittagspause im in meinen Augen guten Bergrestaurant Bergkastel fuhren wir dann mit den Kindern am Nachmittag gemeinsam noch die ein oder andere Abfahrt.
So blieben wir trotz 2-Länder-Skipass die erste Woche komplett in Nauders. In der zweiten Woche gab es dann mit den Kindern auch gemeinsam Skitage in Italien: Schöneben/Haideralm (Bericht) und Watles (Bericht).
Scoul hatte ich eigentlich noch ins Auge gefasst, dort waren allerdings zu wenige Abfahrten/Lifte geöffnet, als dass es sich gelohnt hätte (vom Aufwand und vom zusätzlichen Tagesskipass).
Das Wetter war durchweg sonnig, einzig am vorletzten und letzten Tag schneite es etwas. Naturschnee war mehr oder weniger keiner vorhanden. Rund um das Tscheyeck war alles weggeblasen, die nach Süden gerichteten Hänge grün-braun und der Rest hatte so eine „1 cm-Kosmetikschnee-Schicht“. Nur im schattigen Gaisloch-Bereich waren es ein paar cm Naturschnee. Und trotzdem fanden wir durchweg perfekte Pisten vor. Klar, ohne Kunstschnee ginge gar nichts. Aber Quantität und Qualität davon überzeugten absolut. Alle geöffneten Abfahrten waren ziemlich auf voller Breite offen. Es war auch der überwiegende Teil geöffnet. Man feuerte in den Tagen (es war von den Temperaturen auch Tag und Nacht stets unter dem Gefrierpunkt) was ging.
Die Pisten waren (vielleicht auch durch die kalten Temperaturen?!) auch am Abend nicht zerfahren und das zwischen den Jahren. Klasse – kein Tragödienhang weit und breit…
Einzig schade, dass ums Tscheyeck nur die eine Abfahrt offen war.
Was auffiel im gesamten Skigebiet war die Kinderfreundlichkeit beim Personal (Lifte, Restaurant, Ausstattung im Skigebiet/Lifte).
Die Informationspolitik beim Ausfall der 6er Gondelbahn an Silvester war allerdings mehr als ausbaufähig. Meine Frau war mit dem Kleinen mit dem Kinderwagen oben auf Bergkastel als die Gondelbahn eine technische Störung hatte (es ging schon während der Bergfahrt gegen 11:15 Uhr los, was dann 45 Minuten Auffahrt auf Grund ständiger Stillstände bedeutete). Ich schätze gegen 13 Uhr wurde die Bahn geschlossen. Nur wie kommt meine Frau mit dem Kleinen samt Kinderwagen runter. Zur Not via DSB, das ist klar, aber bei ca. -12° Grad und über halbstündiger Fahrt mit einem Baby – suboptimal. Die Bergstation war abgeschlossen. Die Telefone von Tourismusverband und Bergbahnen waren nicht erreichbar. Keiner konnte weiterhelfen. Es standen mehrere Familien mit Kinderwagen da. Am Ende ging die Bahn gegen 16 Uhr auf. Aber eine offizielle kurze Info wäre schön gewesen.
Das Skigebiet an sich fand ich top. Trotz eher moderater Größe gibt es genügend Abwechslung: schöne Waldabfahrten ins Tal, schwarze Hänge, blaue Autobahnen, knackige Sportabfahrten.
Die Rodelbahn ist lang und klasse und eine zweite Rodelbahn kommt sogar von der Lärchenalm hinab.
Außerdem gibt es im Ort unten ein Förderband mit Rodelhang – unter der Kulisse der Burg und mit kleiner Bar und zeitweise etwas Musik. Toll für die Kinder und letzteres für die Eltern
Als Verbesserungsvorschlag wäre meiner Meinung nach ein Ausbau der Beschneiung am Tscheyeck samt wohl geplantem Speicherteich und evtl. ein Ersatz der Gondelbahn als 10EUB auf der Trasse der Lärchenhang-Lifte mit Mittelstation (?) wünschenswert. Aber das ist schon hochgestochen