Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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phifue
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Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von phifue »

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In Sexten, Pitztal, Ischgl, Going, Kitzbühel, Cortina d' Ampezzo, Pragelato

Mit Reinhold Messner, Prof Jan Beutel (Uni Innsbruck), Gerd Estermann, Lois Hechenblaikner (Fotograf), Saufgast in Ischgl ohne Skipass, Rita Ora, Markus Sint (Landtagsabgeordneter Tirol), Martin Heuberger (Gemeinderat Going), Roberta de Zanna (Gemeinderätin Cortina), Andreas Puelacher (Ski Bundestrainer bisschen Klimawandelleugner)

Über: Gletscherschmelze, Apres-Ski, Kunstschnee, Zweitwohnsitze, Kaffeewand, Rutschende Seilbahn, neue Bobbahn, "Olympic Ghostland Torino" und Lutz van der Horst will für über 18 Mio ein Chalet in Kitzbühel kaufen.

Und sämtlichen viralen Skiclips sind auch dabei.


Für alle die keine Zeit haben sich das anzuschauen hier ein paar Zitate:

"Es gibt in Österreich absoluten Gletscherschutz, außer man könnte da Skifahren"
"Kunstschnee ist tragische Überlebensnot"
"Und auf einmal zieht sich ein Geschäftspartner zurück, die Natur und wir können niemanden verklagen"
"The Snow must go on"
"Apres Ski - Jauchengrube des Tiroler Wahnsinns"
"Ich hab mich gefragt, wie aus Bergbauern hochprofitable Alkoholhändler/Drogenhändler geworden sind"
"Die Tiroler haben umgestellt von Vierbeiner auf Zweibeiner, gemolken werden kann beides"
"In exakt zwei Wochen starten die olympischen Winterspiele. Die Vorfreude ist wie die Baustellen riesen groß."
"Herzlich willkommen zu meiner neuen Rubrik, Jobs ohne Zukunft. Heute bei mir der Ski Bundestrainer"
"Ski Bundestainer ist das in Zeiten des Klimawandels nicht so ein bisschen wie Bergmann in Gelsenkirchen"
"Es mussten ja in den letzten Jahren auch vermehrt Weltcuprennen abgesagt werden, weil es zu warm war zum Beispiel. Machen sie den Job als Bundestrainer eigentlich nur weil man so viel frei hat"

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judyclt
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von judyclt »

"Herzlich willkommen zu meiner neuen Rubrik, Jobs ohne Zukunft. Heute bei mir der Ski Bundestrainer"
Der dann erstmal schön den Klimawandel leugnet.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von NeusserGletscher »

Zwei ÖR Clowns fahren samt Aufnahmeteam für ein paar Tage in die Alpen, machen sich dort ein paar schöne Tage und bedienen zum x-ten Mal jedes bekannte Klischee über den Wintersport. Freunden seichter, anspruchsloser Unterhaltung wird es sicherlich gefallen.

Es lohnt sich nicht, darüber ernsthaft zu diskutieren. Auch nicht über Aussagen, die in diesem lockeren Kontext von anderen gefallen sind.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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judyclt
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von judyclt »

Ich hab's mir sogar gegeben, weil ich nach dem Sport platt war und seichte Unterhaltung gesucht hab. War aber wirklich seicht, selten lustig und teils sogar eher dämlich. da ärgert man sich dann, dass man den Schwachsinn auch noch bezahlt. Andererseits nutze ich dann heute wieder Wintersport und Mediathek.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von NeusserGletscher »

Weil dies der einzige Punkt in dem Rant ist, der auch mich angesprochen hat:

KI hätte ihnen auf die Frage, wieso die Sprungsschanzen bei Pragelato (Turin 2006) nicht auch für die Winterspiele in (Mailand) 2026 genutzt werden, folgendes geantwortet:
KI hat geschrieben:Die Sprungschanzen von 2006 in Pragelato wurden nicht für 2026 genutzt, da sie nach den Spielen verfallen sind und die neuen Wettkämpfe, wie beispielsweise im Skispringen, in der Region Trentino/Südtirol stattfinden. Der Fokus von Olympia 2026 liegt auf einer weiter gestreuten Austragung, wobei die alten Anlagen bei Turin ungenutzt und baufällig blieben.
Die neuen Sprungschanzen werden auch nicht (O-Ton) "ein paar Kilometer weiter" neu gebaut. Google Maps weist hier eine Fahrstrecke von über 500 Kilometern aus. Hätten Zuschauer und Athleten der Nordischen Kombination über diese Strecke pendeln sollen?

Ich meine, man kann gerade bei solchen Einrichtungen, die nur von einer extrem überschaubaren Anzahl von Wintersportlern genutzt und für viel Geld in die Landschaft gesetzt werden, durchaus ernsthaft die Frage diskutieren, wieso das immer wieder für Winterspiele neu gebaut werden muss. Dies steigert auch nicht grad die Akzeptanz in der Bevölkerung, solche Winterspiele auszutragen, wenn für das Vergnügen eines relativ beschränkten Kreises von Sportlern immer wieder Ressourcen aufgewendet werden. Man könnte genau so gut die Winterspiele wie den alpinen Skiweltcup auf eine begrenzte Zahl von Austragungsorten beschränken. Die Australien Open finden ja auch jedes Jahr in dem selben Court statt.

Aber nicht so.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von zonk »

Die haben doch mit so gut wie allem recht.witzig ist's jetzt nicht unbedingt. Teilweise schon.
Aber nahezu alle Skigebiete in Nordtirol,Südtirol,ach,eigentlich übetall unter 2300 Meter,und Bayern sowieso, hätten in vielen Saisons der letzten Jahre fast gar keinen Skibetrieb anbieten können ohne kunstschnee.die wären alle schon längst tot . Das Ballermannproblem kennt man zur genüge,ist aber,wie jeder hier weiss,nur auf wenige Orte gebunden.
Und man sollte es nicht auf die Goldwaage legen,wenn jmd sagt,"ein paar Kilometer weiter" stehe eine neue Schanze.
Olympia ist so,wies grad funktioniert,eine schande und wird in so gut wie keinen Fall nachhaltig betrieben. Auch diese nicht
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Reginleif »

Dieses unsägliche Geschimpfe über den technischen Schnee bin ich so leid.
Der "wahnsinnige Energie und Wasserverbrauch" existiert real gemessen an der Anzahl der Skifahrer nicht.
In den Alpen werden jede Saison 280mio m³ Wasser und 2,1mrd kwh Strom für die Schneeerzeugung verbraucht. Allein in Deutschland und Österreich gibt es aber rund 18mio Menschen die zumindest gelegentlich Skifahren. Damit sind das nur noch 117kwh Strom und 15,5m³ Wasser pro Skifahrer.
Das ist lächerlich wenig. Allein tägliches Duschen verbraucht im Jahr 18m³ Wasser und 1000kwh Energie.
Nehmen wir die Italiener, Niederländer, Franzosen etc. dazu könnten wir die Zahlen sicher durch 4 Teilen.

Anstatt über Schneekanonen zu diskutieren, die im Zusammenspiel mit Speicherseen den schwindenden Wasserspeicher in Form von Schnee nur auf einem Niveau erhalten das früher natürlich war, sollten wir lieber darüber reden ob tägliches Duschen notwendig ist. Aus dermatologischer Sicht wäre 1x pro Woche sogar gesünder und es würde mehr Energie und Wasser einsparen als alle Schneekanonen der Alpen.
Da sieht man wie lächerlich und Mediengetrieben die Diskussion eigentlich ist.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Wooly
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Wooly »

judyclt hat geschrieben: 24.01.2026 - 00:40
"Herzlich willkommen zu meiner neuen Rubrik, Jobs ohne Zukunft. Heute bei mir der Ski Bundestrainer"
Der dann erstmal schön den Klimawandel leugnet.
Er muss halt im Narrativ bleiben. Geiler fand ich das er wirklich versucht hat, wirklich JEDES Sponsorenlogo prominent zu tragen ... man fragt sich schon, warum solche Leute nicht einmal in den Spiegel schauen bevor sie sich vor eine Kamera stellen ... andererseits passt es ja zum Gesammtbild .. :mrgreen:
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Jan Tenner »

Wooly hat geschrieben: 24.01.2026 - 13:40 Geiler fand ich das er wirklich versucht hat, wirklich JEDES Sponsorenlogo prominent zu tragen
Viel peinlicher als als die Skistars, die bei Interviews immer verkrampft irgendwelche Saft-Tüten in die Kamera halten müssen, kann es ja nicht werden. Da beömmeln sich meine Kinder jedes Mal drüber 🙂

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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von hegauner »

Ich kann @zonk eigentlich nur zustimmen.

Klar, hier wird natürlich vieles überspitzt. Ist halt die heute-show.

Jetzt fühlen sich viele Wintersportler natürlich persönlich angegriffen, gehen schmollend in die Ecke und schimpfen über den " bösen linksgrünen " Journalismus beim ZDF.

Es tut halt weh, wenn auf die Wunde gedrückt wird. Auch mir.

Lasse mir das Skifahren trotzdem nicht verderben.
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Skitage 23/24 Waldau, Flumserberg, Silvretta Montafon, Balderschwang
Skitage 22/23 Waldau, Damüls
Skitage 21/22 Montafon, Arlberg, Hoch-Ybrig, Pizol, Diedamskopf
Skitage 20/21 Jakobsbad
Skitage 19/20 Elm, Arlberg (2x), Montafon, Balderschwang, Ischgl
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zonk
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von zonk »

Reginleif hat geschrieben: 24.01.2026 - 12:46 Dieses unsägliche Geschimpfe über den technischen Schnee bin ich so leid.
Der "wahnsinnige Energie und Wasserverbrauch" existiert real gemessen an der Anzahl der Skifahrer nicht.
In den Alpen werden jede Saison 280mio m³ Wasser und 2,1mrd kwh Strom für die Schneeerzeugung verbraucht. Allein in Deutschland und Österreich gibt es aber rund 18mio Menschen die zumindest gelegentlich Skifahren. Damit sind das nur noch 117kwh Strom und 15,5m³ Wasser pro Skifahrer.
Das ist lächerlich wenig. Allein tägliches Duschen verbraucht im Jahr 18m³ Wasser und 1000kwh Energie.
Nehmen wir die Italiener, Niederländer, Franzosen etc. dazu könnten wir die Zahlen sicher durch 4 Teilen.

Anstatt über Schneekanonen zu diskutieren, die im Zusammenspiel mit Speicherseen den schwindenden Wasserspeicher in Form von Schnee nur auf einem Niveau erhalten das früher natürlich war, sollten wir lieber darüber reden ob tägliches Duschen notwendig ist. Aus dermatologischer Sicht wäre 1x pro Woche sogar gesünder und es würde mehr Energie und Wasser einsparen als alle Schneekanonen der Alpen.
Da sieht man wie lächerlich und Mediengetrieben die Diskussion eigentlich ist.
Die Schneekanonen sind aber auch ein sehr albernes Symptom der ganzen Sache. Man zieht einen schon an sich töten Patienten und dessen Leben unnötig in die Länge. Vollkommen richtig. Und dass Wasser dem Berg,bzw dem Regen/Wasser generell,der oder das normalerweise in die Flora und Fauna des berges übetgegangen wäre und für den entsprechenden Haushalt sorgen würde,entnommen wird und eben diesem vorenthalten,steht auch außer Frage. Per se ist das nicht unbedingt viel(statistisch als Wasserverbrauch gesehen),ist aber trotzdem ein massiver Eingriff in die Umwelt. Allein die Leitungen,die mehr oder minder grossen speicherteiche.,die manchmal pervers dicken kunstschneedecken,die die Flora um einige Wochen verzögern...gibt es eigentlich schon Forschungen ,wie sich das auf Fleisch und Milch und käse auswirkt bei Nutztieren,ob ein Vieh auf artenarmen Kunstschneepisten gegrast hat oder auf normalen,stark diversen Almwiesen,die 1 Monat länger haben zu gedeihen,auswirkt?

Was ich weiß ist,dass.auf kunststschneepisten,sagen wir mal,in Brixen im Thale südhang,teilweise(da sie bis Anfang oder Mitte April schneebedeckt sind),nur eine Handvoll gräser wachsen,aber auf den stinknormalen Almwiesen drumherum dutzende Arten gedeihen (weil die Pistenflora halt gedanklich irgendwo im nördlichen Polarkreis rumdümpelt)können.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von NeusserGletscher »

Ich fühle mich überhaupt nicht persönlich angegriffen. Ich kann diese Sendung einfach nicht mehr ernst nehmen.

Die war einmal gut, als sie Satire überwiegend als Herrschaftskritik verstanden haben. Aber seit dem sie bei den großen Themen unserer Zeit meist nur noch auf plumpe Weise alles in den Dreck ziehen, was nicht auf Linie ist, haben die sich als Satiriker selbst erledigt.
Christine Prayon AKA Birte Schneider hat geschrieben:Da werden Narrative und Positionen von Gruppen, die gesellschaftlich in der Hierarchie weit oben stehen, unablässig wiederholt und gleichzeitig wird Stimmung gegen Andersdenkende gemacht. Das hat nach meinem Dafürhalten nichts mehr mit Satire zu tun.
Außerdem gibt es offenbar unter den Journalisten ganz allgemein eine weit verbreitete genetisch bedingte Aversion gegen Automobilität, Autobahnen ohne Tempolimit, Wintersport, Vermieter und andere(s).

Mit rationalen Argumenten kommt man dagegen bei denen eh nicht mehr an. Da verläuft die Lernkurve über Generationen nahe der Nullinie. Denen kann man einhundert Mal erzählen, dass man Wasser durch Beschneiung nicht verbrauchen kann. Sie geben dies in jedem neuen Beitrag genau so falsch wieder.
zonk hat geschrieben: 24.01.2026 - 14:39 gibt es eigentlich schon Forschungen ,wie sich das auf Fleisch und Milch und käse auswirkt bei Nutztieren,ob ein Vieh auf artenarmen Kunstschneepisten gegrast hat oder auf normalen,stark diversen Almwiesen
Das Vieh bekommt durch das Skiwachs doch ein so schön glänzendes Fell :lol:
zonk hat geschrieben: 24.01.2026 - 14:39 Und dass Wasser dem Berg,bzw dem Regen/Wasser generell,der oder das normalerweise in die Flora und Fauna des berges übetgegangen wäre
oder ganz einfach den Bach runter in die Nordsee, ins Mittelmer oder ins Schwarze Meer geflossen wäre
zonk hat geschrieben: 24.01.2026 - 14:39 Was ich weiß ist,dass.auf kunststschneepisten
Da im gesamten Alpenraum nur ein niedriger einstelliger Prozentsatz überhaupt als Skigebietsfläche ausgewiesen ist, ein Teil davon eh nur Steinwüste ist, wo kein Gras wächst, davon wiederum in Österreich mit 60% noch am meisten technisch beschneit werden, könnte man auch sagen, Du machst aus einer Mücke einen Elefanten.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von j-d-s »

Ich verweise da gerne auf wirkliche Fakten mit dieser wissenschaftlichen Studie zu Andermatt: https://link.springer.com/article/10.10 ... 22-02394-z

Selbst wenn der Klimawandel voll weitergeht ist das kein nennenswertes Problem, mit Beschneiung geht es auch noch im Jahr 2100 an Weihnachten und 100 Tagen in der Saison für die allermeisten Pisten.

Die Hetze gegen Beschneiung ist ein rein deutsches Phänomen, fast so wie auch die Vorbehalten gegen Atomkraft was typisch deutsches sind. Realistisch ist Beschneiung ziemlich vergleichbar mit Stauseen, da das Wasser gespeichert und quasi-reguliert weiter fließt, da die Schneeschmelze nunmal nach und nach geht. Es wird sogar einfach ein Zustand wiederhergestellt, der dem vor-Klimawandel-Klima näherkommt, da wäre der Schnee ja auch da gewesen, nur halt Naturschnee.

Beim Stromverbrauch haben wir gelernt, dass möglichst hoher Stromverbrauch sogar gut ist, wenn es erneuerbarer Strom ist, deswegen auch Wärmepumpen und Elektroautos. Wenn mal jeder Wärmepumpen und Elektroautos haben würde, wäre der Stromvebrauch ein vielfaches von dem heutigen Niveau.

Nur für Schneekanonen soll das dann nicht gelten. Da ist Stromverbrauch niemals gut, auch wenn er zu weit über 90% von erneuerbaren Quellen und Atomkraft stammt, und übrigens ganz überwiegend zu Niedriglastzeiten, wo sowieso wenig Strom verbraucht wird, denn die meiste Beschneiung erfolgt nachts.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Werna76 »

zonk hat geschrieben: 24.01.2026 - 14:39Die Schneekanonen sind aber auch ein sehr albernes Symptom der ganzen Sache. Man zieht einen schon an sich töten Patienten und dessen Leben unnötig in die Länge. Vollkommen richtig. Und dass Wasser dem Berg,bzw dem Regen/Wasser generell,der oder das normalerweise in die Flora und Fauna des berges übetgegangen wäre und für den entsprechenden Haushalt sorgen würde,entnommen wird und eben diesem vorenthalten,steht auch außer Frage.
Vollkommen richtig, so wird es ja in den Qualitätsmedien jeden Oktober regelmäßig berichtet, gut zusammengefasst.
Das Wasser ist weg. Vollständig. Für immer.
Man muss noch ergänzen, dass die Skigebiete ja alle vollständig überdacht sind damit über Regenrinnen sämtliches Wasser in die Speicherteiche geleitet werden kann.
Nach dem Winter wird der technische Schnee dann mittels handelsüblicher Ionenkanonen desintegriert und dem Wasserkreislauf somit vollständig entnommen.

Man sieht, die alljährlich Meinungsbildung im Herbst funktioniert großartig.
Das steht außer Frage.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von judyclt »

Beschneiung ist einfach das falsche Thema für eine Satiresendung.
Die heute-show fand ich zu Anfangszeiten gut gemacht. Leider ist an der Aussage von Christine Prayon was dran: Es wird Stimmung gegen Andersdenkende gemacht und das teils auf herablassende Art und Weise. Merz, Trump und sonst wen kann man als öffentliche Person auch öffentlich "ausschlachten", aber nicht Bürger, die eine andere Meinung haben.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Wooly »

Geil alle Vöglein sind schon da .... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von judyclt »

Kannst du auch inhaltlich etwas zum Thema beitragen? Wie fandest du denn die Sendung?
Manches war ja ganz witzig gedacht/gemacht wie diese Millionenbuden, aber andere Szenen wie dieses penetrante "Goldmedaillen-Gelaber" zum Bundestrainer...naja. Einige Drehorte und Gesprächspartner kannte man auch schon von der Neureuther-Sendung ein paar Monate zuvor. Das sogenannte Quiz später war einfach nur langweilig. MASZ ist ja nicht auf den Mund gefallen, aber der CDU Bubi :rolleyes:

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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von j-d-s »

Ich bezweifle stark, dass so eine ÖR-Sendung, die einfach nur auf Bild-Niveau, nur halt von linker Seite, polemisiert und einseitig darstellt, nennenswert reale Folgen hat.

Grade Ischgl, hätte man meinen können, hätte die viel größere mediale Hetzkampagne beim ersten Lockdown schaden können. Heute kräht da kein Hahn mehr danach, wohl auch, weil danach noch zig Lockdowns folgten und das weltweit, was bewiesen hat, der reale Einfluss von Ischgl gering war, zumal die Schweiz bei den Zahlen unterm Strich in allen Belangen besser dasteht als Italien, Frankreich, Österreich und Deutschland, was beweist, dass Skigebiete generell nie Einfluss in relevanten Größenordnungen hatten.

Da haben Social-Media-Shitstorms wegen ein paar weggeräumter Felsen am Pitztaler die sowieso demnächst erodiert wären mehr Folgen.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von don pipone »

hegauner hat geschrieben: 24.01.2026 - 13:53 Jetzt fühlen sich viele Wintersportler natürlich persönlich angegriffen, gehen schmollend in die Ecke und schimpfen über den " bösen linksgrünen " Journalismus beim ZDF.
Ideologiegetriebener Journalismus hat auf jeden Fall seinen gewichtigen Teil dazu beigetragen, dass Deutschland über Jahr(zehnte), nicht zuletzt aufgrund politischer Falschentscheidungen, ganz tief in die volkswirtschaftliche Sche.... gefahren wurde und im internationalen, harten Wettbewerb untergehen wird.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von zonk »

NeusserGletscher hat geschrieben: 24.01.2026 - 15:00 Ich fühle mich überhaupt nicht persönlich angegriffen. Ich kann diese Sendung einfach nicht mehr ernst nehmen.

Die war einmal gut, als sie Satire überwiegend als Herrschaftskritik verstanden haben. Aber seit dem sie bei den großen Themen unserer Zeit meist nur noch auf plumpe Weise alles in den Dreck ziehen, was nicht auf Linie ist, haben die sich als Satiriker selbst erledigt.
Christine Prayon AKA Birte Schneider hat geschrieben:Da werden Narrative und Positionen von Gruppen, die gesellschaftlich in der Hierarchie weit oben stehen, unablässig wiederholt und gleichzeitig wird Stimmung gegen Andersdenkende gemacht. Das hat nach meinem Dafürhalten nichts mehr mit Satire zu tun.
Außerdem gibt es offenbar unter den Journalisten ganz allgemein eine weit verbreitete genetisch bedingte Aversion gegen Automobilität, Autobahnen ohne Tempolimit, Wintersport, Vermieter und andere(s).

Mit rationalen Argumenten kommt man dagegen bei denen eh nicht mehr an. Da verläuft die Lernkurve über Generationen nahe der Nullinie. Denen kann man einhundert Mal erzählen, dass man Wasser durch Beschneiung nicht verbrauchen kann. Sie geben dies in jedem neuen Beitrag genau so falsch wieder.
zonk hat geschrieben: 24.01.2026 - 14:39 gibt es eigentlich schon Forschungen ,wie sich das auf Fleisch und Milch und käse auswirkt bei Nutztieren,ob ein Vieh auf artenarmen Kunstschneepisten gegrast hat oder auf normalen,stark diversen Almwiesen
Das Vieh bekommt durch das Skiwachs doch ein so schön glänzendes Fell :lol:
zonk hat geschrieben: 24.01.2026 - 14:39 Und dass Wasser dem Berg,bzw dem Regen/Wasser generell,der oder das normalerweise in die Flora und Fauna des berges übetgegangen wäre
oder ganz einfach den Bach runter in die Nordsee, ins Mittelmer oder ins Schwarze Meer geflossen wäre
zonk hat geschrieben: 24.01.2026 - 14:39 Was ich weiß ist,dass.auf kunststschneepisten
Da im gesamten Alpenraum nur ein niedriger einstelliger Prozentsatz überhaupt als Skigebietsfläche ausgewiesen ist, ein Teil davon eh nur Steinwüste ist, wo kein Gras wächst, davon wiederum in Österreich mit 60% noch am meisten technisch beschneit werden, könnte man auch sagen, Du machst aus einer Mücke einen Elefanten.
Ich hab selten so was idiotisch es als Antwort gelesen .tu dich mit der Leavitt zusammen,dann passts
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von leogang.rocks »

Es gibt keinen "Wasserverbrauch" bei der Beschneiung. Das Wasser verschwindet nicht auf magische Weise und wird auch nicht verschmutzt. Ob das Wasser gleich aus der Region rinnt oder noch einmal für die Beschneiung verwendet wird, bevor es aus der Region rinnt, ist völlig egal. Dazu kommt, dass wir in den Nordalpen Unmengen an Wasser haben, egal, ob es Gletscher gibt oder nicht. Südlich der Alpen kann das punktuell anders aussehen.

Der gesamte jährliche Strombedarf für Bergbahnen, Beschneiung, etc. liegt in Österreich bei ~1,2% des gesamten Strombedarfs. Das ist für so einen wichtige Wirtschaftszweig nicht so wahnsinnig viel.

Ob man bei irgendeinem "Wahnsinn" (Ballermann) mitmacht, kann jeder selbst entscheiden.

Wie die Zukunft aussieht, ist auch nicht so klar, wie oft getan wird. Wenn sich wirklich der Golfstrom stark abschwächt, kann es in Europa auch deutlich kälter werden. Im Prinzip werden die Skigebiete so lange in Betrieb sein, wie es sich wirtschaftlich ausgeht. Skigebiete sperren zu, wenn sie sich Modernisierung, Beschneiung, etc. nicht mehr leisten können.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Reginleif »

zonk hat geschrieben: 24.01.2026 - 14:39 Und dass Wasser dem Berg,bzw dem Regen/Wasser generell,der oder das normalerweise in die Flora und Fauna des berges übetgegangen wäre und für den entsprechenden Haushalt sorgen würde,entnommen wird und eben diesem vorenthalten,steht auch außer Frage. Per se ist das nicht unbedingt viel(statistisch als Wasserverbrauch gesehen),ist aber trotzdem ein massiver Eingriff in die Umwelt. Allein die Leitungen,die mehr oder minder grossen speicherteiche.,die manchmal pervers dicken kunstschneedecken,die die Flora um einige Wochen verzögern...gibt es eigentlich schon Forschungen ,wie sich das auf Fleisch und Milch und käse auswirkt bei Nutztieren,ob ein Vieh auf artenarmen Kunstschneepisten gegrast hat oder auf normalen,stark diversen Almwiesen,die 1 Monat länger haben zu gedeihen,auswirkt?

Was ich weiß ist,dass.auf kunststschneepisten,sagen wir mal,in Brixen im Thale südhang,teilweise(da sie bis Anfang oder Mitte April schneebedeckt sind),nur eine Handvoll gräser wachsen,aber auf den stinknormalen Almwiesen drumherum dutzende Arten gedeihen (weil die Pistenflora halt gedanklich irgendwo im nördlichen Polarkreis rumdümpelt)können.
Dir ist schon klar, dass es in den Alpen in den 80ern völlig normal war, dass im Winter quasi kein Wasser abgeflossen ist weil alles in Schnee gebunden wurde? Und dass dieses Wasser erst im April-Juni wieder bei der Schmelze freigesetzt wurde und die Hänge damit bis weit ins Frühjahr/Sommer noch unter Schnee lagen?
Die Länge der Schneebedeckung durch technischen Schnee heute ist nicht länger als das was vor 40 Jahren natürlich war. Heute fließt im Winter viel mehr Wasser aus den Alpen ab, das im Frühjahr fehlt. Das was Schneekanonen und Speicherseeen machen ist ein künstliches Erhalten des Zustands der in den Alpen früher immer da war.
Unnatürlich ist nicht die verzögerte Vegetation, die ist normal. Unnatürlich ist, dass auf Almwiesen heute im Mai schon alle Blumen blühen eben weil der Schnee locker einen Monat früher weg ist.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von judyclt »

Reginleif hat geschrieben: 24.01.2026 - 21:28 Unnatürlich ist, dass auf Almwiesen heute im Mai schon alle Blumen blühen eben weil der Schnee locker einen Monat früher weg ist.
Leider kann man das schon fast als "natürlich" bezeichnen, weil's schon jahrelang immer stärker in diese Richtung geht. Da tragen wir alle (ziemlich unabhängig vom Skifahren) kräftig zu bei und allzu viel würde ich auf die Golfstromtheorie als Heilsbringer für den Wintersport nicht wetten. Dennoch wird es mit entsprechendem Aufwand sicher noch Jahrzehnte weitergehen mit dem Wintersport. Zu welchen Konditionen, wird man dann sehen. Günstiger wird's nicht. So viel steht jetzt schon fest.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Wooly »

judyclt hat geschrieben: 24.01.2026 - 17:43 Kannst du auch inhaltlich etwas zum Thema beitragen? Wie fandest du denn die Sendung?
Nicht besonders ... ich mag die beiden, aber Skifahren ist nicht ihr Thema ... aber faszinierend, wie der Alpinforums Wutbürgermob geschlossen ins Feld zeiht gegen woken linksradikalen Staatsjournalismus .... darauf einen Winnetouteller mit Zigeunerschnitzel und Mohrenkopf !!

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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Reginleif »

judyclt hat geschrieben: 24.01.2026 - 21:37 Da tragen wir alle (ziemlich unabhängig vom Skifahren) kräftig zu bei und allzu viel würde ich auf die Golfstromtheorie als Heilsbringer für den Wintersport nicht wetten. Dennoch wird es mit entsprechendem Aufwand sicher noch Jahrzehnte weitergehen mit dem Wintersport. Zu welchen Konditionen, wird man dann sehen. Günstiger wird's nicht. So viel steht jetzt schon fest.
Bei ersterem habe ich nie was anderes behauptet. Es ist nur lächerlich sich immer wieder an den Schneekanonen mit ihrem "absurden Energie und Wasserverbrauch" aufzuhängen, der real einfach nicht existiert. Würde man den Aufwand alpenweit für eine Hand voll Leute betreiben sähe es anders aus, aber wir sprechen von Millionen von Skifahrern und einem riesigen Tourismuszweig der verglichen mit dem was er leistet und anspricht keinen unnormal großen Energieverbrauch hat. Wie ich ja geschrieben habe, würden wir alle nur halb so oft Duschen, hätten wir bei weitem mehr Wasser und Energie gespart als wenn wir über Schneekanonen diskutieren. Der einzige Grund warum diese immer wieder Streitobjekt sind ist weil mans halt so plakativ sieht. Mehr ist da aber auch nicht dahinter.
Mir geht es nicht darum über den Klimawandel oder sonst was zu schwurbeln. Sowohl in den Alpen als auch bei mir vor der Haustür kann ich den selbst sehen. Mir geht es nur um das lächerliche Gerede über den Energieverbrauch und reißerische Überschriften wie "Skifahren um jeden Preis" und wie man es immer wieder ließt.
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