Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

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NeusserGletscher
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von NeusserGletscher »

zonk hat geschrieben: 24.01.2026 - 21:00 Ich hab selten so was idiotisch es als Antwort gelesen .tu dich mit der Leavitt zusammen,dann passts
Das liegt ggf. an Deinen eigenen Postulierungen?
zonk hat geschrieben: 24.01.2026 - 14:39 gibt es eigentlich schon Forschungen ,wie sich das auf Fleisch und Milch und käse auswirkt bei Nutztieren,ob ein Vieh auf artenarmen Kunstschneepisten gegrast hat oder auf normalen,stark diversen Almwiesen
Selbstverständlich hat die Zusammensetzung des Futters und die Art der Haltung eine massive Auswirkung auf Konsistenz und Geschmack der Erzeugnisse. Bei Hühnereiern schmeckt man beispielsweise heraus, wie sie gefüttert wurden. So richtig klar wurde mir das, als ich halt mal Eier von einem Bio-Bauern gekauft habe, der komplett auf Fischmehl verzichtet hat.

Ich würde aber davon ausgehen, dass Bewegung (-smangel) und Kraftfutter für schnelles Wachstum einen viel größeren Einfluss auf die Qualität haben als Almwiesen mit oder ohne Kunstschnee.

Denn:

Sowohl in Deutschland als auch in Österreich sehen 8 von 10 Kühen nie eine Weide. Da kommt halt in den Futtertrog, was grad da ist. Silage oder Gras aus hofeigenem Anbau, zugekauftes Kraftfutter bzw. eine Mischung von allem. Da wird der von Dir hinterfragte Einfluss praktisch kaum eine Rolle spielen.

Bei den wenigen Rindviechern, die überhaupt auf eine auch für Wintersport genutzt Weide dürfen, gehe ich davon aus, wenn diese die Almen abgrasen, dass sie am Ende erst einmal dort weiden, wo ihnen das Gras am besten schmeckt. Am Ende bekommt man dann eine Art Mischfutter. Gras von unberührter Natur und Kunstschneepistengras.

Die Frage wäre also, ob man einen Unterschied bei Nutztieren merken kann zwischen Nutztieren, die auf reinen Almwiesen grasen im Vergleich zu denen, die in einem Gebiet mit gemischter Nutzung als Skigebiet weiden bzw. mit künstlich beschneiten Pisten.

Die andere Frage ist, ob sich ausser Dir überhaupt irgend jemand für so einen marginalen Sachverhalt interessiert. :wink:

Bei mir triffst Du auf vollstes Verständnis für solche Randprobleme. Wenn es etwa um Skiservice geht, dann bin ich ja auch einer der wenigen Paradiesvögel, die sich bis ins letzte Detail für jeden Arbeitssschritt interessieren. :bia: :bia:
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Emilius3557 »

Reginleif hat geschrieben: 24.01.2026 - 12:46 In den Alpen werden jede Saison 280mio m³ Wasser und 2,1mrd kwh Strom für die Schneeerzeugung verbraucht.
Das sind spannende Zahlen: mich würde die Quelle davon interessieren. Könntest Du diese bitte hier kenntlich machen? Danke vorab!
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Emilius3557 »

leogang.rocks hat geschrieben: 24.01.2026 - 21:05 Der gesamte jährliche Strombedarf für Bergbahnen, Beschneiung, etc. liegt in Österreich bei ~1,2% des gesamten Strombedarfs. Das ist für so einen wichtige Wirtschaftszweig nicht so wahnsinnig viel.
Auch dies ist eine spannende Größenordnung und auch hier würde mich die Quelle interessieren: WKO? Gibt es einen Link o.ä.? Danke ebenfalls vorab!
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Werna76 »

Ich vermute dieser Wert kommt von hier:
https://www.wko.at/oe/transport-verkehr ... tsheet.pdf
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von Reginleif »

Emilius3557 hat geschrieben: 30.01.2026 - 15:13 Das sind spannende Zahlen: mich würde die Quelle davon interessieren. Könntest Du diese bitte hier kenntlich machen? Danke vorab!
Einfach schnell gegoogelt. Und die erst besten Ergebnisse genommen z.B. hier:
https://www.mr-snow.de/vorteile-der-textilen-skipisten
https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-f ... mit-folgen

Ob die Zahlen jetzt genau stimmen und aktuell sind, darum gings mir nicht. Nur dass man die Zahlen einfach immer in sinnlose und zusammenhangslose Vergleiche stellt wie "das entspricht dem Wasserverbrauch Münchens" oder so. Wenn allein aus Deutschland und Österreich fast 20 mio. Leute Skifahren ist das in meinen Augen nix dramatisches.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von barmuc73 »

leogang.rocks hat geschrieben: 24.01.2026 - 21:05 Skigebiete sperren zu, wenn sie sich Modernisierung, Beschneiung, etc. nicht mehr leisten können.
Und das hat wenn überhaupt nur in manchen Fällen oder nur als einer von vielen Faktoren mit dem Klimawandel zu tun. Der Hauptgrund dürfte (derzeit) eher sein, dass sich die Ansprüche der Kundschaft deutlich verändert haben.
Wer nicht auf Kante fährt, hat seine Ski nicht im Griff.
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Re: Das Ende von Après-Ski und Luxus – nimmt uns der Klimawandel den Skiurlaub weg? | heute-show spezial

Beitrag von judyclt »

Beides würde ich sagen. Im Mittelgebirge fehlt es an Schnee, auf 2500 am Ankogel wird aber trotz Schnee kein Geld verdient, weil die Leute keinen Bock mehr auf Schlepper haben.
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