Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

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tobi27
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Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von tobi27 »

Heute ging es für mich nach Balderschwang. Für den wettertechnisch mittelmäßigen Tag haben sich die Waldpisten dort angeboten und vielleicht wird es ja bei fehlender Sonne nicht ganz so voll wie sonst. Also einen Frühstart hingelegt und dennoch um 7:30 Uhr auf der B17 gen Oberstdorf schon im Stau gestanden, wird gefühlt immer schlimmer :rolleyes: Angekommen bin ich trotzdem pünktlich um kurz nach 8 ehe die Schelpenbahn schon um 8:30 Uhr in betrieb ging. Köpfle- und Schwarzenbergabfahrt waren schön zu fahren, für die FIS Standard reichte leider der Schnee nicht. An der Hochschelpenbahn war die Schneelage sehr knapp und es gab viele Steine, daher den Bereich heute eher gemieden und viel den Gelbhansekopflift gefahren. Trotz viel Andrang kam ich gut ohne Wartezeiten durch den Tag, nur am Schwarzenberglift hat es mich 2x mit knapp 10min. erwischt. Auffallend war heute wieder die hohe Anzahl an schlechten Skifahrern, das war wirklich extrem und verschlimmerte sich nochmal als die Pisten am Nachmittag eisig abgerutscht waren. Da waren einige im wackeligen Pflugbogen auf roten Pisten unterwegs die eher an den Zauberteppich gehörten... Unterm Strich ein recht guter Tag an dem ich den Gelbahnsekopf ausführlich fahren konnte, es braucht aber dringend Schnee im Gebiet!

Fakten:

Anfahrt:
Von Unterjoch über Sonthofen nach Balderschwang in 1h

Abfahrt:
Gleich wie Anfahrt

Wetter/Temperatur;
Bedeckt, später etwas Sonne; Temperatur bei ca. 0°C

Geöffnete Lifte/Pisten:
Siehe: https://www.skigebiet-balderschwang.de/pisten/

Wartezeiten:
An den Hauptliften so 5-10min. am Gelbhansekopflift maximal paar Bügel

Gefallen:
:D Abwechslungsreiches Gebiet
:D Trotz viel Andrang mit wenig Wartezeit durch den Tag gekommen
:D Steiler und schneller Gelbhansekopflift
:D Kostenfreie Parkplätze an der Schelpenbahn

Nicht gefallen:
:( Sehr dürftige Schneelage
:( Pisten ab mittag eisig abgerutscht, Hochschelpenbereich sehr steinig
:( Unterdurchschnittlich schlechtes skifahrerisches Niveau

Bilder:

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Start an der Schelpenbahn

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In der 4KSB mit Blick auf die Köpfle- und FIS Standardabfahrt...

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...welche geschlossen war und noch massig Schnee bräuchte

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Auf der Köpfleabfahrt welche frühs gut zu fahren ging, speziell das Schlusstück welches in die FIS Einmündet war toll. Das Ziehwegstück wurde bei mehr Andrang dann nervig eng

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Schwarzenbergabfahrt, frühs ebenfalls gut

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Im Schwarzenberglift, eine schöne Anlage

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Auf der Familienabfahrt mit Käsehütte, makabere Schneelage auf 1400m

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6KSB Hochschelpenbahn mit Schlusstück der Sonnenwiesabfahrt, war schnell abgerutscht und sehr eisig

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In der Hochschelpenbahn, nette Ecke da hinten

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Hochschelpen-Familienabfahrt. Durchwegs mit Steinen verziert und sehr viele unsichere Pistenrutscher unterwegs also nur 2 Fahrten gemacht

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Fuchshang-Rennstrecke, ebenfalls steinig

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Schelpenbahn bereits um 9:45 Uhr mit langer Schlange

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Aber das juckt mich wenig denn der Gelbhansekopflift rennt und das ohne Wartezeiten :)

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Im Gelbhansekopflift, geniale Anlage die heute zeitweise fast so schnell wie die KSB nebenan lief. Hier bestimmt an die 20 Fahrten gemacht

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Die Sonne kommt langsam durch

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Recht lange Schlange am Schwarzenberglift gegen 11 Uhr

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Mittags als alle beim Essen waren noch ein paar mal Schwarzenberglift und auch noch 1x Hochschelpen, die Pisten waren hier aber bereits ziemlich durch.

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Neu gebaute Bodenseehütte welche jetzt Wald und Wiesn heißt. Baulich schlicht mit viel Holz, gefällt mir optisch

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Einmal den Höflelift mitgenommen, die Gschwendtlifte sahen schon sehr braun aus daher heute ausgelassen

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Nachmittags waren dann auch Köpfle- und Schwarzenbergabfahrt durch, dazu die vielen unsäglichen überforderten Pistenrutscher...

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Zudem wieder eine recht lange Schlange am Schwarzenberglift, also noch 2x Gelbhansekopf und dann Feierabend

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Letzter Blick vom Gelbhansekreuz

Fazit:
War heute ganz ok, vor allem wegen den flotten Wiederholungsfahrten am Gelbhansekopflift. Es braucht aber dringend Schnee sodass man noch die FIS Piste aufbringt und gute Bedingungen am Hochschelpen bieten kann, zudem nervten mit der Zeit stellenweise die heute auffallend vielen überforderten Pistenrutscher.

Viele Grüße
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von Gleitweggleiter »

Krasser Ansturm. Am Nebelhorn war für WE eigentlich ziemlich wenig los - vielleicht mal 3-4 FBM

Hat man da überhaupt beschneit? Da gab es doch irgendein Problem, meine ich
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von tobi27 »

Die hatten Wasser aus der Bolgenach ohne Genehmigung zum Beschneien entwendet. Das wurde untersagt und ich schätze das fällt ihnen jetzt etwas auf die Füße.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/bald ... duced=true

An der Hochschelpenbahn wurde ja sogar noch die Beschneiung ausgebaut vor ca. 2 Jahren. Sonderlich gemerkt hat man das bisher nicht, der Bereich war in den vergangenen Jahren schneetechnisch immer am Heikelsten mit Steinen.

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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von rb_roadtrain »

Alles in allem ein Top-Bericht von @tobi27, der einen guten Eindruck vermittelt was droben in Balderschwang los ist. Da ich selbst am Freitag oben war, ein paar Ergänzungen:

Die Pistenbedingungen an sich waren am Freitag sicher nicht perfekt, aber sie entsprachen typischen Allgäu-Verhältnissen bei knapper Schneelage: Hart, später poliert und teils abgerutscht, aber stabil und zügig-kontrolliert fahrbar. Und die fehlende Schneehöhe in Kombination mit zunehmendem Verkehr insbesondere noch von sich überschätzenden Anfängern (oder Rodlern in der Köpfleabfahrt wie Freitag!) sind dann eben ein Korkenzieher.

Was viele unterschätzen, insbesondere abseits uns "alten Hasen": Die Topografie ist mittlerweile präsenter als früher. Wo früher gut 1 m kompakter Naturschnee alles geglättet hat, liegen heute 20-40 cm technische Auflage direkt auf dem Sommerhang. Das Gelände darunter bleibt brutal präsent: Rippen, Stufen, alte Sommerwege, Drainagen, Grasnarben. Was früher rollte, ist heute roh. Das macht Pisten schneller unruhig und Fehler weniger verzeihlich. Wer die Linie nicht lesen kann, fährt fix in die Realität hinein und das ist dann bei den vielen technisch schwächeren Skiläufern (wie u.a. in Balderschwang) schon eine geschärfte Problematik. Will sagen, der subjektive Eindruck kippt schneller, wenn die Fahrerkohorte schwächer wird. Viele Rutscher, ungeübte Vollgas-Wo-Flach-Herrje-Es-Wird-STEEEIIIIIL-Pflug-Brems-Fahrer plus fehlende Linienkenntnis machen eine mittelmäßige Piste dann schlechter, als sie wirklich ist.

Zu Freitag übrigens noch eine Beobachtung zum Übergang am Parkplatz (Bodenseehütte) auf der Familienabfahrt. Das ist ein Flaschenhals und er ist gefährlich. Ich saß nachmittags gegen 14:45 Uhr am Gipfel des Gelbhansekopfs. Da kam der Heli. Genau dort unten hin. Da via dort fast nur unsichere Kantonisten den Weg ins Tal nehmen: Das gehört entschärft. Punkt. Bin morgens noch vor 10 Uhr nach zwei Runden Warmfahren am Hochschelpen einmal dort runter und was ich zu der unkritischen Uhrzeit dort erlebt hab, war schon "schwierig"...

Kurz: Freitag mit weniger Verkehr war gut fahrbar. Samstag war sicher eine andere Baustelle. Alles im Rahmen der Saison, aber man muss die Hangdynamik heute schlicht anders lesen als noch vor gut 10 Jahren. Dass das den eigenen Spaß bremst, wenn man was kann, ist voll verständlich. 8)

PS - in Sachen Beschneiung: Tobi hat's verlinkt, also die "Bolgenach-Affäre". Was dieses Jahr aber schärfend hinzukam ist, dass man bei sehr begrenztem Wasser Ende November als der erste Schnee gefallen war, die Piste am Hochschelpen bereits beschneit hat. Aber es eben unterlassen hat, ordentlich zu verdichten und vorzupräparien. Folge: In der Warmphase danach bis direkt vor Weihnachten war der Hang (mit vorher 20 cm Natur- plus dem Maschinenschnee) wieder komplett grün. Das war verfeuertes Potenzial, das jetzt der Piste leider fehlt.

Noch ein paar Bilder von Freitag (23.11.26):
Hochschelpenabfahrt kurz nach 09:00 Uhr - das Ausapern ist nicht fern
Hochschelpenabfahrt kurz nach 09:00 Uhr - das Ausapern ist nicht fern
Schwarzenberglift - ein schöner langer Old-School-Schlepper, meine absolute Lieblingsanlage am Schelpen
Schwarzenberglift - ein schöner langer Old-School-Schlepper, meine absolute Lieblingsanlage am Schelpen
FIS-Standard - es fehlt etwas Wasser oder Natur-Nachschub
FIS-Standard - es fehlt etwas Wasser oder Natur-Nachschub
Blaue Kurzanbindung zur Familienabfahrt via Gipfel Gelbhansekopf
Blaue Kurzanbindung zur Familienabfahrt via Gipfel Gelbhansekopf
Transfer mit Schwabenhoflift zur Riedbergerhornseite um alles mal gesehen zu haben ;)
Transfer mit Schwabenhoflift zur Riedbergerhornseite um alles mal gesehen zu haben ;)
Raubachlift um kurz vor dreiviertel Zwei - offensichtlich erster Fahrer des Tages...
Raubachlift um kurz vor dreiviertel Zwei - offensichtlich erster Fahrer des Tages...
Gipfelkreuz Gelbhansekopf
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Am Gelbhansekopf - jo mei... :)
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von carverboy »

PS - in Sachen Beschneiung: Tobi hat's verlinkt, also die "Bolgenach-Affäre". Was dieses Jahr aber schärfend hinzukam ist, dass man bei sehr begrenztem Wasser Ende November als der erste Schnee gefallen war, die Piste am Hochschelpen bereits beschneit hat. Aber es eben unterlassen hat, ordentlich zu verdichten und vorzupräparien. Folge: In der Warmphase danach bis direkt vor Weihnachten war der Hang (mit vorher 20 cm Natur- plus dem Maschinenschnee) wieder komplett grün. Das war verfeuertes Potenzial, das jetzt der Piste leider fehlt.
Ich glaube nicht dass im Bereich der Hochschelpenbahn viel beschneit wurde. Zumindest war vor Ort nichts ersichtlich an den kalten Novembertagen. Zudem sieht man auf der Webcam um den 10. Dezember, dass kein Maschinenschnee auf der Piste lag. Alles schmolz ähnlich schnell wieder weg.
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von rb_roadtrain »

carverboy hat geschrieben: 25.01.2026 - 14:09
PS - in Sachen Beschneiung: Tobi hat's verlinkt, also die "Bolgenach-Affäre". Was dieses Jahr aber schärfend hinzukam ist, dass man bei sehr begrenztem Wasser Ende November als der erste Schnee gefallen war, die Piste am Hochschelpen bereits beschneit hat. Aber es eben unterlassen hat, ordentlich zu verdichten und vorzupräparien. Folge: In der Warmphase danach bis direkt vor Weihnachten war der Hang (mit vorher 20 cm Natur- plus dem Maschinenschnee) wieder komplett grün. Das war verfeuertes Potenzial, das jetzt der Piste leider fehlt.
Ich glaube nicht dass im Bereich der Hochschelpenbahn viel beschneit wurde. Zumindest war vor Ort nichts ersichtlich an den kalten Novembertagen. Zudem sieht man auf der Webcam um den 10. Dezember, dass kein Maschinenschnee auf der Piste lag. Alles schmolz ähnlich schnell wieder weg.
War am 23.11.25 zu Fuß - und klar im oberen Teil mit Schneeschuhen - bis ganz oben (von der Schelpenalp aus) unterwegs. Und ich hab's live gesehen. Leider war oben der iPhone-Akku leer, daher keine Beweise möglich.

Aber! Beschneit wurde damals sogar unten am Gschwend. Also: Keine Dichtung. :wink:
Gschwend I - Beschneiung 23.11.25
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Gschwend II - Beschneiung 23.11.25
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von carverboy »

War am 23.11.25 zu Fuß - und klar im oberen Teil mit Schneeschuhen - bis ganz oben (von der Schelpenalp aus) unterwegs. Und ich hab's live gesehen. Leider war oben der iPhone-Akku leer, daher keine Beweise möglich.

Aber! Beschneit wurde damals sogar unten am Gschwend. Also: Keine Dichtung. :wink:
Wer sprach denn von Dichtung :D ? Ich sagte „nicht viel“, sonst wäre deutlich mehr übrig gewesen - siehe Schelpenbahn. Und am Gschwend wurde mit einer Lanze beschneit. Da sieht man, was möglich gewesen wäre bei mehreren Lanzen / Kanonen. Bild ist vom 20. Dezember.
IMG_2541.jpeg

Aber ich denke wir sind uns einig, es wäre deutlich mehr möglich gewesen, was Temperaturen und Ausstattung angeht. Aber wo kein Wasser, da kein (technischer) Schnee.
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von gReXi »

Wäre echt interessant, die Betreiber einmal zu fragen, was sie heute über die Entscheidung denken, den Gelbhansekopflift einst nicht abgerissen zu haben. Dein Bericht zeigt das wieder einmal eindrucksvoll, was der Lift für einen Mehrwert bietet und zudem auch gut angenommen wird. Auf den Bildern sind ja im Lift vor dir doch auch einige Leute zu sehen.

Schwarzenberglift Wartezeit kann ich mich auch noch erinnern, die hatte ich 2014 dort genauso, aber nur 1x. Allerdings mit mir ein Spezialist am Einstieg, wo der Liftler noch im letzten Moment einen Sturz verhinderte und den Bügel über unsere Köpfe schleuderte. So etwas ist natürlich ärgerlich, wenn dann bei dem Andrang 1 Bügel leer nach oben fährt. Ich habe während der Fahrt zum Glück gefilmt und somit erst recht keinen Grund gehabt, etwas mit meinem Nachbarn zu reden. War nur froh, heil oben angekommen zu sein.

Der Hochschelpenlift ist ja schon einige Jahre weg, kann mich noch gut daran erinnern. Sind wir froh, dass sie "nur den" und nicht den Schwarzenberglift angerührt haben.
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von rb_roadtrain »

carverboy hat geschrieben: 25.01.2026 - 22:58
Wer sprach denn von Dichtung :D ? Ich sagte „nicht viel“, sonst wäre deutlich mehr übrig gewesen - siehe Schelpenbahn. Und am Gschwend wurde mit einer Lanze beschneit. Da sieht man, was möglich gewesen wäre bei mehreren Lanzen / Kanonen. Bild ist vom 20. Dezember.

Aber ich denke wir sind uns einig, es wäre deutlich mehr möglich gewesen, was Temperaturen und Ausstattung angeht. Aber wo kein Wasser, da kein (technischer) Schnee.
Jop. Man hätte sich wohl besser in den letzten 10 Jahren ausschließlich um Speicherteiche gekümmert, anstatt (so kam es zumindest bei mir rüber) mit Prio 1 die inzwischen gescheiterte "Skischaukel Grasgehren - Balderschwang" voranzutreiben.

In Sachen Schelpenalp: Die Situation unten war am 22.12. mehr als grenzwertig (ging an dem Tag rein privat-familiär meiner ehemaligen Tätigkeit als Skilehrer am Höflealplift nach). Zur Kasse musstest die Stufen hochsteigen, Auflage minimal - vielleicht im Bereich der Höflealpwiese gut 10 cm. Rechts und links neben dem untersten Teil der FIS-Standard alles sackgrün. Auflage im Steilhang vielleicht 20 cm.

Ich will aber noch auf etwas interessantes aufmerksam machen: "Skischaukel Grasgehren - Balderschwang anders". Denn: Ich denke, zwischen Grasgehren und Balderschwang steht sehr zeitnah ein "Merger" an. Wenn man auf das Design der Liftkarten dieser Saison schaut:

28.11. = Tageskarte am Grasgehren - altes klassisches Grasgehren-Design
22.12. = Tageskarte Kleinlifte Balderschwang - altes klassisches BS-Design
16.01. = Vormittagskarte Balderschwang - altes klassisches BS-Design
23.01. = Tageskarte Balderschwang - Design ... nanu?! 8)
Liftkarten Nov - Jan Balderschwang / Grasgehren
Liftkarten Nov - Jan Balderschwang / Grasgehren
Spekulation: Das ergibt alles ein Bild, das ziemlich eindeutig rüber kommt. Darüberhinaus muss man ja noch folgendes sehen:
  • Der Grasgehren hat ja schon mal Geld gebraucht (warum veräußert man sonst das Asset "Parkplätze"?) und dort werden irgendwann rein alters-/ ersatzteilbedingt die Hörnlelifte (die Brot- und Butter-Anlage!) ein Invest-Thema werden.
  • Die neue Webseite bzw. neue Domain "bergbahnen-bg.de" = Bergbahnen Balderschwang-Grasgehren
  • Die Anpassung der Preise ist auch schon faktisch erfolgt: Grasgehren 4 Std = 41 EUR (36 EUR + 5 EUR Parken) bzw. Tageskarte = 48 EUR (43 EUR + 5 EUR Parken) / Balderschwang VM aka 4 Std = 40 EUR inkl. Parken bzw. Tageskarte = 45 EUR inkl. Parken
  • Mit der Balderschwang-Karte kann man schon jetzt auch die drei Riedbergerhornlifte fahren, so sie denn (alle) offen sind.
Wie gesagt: Spekulation. Aber warum das alles, wenn man nicht plante in Richtung Fusion zu gehen? Für mich eine klare "smoking gun". Und ich erwarte (auch mit Blick auf die Kooperation Ofterschwang / Bolsterlang), dass im Falle eines Zusammengehens die Preise weiter steigen werden. Um die 50 EUR rum für ne Tageskarte, man hat dann ja auf der Angebotsseite "ein richtig großes Gebiet". Verbunden via Pendelbus.

Alles in allem: Hochspekulativ aber schlüssig - es bleibt spannend! ;D
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von tobi27 »

Riedberger Horn und Balderschwang sind schon lange kartentechnisch im Verbund, da knarzte es in der Vergangenheit aber auch schon mal zwischen den beiden Gebieten und die Balderschwanger Karten waren am Riedberger Horn nicht mehr gültig, noch gar nicht so lange her... Da wird eine Karte, die am Riedberger Horn (welches zu Grasgehren gehört) ausgegeben wurde, mit Balderschwang vermischt worden sein nachdem man ja an beiden Einstiegspunkten die Ski-Total Karte erwerben kann so meine Vermutung (falls es eine Pfandkarte ist?).

Grasgehren fährt seit dieser Saison ein anderes Konzept mit etwas teureren Preisen und verkürzten Saisonzeiten mit Schwerpunkt auf die ertragreichen Tage um den Umsatz/gewinn zu steigern was man so hört.

Der zweite Hörnlelift wurde erst auf Elektroantrieb umgebaut und Leitner als Hersteller existiert noch, wo soll da teiletechnisch ein Problem sein? Da wird es z.B. bei einem Heuss/Seba/Städeli Lift schon schwerer.

In Balderschwang sollten sie jetzt erstmal schauen das Beschneiungsthema ordentlich in den Griff zu bekommen ehe man sich noch einen weiteren Klotz ans Bein bindet.

Viele Grüße
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von rb_roadtrain »

tobi27 hat geschrieben: 26.01.2026 - 14:53 Da wird eine Karte, die am Riedberger Horn (welches zu Grasgehren gehört) ausgegeben wurde, mit Balderschwang vermischt worden sein nachdem man ja an beiden Einstiegspunkten die Ski-Total Karte erwerben kann so meine Vermutung (falls es eine Pfandkarte ist?).

Grasgehren fährt seit dieser Saison ein anderes Konzept mit etwas teureren Preisen und verkürzten Saisonzeiten mit Schwerpunkt auf die ertragreichen Tage um den Umsatz/gewinn zu steigern was man so hört.

Der zweite Hörnlelift wurde erst auf Elektroantrieb umgebaut und Leitner als Hersteller existiert noch, wo soll da teiletechnisch ein Problem sein? Da wird es z.B. bei einem Heuss/Seba/Städeli Lift schon schwerer.

In Balderschwang sollten sie jetzt erstmal schauen das Beschneiungsthema ordentlich in den Griff zu bekommen ehe man sich noch einen weiteren Klotz ans Bein bindet.

Viele Grüße
Das sind gute Argumente. :top:
  • Karte ist aber Einweg, hab ich unten an der Hauptkasse also Schelpenalp gelöst. In der Validierungsmaschine der Kasse waren soweit sichtbar nur diese neuen Rohlinge drin.
  • Die neue Grasgehren-Strategie kannte ich noch nicht, klingt plausibel. #thx
  • In Sachen Hörnlelift: Elektroantrieb neu war mir bekannt. Und LEITNER wirds noch ewig geben, auch das ist klar. Aber bei nem Lift aus 1971 halten die Südtiroler die Brocken noch ewig vor (das Ding geht ja auf die 60 zu, sollte bei der gescheiterten Skischaukel ja wohl auch "aus Gründen" :wink: ersetzt werden!)? Oder anders gesagt: Es braucht nur irgendwas größeres aus der Verschleissecke (Seile?) zu kommen, dann wird's schnell teuer. Und Rücklagen wie Cashflow sind offensichtlich als angespannt zu sehen. Siehe den Punkt vorher sowie was ja auch der Fall ist: Wenn die Riedbergerhornbahn mal läuft, dann ja nur noch mit Variantenabfahrten ohne Präparation. Es wird also gespart was irgend geht...
  • Balderschwang braucht definitiv alsbald einen gescheiten Speichersee, sonst wird es auf absehbare Zeit sehr eng noch alle existierenden Linien dauerhaft anzubieten, was die Konzentration auf weniger Pistenraum / Achsen bedeuten würde.
  • Grasgehren = Potenzieller "Klotz am Bein" - da hast es nicht an Klarheit fehlen lassen. 8)
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von tobi27 »

rb_roadtrain hat geschrieben: 26.01.2026 - 17:18 In Sachen Hörnlelift: Elektroantrieb neu war mir bekannt. Und LEITNER wirds noch ewig geben, auch das ist klar. Aber bei nem Lift aus 1971 halten die Südtiroler die Brocken noch ewig vor (das Ding geht ja auf die 60 zu, sollte bei der gescheiterten Skischaukel ja wohl auch "aus Gründen" :wink: ersetzt werden!)? Oder anders gesagt: Es braucht nur irgendwas größeres aus der Verschleissecke (Seile?) zu kommen, dann wird's schnell teuer.
Wenn man einen fast 6-Stelligen Betrag für einen nicht zwingend notwendigen Elektroumbau übrig hat sollte es an Sachen wie Zugseil etc. nicht scheitern. Und ich kenne einige Lifte die 10-15 Jahre mehr auf dem Buckel haben und immer noch ihren Dienst verrichten :)
rb_roadtrain hat geschrieben: 26.01.2026 - 17:18 Wenn die Riedbergerhornbahn mal läuft, dann ja nur noch mit Variantenabfahrten ohne Präparation. Es wird also gespart was irgend geht...[/list]
Das stimmt so nicht. Die Abfahrt war am 01.03.2025 beschneit, präpariert und super zu fahren. Damals aber auch schon als "gesicherte Skiroute" ausgewiesen
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von rb_roadtrain »

tobi27 hat geschrieben: 26.01.2026 - 17:49 Wenn man einen fast 6-Stelligen Betrag für einen nicht zwingend notwendigen Elektroumbau übrig hat sollte es an Sachen wie Zugseil etc. nicht scheitern. Und ich kenne einige Lifte die 10-15 Jahre mehr auf dem Buckel haben und immer noch ihren Dienst verrichten :)

Das stimmt so nicht. Die Abfahrt war am 01.03.2025 beschneit, präpariert und super zu fahren. Damals aber auch schon als "gesicherte Skiroute" ausgewiesen
Viele Grüße
Auch wieder wahr. Schaun mer mal. 8)

In Sachen Riedbergerhorn: Ich sah das auf den Pistenplänen beim Warten vor der Liftkassa am Grasgehren im November und hab dann mal direkt nachgefragt. Und dann wurde mir das auch so bestätigt, also "nur noch Variante drüben". Was mega schad wäre, denn auch wenn der schöne Schlepper von "früher" :mrgreen: eh fehlt: Die Linie da runter war immer vom Feinsten. :top:
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von tobi27 »

rb_roadtrain hat geschrieben: 26.01.2026 - 17:59 In Sachen Riedbergerhorn: Ich sah das auf den Pistenplänen beim Warten vor der Liftkassa am Grasgehren im November und hab dann mal direkt nachgefragt. Und dann wurde mir das auch so bestätigt, also "nur noch Variante drüben". Was mega schad wäre, denn auch wenn der schöne Schlepper von "früher" :mrgreen: eh fehlt: Die Linie da runter war immer vom Feinsten. :top:
Ok, das scheint dann tatsächlich aber eine noch recht frische Entscheidung zu sein, hängt vielleicht auch mit dem neuen Konzept in Grasgehren zusammen. Das würde auch erklären warum dort heuer bisher auf der Kreuzleabfahrt noch keine Schneekanonen stehen (wobei die letztes Jahr auch erst um den 17. Januar aufgestellt wurden).
Fände ich ewig schade, gerade an vollen Tagen war bisher das Riedbergerhorn für zwischendurch ein ruhiges Schlupfloch, auch wenn die Piste oftmals bei meinen Besuchen recht vereist oder knollig war. Vom Gefälle bei guten Bedingungen aber top. Als reine Tiefschneeabfahrt für mich und viele andere aber eher unbrauchbar.

Viele Grüße
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von vovo »

gReXi hat geschrieben: 26.01.2026 - 10:03 Wäre echt interessant, die Betreiber einmal zu fragen, was sie heute über die Entscheidung denken, den Gelbhansekopflift einst nicht abgerissen zu haben. Dein Bericht zeigt das wieder einmal eindrucksvoll, was der Lift für einen Mehrwert bietet und zudem auch gut angenommen wird. Auf den Bildern sind ja im Lift vor dir doch auch einige Leute zu sehen.
Na Gott sei Dank haben die den stehen lassen - ein Super-Schlepper mehr, den man noch kennenlernen durfte und der auch wirklich noch Sinn hat. Genauso wie der 1,6 km lange Kurzbügler an der Winklmoosalm (Rossalmlift). An der Steinplatte haben die ja 1988 alle drei parallelen Schlepper gegen e i n e 4KSB getauscht - schon 2005 musste dann eine 8KSB her, da es sich nicht mehr ausging. Da hätten die wohl auch besser einen der drei SL noch stehen gelassen. Am Schatzberg in der Wildschönau war ich auch mal bei Hochbetrieb und oben lief noch der 2 km lange Entlastungslift. Kaum jemand fuhr ihn, aber an der 4EUB standen sie ewig an. Im Alpbachtal stand der ESL oben aber nicht zur Entlastung, sondern nur, wenn jemand die EUB über Nacht abmontiert hätte oder was weiss ich - jedenfalls war der NIE an und wurde schließlich 2013 abgebaut. Läuft eigentlich noch der Ennslingalmlift? Da hatten die doch einen der beiden parallelen SL auch noch zu Entlastungszwecken am Leben erhalten?
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Re: Balderschwang am 24.01.2026; Von "bayrisch-Sibirien" keine Spur

Beitrag von david02 »

@vovo der Ennslingalmlift läuft nicht mehr. Beim linken sind Seil und viele Rollenbatterien abmontiert, beim rechten verschwand vor einigen Jahren die Bügelrampe und die Trasse wuchert zunehmend zu. Glaub nicht, dass wir den noch mal in Aktion erleben werden. Verstehe aber auch nicht, warum man ihn nicht komplett abbaut. Kann höchstens deswegen sein, dass man vielleicht vor hat, ihn doch irgendwann nochmal zu ersetzen, und damit das dann ein Ersatzbau und kein Neubau ist. Geht aber schon jahrelang ohne Lift, also halte ich einen Ersatz auch für unwahrscheinlich.
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