Aufgrund der vielen Steigungen dort scheint mir das realistischer als in manch anderer Stadt in Deutschland https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... cb990.html
Ich denke die Überwindung von Steigungen ist der wichtigste Vorteil einer Seilbahn gegenüber bodengebundenen Verkehrsmitteln.
Das mit der Überfahrung des Freibads und der Verdunkelung der Scheiben dabei finde ich, äähm
Die Strecke über die hier gesprochen wird ist allerdings komplett ab vom Schuss was das Thema Steigungen bzw. Den Stuttgarter Kessel angeht .
Es geht um die Verbindung zwischen der A8 bei Möhringen (Nord-Süd-Strasse) über den Vaihinger Bahnhof bis zum Eiermann oder IBM Campus am Stuttgarter Kreuz.
Interessanter wäre tatsächlich eine oder mehrere Taltrassen die den Kessel entlasten könnten. Das wird aber NIE NIE NIE kommen weil die Stuttgarter high Society die am Kesselrand bzw in halbhöhenlage wohnen da sicher terror ob ihrer unverbaubaren aus- bzw Einsicht machen würden
Ich will hierfür kein eigenes Topic eröffnen, deshalb hänge ich es mal an: In Stuttgart wird erneut über den Bau einer Seilbahn nachgedacht. Allerdings vermute ich, dass es – wie schon bei den bisherigen Diskussionen – wohl auch diesmal nicht über die Ideenphase hinausführen wird.
Das KÖNNTE aber dieses Mal tatsächlich zum Erfolg führen. Keine gute ÖPNV Anbindung, kurze Strecke, wenig Anwohner. Hoher Bedarf und bescheidene Parkplatzsituation auf dem Burgholzhof
F. Feser hat geschrieben: 01.10.2025 - 11:27
Das KÖNNTE aber dieses Mal tatsächlich zum Erfolg führen. Keine gute ÖPNV Anbindung, kurze Strecke, wenig Anwohner. Hoher Bedarf und bescheidene Parkplatzsituation auf dem Burgholzhof
ich sehe dort aber keine direkte Trasse ab Pragsattel die nicht irgendein Gebäude quert.
F. Feser hat geschrieben: 01.10.2025 - 11:27
Das KÖNNTE aber dieses Mal tatsächlich zum Erfolg führen. Keine gute ÖPNV Anbindung, kurze Strecke, wenig Anwohner. Hoher Bedarf und bescheidene Parkplatzsituation auf dem Burgholzhof
ich sehe dort aber keine direkte Trasse ab Pragsattel die nicht irgendein Gebäude quert.
F. Feser hat geschrieben: 01.10.2025 - 11:27
Das KÖNNTE aber dieses Mal tatsächlich zum Erfolg führen. Keine gute ÖPNV Anbindung, kurze Strecke, wenig Anwohner. Hoher Bedarf und bescheidene Parkplatzsituation auf dem Burgholzhof
ich sehe dort aber keine direkte Trasse ab Pragsattel die nicht irgendein Gebäude quert.
Doch klar.
Das ist eine Trasse zum RBKH, nicht zum Burgholzhof. Und für 500 m eine eigene Seilbahn bauen? Für die Strecke braucht ein Batteriebus 3 Minuten und alle Anwohner vom Burgholzhof müssten immer noch 400-1000 m Fußweg zur Bergstation zurücklegen.
Gebäude überfahren ist grundsätzlich nicht das Problem, nur Privatgebäude überfahren, bei denen sich die Eigentümer quer stellen. Beim Krankenhaus gibt's aber ein ganz anderes Problem, den Landeplatz am Dach. Dass man sich da ein neues Luftfahrthindernis bauen will wage ich mal zu bezweifeln. Bei der oben skizzierten Lösung könnte es gehen, weil die Bahn neben dem Landeplatz in die Station fährt und daher sehr tief verläuft, aber dann muss man vermutlich gleich noch einen neuen Eingang zum Krankenhaus bauen. Ob dieser Teil des Gebäudekomplexes sich dafür eignet dort Besucher in größerer Menge durchzuschleusen weiß ich natürlich nicht.
Zuletzt geändert von Seilbahnjunkie am 26.01.2026 - 07:08, insgesamt 1-mal geändert.
Tut er - darunter ist das neue Hauptparkhaus fürs RBK. Und es geht bei den Planungen primär um die Menschen die vom Pragsattel zum RBK wollen und nicht um die, die weiter zum Burgholzhof wollen.
Das neue Helipad sollte von der Höhe ausreichen für eine Station unten drunter.
Die Stadt und das Land sollen nicht planen. Das hat das RBK schon gemacht. Auch nicht dumm rumlabern. Sondern sofort genehmigen.
Dann kann die Bahn bei Doppelmayr oder Leitner bestellt werden und wäre bis Weihnachten 2026 locker fertig.
Wenn man eine 10-er EUB von der Stange nimmt, sollten die Kosten bei der kurzen Strecke wohl deutlich unter 10 Millionen Euro bleiben.
Mir fehlen irgendwie noch Informationen über die erwartete Nachfrage. Braucht man da wirklich eine EUB? Bei der Streckenlänge wäre mit einer Pendelbahnen problemlos ein 2,5 min Takt möglich, also 24 Fahrten/h. Wenn ich dafür auch 10er Gondeln einsetzen würde wären das immerhin 240 Pph. Der Bus fährt aktuell alle 15 min, hat also ca. 280 Pph, deckt aber auch noch andere Haltestellen ab. Für mehr Kapazität könnte man entweder Stella nutzen für die doppelte Kapazität oder halt Gruppen von mehreren Gondeln.
Mit den im Video genannten 14 10er Gondeln komme ich auf ca. 2.500 Pph. Da würde mich jetzt schon mal die Potentialanalyse dahinter interessieren. Aber wahrscheinlich gibt's die gar nicht. Das wäre aber eigentlich die wichtige Grundlage gewesen. Die Machbarkeitsstudie hätte man sich sparen können, keine Ahnung was man da überhaupt untersuchen lassen hat.
Wenn man was baut, dann ist es wichtig, dass man die Betriebskosten optimiert. Statt in teure EUB Technik zu investieren, die dann mit dem vermutlich nicht ganz geringen Anteil an Rollstuhlfahrern eh nicht optimal ist, sollte man lieber in Automatisierung investieren. Die Bahn muss mit maximal einer Person betreibbar sein. Besser noch wäre es, wenn man die Überwachung irgendwo in einen anderen Arbeitsplatz integriert, z.B. in der Leitstelle der SSB. Dann kann man nämlich die Betriebszeiten schön lange auslegen und in den Randzeiten einfach nach Bedarf fahren.
Solche Ergebnisse würde ich mir eigentlich von einer sinnvollen Machbarkeitsstudie erwarten und nicht als Ergebnis: Ja, man kann dort eine Standard EUB mit 2.500 Pph hinstellen.
Ich denke, daß eine EUB durchaus Sinn macht. Sie ist von der Stange und somit günstiger im Bau und Unterhalt. Ersatzteile sind leicht verfügbar und müssen nicht teuer extra angefertigt werden.
Auch könnte eine Verlängerung der Strecke bis zum Neubaugebiet viele Einwohner an die Stadtbahn am Pragsattel anbinden. Beim RBK würde dann eine Winkelstation zum Ein- und Aussteigen in beide Richtungen errichtet, so daß man mit einem Antrieb und einem durchgehenden Endlosseil auskommen würde.
So einfach ist das nicht. Wenn man das Krankenhaus überfahren will, Dann wird die Seilbahn zum Luftfahrthindernis für anfliegende Rettungshubschrauber. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das genehmigungsfähig ist.
Ich glaub auch nicht, dass eine EUB mit 2.500 Pph günstiger ist als eine kleine PB, bei der man so weit wie möglich auf EUB Teile zurückgreift. Spätestens im Betrieb wird die EUB teurer, vor allem, wenn man auch in Randzeiten fahren will.
Da der Pragsattel in Stuttgart ein Nadelöhr ist, wäre mit einer Bahn eine Entlastung des Autoverkehrs ,sowie der vollen Stadtbahnen möglich. Auch ich pendle aus Stuttgart Süd ( kein Snob und keine High Society aber Halbhöhenlage) täglich an das Löwentor. Aktuell mit Auto ( 20 min), gegenüber Öffis 50 Minuten.
Eine Bahn fände ich klasse und würde mich auch anderen Bahnen ( auch über mein Grundstück hinweg) nicht widersetzen.
Es wäre super, wenn die Bedenkenträger in Politik und Verwaltung endlich mal ausgebremst werden.
Wir brauchen wieder Macher, wie dereinst Lothar Späth.
Dann werden solche Projekte wieder unverzüglich umgesetzt.
Ganz so einfach ist es ja leider auch nicht.
In der Verwaltung ist man durchaus sehr dafür…..die rechtliche Lage eventuell mit Enteignungen und langwierigen Prozessen wird schwieriger.
Fakt ist, trotz Ausbau der SSB muss eine Entlastung der Stadtbahn und der S-Bahn her, wenn man die Autos aus dem Kessel verdammen möchte.
Die neuen Bauverordnungen gehen aber in die richtige Richtung, daß eben nicht jeder Nachbar alles blockieren kann.
Stimme aber zu, daß wir wieder „Macher“ brauchen….bald ist ja Wahl….zumindestens auf Landesebene….
So eine Umlaufbahn, welche in den VVS integriert ist, würde die Zeit zwischen den Aufenthalten in den Alpen versüßen.
Man könnte dann ab und an eine schnelle Runde nach der Arbeit drehen.
Als Sparlösung wäre zwar auch eine Gruppenumlaufbahn denkbar, aber mir persönlich gefällt die EUB besser.
Allegra hat geschrieben: 27.01.2026 - 09:22
Die Bahn kann das Stück durch das Krankenhausgelände auch überdacht oder übertunnelt verlaufen.
Aber sonst geht's dir gut? Was soll denn dann noch der Vorteil einer Seilbahn sein?
Allegra hat geschrieben: 27.01.2026 - 17:31
Es wäre super, wenn die Bedenkenträger in Politik und Verwaltung endlich mal ausgebremst werden.
Wir brauchen wieder Macher, wie dereinst Lothar Späth.
Dann werden solche Projekte wieder unverzüglich umgesetzt.
Da hat jemand schon wieder vergessen, warum der zurücktreten musste. Und was wir definitiv nicht brauchen sind so unreflektierte Jubelperser, die sinnlose Maximalforderungen stellen, nur weil sie das cool fänden.
Menja hat geschrieben: 27.01.2026 - 16:21
Da der Pragsattel in Stuttgart ein Nadelöhr ist, wäre mit einer Bahn eine Entlastung des Autoverkehrs ,sowie der vollen Stadtbahnen möglich. Auch ich pendle aus Stuttgart Süd ( kein Snob und keine High Society aber Halbhöhenlage) täglich an das Löwentor. Aktuell mit Auto ( 20 min), gegenüber Öffis 50 Minuten.
Eine Bahn fände ich klasse und würde mich auch anderen Bahnen ( auch über mein Grundstück hinweg) nicht widersetzen.
Ich versteh dein Anliegen grundsätzlich schon, aber die Bahn um die's hier geht bringt da ja gar nichts. Außerdem fahren am Pragsattel 5 Linien, das sind über 10.000 Pph, da bringt eine Seilbahn auch nicht mehr so viel Entlastung.
Ja mir geht's gut. Selbst im Hochgebirge fahren teilweise Seilbahnen durch Berge hindurch.
Doppelmayr hat das unter anderem mit dem Projekt Wälderbahn auch spektakulär in einem Planungsvideo vor ein paar Jahren auf YouTube vorgestellt.
Und es geht hier ja nur um die Sicherheit für Helikopter, falls eine zweite Sektion ins Auge gefaßt werden sollte, die ich nicht unbedingt brauche.
Der Rücktrittsgrund von Lothar Späth war absolut lächerlich und an den Haaren herbeigezogen. Wenn man die Maßstäbe bei manchen der heutigen Politikern anlegen würde ...
Ich versteh dein Anliegen grundsätzlich schon, aber die Bahn um die's hier geht bringt da ja gar nichts. Außerdem fahren am Pragsattel 5 Linien, das sind über 10.000 Pph, da bringt eine Seilbahn auch nicht mehr so viel Entlastung.
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Richtig ging um eher eine grundsätzliche Vision. Ähnlich der Seilbahnvision Kaltental -Hauptbahnhof. Ich habe von den vollen Öffis aktuell die Nase voll und würde mich über Alternativen freuen.
Wunschdenken eben.
Trotzdem muss man vielleicht auch mal visionär denken um zukunftsträchtig zu werden.