Indien: Guwahati, Seilbahn über den Brahmaputra

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pcrail
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Indien: Guwahati, Seilbahn über den Brahmaputra

Beitrag von pcrail »

Die Guwahati Passenger Ropeway ist seit August 2020 in Betrieb. Sie führt über den Brahmaputra, ein grosser Strom der durch den Bundesstaat Assam im Osten Indiens fliesst. Die grösste Stadt im Bundesstaat ist Guwahati, wo die Seilbahn steht. Sie bietet auf einer Strecke von ca. 1,82 km einen spektakulären Panoramablick auf den Fluss und den Umananda-Tempel auf eine Insel im Fluss. Eine Fahrt hin- und zurück dauert etwa 8-10 Minuten und kostet für nicht-indische Touristen 500 Rupien (etwas 5 Euro). Die Pendelbahn ist mit zwei Kabinen von Gangloff ausgeführt, die 32 Personen fassen. Die Seilbahn weist drei Stützen auf, die im Fluss stehen. Ich hatte sie vor ein paar Tagen besucht. Alle Bilder sind von mir. Beim Eingang gibt es eine strenge Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Kippen und Feuerzeuge dürfen nicht mitgeführt werden.

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Re: Indien: Guwahati, Seilbahn über den Brahmaputra

Beitrag von Mt. Cervino »

Danke für diesen Bericht diesen speziellen Anlage.
Für solche Einsatzmöglicheiten (Flußquerungen, urabane Erschließung etc.) kann ich mir vorstellen, dass es noch viel mehr Nachfrage in Zukunft für eine seilbahntechnische Erschließung geben könnte.

Gab es bei der PB in Guwahati schon eine Vörgängeranlage?
Die Stationen, Stützen etc. sehen schon deutlich älter aus als 2020.
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Re: Indien: Guwahati, Seilbahn über den Brahmaputra

Beitrag von pcrail »

Vor der Seilbahn war eine Fähre da, ich bin aber nicht sicher, ob die Seilbahn wirklich eine öV-Funktion hat. Sieht für mich eher nach Touristenbahn aus.

>> Gab es bei der PB in Guwahati schon eine Vörgängeranlage? Die Stationen, Stützen etc. sehen schon deutlich älter aus als 2020.

Nicht wirklich, aber es gab einen Baustopp. Die Führung des Projektes wurde 2006 der Guwahati Metropolitan Development Authority (GMDA) übertragen. Diese beauftragte die 2008 zu diesem Zweck gegründete Samir Damodar Ropeways Pvt. Ltd. aus Shillong mit der Ausführung. Die Projektaufsicht hatte Rites, das Ingenieur- und Beratungsunternehmen der Indian Railways. Die Bauarbeiten begannen im Dezember 2009 und sollten im Mai 2011 abgeschlossen sein. Ein Einspruch der Archäologischen Behörde Indiens stoppte jedoch die Arbeiten im Februar 2011, sodass die Bahn nicht planmässig fertiggestellt werden konnte. Die Arbeiten gingen erst 2015 wieder weiter, wobei die erste Stütze am südlichen Ufer verschoben wurde, die zu nahe an der Urvashi-Insel stand.

Bis auf den Stahlbau der Stützen wurde die Anlage von Garaventa erstellt, die auch das Sicherheitszertifikat ausgab. In Indien sieht vieles alt aus, selbst wenn es neu ist. Das liegt daran, dass eine schöne, saubere Verarbeitung dort als Nebensache gilt.
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