gfm49 hat geschrieben: 16.02.2026 - 13:50
danke, sehr anschaulich. Allerdings steht der Zug im ersten Foto auf Lawinenresten (?) im Freien.
Edit: Bei 20 Minuten gibt es eine schöne Aufnahme dazu https://www.20min.ch/story/wallis-mehre ... -103507145 (Bild 3; darunter nochmal größer) => nicht im Tunnel, sondern am Ende desselben
Spannend, aber ja ähnliche Situation wie bei der Straße: Lawine ging über das Tunnelportal...
Interessieren würde mich, ob die Lawine genau im Moment über den fahrenden Zug ging? Muss ja fast, der Schnee liegt ja auch beiden Seiten dachhoch...
Bei einem Lawinenabgang im freien Skiraum in St. Anton am Arlberg sind am frühen Montagnachmittag zwei Freerider bzw. Snowboarder von den Schneemassen erfasst worden. Einer der Wintersportler wurde rund 200 Meter mitgerissen, der andere fünf Meter. Sie blieben unverletzt.
Bei einem Lawinenunglück in den italienischen Alpen ist der Fahrer eines Schneemobils in einen See gerissen worden. Die Schneemassen donnerten in etwa 2.000 Metern Höhe in den Lago Nero (Schwarzer See) in der Nähe der Gemeinde Monte Spluga, wie die Bergwacht mitteilte. Dabei wurde eine Gruppe von vier Männern aus der Nähe von Mailand mitgerissen. Drei von ihnen konnten sich retten. Nach dem vierten suchen nun Taucher.
Die Lawine im unwegsamen Gelände auf der Südseite des Splügenpasses kam nach Angaben der Rettungsdienste erst auf dem teils zugefrorenen See zum Stillstand. Sowohl das Schneemobil als auch der vermisste Mann werden in dem eiskalten Wasser vermutet. An der bislang erfolglosen Suche sind auch Taucher der Bergwacht und des Höhlenrettungsdienstes beteiligt. Nach Angaben von Experten wird deren Arbeit dadurch erschwert, dass große Mengen Schnee und Geröll in den See gespült wurden.
Das muss der Horror sein ... Kopfüber und bei vollem Bewusstsein ums Leben kämpfen.
Aber es gibt halt auch gute Ausgänge:
Bei einem Lawinenabgang in Ischgl im Paznauntal sind am Dienstag zwei Tourengeher verschüttet worden. Sie konnten von einem Begleiter geortet und ausgegraben werden. Ein 56-Jähriger musste mit Verletzungen am Oberschenkel in das Krankenhaus geflogen werden.
US-Bundesstaat Kalifornien
Neun Menschen nach Lawine vermisst
Im US-Bundesstaat Kalifornien werden neun Menschen nach einer Lawine vermisst, sechs weitere sind von Einsatzkräften gerettet worden. Die Gefahr weiterer Lawinen ist groß.
Auch im Allgäu ist es abseits der Pisten gefährlich.
Ein 46-jähriger Skitourengeher ist am Montagnachmittag am Iseler bei Bad Hindelang (Landkreis Oberallgäu) tödlich verunglückt. https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgae ... -113511517
Dutzende Lawinen in Österreich – zwei Deutsche tot
Im Westen Österreichs herrscht hohe Lawinengefahr. In Tirol wurden mehr als 30 Lawinen gezählt. Drei Wintersportler starben – zwei davon aus Baden-Württemberg. https://www.focus.de/panorama/welt/viel ... 90fbd.html
Unglücksorte mit den Toten:
- Sonnenkopf
- Navistal
- Fiss
Das Unglück in Fiss hat sich an der gesperrten Adlerroute ereignet:
Im Skigebiet der Fisser Bergbahnen ist es am Mittwochvormittag zu einem Lawinenabgang gekommen. Betroffen war die gesperrte Skiroute „Adlerroute“ auf der Nordseite im Ortsgebiet von Fiss. Nach ersten Informationen werden drei Verschüttete vermutet. Ein Betroffener konnte bereits lebend gerettet werden, die Suche nach weiteren Personen läuft auf Hochtouren.
UPDATE (16:12): Nach dem Lawinenabgang im Bereich der Adlerroute gibt es nun traurige Gewissheit: Eine der drei verschütteten Personen ist verstorben. Der Lawinenabgang hatte sich gegen 11:00 Uhr ereignet. Die letzte verschüttete Person wurde gegen 12:00 Uhr von den Einsatzkräften lokalisiert und von den Schneemassen befreit. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verliefen diese erfolglos.
Eine weitere betroffene Person wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, eine dritte zur medizinischen Abklärung zu einem örtlichen Arzt gebracht.
US-Bundesstaat Kalifornien
Neun Menschen nach Lawine vermisst
Im US-Bundesstaat Kalifornien werden neun Menschen nach einer Lawine vermisst, sechs weitere sind von Einsatzkräften gerettet worden. Die Gefahr weiterer Lawinen ist groß.
Auch dieses Lawinen-Ereignis ist leider nicht gut ausgegangen und hat viele Opfer gefordert:
Nach einem Lawinenabgang im Skigebiet von Castle Peak im US-Bundesstaat Kalifornien sind acht zuvor vermisste Skifahrer tot gefunden worden. Ein Mensch werde weiterhin vermisst, sagte Sheriff Shannan Moon von den örtlichen Behörden auf einer Pressekonferenz. Zuvor waren bereits sechs Menschen gerettet worden.
Gewaltige Lawine in Courmayeur, die dann als Staublawine bis ins Skigebiegt hoch gegangen ist.
Es ist nichts passiert, hat aber den ein oder anderen Skifahrer dort in Angst und Schrecken versetzt: https://www.merkur.de/welt/zu-video-aus ... 75431.html
Auch in FR 3 weiter Lawinenopfer in La Grave und Valloire:
Angespannte Lawinensituation
Drei Tote nach Lawinenabgängen – Evakuierungen und Großeinsatz in Frankreich
Tödliche Lawinenabgänge erschüttern die französischen Alpen: In Valloire und nahe La Grave sterben mindestens drei Menschen, weitere werden verletzt geborgen. Ortsteile mussten evakuiert, Straßen gesperrt und großangelegte Suchaktionen gestartet werden. Die Lawinengefahr bleibt hoch.
drohende und abgegangene Lawinen erfordern Evakuierungen von Dörfern in Italien:
Bardonecchia – Die Schneemassen türmen sich bedrohlich über dem kleinen Bergdorf auf. Einheimische und Menschen im Italien-Urlaub müssen die Alpen-Gemeinde verlassen. In Rochemolles, einer Fraktion der italienischen Gemeinde Bardonecchia im Piemont, wurden 40 Menschen aus ihren Häusern und Hotels evakuiert.
Rochemolles liegt an der Bergstraße zum Colle del Sommeiller - dort gab es mal ein kleines Sommerskigebiet.
Rhemes-Notre-Dame – Im italienischen Aostatal startete am Dienstag (17. Februar) eine spektakuläre Rettungsaktion. Nach einem Lawinenabgang mussten 242 Personen per Hubschrauber evakuiert werden. Eine gewaltige Lawine hatte eine Straße getroffen. Schneemassen schnitten die Ortschaft Rhemes-Notre-Dame von der Außenwelt ab.
Eine Lawine hat Freitagfrüh einen Bus von der Lechtalstraße (B198) geschoben. Alle Insassen überstanden den Vorfall bei Stockach im Gemeindegebiet von Bach unverletzt. Der Bus war mit elf Fahrgästen unterwegs gewesen.
Als die Lawine am Dienstagnachmittag in den Schweizer Alpen donnernd ins Tal hinab rauscht, gibt es für Vater (49) und Sohn (15) kein Entkommen mehr. Beide werden unter den Schneemassen begraben. Andere Skifahrer wählen sofort den Notruf, Helikopter starten zur Unglücksstelle, ein Suchhund gräbt nach den Verschütteten. Doch für den Vater kommt die Hilfe zu spät: Felix Freiherr zu Knyphausen stirbt noch am Berg.
Deutscher Ski-Urlauber stirbt bei Lawine in Italien
Eine Gruppe aus Deutschland entschied sich trotz Lawinengefahr für eine Tour im Aostatal in Italien. Kurz darauf wurden zwei Personen von einer Lawine erfasst, ein Mann starb.
Saint-Nicolas – Erneut hat sich im italienischen Aostatal ein schweres Unglück ereignet. Eine fünfköpfige Gruppe aus Deutschland wurde am Donnerstag, 19. Februar 2026, von einer Lawine erfasst und teilweise verschüttet. Die unverletzten Begleiter konnten die beiden Verschütteten noch aus den Schneemassen befreien. Doch für einen Mann kam trotz eines Rettungseinsatzes jede Hilfe zu spät.
Lawine am Arlberg - von Dorf und Skigebiet sichtbar
Laut ersten Infos von offizieller Seite, war die Lawine sowohl vom Dorf aus als auch vom Skigebiet sichtbar. Ein Großeinsatz von Polizei und weiteren Einsatzkräften ist derzeit im Gange. Es sollen zudem mehrere Hubschrauber im Einatz sein sowie Kräfte der Bergrettung.
In Tirol ist es am Freitag zu zahlreichen Lawinenabgängen mit Verschütteten gekommen. In Nauders (Bezirk Landeck) starb ein deutscher Wintersportler unter den Schneemassen. Alle Abgänge ereigneten sich im freien Skiraum, aber in der Nähe von Skigebieten. Sowohl die Leitstelle Tirol als auch die Polizei sprachen von unerwartet vielen Einsätzen.
Erneut ist bei einem Lawinenabgang am Sonnenkopf ein Snowboarder ums Leben gekommen. Der Mann war verschüttet worden und konnte nur noch tot geborgen werden. Ein zweiter Snowboarder, der bei ihm war, blieb unverletzt. Erst am Mittwoch war im selben Skigebiet ein Snowboarder ums Leben gekommen. Die Lawinengefahr ist nach wie vor hoch.