Trotz der immer wärmeren Winter haben auch tiefergelegene Skigebiete eine Zukunft, wenn sie eine leistungsfähige Beschneiungsanlage haben – sagt der Weltmarktführer für Beschneiungsanlagen.
Alleine mit einer Beschneiungsanlage sei es aber nicht getan. Es stelle sich immer auch die Frage, wie stark die Anlage sei, wie viel Beschneiung sie bei welcher Temperatur in welcher Zeit schaffe. «Da hat die Schweiz noch enormes technisches Potential», sagt der Manager des Schneekanonenherstellers aus Bozen.
In der Schweiz sind auch tiefergelegene Skigebiete noch nicht am Ende ihrer Möglichkeiten. Mit einer leistungsfähigeren Anlage könnten sie die Beschneizeit noch halbieren, sagt Hofer. Damit könnten sie die Pisten offen halten, auch wenn die Zahl der kalten Tage wegen des Klimawandels abnimmt.
Bei vielen Anlagen in der Schweiz erreiche man das aber nicht, weil die Wasserversorgung zu gering sei, sagt Hofer. Diese könnten nicht alle Pisten gleichzeitig beschneien. Dann dauert die Beschneiung des Skigebiets länger.