Gondelabsturz in Engelberg
- Ram-Brand
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
So schnell geht das nicht.
Mal sehen ob dazu die ersten Infos in den nächsten Tagen erscheinen.
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deep
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Ich meine dass man wohl sogar das Opfer im linken oberen Bereich stürzen sieht... übelMt. Cervino hat geschrieben: 18.03.2026 - 16:10 Wenn man das Video von der den Hang bis ins Flache runterrutschende Gondel gesehen hat und dazu die Bilder von den Rettungskräften, die das Opfer noch im steilen Gelände versucht haben zu reanimieren, so muss das Opfer beim Aufprall oder zumindest weiter oben bei der Absturzstelle aus der Gondel herausgeschleudert worden sein.
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benjamin
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Informatives Interview eines Seilbahnspezialisten:
https://www.watson.ch/schweiz/interview ... e-ursachen
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Kakadu
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Schon klar; war mehr die Frage, ob etwas offensichtliches schon erkannt und bekanntgegeben wurde, und nicht, ob schon ein Ermittlungsresultat vorliegt.
D.h. das, was im Video links oberhalb der runterkullernden Kabine noch runterrutscht, müßte die Person sein?deep hat geschrieben: 18.03.2026 - 21:03 Ich meine dass man wohl sogar das Opfer im linken oberen Bereich stürzen sieht... übel![]()
... es kann sein, dass ich nicht alle eMail-Benachrichtigungen erhalte, die bei abonnierten Threads oder PN-Eingängen ausgelöst werden sollten; direkt an mich adressierte eMails müßten aber ankommen ...
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Bob Sacamano
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
2019 war die Ursache:
Quelle: https://www.sust.admin.ch/inhalte/BS/20 ... bach_D.pdf... dass:
• die Seilbahnkabine durch eine kräftige Windböe soweit seitlich ausgeschwenkt wurde,
dass der Torsionsfedertopf der Kuppelklemme am Seilfänger der Rollenbatterie sowie die
Seilbahnkabine an der Stütze anstiessen;
• die Kuppelklemme am Seilfänger hängen blieb und sie vom laufenden Förderseil gerissen
wurde, worauf die Seilbahnkabine zu Boden stürzte;
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mark13
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Letztes Jahr haben wir einen Ski tag im Montafon "verpasst " weil die Betreiber sich geweigert haben die Anlage bei Sturm laufen zu lassen. Dort sind einige (vermutlich Tagesgäste) besonders ausfallend geworden. Ich hoffe jetzt kapieren auch diese Schlussleuchten warum es so nicht geht und dass jetzt noch viel restriktivere Vorschriften die Konsequenz sind, damit eben sowas genau nicht mehr passiert.
Einfach tragisch. So langsam ist der Ruf vom sichersten Verkehrsmittel dahin auch wenn die Statistiken eindeutig sind. Mein Mitleid den Opfern und Angehörigen...
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Gruß Mark13
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Diese Anlage hier:Wost.EUB hat geschrieben: 18.03.2026 - 15:49 Mittlerweile 1 Toter. Laut Medienberichten von der Polizei bestätigt worden.
Welche Anlage war das?
Direktlink
Sektion 2
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Weiterführende, hypothetische OT-Frage hierzu:Bob Sacamano hat geschrieben: 18.03.2026 - 22:31 2019 war die Ursache:Quelle: https://www.sust.admin.ch/inhalte/BS/20 ... bach_D.pdf... dass:
• die Seilbahnkabine durch eine kräftige Windböe soweit seitlich ausgeschwenkt wurde,
dass der Torsionsfedertopf der Kuppelklemme am Seilfänger der Rollenbatterie sowie die
Seilbahnkabine an der Stütze anstiessen;
• die Kuppelklemme am Seilfänger hängen blieb und sie vom laufenden Förderseil gerissen
wurde, worauf die Seilbahnkabine zu Boden stürzte;
Warum wird ein Technikkonzept, bei dem die Kollision bewegter mit fest montierten Bauteilen als Ursache für FBM-Versagen nicht nur konstruktiv möglich ist, sondern von äußeren Extrembedingungen nachweislich herbeigeführt werden kann, ganz selbstverständlich für den massenhaften Personentransport zugelassen? Mir persönlich war nicht so klar, dass sich ein Unfall dieser Art konstruktiv bedingt an vielen bestehenden EUBn und KSBn wiederholen kann (und wird). Ich bin davon ausgegangen, dass eine Kollisionsmöglichkeit Klemmenbauteil vs. Seilfänger durch Computersimulation im Rahmen des Bauteildesigns mittlerweile konstruktiv ausgeschlossen ist. Ist das zu naiv gedacht?
Jede Seilbahnanlage ist äußeren Extrembedingungen dieser Art im Betrieb unregelmäßig, aber wiederholt ausgesetzt. Das ist dann der (angekündigte oder unangekündigte) Beginn von Starkwindereignissen im laufenden Betrieb, während dessen die Betriebsleitung über die Einstellung des Betriebs entscheiden und die Anlage auf jeden Fall noch leer fahren muss. Viele von uns haben diese Situation schon erlebt.
Ein Auto, bei dem beispielsweise während der Fahrt durch äußere Extrembedingungen die Räder im konstruktiven Grenzbereich im Radkasten anschlagen und blockieren können, wodurch es unlenkbar würde, bekäme keinesfalls eine Allgemeine Betriebserlaubnis.
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Onlinephifue
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Was mich interesssieren würde. In der Regel kenne ich es so, dass man versucht bei Sturm jede Kabine komplett voll zu machen.
Kann es sein, dass dieser Absturz verhindert worden wäre, wenn mehr Personen also mehr Gewicht in der Kabine gewesen wäre? Wäre eine Frage die man meiner Meinung nach gerade im Hinblick auf Wind in der Zukunft auf jeden Fall klären sollte.
Kann es sein, dass dieser Absturz verhindert worden wäre, wenn mehr Personen also mehr Gewicht in der Kabine gewesen wäre? Wäre eine Frage die man meiner Meinung nach gerade im Hinblick auf Wind in der Zukunft auf jeden Fall klären sollte.
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judyclt
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Zumindest gibt's mit mir noch einen, der so (naiv) denkt, denn deine Fragen haben sich mir auch gestellt.
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Eumel153
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Es gibt einen Bericht auf N-TV.
Den halte ich jedoch für sehr bescheiden.
Fazit : Böen bis 130 Km/h möglich, ab 60 Km/h wird so eine EUB eingestellt und das Anhalten bei Sturm wird manuell gesteuert.
Die 60 Km/h Grenze kenne ich auch aber in SFL bin ich einmal bei Sturm gefahren. Auch diese Bahn wurde später eingestellt.
Ein Liftler hat mir dann gesagt, dass Böen um die 80 Km/h erreicht waren, also wurde leer gefahren.
Aber auch 80 Km/h ist weit entfernt von dem 130 Km/h, die vielleicht irgendwo im Gebiet erreicht wurden.
Muss die Bahn bei Böen wirklich manuell angehalten werden ?
Nach minen Informationen hält die Bahn automatisch an, wenn die Windmesser vorher eingestellte Grenzen überschreiten.
Ich habe nie darauf geachtet, ob es zwischen Berg und Tal weitere Windmesser an den Masten gibt.
Von daher stellt sich mir die Frage, ob es evtl. Böen gegeben hat, die nicht von den Windmessern erfasst wurden oder ob es einzelne plötzlich auftretende Windböen gab ?
Weiterhin ist bei mir immer die Bahn langsmer gefahren, wenn es regelmäßig starke Böen gab. Selbst wenn das Seil abgeworfen wird, sollte der Anhalteweg sehr kurz sein und das Risiko einer abfallenden Gondel an einem Pfeiler klein.
Soll man wirklich annehmen, dass es sich um eine einzelne plötzlich auftretende Böe gehandelt hat ?
[url]Es gibt einen Bericht auf N-TV.
Den halte ich jedoch für sehr bescheiden.
Fazit : Böen bis 130 Km/h möglich, ab 60 Km/h wird so eine EUB eingestellt und das Anhalten bei Sturm wird manuell gesteuert.
Die 60 Km/h Grenze kenne ich auch aber in SFL bin ich einmal bei Sturm gefahren. Auch diese Bahn wurde später eingestellt.
Ein Liftler hat mir dann gesagt, dass Böen um die 80 Km/h erreicht waren, also wurde leer gefahren.
Aber auch 80 Km/h ist weit entfernt von dem 130 Km/h, die vielleicht irgendwo im Gebiet erreicht wurden.
Muss die Bahn bei Böen wirklich manuell angehalten werden ?
Nach minen Informationen hält die Bahn automatisch an, wenn die Windmesser vorher eingestellte Grenzen überschreiten.
Ich habe nie darauf geachtet, ob es zwischen Berg und Tal weitere Windmesser an den Masten gibt.
Von daher stellt sich mir die Frage, ob es evtl. Böen gegeben hat, die nicht von den Windmessern erfasst wurden oder ob es einzelne plötzlich auftretende Windböen gab ?
Weiterhin ist bei mir immer die Bahn langsmer gefahren, wenn es regelmäßig starke Böen gab. Selbst wenn das Seil abgeworfen wird, sollte der Anhalteweg sehr kurz sein und das Risiko einer abfallenden Gondel an einem Pfeiler klein.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pa ... 87293.html
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Fazit : Böen bis 130 Km/h möglich, ab 60 Km/h wird so eine EUB eingestellt und das Anhalten bei Sturm wird manuell gesteuert.
Die 60 Km/h Grenze kenne ich auch aber in SFL bin ich einmal bei Sturm gefahren. Auch diese Bahn wurde später eingestellt.
Ein Liftler hat mir dann gesagt, dass Böen um die 80 Km/h erreicht waren, also wurde leer gefahren.
Aber auch 80 Km/h ist weit entfernt von dem 130 Km/h, die vielleicht irgendwo im Gebiet erreicht wurden.
Muss die Bahn bei Böen wirklich manuell angehalten werden ?
Nach minen Informationen hält die Bahn automatisch an, wenn die Windmesser vorher eingestellte Grenzen überschreiten.
Ich habe nie darauf geachtet, ob es zwischen Berg und Tal weitere Windmesser an den Masten gibt.
Von daher stellt sich mir die Frage, ob es evtl. Böen gegeben hat, die nicht von den Windmessern erfasst wurden oder ob es einzelne plötzlich auftretende Windböen gab ?
Weiterhin ist bei mir immer die Bahn langsmer gefahren, wenn es regelmäßig starke Böen gab. Selbst wenn das Seil abgeworfen wird, sollte der Anhalteweg sehr kurz sein und das Risiko einer abfallenden Gondel an einem Pfeiler klein.
Soll man wirklich annehmen, dass es sich um eine einzelne plötzlich auftretende Böe gehandelt hat ?
[url]Es gibt einen Bericht auf N-TV.
Den halte ich jedoch für sehr bescheiden.
Fazit : Böen bis 130 Km/h möglich, ab 60 Km/h wird so eine EUB eingestellt und das Anhalten bei Sturm wird manuell gesteuert.
Die 60 Km/h Grenze kenne ich auch aber in SFL bin ich einmal bei Sturm gefahren. Auch diese Bahn wurde später eingestellt.
Ein Liftler hat mir dann gesagt, dass Böen um die 80 Km/h erreicht waren, also wurde leer gefahren.
Aber auch 80 Km/h ist weit entfernt von dem 130 Km/h, die vielleicht irgendwo im Gebiet erreicht wurden.
Muss die Bahn bei Böen wirklich manuell angehalten werden ?
Nach minen Informationen hält die Bahn automatisch an, wenn die Windmesser vorher eingestellte Grenzen überschreiten.
Ich habe nie darauf geachtet, ob es zwischen Berg und Tal weitere Windmesser an den Masten gibt.
Von daher stellt sich mir die Frage, ob es evtl. Böen gegeben hat, die nicht von den Windmessern erfasst wurden oder ob es einzelne plötzlich auftretende Windböen gab ?
Weiterhin ist bei mir immer die Bahn langsmer gefahren, wenn es regelmäßig starke Böen gab. Selbst wenn das Seil abgeworfen wird, sollte der Anhalteweg sehr kurz sein und das Risiko einer abfallenden Gondel an einem Pfeiler klein.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pa ... 87293.html
- Skimarkus
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Bis dato habe ich immer dem Personal vertraut. Wenn die noch einsteigen lassen, wird es schon passen. Ostern 24 in Sulden, Madritsch wegen Sturm geschlossen, Rosim und Pulpito noch in Betrieb. Sturm immer heftiger, öfters Nothalt. Aber wir konnten noch zusteigen und fühlten uns sicher. Bis wir bei der letzten Fahrt Rosim nicht mehr in die Bergstation einfahren konnten. Bahn wurde dann wohl manuell gesteuert bis es passte. Danach wurde der Betrieb eingestellt. Waren anscheinend auch die letzten wo unten eingestiegen sind. Habe mir aber keine Gedanken gemacht, dass sich die Klemme lösen könnte. Wenn ich diesen Absturz sehe, sollte ich mir wohl doch mehr Gedanken über die Sicherheit machen und den Personal nicht blind vertrauen.
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Sowas hätte ich noch nie gesehen. Wie soll das auch funktionieren, bei solchen Wetterbedingungen hast du ja nur noch wenige Fahrgäste.phifue hat geschrieben: 19.03.2026 - 10:21 Was mich interesssieren würde. In der Regel kenne ich es so, dass man versucht bei Sturm jede Kabine komplett voll zu machen.
Kann es sein, dass dieser Absturz verhindert worden wäre, wenn mehr Personen also mehr Gewicht in der Kabine gewesen wäre? Wäre eine Frage die man meiner Meinung nach gerade im Hinblick auf Wind in der Zukunft auf jeden Fall klären sollte.
Richtig ist aber, dass schwerere Gondeln mehr Windstabilität bedeuten. Doppelmayr hat uns das mal zum Einsatz bei einer ÖV Seilbahn als Alternative zu einer 3S angeboten. Wie viel das wirklich bringt weiß ich nicht.
Auch bei einem Auto werden nicht alle Extrembedingungen konstruktiv berücksichtigt. Blitzeis wäre so ein Fall. Da geht man auch davon aus, dass das Betriebspersonal entsprechend reagiert. Solche Fälle findest du für so ziemlich jedes technische System.Harzwinter hat geschrieben: 19.03.2026 - 09:24 Weiterführende, hypothetische OT-Frage hierzu:
Warum wird ein Technikkonzept, bei dem die Kollision bewegter mit fest montierten Bauteilen als Ursache für FBM-Versagen nicht nur konstruktiv möglich ist, sondern von äußeren Extrembedingungen nachweislich herbeigeführt werden kann, ganz selbstverständlich für den massenhaften Personentransport zugelassen? Mir persönlich war nicht so klar, dass sich ein Unfall dieser Art konstruktiv bedingt an vielen bestehenden EUBn und KSBn wiederholen kann (und wird). Ich bin davon ausgegangen, dass eine Kollisionsmöglichkeit Klemmenbauteil vs. Seilfänger durch Computersimulation im Rahmen des Bauteildesigns mittlerweile konstruktiv ausgeschlossen ist. Ist das zu naiv gedacht?
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Aktuell fährt laut interaktivem Pistenplan wieder die 80er-Pendelbahn zwischen Trübse und Stand. Ich gehe mal davon aus, dass die gestern auch betriebsbereit war. Mir ist deshalb immer noch ein Rätsel, warum man an solch einem windigen Tag die windexponierte Einseilumlaufbahn betrieben hat. Es ist keine Hauptsaison und die Kapazität der Pendelbahn völlig ausreichend. Aber ich habe gehört, dass viele Gäste meckern, wenn sie stehend in der Pendelbahn anstatt sitzend in der Umlaufbahn fahren müssen.
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Die Webcam die gestern noch bis 11 Uhr Bilder zeigte wurde nun auf 9:40 Uhr beschnitten ... das ist doch kein Zufall. Will man etwas verbergen? Die Zunahme vom Wind? Also dass man den Gondelabsturz und die Rettungsmaßnahmen rausnimmt ist vollkommen okay. Aber alles andere hat schon einen Beigeschmack.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Ich hab das bis jetzt mehrmals an der Dorfbahn in Brand gesehen. Da wird beim Räumen des Gebietes erstmal eine volle Kabine der Panoramabahn abgewartet, womit vor allem das Restaurant auf der anderen Seite geleert wird, um danach alle Kabinen der Dorfbahn komplett zu füllen, das Ganze im Schritttempo.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 19.03.2026 - 11:37Sowas hätte ich noch nie gesehen. Wie soll das auch funktionieren, bei solchen Wetterbedingungen hast du ja nur noch wenige Fahrgäste.phifue hat geschrieben: 19.03.2026 - 10:21 Was mich interesssieren würde. In der Regel kenne ich es so, dass man versucht bei Sturm jede Kabine komplett voll zu machen.
Kann es sein, dass dieser Absturz verhindert worden wäre, wenn mehr Personen also mehr Gewicht in der Kabine gewesen wäre? Wäre eine Frage die man meiner Meinung nach gerade im Hinblick auf Wind in der Zukunft auf jeden Fall klären sollte.
Ja klar ist kein normaler Betrieb aber windtechnisch ähnliche Geschwindigkeiten.
Und in der Valiserabahn saß ich auch schon mal bei sicherlich 70 bis 80kmh Wind da hat es die Scheibe in Fahrtrichtung sicherlich 40cm nach innen gedrückt. Da war auf der 2 Sektion auch verringerte Geschwindigkeit angesagt. Und das Wetter war gut und das Skigebiet sehr gut gefüllt.
Natürlich sind das immer andere Situationen und damit nicht vergleichbar. Aber man könnte z.B. wenn viel Wind vorhergesagt wird einfach weniger Kabinen aufs Seil nehmen. Damit dürften die Kabinen im Schnitt besser gefüllt sein. Und damit auch das Risiko minimiert werden da es weniger Stützenüberfahrten gibt.
- odolmann
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Die gleiche Webcam findet sich auch bei BERGFEX, dort zeigt das Archiv vom 18.03.2026 immerhin noch Bilder bis 11.30Uhr. Man erkennt gut die massiven Schneefahnen über den Hängen unterhalb des Titlis, ob nun im Verlauf des Vormittag die Böen heftiger geworden sind oder auch der Mittelwind zugenommen hat lässt sich damit aber nicht sicher sagen.snowflat hat geschrieben: 19.03.2026 - 12:35 Die Webcam die gestern noch bis 11 Uhr Bilder zeigte wurde nun auf 9:40 Uhr beschnitten ... das ist doch kein Zufall. Will man etwas verbergen? Die Zunahme vom Wind? Also dass man den Gondelabsturz und die Rettungsmaßnahmen rausnimmt ist vollkommen okay. Aber alles andere hat schon einen B.eigeschmack.
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Ganz ehrlich, ich habe da sowiso meine Zweifel. Ich habe mir das Video ein paar mal angesehen und als die Kabine da rutnter rutschte, sah ich nicht den anschein von stürmischen Wind.snowflat hat geschrieben: 19.03.2026 - 12:35 Die Webcam die gestern noch bis 11 Uhr Bilder zeigte wurde nun auf 9:40 Uhr beschnitten ... das ist doch kein Zufall. Will man etwas verbergen? Die Zunahme vom Wind? Also dass man den Gondelabsturz und die Rettungsmaßnahmen rausnimmt ist vollkommen okay. Aber alles andere hat schon einen Beigeschmack.
Es ist ja leider nicht die erste DT Klemme die Rutscht oder gar abstürtzt.
Ich wage da gedanklich mal zu erwägen, das die Federkraft angesprochen hat und trotzdem weitergefahren wurde.
Wäre ja nicht das erste Mal, dass die Bediensteten die Meldung quittierten und die Kabine abstürzte.
Bei Wind treten andere Kräfte auf, die eine Klemme dann bewältigen muss.
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Was das angeht mal eine Frage: Wird sowas nicht irgendwie digital dokumentiert so dass man das nachvollziehen könnte?Wost.EUB hat geschrieben: 19.03.2026 - 13:07 Wäre ja nicht das erste Mal, dass die Bediensteten die Meldung quittierten und die Kabine abstürzte.
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Ja wird in der Steuerung hinterlegt und ist auch abrufbar.Spezialwidde hat geschrieben: 19.03.2026 - 13:11Was das angeht mal eine Frage: Wird sowas nicht irgendwie digital dokumentiert so dass man das nachvollziehen könnte?Wost.EUB hat geschrieben: 19.03.2026 - 13:07 Wäre ja nicht das erste Mal, dass die Bediensteten die Meldung quittierten und die Kabine abstürzte.
Ich schätze mal, da wird sicher nachgeforscht bezüglich Abstellungen bzw. Alarme.
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Reginleif
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Bei allem Respekt aber das ist doch ein lächerliches Beispiel.Harzwinter hat geschrieben: 19.03.2026 - 09:24 Ein Auto, bei dem beispielsweise während der Fahrt durch äußere Extrembedingungen die Räder im konstruktiven Grenzbereich im Radkasten anschlagen und blockieren können, wodurch es unlenkbar würde, bekäme keinesfalls eine Allgemeine Betriebserlaubnis.
Durch äußere Extrembedingungen die außerhalb dessen liegen was die Betriebsableitung zulässt kann ich bei so ziemlich allem ein Versagen herbeiführen.
Nehmen wir an die Seilbahn hat die Genehmigung bis 80km/h Wind zu fahren, es liegt am Betreiber sicher zu stellen dass das nie überschritten wird und die Bahn muss leer sein bevor diese Grenze überschritten wird.
An meinem Auto fallen mir gleich mehrere Dinge ein wo ich die technischen Grenzen leicht überschreiten kann. Ich kann z.b. das zulässige Gesamtgewicht so massiv überschreiten dass die Federn brechen und trotzdem losfahren sodass die Räder im Radkasten streifen. Ich kann obwohl mein Auto nur bis 150km/h zugelassen ist und Reifen bis 160km/h montiert ist bergab locker 180km/h fahren da das Auto locker so schnell läuft. Ich kann also einen Reifenplatzer provozieren. Oder ich kann auch wenn ich eine Passstraße runterfahre und nicht bremse den Motor so hoch drehen lassen bis er sich selbst zerstört.
Das Auto ist zugelassen und es ist trotzdem nicht ausgeschlossen dass ich diese technischen Spezifikationen überschreite.
Für die Seilbahn ist klar vorgeschrieben, bis zu welchem Pendelwinkel die Stützen sicher überfahren werden können. Darüber hinaus gehts halt nicht mehr.
Und natürlich bekommt man mit sowas eine allgemeine Betriebserlaubsnis. Das was du forderst würde jede Konstruktion unmöglich machen. Dann müsste ich auch ausschließen dass die Seilbahn zerstört werden kann wenn sie von einem Meteorit getroffen wird denn auch das ist eine extreme äußere Einwirkung die zwar selten ist aber trotzdem jederzeit auf jede Seilbahn weltweit zutreffen könnte.
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Ja kenne das aus eigener Erfahrung als Mitarbeiter wo öfter in einer Talstation Dienst hat. Angenommen der Betriebsleiter entscheidet das wegen Wind geschlossen wird, daraufhin werden die Drehkreuze gesperrt und die Anlage leergefahren, da kannst du dir alles anhören von manchen Gästen. Beleidigungen alles inklusive und wenn man es dann denen versucht zu erklären bringt das genau nix da wird nur an sich gedacht scheiß egal. Die Spitze von dem ganzen war mal als eine Frau über den Absperrzaun geklettert ist und sich zwischen die in den Bahnhof fahrenden Sessel gestellt hatte so das die Anlage angehalten werden musste. Ihre Aussage war nur: "ich gehe hier erst weg wenn sie mich hochlassen", soviel dazu.mark13 hat geschrieben: 19.03.2026 - 01:34 Letztes Jahr haben wir einen Ski tag im Montafon "verpasst " weil die Betreiber sich geweigert haben die Anlage bei Sturm laufen zu lassen. Dort sind einige (vermutlich Tagesgäste) besonders ausfallend geworden. Ich hoffe jetzt kapieren auch diese Schlussleuchten warum es so nicht geht und dass jetzt noch viel restriktivere Vorschriften die Konsequenz sind, damit eben sowas genau nicht mehr passiert.
Einfach tragisch. So langsam ist der Ruf vom sichersten Verkehrsmittel dahin auch wenn die Statistiken eindeutig sind. Mein Mitleid den Opfern und Angehörigen...
Kein Wunder das sich mancher Betreiber da es vielleicht zweimal überlegt ob er einstellt oder nicht
Übrigens weil immer wieder das Gerücht rumgeht das Anlagen ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit selber abschalten, ja das gibt es aber das sind nicht viele Anlagen. Meist kommt nur eine optische und akustische Warnung.
Auch das ihr hier Windgeschwindigkeiten so verallgemeinert passt nicht, auch die Windrichtung macht einen extremen Unterschied. Kommt der Wind mit der Bahnachse oder kommt er quer? oder vielleicht schräg? Da gibt es auch unterschiede wann wie lange eine Anlage fahren kann. Oder kann ich die Komplette Strecke einsehen mit Kameras oder aus einem Beobachtungsstand aus? dann ist das was anderes als wie wenn ich durch Nebel nur 50m vor der Station sehe.
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Re: Gondelabsturz in Engelberg
Erlebt habe ich das noch nie.phifue hat geschrieben: 19.03.2026 - 10:21 Was mich interesssieren würde. In der Regel kenne ich es so, dass man versucht bei Sturm jede Kabine komplett voll zu machen.
Kann es sein, dass dieser Absturz verhindert worden wäre, wenn mehr Personen also mehr Gewicht in der Kabine gewesen wäre? Wäre eine Frage die man meiner Meinung nach gerade im Hinblick auf Wind in der Zukunft auf jeden Fall klären sollte.
Man müsste dann ja bei wenig Betrieb auch immer anhalten bis entsprechend Fahrgäste da wären. Und wie soll man dann leerfahren wenn man doch aufhört? Man hätte auch nicht genug Fahrgäste für die Gegenrichtung, da wären dann doch leere Gondeln unterwegs.
Die seitliche Auslenkung wird natürlich bei mehr Gewicht geringer.