Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus Italien: Infos zu neuen Seilbahnen, Pistenbauten und Modernisierungen in Südtirol, Trentino und den Dolomiten.
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CrystalMountain
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von CrystalMountain »

Ortsumfahrung Wolkenstein - die technischen Merkmale wurden festgelegt und die Kosten auf 97 Mio. Euro beziffert:
Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 20. März die technischen Eigenschaften und den Kostenrahmen für die geplante Umfahrung von Wolkenstein (SS 242) festgelegt. Ziel des Vorhabens ist es, das stark belastete Ortszentrum vom Durchgangsverkehr zu entlasten und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Die neue Straßenführung beginnt an der SS 242 und wird über einen Kreisverkehr an das bestehende Straßennetz angebunden. Nach der Querung des Grödner Bachs über eine rund 71 Meter lange Brücke führt die Straße in den ersten Tunnel “La Selva” (ca. 591 Meter). Anschließend erfolgt die Anbindung an den Ortskern, bevor die Trasse im zweiten Tunnel “Ciampinoi” (ca. 801 Meter) bis zum östlichen Anschluss weitergeführt wird.
Das Projekt ist im mehrjährigen Programmierungsdokument für Straßenbauarbeiten 2026–2028 der Abteilung Tiefbau mit einem Betrag von 97 Millionen Euro vorgesehen und Teil der strategischen Infrastrukturplanung des Landes.
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft ... 7-mio-euro

Das Projekt soll somit noch rechtzeitig vor der Alpinen Ski-WM 2031 in Gröden umgesetzt werden.

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basti.ethal
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von basti.ethal »

Gewaltig. So viel zum Thema Verkehrswende und autofreie Dolomitenpässe :lol: :wink:
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woscsnh
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von woscsnh »

basti.ethal hat geschrieben: 23.03.2026 - 08:58 Gewaltig. So viel zum Thema Verkehrswende und autofreie Dolomitenpässe :lol: :wink:
Wie sollten denn autofreie Pässe für die Versorgung der Täler funktionieren?
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basti.ethal
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von basti.ethal »

Die Frage musst du den Antragstellern stellen:

https://www.unsertirol24.com/2024/06/04 ... dolomiten/
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CrystalMountain
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von CrystalMountain »

Das Grödner Joch soll ja jetzt temporär beruhigt werden - nämlich per "Reduktion des motorisierten Individualverkehrs":
https://www.unsertirol24.com/2026/03/23 ... dner-joch/
https://www.suedtirolnews.it/politik/av ... edner-joch
seiiim
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von seiiim »

CrystalMountain hat geschrieben: 23.03.2026 - 15:20 Das Grödner Joch soll ja jetzt temporär beruhigt werden - nämlich per "Reduktion des motorisierten Individualverkehrs":
Was ist denn das für eine schwachsinnige Idee?! Einerseits die Ortumfahrung und andererseits diese angekündigte Einschränkung, Gott sei Dank passt das nicht zusammen.
Wenn sie Plans/Frara von Kolfuschg bis zur Bergstation Dantercepies ziehen und gemeinsam mit der Dantercepies als Nahverkehrslösung anbieten mit verlängerten Betriebszeiten (ähnlich wie in Telluride), DANN kann das funktionieren, sonst nicht.
Die Links sind ja reinste AV/ Grüne Propaganda
Thunderbird80
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von Thunderbird80 »

Ja wahnsinn, wir sind schon wieder der selben Meinung :lol:

Ich denke das Projekt wird kläglich scheitern und ist nicht praktikabel.
Duke81
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von Duke81 »

Man sollte meines Erachtens vorher die Ortsumgehung St. Ulrich in Angriff nehmen. Die Tragödien die sich dort jeden Morgen und Nachmittag anspielen sind echt nicht mehr feierlich....
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von Harzwinter »

CrystalMountain hat geschrieben: 23.03.2026 - 15:20 Das Grödner Joch soll ja jetzt temporär beruhigt werden - nämlich per "Reduktion des motorisierten Individualverkehrs":
https://www.unsertirol24.com/2026/03/23 ... dner-joch/
https://www.suedtirolnews.it/politik/av ... edner-joch
Wozu machen die eine "Testphase" der Sperrung des Grödnerjochs von September bis Februar (also über den Winter), wenn das Stauproblem auf den Dolomitenpässen während der Hauptsaison im Sommer besteht? In der Winter-Hochsaison (Faschingsferien) hatten wir in den zurückliegenden 10 Jahren niemals Stau auf irgendeiner Dolomitenpassstraße, die wir von Wolkenstein aus für einen Tagesausflug genutzt haben. Im Gegenteil, alle diese Straßen waren stets leer. Sorry, aber der Zeitraum ist dämlich gewählt und für einen "Test" überhaupt nicht repräsentativ. Im Winter sind die ganzen Autocruiser und Motorradfahrer, die solche Pässe-Staus generieren, gar nicht vor Ort.

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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von br403 »

Weil man im Sommer mit den Motorrad- und Sportwagenfahrern Geld verdient? Ich glaube es erst, wenn es auch im Sommer zu ist.
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CV
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von CV »

... genau das ist vmtl. der springende Punkt. Es gibt einfach einen Zielkonflikt zwischen Overtourism eindämmen und Geld verdienen / Arbeitsplätze erhalten.

Je länger ich die Entwicklung beobachte (...>50 Jahre), umso mehr komme ich zur Überzeugung, dass nur ein Kontingentierungs- bzw. Ticket-System diesen Zielkonflikt einigermaßen homogenisieren kann.
- Eine hohe Maut würde zwar Geld in die Kassen spülen aber auch nicht viel bewirken, weil die Mehrheit, die den Overtourism ausmacht, es einfach trotzdem zahlen würde. Und die Leute, die "schonend" unterwegs sind, würde es vertreiben.
- Eine totale Sperrung (tagsüber) und Ersatz mit ÖPNV und Liften würde die Verrückten auf den Straßen in die Dämmerung verlagern und vielen Betrieben entlang der Passstraßen die Grundlage entziehen. Zudem müssten erhebliche Parkplatzflächen in den Tälern geschaffen werden.

Vermutlich bleibt dann nur ein sinnvolles Mischsystem übrig:
- Starker ÖPNV und viele geöffnete Lifte
- Verkehrskontingentierung mit einem (vorab-)Buchungssystem auf den Passstraßen.

Ist sicher einfacher gesagt als umgesetzt....
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von basti.ethal »

Da wir in den letzten 4 Jahren jeden Sommer in Colfosco geurlaubt haben, habe ich zu dieser Entscheidung noch ein recht ambivalentes Verhältnis.

Für die Klettersteige am Langkofel hätte ich gern auf eine Fahrt bis zum Sellapass mit dem Auto verzichtet, da die Fahrt sowie die Parksituation eine Katastrophe ist, wenn man nach 09:00 im Gadertal startet.
Hier würde ich gern auf Öffis zugreifen.
Allerdings ist auch die Fahrt mit dem Bus keine Option, weil hier z.B. immer ein Umsteigen in Plan de Gralba oder sogar Wolkenstein nötig macht, was die Reisezeit Colfosco - Sellapass auf über eine Stunde bringt.
Hinzu kommt, dass die Taktung am späten Nachmittag von einer Stunde oder mehr auch extrem schlecht ist.
Wie sollen zeitintensiven Touren denn zukünftig möglich sein, wenn man zur An- und Abreise noch mehr zeit benötigt oder diese erst gar nicht möglich wird?

Im letzten Jahr haben wir es dann so gemacht, dass wir mit dem Bike + Seilbahn zunächst aufs Grödnerjoch und dann weiter zum Sellapass gefahren sind. Für Halbtagestouren am Berg ist das auch gut möglich.
Zeitlich hat es nur unwesentlich länger gedauert als mit dem PKW, aber wenn man z.B. einen Oskar-Schuster-Steig plant, möchte ich vor- und nachher nicht noch eine (wenn auch kurze) E-Bike-Etappe einplanen und am späten Nachmittag auf dem Fahrrad noch ein Gewitter mitnehmen....

Mal schauen wie sie es wirklich lösen wollen, aber wenn mir die Freiheit genommen wird, manche Wander- und Klettertouren nicht mehr individuell zu planen, wird das wohl ein KO-Kriterium für weitere Sommeraufenthalte an der Sella werden.

Eine Option wäre, dass evtl. ein Busfahrplan eingerichtet wird, bei welchem alle 20min eine Buslinie ähnlich der Sellaronda über die Pässe fährt. Von dort kann man ja weitere Anschlüsse in die Talschaften anpassen.
Allerdings bezweifle ich, dass dies aufgrund der verschiedenen Provinzen möglich wird. Schon allein wenn man schaut wie schlecht die Skibusse im Winter teilweise aufeinander abgestimmt sind.
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von CV »

gerade kamen im Radio dazu ein paar weitere Infos:
- Corvara hat auch zugestimmt.
- die Zustimmung der Landesregierung steht noch aus.

und:
wenn der Test erfolgreich ist, soll im kommenden Jahr der Zeitraum auf Mai - Oktober festgelegt werden, vsl. mit Kontingentierung. Nur Grödner und Gadertaler haben freie Fahrt.
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Re: Neues in Gröden (Val Gardena) & Seiser Alm (Alpe di Siusi)

Beitrag von CV »

... mehr infos hier auf Italienisch: https://www.giornaletrentino.it/montagn ... -1.4324643

Da könnte schon ein Schuh draus werden, wenn man couragiert bleibt, und die anderen Talschaften mitziehen.

mit deepL und bei paar kleine Korrekturen meinerseits, der Einfachheit halber.
Am Grödner Pass, der das gleichnamige Tal mit dem Gadertal verbindet, ist eine Art „Anti-Overtourism“-Verkehrsbeschränkungszone in Planung.

Ab Sommer 2027, von Mai bis Oktober, dürfen nur noch Einwohner der Gemeinden im Grödnertal und im Gadertal den Pass befahren. Am Grödner Joch, das das gleichnamige Tal mit dem Gadertal verbindet, werden 150 kostenpflichtige Parkplätze für Wanderer eingerichtet, die nur nach Online-Reservierung zugänglich sind.

Nach den Anti-Selfie-Drehkreuzen auf dem Seceda, die im vergangenen Sommer für viel Diskussionsstoff sorgten, und nach der Besucherbegrenzung am Pragser Wildsee kommt nun also eine Art Anti-Ansturm-Verkehrsbeschränkung.

Ausnahmen sind für berufliche Fahrten (z. B. Handwerker und Großhändler), Gäste der Hotels entlang der Straße und andere triftige Gründe vorgesehen.

Dementsprechend wird der öffentliche Nahverkehr verstärkt, mit Taktzeiten wie bei Stadtbussen, d. h. alle 15/20 Minuten. Für die Bergbahnen, die vom Tal zum Pass führen, gelten die normalen Tarife des Südtiroler öffentlichen Nahverkehrs. Anstatt der 21 Kilometer, um vom Grödnertal ins Gadertal oder umgekehrt zu gelangen, müssen Autofahrer die doppelte Strecke über den Sella- und den Pordoi-Pass zurücklegen oder sogar 100 Kilometer, wenn sie durch das Pustertal fahren.

Die Maßnahme, die von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der Gemeinde, der Wirtschaft und verschiedener Verbände ausgearbeitet wurde, ist Teil der Maßnahmen gegen den sogenannten Overtourism in den Dolomiten.

Die „Bleichen Berge“ werden mittlerweile von Touristen regelrecht gestürmt, oft nur für ein schnelles Foto, das dann in den sozialen Medien gepostet wird – genau wie in Venedig und Florenz. Die Grödner Passstraße verzeichnet in der Hochsaison täglich 11.000 Fahrzeuge.

Vor allem laute Motorräder, die sich oft nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, stören die Ruhe dieses sensiblen Hochgebirgsgebiets. Da es sich um eine Provinzstraße handelt, bedarf es für das Inkrafttreten der „ZTL in großer Höhe“ jedoch der Zustimmung der Landesregierung.

Der Südtiroler Alpenverein begrüßt die Maßnahme „mit großer Zufriedenheit“. „Mit dieser Entscheidung unternimmt die Gemeinde einen wichtigen Schritt in die Richtung, die der Alpenverein seit über 25 Jahren fordert: mehr Ruhe, besserer Naturschutz und eine höhere Lebensqualität in der sensiblen Berglandschaft der Dolomiten“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Südtiroler Grünen sprechen von einem „Wendepunkt“. „Wir müssen Lösungen ausprobieren, beobachten, ob sie funktionieren, und daraus lernen. Nur so werden wir eine konkrete, nachhaltige und langfristige Lösung für das Verkehrsproblem in den Dolomiten finden“, sagt die Co-Sprecherin der Partei, Elide Mussner.
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