Am 25. und 26. 3. hatte ich beruflich in Vorarlberg zu tun, wobei an beiden Tagen jeweils nur in der Früh ein Baustellenbesuch im Raum Bludenz geplant waren. Daher kam die Idee, die restliche Zeit mit schifahren zu nutzen. Ich plante daher, am 24. 3. beeits sehr zeitig wegzufahren und diesen und die zwei folgenden Tage am Arlberg schizufahren. Aufgrund der Wettervorhersage -es war für 25. 3. gegen Mittag ein massiver Wetterumsturz vorhergesagt, änderte ich meinen Plan und entschied, nur den ersten Tag am Arlberg zu verbringen. Da der Wetterumschwung von starkem Sturm begleitet werden sollte, war es mir zu riskant, dann irgendwo im Schigebiet festzusitzen, weil die Verbindungsbahnen eingestellt würden. FÜr den zweiten Tag entschied ich mich daher, nach Damüls-Mellau zu fahren und am dritten Tag, für den nach Durchzug der Front nur Schneeschauer prognostiziert waren, wäre Silvretta-Nova vorgesehen gewesen.
Ich startete daher am 24. 3. gegen 2 Uhr früh und erreichte um 8:15 rechtzeitig zu LIftbeginn den Parkplatz in Stuben, wo keine Parkgebühren zu entrichten sind.
In der 10EUB Albonabahn I, Blick auf Stuben
Alpe Rauz - Talsstationen der 10EUB Albonabahn II, der 10EUB Flexenbahn und der 6KSB-B Valfagehrbahn
Flexenbahn mit der 65 m hohen Stütze Nr. 5
Nochmas der Talstationskomplex in Alpe Rauz. Rechts der kurze Rauzlift, dessen einzige Zweck ist es, die Schifahrer zu den höhergelegenen Talstation der 10EUB Flexenbahn und 6KSB-B Valfagehrban zu bringen
Blick zum Albona-Sektor
In der Bergstation der Flexenbahn kann man in die Trittkpopfbahn umsteigen. Pano von der Bergstation der Trittkopfbahn
Blick auf Zürs, Abfahrt 140
Schibrücke über die L 198 in Zürs, im Hintergrund die Zürserseebahn
Abfahrt Nr. 144 vom Muggengrat durchs Zürser Täli, war für mich die schönste Abfahrt des Tages
6KSB-B Madlochbahn
Beginn der Schiroute Nr. 170 vom Madloch nach Zug
Einkehr in der Balmalp
IMG_20260324_103438889_HDR.jpg (150.75 KiB) 383 mal betrachtet
Diesen Verbindungslft hab ich mir erspart, und habe die Schiroute 221 zur 8KSB-B Steinmäderbahn genommen
Rückblick auf die Schiroute 170 vom Madloch nach Zug
Da der Schnee gerade auffirnte, war die Schiroute gar nich so schlecht zu fahren. Beachtenswert die vielen Hasen-Spuren im Schnee.
Blick auf die 8KSB-B Steinähderbahn
Lech, im Hintergrund der Rüfikopf. Im Vordergrund die beiden Schlegelkopfbahnen (DSB rechts, 4KSB links)
Rüfikopf mit den beiden Pendelbahnen
Lech. Der Schnee wird hier schon sulzig, kein Wunde bei annähernd 10°C
Beginn der Schiroute Nr. 215 - Langer Zug
Um zum Langen Zug zu kommen, muss man den Schafalplift (Tellerlift) nehmen
Der Lange Zug ist eine Steilrinne mit bis zu 80% Gefälle
War aber gut zu fahren, Schnee war griffig und die Piste gut präpariert
Am Ende - rechts im Bild gut sichtbar gibt es einen Gegenanstieg. Den hinaufzusteigen wollte ich mir ersparen.....
... was mir auch gelungen ist. Dieses Foto ist dann an der Stelle entstanden, wo ich meine Schi wieder eingesammelt und angeschnallt habe.
Der weitere Verlauf der Schiroute ist ein landschaftlich schöner Schiweg...
.. mit Ende am nördlichen Ortsrand von Lech
Hier muss man die Straße queren um zur DSB Schlosskopf zu gelangen
Diese DSB wurde 1964 von Girak gebaut und 1998 generalüberholt. An den Stützen ist, wie früher vorgeschrieben, noch die Kilometrierung der Bahn angeschrieben.
Mittagspause in der Rud Alpe. Die Gulaschsuppe war exzelent, ist sehr zu empfehlen.
Danach wieder mit der Rüfikopfbahn gefahren. Blick von der Bergsstation hinab nach Lech und das Kriegerhorn.
Schiroute Nr. 180 in Richtung Zürs.
Blick auf Zürs und das Madloch Joch und den Hasenfluh
Danach mit der 1. Sektion der Trittkopfbahn, der Flexenbahn und der Valfagehrbahn in Richtung St. Anton gefahren. Rechts zu sehen der Galzig, das Tal gerade aus geht hinunter nach St. Anton
Abfahrt Nr. 56 und 55 in Richtung St. Anton. Leider aufgrund der hohen Temperaturen schon sehr sulzig.
Abfahrt Nr. 50 kurz vor St. Anton mit der Talstation der Gazigbahn.
Talstation der Galzigbahn
Danach ging es nach St. Christophen, dort durfte eine Fahrt mit den Maieseeliften nicht fehlen. In Betrieb war der linke Lift.
St. Christophen
In der Vallugabahn I
Blick auf die Schiroute Nr. 86
Vallugabahn I knapp vor der Kreuzung mit der 10EUB Schindlergratbahn
Stütze 2 der Vallugabahn I
Bergstation der Vallugabahn I und rechts oben die Bergstation der Vallugabahn II
Vallugabahn II. Diese darf man mit Schi nicht benutzen, es gibt auch für "normale Schifahrer" keine Abfahrt
Beginn der Abfahrt Nr. 92, rechts er Jahnturm
Rechts die obere Ausstiegstelle (für geübte schifahrer) der Schindlergratbahn
Vallugabahn II auf die 2811 m hohe Valluga
Schiroute Nr. 85
Nach der Auffahrt mit 10EUB Schindlergratbahn ging es wieder in Richtung Alpe Rauz, hier auf der Abfahrt Nr. 100
Dann weiter nach Stuben durch ein nettes Tal - Abfahrt Nr. 102
Tagesabschluss in Suben im Fuxbau
Hier war es in der Abendsonne ganz angenehm zu sitzen.
Anschließend ging es nach Bludenz ins Hotel.
Am nächsten Tag ging es vorerst zu meiner Baustelle und dann weiter nach Damüls.
Nach Auffahrt mit der 4KSB-B Ugabahn. Links die 2095 m hohe Damülser Mittagsspitze
Blick vom Wannenkopf in Richtung Bregenzerwald
Der Bodensee ist auch zu sehen
Die Schleierwolken sind de ersten Botschafter des sich nähernden Wetterumschwungs
Abfahrt Nr. 23 mit derEinfahrt in den Schitunnel und die Gipfelbahn
Ausfahrt Schitunnel
Weiterer Verlauf der Abfahrt Nr. 23
Abfahrt Nr. 22 zur 8KSB-B Rossstelle, daneben die Bergstation der Mellaubahn. Und im Hintergrund der (noch) schneefreie Bregenzer Wald.
knorrige alte Bäume neben der 6kSB-B Suttisbahn
in der 6KSB-B Suttisbahn
die neue 6KSB-B Hohes Licht
Kreuzung mit der 6KSB-B Hasenbühel
Abfahrt Nr. 18 in Richtung 6KSB-B Ragaz, im Hintergrund zu sehen.
landschaftlich schöne Abfahrt Nr. 16
DIe Abfahrt Nr. 16 schlängelt sich am Schluss durch diesen Graben, Blick aus der 6KSB-B Ragaz.
Schneemann auf der Bergstation der 6KSB-B Ragaz
Abfahrt Nr. 4 zur 6KSB-B Hasenbühel und 6KSB-B Sunegg
Mittagessen in der Schihütte Schwartenstadel. Mein Lieblingsessen beim Schifahren - Erbsensuppe it Würstel. Bekommt man leider nur sehr selten.
6KSB-B Oberdamüls. Im Hintergrund die 1400 m lange Hahnenköpfle-Galerlie der L 193
Abfahrt Nr. 6 mit der Kirche von Oberdamüls.
Unterführung der Abfahrt Nr. 17 unter der Schiroute Nr. 2. Das eine Abfahrt mit einem derart aufwendigen Bauwerk unter einer Schiroute durchgeführt wird, dürfte auch einzigartig sein.
Zwischenzeitlich ist es 13:30, es ist zwar bewölkt, aber noch OK
Beginn der Schiroute Nr. 8
Weiterer Verlauf der Schiroute Nr. 8. Die Sicht war aber besser, als das Foto vermuten lässt
Schiroute Nr. 8, verinzelt kommt sogar noch die Sonne durch
14:30 - langsam wird es finster
Um 15:00 bis ich in die 6KSB-B HAsenbühel eingestiegen, da hat man die Bergstation von unten noch gesehen. DIe Siutation 5 Minuten später kurz vor der Berrgstation.
Abfahrt Nr. 2 um 15:15, zwischenzeitlich hat es stark zu schneien begonnen.
Dennoch noch eine Fahrt mit der DSB Walisgaden absolviert.
Abfahrt Nr. 2. Der Neuschnee auf dem Sulzschnee macht die Piste beinahe unfahrbar. Es fühlt sich an, als ob man mit Fellen abfährt. Daher Ende um 15:30 in der Schirmbar Da Ingo.
Am Abend noch einen RUndgang durch Bludenz gemacht in der HOffnung, irgendwo ein nettes Pub oder ähnliches zu finden.
Leider wie ausgestorben hier
Aber an sich eine schöne Altstadt
Herrengasse mit dem Oberen Tor
In der Nacht hat es dann auch in Bludenz zu schneien begonnen und es hörte auch nicht in der Früh auf. Ein Blick auf die Webcams von Silvretta Nova haben die Entscheidung, nicht mehr schizu fahren einfach gemacht.
Ich habe daher noch meinen Baustellenbesuch erledigt und mich anschließend auf die Heimreise gemacht.
S16 bei Braz
Im Dalaaser Tunnel ging dann für eine Stunde gar nichts mehr. Der Autofahrer hinter dem Reisebus hat die Nerven verloren und wollte im Tunnel sogar umdrehen, hat es sich aber dann doch überlegt. Nachdem wir langsam bis zum Tunnelende weiter gefahren sind ist der Bus neuerlich stehen geblieben. Dem Autofahrer hinter dem Bus hat es gereicht und den Bus über die Gegenfahrbahn überholt. Die Polizistin, die vor dem Bus gestanden ist und diesen gestoppt hatte, hat das aber gar nicht lustig gefunden. Wir durften dann rechts neben dem Bus vorbeifahren, der der den Bus überhol hatte, dürfte noch längere Zeit dort verbracht haben.
Der Grund für den Stau waren offenbar hängen gebliebene LKW, die mussten alle Schneeketten anlegen, wir konnten aber links vorbei fahren.
Kurz vor dem Arlbergtunnel. Die Entscheidung, nicht mehr schifahren zu gehen, war sicher richtig.
Im Arlbergtunnel. Auf Tiroler Seite war dann fast kein Schneefall mehr und es ging zügig in Richtung Heimat.
Da hast du aber einen absoluten Traumtag am Arlberg erwischt und alles mitgenommen, was das Skigebiet so großartig macht. Alleine im Langen Zug ist immer wieder ein Highlight.
Ich denke, dafür kann man eine schwierigere Heimreise in Kauf nehmen.
Wahnsinnig cooler Bericht für einen der gerade aufm Sofa liegt und sich ärgert dass er die Bedingungen verpasst. Was machst du beruflich wenn du auf Baustellen unterwegs bist und nebenher noch solche Skitage drin sind? „Frage für einen Freund“ der selber Bauingenieur ist
In der Bludenzer Altstadt gibt es übrigens schon durchaus Pubs und Kneipen - allerdings nicht im direkten Bereich der Lauben sondern eher im Bahnhofsviertel oder den Nebengassen:
Arlbergfan hat geschrieben: 03.04.2026 - 12:21
Da hast du aber einen absoluten Traumtag am Arlberg erwischt und alles mitgenommen, was das Skigebiet so großartig macht. Alleine im Langen Zug ist immer wieder ein Highlight.
Ich denke, dafür kann man eine schwierigere Heimreise in Kauf nehmen.
Genau so war es. Dennoch muss ich nochmals kommen, denn einige Teile des Schigebiets hab ich noch nicht erkundet, welche mich inertessieren (Rendl, Kapall, Albona, Schröcken-Warth). Die Lanndschaft ist doch einzigartig, vorallem das Zürser Täli und der Lange Zug sind einmalig.
F. Feser hat geschrieben: 03.04.2026 - 12:42
Wahnsinnig cooler Bericht für einen der gerade aufm Sofa liegt und sich ärgert dass er die Bedingungen verpasst. Was machst du beruflich wenn du auf Baustellen unterwegs bist und nebenher noch solche Skitage drin sind? „Frage für einen Freund“ der selber Bauingenieur ist
In der Bludenzer Altstadt gibt es übrigens schon durchaus Pubs und Kneipen - allerdings nicht im direkten Bereich der Lauben sondern eher im Bahnhofsviertel oder den Nebengassen:
Danke für die Tipps bzgl. der Lokale.
Ich bin in der Umwelttechnik tätig und wir untersuchen Tankstellen hinsichtlich möglicher Verunreinigungen im Boden und Grundwasser. Meine Aufgabe als Projektleiter ist es dabei, die Untersuchungspunkte vorab festzulegen, daher waren meine Baustellenbesuche erforderlich. Habe das schon öfters mit Schifahren kombiniert und als CHef tut man siuch auch leicht mit der Zeiteinteilung.