Zwei-Währungs-Skigebiete
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Bjoerndetmold
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Zwei-Währungs-Skigebiete
Es gibt verschiedene Skigebiete, die sich über Ländergrenzen erstrecken. Es gibt aber, wenn ich das richtig sehe, nur drei Zweiländer-Skigebiete, bei denen die beteiligten Länder unterschiedliche Währungen haben.
Das sind
A) Silvretta Arena
B) Matterhorn Paradise (Zermatt, Cervinia, Breuil, Valtournenche),
C) Portes Du Soleil (Champery, Morgens, Morzine, Avoriaz, Châtel u.a.)
Bei diesen Zusammenschlüssen, die auf der einen Seite immer die Schweiz und den Franken, auf der anderen Seite einmal Österreich, einmal Italien und einmal Frankreich, jeweils mit dem Euro, verbinden, ist die Frage der Preisgestaltung besonders sensibel und manchmal vielleicht auch intransparent. Denn in Gebieten mit nur einer Währung wären Preisunterschiede nur schwer vermittelbar:
Dementsprechend zahlt man in Oberstdorf/Kleinwalsertal oder Winklmoosalm/Steinplatte den gleichen Preis, egal wo man den Pass kauft. Ein bisschen komplizierter ist es in der Via Lattea. Montgenèvre, der kleinere französische Part, offeriert ausschließlich den eigenen Pass bzw. einen um wenige italienische Lifte erweiterten Pass, wobei dann der Sechstagepass zwei Tage in der italienischen Via Lattea inkludiert. Das Angebot ist daher nicht wirklich mit dem Via Lattea International-Tarif der italienischen Seite des Verbunds vergleichbar.
Wie gehen nun die drei Zwei-Währungs-Gebiete mit den Herausforderungen um:
A) Silvretta Arena
Die Silvretta Arena müsste eigentlich Samnaun Arena heißen. Mit Ausnahme der Pisten ab der Mittelstation zur Silvretta-Bahn und der ersten Sektion derselben liegen nämlich alle Pisten und Anlagen der Arena in der Samnaun-Gruppe (oder auf dem Grund des Fimbatals, der Grenze zur Silvretta-Gruppe). Na gut, Ischgl war zuerst am Start, hat die Bergbahnen Samnaun mit gegründet und Samnaun Arena wäre vielleicht ein bisschen viel verlangt von den Österreichern...
Früher (noch 2022/23) gab es in der Silvretta Arena nur einen einheitlichen fixen Europreis: wer in Samnaun in Franken den Liftpass gezahlt hat, tat dies zum Wechselkurs. https://www.samnaun.ch/sites/samnaun/fi ... 021i22.pdf
In dieser Saison sind auf beiden Seiten die Preise gleich, nur die Währung nicht. Ein VIP Gäste-Pass 6 Tage kostet in Samnaun 359 CHF, in Ischgl 359 Euro. Der Schweizer Skipass ist daher je nach Wechselkurs zwischen 8 und 10 Prozent teurer. Wer als nicht-Schweizer seinen Skipass online kauft oder an der Kassa mit Kreditkarte bezahlt, der zahlt zusätzlich zum Kurs noch den Wechselkursaufschlag der Kreditkarte und an der Kassa, wenn er am POS-Terminal "in Euro zahlen" wählt, auch noch einen happigen DCC(Direct Currency Conversion)- Aufschlag.
Es ist aber möglich, den Ischgler Skipass auf der Ischgler Webseite in Euro zu kaufen und trotzdem in Samnaun den Ersteintritt zu machen. Nach Auskunft der Kassa sollte es sogar funktionieren, den Ischgler Pass in Samnaun am Automaten abzuholen. Nur wenn es damit Probleme geben, müsse man sich an die (knapp 2 Autostunden entfernte) Kasse in Ischgl wenden... Risiko...
In den Genuss des "VIP" Gästerabatts kommt man so leider auch nicht, denn die Webshops der beiden Bergbahnen akzeptieren nur die eigenen Gästekarten (und in Samnaun auch die aus dem österreichischen Nachbarweiler Spiss).
Es gibt aber einen kaum kommunizierten Ausweg. Im Skigebiet auf den Hütten kann man fast überall statt in Franken 1:1 in Euro bar zahlen. Und das geht in dieser Saison auch noch an der Liftkasse. Ob das nächste Saison auch noch so ist, ist fraglich. Man kann also gut 10% sparen, wenn man viel, viel Euro-Bargeld mit in die Schweiz nimmt. Auch die Einheimischen tauschen ihre Fränkli übrigens gerne in Euro um und zahlen dann ihren Liftpass bar in Fremdwährung.
Off topic: Was Unterkünfte angeht, sind Ferienwohnungen in Samnaun nach meinem Eindruck günstiger als in Ischgl. Dafür ist der Renovierungsstand meistens schlechter.
B) Matterhorn Paradise (Zermatt, Cervinia, Breuil, Valtournenche)
Hier sollte man ja ebenfalls denken, dass der Schweizer Skipass teurer ist, zumal angesichts der Entfernungen ein Tagesgast kaum die Wahl hat, wo er in das Gebiet eintritt. Der Skipass in Zermatt ist aber nicht teurer, jedenfalls nicht zwingend: Wer heute einen internationalen Sechstagepass ab dem 20.4. kauft, zahlt online in Zermatt 415 CHF, in Cervinia aber 459,50 Euro. Da ist der schweizer Pass beim aktuellen Kurs von 1,09 Euro sogar 13 Euro günstiger. Beide Gesellschaften verwenden aber dynamic pricing, das könnte also auch mal anders aussehen.
C) Portes Du Soleil (Champery, Morzine, Avoriaz, Châtel u.a.)
Ein Sechstagepass ab dem 6.4. in Champery kostet 320 CHF. In Châtel kostet der gleiche Pass 293 Euro. Also 55 Euro teurer ist hier der Schweizer Pass. 15 Prozent Aufschlag.
In den PdS gibt es übrigens immer vergleichsweise (im Vergleich zur deutschsprachigen Schweiz, aber auch zu Österreich) günstige Ferienwohnungen, wie auch ansonsten in der französischsprachigen Schweiz, weil der Trend schon früh zu großen Komplexen mit Eigentumswohnungen (die aber oft "kompakt" geplant sind) ging.
Fazit:
Der Umgang mit dem "Problem" ist nicht einheitlich. In Zermatt zahlt man weniger, in Champery mehr und in Samnaun, wenn man es richtig anstellt, das gleiche, wie im Euroland.
Erstaunlich finde ich, dass die ehrlichste und fairste Variante (die früher in der Silvretta Arena praktiziert wurde), gleicher Preis überall im Gebiet und ggf. Umrechnung zu einem aktuellen oder ggf. fixierten Kurs in die andere Währung, nirgendwo mehr angewendet wird.
Das sind
A) Silvretta Arena
B) Matterhorn Paradise (Zermatt, Cervinia, Breuil, Valtournenche),
C) Portes Du Soleil (Champery, Morgens, Morzine, Avoriaz, Châtel u.a.)
Bei diesen Zusammenschlüssen, die auf der einen Seite immer die Schweiz und den Franken, auf der anderen Seite einmal Österreich, einmal Italien und einmal Frankreich, jeweils mit dem Euro, verbinden, ist die Frage der Preisgestaltung besonders sensibel und manchmal vielleicht auch intransparent. Denn in Gebieten mit nur einer Währung wären Preisunterschiede nur schwer vermittelbar:
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A) Silvretta Arena
Die Silvretta Arena müsste eigentlich Samnaun Arena heißen. Mit Ausnahme der Pisten ab der Mittelstation zur Silvretta-Bahn und der ersten Sektion derselben liegen nämlich alle Pisten und Anlagen der Arena in der Samnaun-Gruppe (oder auf dem Grund des Fimbatals, der Grenze zur Silvretta-Gruppe). Na gut, Ischgl war zuerst am Start, hat die Bergbahnen Samnaun mit gegründet und Samnaun Arena wäre vielleicht ein bisschen viel verlangt von den Österreichern...
Früher (noch 2022/23) gab es in der Silvretta Arena nur einen einheitlichen fixen Europreis: wer in Samnaun in Franken den Liftpass gezahlt hat, tat dies zum Wechselkurs. https://www.samnaun.ch/sites/samnaun/fi ... 021i22.pdf
In dieser Saison sind auf beiden Seiten die Preise gleich, nur die Währung nicht. Ein VIP Gäste-Pass 6 Tage kostet in Samnaun 359 CHF, in Ischgl 359 Euro. Der Schweizer Skipass ist daher je nach Wechselkurs zwischen 8 und 10 Prozent teurer. Wer als nicht-Schweizer seinen Skipass online kauft oder an der Kassa mit Kreditkarte bezahlt, der zahlt zusätzlich zum Kurs noch den Wechselkursaufschlag der Kreditkarte und an der Kassa, wenn er am POS-Terminal "in Euro zahlen" wählt, auch noch einen happigen DCC(Direct Currency Conversion)- Aufschlag.
Es ist aber möglich, den Ischgler Skipass auf der Ischgler Webseite in Euro zu kaufen und trotzdem in Samnaun den Ersteintritt zu machen. Nach Auskunft der Kassa sollte es sogar funktionieren, den Ischgler Pass in Samnaun am Automaten abzuholen. Nur wenn es damit Probleme geben, müsse man sich an die (knapp 2 Autostunden entfernte) Kasse in Ischgl wenden... Risiko...
In den Genuss des "VIP" Gästerabatts kommt man so leider auch nicht, denn die Webshops der beiden Bergbahnen akzeptieren nur die eigenen Gästekarten (und in Samnaun auch die aus dem österreichischen Nachbarweiler Spiss).
Es gibt aber einen kaum kommunizierten Ausweg. Im Skigebiet auf den Hütten kann man fast überall statt in Franken 1:1 in Euro bar zahlen. Und das geht in dieser Saison auch noch an der Liftkasse. Ob das nächste Saison auch noch so ist, ist fraglich. Man kann also gut 10% sparen, wenn man viel, viel Euro-Bargeld mit in die Schweiz nimmt. Auch die Einheimischen tauschen ihre Fränkli übrigens gerne in Euro um und zahlen dann ihren Liftpass bar in Fremdwährung.
Off topic: Was Unterkünfte angeht, sind Ferienwohnungen in Samnaun nach meinem Eindruck günstiger als in Ischgl. Dafür ist der Renovierungsstand meistens schlechter.
B) Matterhorn Paradise (Zermatt, Cervinia, Breuil, Valtournenche)
Hier sollte man ja ebenfalls denken, dass der Schweizer Skipass teurer ist, zumal angesichts der Entfernungen ein Tagesgast kaum die Wahl hat, wo er in das Gebiet eintritt. Der Skipass in Zermatt ist aber nicht teurer, jedenfalls nicht zwingend: Wer heute einen internationalen Sechstagepass ab dem 20.4. kauft, zahlt online in Zermatt 415 CHF, in Cervinia aber 459,50 Euro. Da ist der schweizer Pass beim aktuellen Kurs von 1,09 Euro sogar 13 Euro günstiger. Beide Gesellschaften verwenden aber dynamic pricing, das könnte also auch mal anders aussehen.
C) Portes Du Soleil (Champery, Morzine, Avoriaz, Châtel u.a.)
Ein Sechstagepass ab dem 6.4. in Champery kostet 320 CHF. In Châtel kostet der gleiche Pass 293 Euro. Also 55 Euro teurer ist hier der Schweizer Pass. 15 Prozent Aufschlag.
In den PdS gibt es übrigens immer vergleichsweise (im Vergleich zur deutschsprachigen Schweiz, aber auch zu Österreich) günstige Ferienwohnungen, wie auch ansonsten in der französischsprachigen Schweiz, weil der Trend schon früh zu großen Komplexen mit Eigentumswohnungen (die aber oft "kompakt" geplant sind) ging.
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Der Umgang mit dem "Problem" ist nicht einheitlich. In Zermatt zahlt man weniger, in Champery mehr und in Samnaun, wenn man es richtig anstellt, das gleiche, wie im Euroland.
Erstaunlich finde ich, dass die ehrlichste und fairste Variante (die früher in der Silvretta Arena praktiziert wurde), gleicher Preis überall im Gebiet und ggf. Umrechnung zu einem aktuellen oder ggf. fixierten Kurs in die andere Währung, nirgendwo mehr angewendet wird.
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!
Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Bzgl. Zermatt vs. Cervinia hast du dir ein schönes Beispiel ausgedacht, das keinesfalls repäsentiv ist.
Zudem stimmt es nicht, dass Zermatt und Cervinia dynamische Preise anwenden. Zermatt wendet dynamische Preise an und Cervinia nicht (lediglich Saisonzeiten werden berücksichtigt).
Bei folgenden Vergleich werden die Unterschiede deutlich.
Ich habe dazu immer einen Start des Skipasses morgen am 03.04. und alternativ an dem von dir ausgewählten 20.04. angenommen:
1 Tageskipass International:
Zermatt (03.04): 124 CHF (135,16 EUR)
Zermatt (20.04.): 103 CHF (112,27 EUR)
Cervinia (die ganze Saison): 87 EUR
6 Tagespass International:
Zermatt (ab 03.04): 562 CHF (612,58 EUR)
Zermatt (ab 20.04.): 415 CHF (452,35 EUR)
Cervinia (die ganze Saison): 459,50 EUR
Mit Ausnahme des von dir ausgwählten 6 Tagespasses am 20.04 findet man kaum eine Kombination, an der der Eintritt mit einen Skipass von Zermatt in das Skigebiet günstiger ist als von Italien aus.
In 99% der Fälle oder mehr dürfte Italien immer die günstigere Option sein.
Nur in extremen Saisonrandzeiten wir deinem Beispiel (20.04.) kann man eine inverses Szenario finden (und das nur beim 6 Tagespass und nicht z. B. beim Tagespass).
Aber wer geht schon Ende April 1 Woche nach Zermatt zum Skifahren, und vor allem ist dann in Zermatt schon alles (Rothorn, Gornergrat etc.) geschlossen bis auf den Südsektor und auch da sind einige Anlagen schon zu (z. B. Hirli).
In Cervinia wird es am 20. April noch bis auf Valtournenche bei entsprechender Schneelage fast Vollbetrieb geben.
Das Beispiel ist also arg an den Haaren hrebeigezogen und noch nicht mal vergleichbar vom Liftangebot her.
Übrigens gibt es noch ein 4. Skigebiet das 2 Währungen hat: Das Skigebiet Les Rousses im Jura, das sich die Schweiz und Frankreich teilen.
Edit: Währungsumrechnunsfehler korrigiert.
Zudem stimmt es nicht, dass Zermatt und Cervinia dynamische Preise anwenden. Zermatt wendet dynamische Preise an und Cervinia nicht (lediglich Saisonzeiten werden berücksichtigt).
Bei folgenden Vergleich werden die Unterschiede deutlich.
Ich habe dazu immer einen Start des Skipasses morgen am 03.04. und alternativ an dem von dir ausgewählten 20.04. angenommen:
1 Tageskipass International:
Zermatt (03.04): 124 CHF (135,16 EUR)
Zermatt (20.04.): 103 CHF (112,27 EUR)
Cervinia (die ganze Saison): 87 EUR
6 Tagespass International:
Zermatt (ab 03.04): 562 CHF (612,58 EUR)
Zermatt (ab 20.04.): 415 CHF (452,35 EUR)
Cervinia (die ganze Saison): 459,50 EUR
Mit Ausnahme des von dir ausgwählten 6 Tagespasses am 20.04 findet man kaum eine Kombination, an der der Eintritt mit einen Skipass von Zermatt in das Skigebiet günstiger ist als von Italien aus.
In 99% der Fälle oder mehr dürfte Italien immer die günstigere Option sein.
Nur in extremen Saisonrandzeiten wir deinem Beispiel (20.04.) kann man eine inverses Szenario finden (und das nur beim 6 Tagespass und nicht z. B. beim Tagespass).
Aber wer geht schon Ende April 1 Woche nach Zermatt zum Skifahren, und vor allem ist dann in Zermatt schon alles (Rothorn, Gornergrat etc.) geschlossen bis auf den Südsektor und auch da sind einige Anlagen schon zu (z. B. Hirli).
In Cervinia wird es am 20. April noch bis auf Valtournenche bei entsprechender Schneelage fast Vollbetrieb geben.
Das Beispiel ist also arg an den Haaren hrebeigezogen und noch nicht mal vergleichbar vom Liftangebot her.
Übrigens gibt es noch ein 4. Skigebiet das 2 Währungen hat: Das Skigebiet Les Rousses im Jura, das sich die Schweiz und Frankreich teilen.
Edit: Währungsumrechnunsfehler korrigiert.
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 03.04.2026 - 00:21, insgesamt 1-mal geändert.
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Den Zeitraum hatte ich zufällig gewählt und mit etwas Abstand, damit kurzfristige Effekte das Pricing nicht dominieren. Ich habe auch keinen zweiten Zeitraum ausprobiert. Insoweit ein blöder Zufall, wenn das Pricing tatsächlich nur für die Woche besonders günstig ist - wobei es in der Folgewoche genauso ist: Zermatt ist günstiger. Aber ich kann nichts dazu sagen, wie es bei einer frühen Buchung für einen Zeitraum mitten im Winter aussieht...
Du hast die Frankenpreise übrigens falsch in Euro umgerechnet. Richtigrum gerechnet ist Cervinia noch günstiger als nach Deinen Berechnungen.
Was die Aussage zum dynamic pricing in Cervinia angeht, da hat mich eine Quelle im Internet in die Irre geführt, die das so behauptet hat.
Was die Unterschiede im Angebot betrifft, den Einwand verstehe ich nicht - es geht ja um den Pass für den Verbund. Ob ich diesen Skipass jetzt in Italien kaufe oder in der Schweiz, ich habe das gleiche Angebot. Oder meinst Du Zermatt müsste den Verbundpass jetzt (noch) billiger als die Italiener verkaufen, weil auf der eigenen Seite schon Anlagen geschlossen sind?
Für PdS habe ich übrigens nur deshalb einen früheren Zeitraum genommen, weil da schon früher Saisonschluss ist.
Danke für den Hinweis auf das Jura-Skigebiet. Wie sieht's denn da mit den Preisen aus?
Du hast die Frankenpreise übrigens falsch in Euro umgerechnet. Richtigrum gerechnet ist Cervinia noch günstiger als nach Deinen Berechnungen.
Was die Aussage zum dynamic pricing in Cervinia angeht, da hat mich eine Quelle im Internet in die Irre geführt, die das so behauptet hat.
Was die Unterschiede im Angebot betrifft, den Einwand verstehe ich nicht - es geht ja um den Pass für den Verbund. Ob ich diesen Skipass jetzt in Italien kaufe oder in der Schweiz, ich habe das gleiche Angebot. Oder meinst Du Zermatt müsste den Verbundpass jetzt (noch) billiger als die Italiener verkaufen, weil auf der eigenen Seite schon Anlagen geschlossen sind?
Für PdS habe ich übrigens nur deshalb einen früheren Zeitraum genommen, weil da schon früher Saisonschluss ist.
Danke für den Hinweis auf das Jura-Skigebiet. Wie sieht's denn da mit den Preisen aus?
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Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Dann hast du zufällig ein etwas verzerrendes Datum ausgewählt.Bjoerndetmold hat geschrieben: 02.04.2026 - 23:48 Den Zeitraum hatte ich zufällig gewählt und mit etwas Abstand, damit kurzfristige Effekte das Pricing nicht dominieren. Ich habe auch keinen zweiten Zeitraum ausprobiert. Insoweit ein blöder Zufall, wenn das Pricing tatsächlich nur für die Woche besonders günstig ist - wobei es in der Folgewoche genauso ist: Zermatt ist günstiger. Aber ich kann nichts dazu sagen, wie es bei einer frühen Buchung für einen Zeitraum mitten im Winter aussieht...
Bis 19.04. sind auch die Gebiete Rothorn und Gornergrat noch offen. Ab 20.03. nur noch der Sektor Süd. Das hat sicherlich einen Einfluss auf die Preise und erklärt warum die Preise ab diesem Zeitpunkt und danach in Zermatt niedriger sind.
Oh, ja. Denkfehler meinerseits. Ich habe es oben korrigiert.Du hast die Frankenpreise übrigens falsch in Euro umgerechnet. Richtigrum gerechnet ist Cervinia noch günstiger als nach Deinen Berechnungen.
Bzgl des Gesamtangebots CH und IT hast du recht. Ich hatte eher daran gedacht, dass wenn im CH Gebiet 2/3 bereits geschlossen ist, die Zermatter Bergbahnen dann auch mit den Preisen runter gehen. Und so ist es ja auch, wenn man den Preis der Tickets in der CH betrachtet. Nicht allerdings bei den Tickets in Cervinia.Was die Unterschiede im Angebot betrifft, den Einwand verstehe ich nicht - es geht ja um den Pass für den Verbund. Ob ich diesen Skipass jetzt in Italien kaufe oder in der Schweiz, ich habe das gleiche Angebot. Oder meinst Du Zermatt müsste den Verbundpass jetzt (noch) billiger als die Italiener verkaufen, weil auf der eigenen Seite schon Anlagen geschlossen sind?
Habe ich noch nicht geprüft.Danke für den Hinweis auf das Jura-Skigebiet. Wie sieht's denn da mit den Preisen aus?
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Ich habe den Eindruck, Du unterstellst, ich hätte absichtlich eine Woche ausgesucht, in der es in der Schweiz billiger ist. Das finde ich komisch, und warum sollte ich das tun...Mt. Cervino hat geschrieben: 03.04.2026 - 00:30 Dann hast du zufällig ein etwas verzerrendes Datum ausgewählt.
Bis 19.04. sind auch die Gebiete Rothorn und Gornergrat noch offen. Ab 20.03. nur noch der Sektor Süd. Das hat sicherlich einen Einfluss auf die Preise und erklärt warum die Preise ab diesem Zeitpunkt und danach in Zermatt niedriger sind.
Abgesehen davon - hat denn irgendwer eine Zahl zur Hand, was der Pass in Zermatt in einer Mittwinterwoche gekostet hätte, am besten die Spanne zwischen günstig und ungünstig gebucht?
Naja, logisch wäre vor allem, wenn sie dann mit dem Preis für den eigenen Pass noch stärker runtergehen, hab ich aber nicht nachgeprüft.Bzgl des Gesamtangebots CH und IT hast du recht. Ich hatte eher daran gedacht, dass wenn im CH Gebiet 2/3 bereits geschlossen ist, die Zermatter Bergbahnen dann auch mit den Preisen runter gehen. Und so ist es ja auch, wenn man den Preis der Tickets in der CH betrachtet. Nicht allerdings bei den Tickets in Cervinia.
Ich finde dynamic pricing ziemlich ätzend, aber wenn Cervinia den internationalen Pass gar nicht an Saisonzeiten anpasst, ist das auch eine Ansage - zumindest mit Blick auf das schwindende Angebot in Zermatt... Und Cervinia wird auch nicht von Anfang bis Ende Vollbetrieb bieten.
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Jetzt nur mehr Jura nur Léman:Mt. Cervino hat geschrieben: 02.04.2026 - 23:11Übrigens gibt es noch ein 4. Skigebiet das 2 Währungen hat: Das Skigebiet Les Rousses im Jura, das sich die Schweiz und Frankreich teilen.
Les Rousses (Alpinski) scheint LSAP zu sein:
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Mal die Gegenfrage, an welchen von Dir geprüften sonstigen Terminen war Zermatt denn teurer, so dass Du auf die 99% - Aussage kommst? Die von Dir herangezogene Woche ist kein gutes Beispiel, weil kurzfristig, eben aus dem Grund hatte ich später geguckt. Alle späteren Termine sind auch in Zermatt günstiger... Ich kann nicht in die Vergangenheit gucken bei den Zermatter Preisen im Ticket Shop. Ich habe auch das Vorurteil, das Zermatt teuer ist und teurer sein dürfte. Aber ich würde das nicht so pauschal als Tatsache raushauen.Mt. Cervino hat geschrieben: 02.04.2026 - 23:11 Bzgl. Zermatt vs. Cervinia hast du dir ein schönes Beispiel ausgedacht, das keinesfalls repäsentiv ist.
Mit Ausnahme des von dir ausgwählten 6 Tagespasses am 20.04 findet man kaum eine Kombination, an der der Eintritt mit einen Skipass von Zermatt in das Skigebiet günstiger ist als von Italien aus.
In 99% der Fälle oder mehr dürfte Italien immer die günstigere Option sein.
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Ab einer Gültigkeitsdauer von 1,5 Tagen oder länger gibt es einen gemeinsamen Skipass für Oberwiesenthal (Fichtelberg) und Klínovec (Keilberg), welcher den Zugang zu insgesamt über 47 Pistenkilometern in der InterSkiregion ermöglicht. Ein kostenloser Skibus verbindet beide Skiareal-Hauptbereiche. Der Pass ist an den Kassen beider Skigebiete erhältlich.
Preise:
2-Tageskarte (Erw.): ca. 2070 CZK (ca. 85 EUR) in Tschechien
2-Tageskarte (Erw.): ca. 79 EUR in Deutschland.
Preise:
2-Tageskarte (Erw.): ca. 2070 CZK (ca. 85 EUR) in Tschechien
2-Tageskarte (Erw.): ca. 79 EUR in Deutschland.
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Die Preise für die Interskiregion sind vom Online-Shop? Die sind aktuell leider beide nicht mehr aktiv.
In der Preisliste sind sie jedenfalls bei einem Kurs von 1 zu 24 bis auf Rundungsfehler von max. 33ct. (bei den längeren Zeiträumen) identisch. Ist dort immer so, dass die vor der Saison zu einem fixen Kurs festgelegt werden.
Diese Saison waren das 2260CZK (94,17€) bzw. 94€ für 2 Tage.
Ändert sich der Wechselkurs, dann ist halt im Laufe der Saison mal der eine und mal der andere günstiger, hat es die letzten Jahre beides schon gegeben.
In der Preisliste sind sie jedenfalls bei einem Kurs von 1 zu 24 bis auf Rundungsfehler von max. 33ct. (bei den längeren Zeiträumen) identisch. Ist dort immer so, dass die vor der Saison zu einem fixen Kurs festgelegt werden.
Diese Saison waren das 2260CZK (94,17€) bzw. 94€ für 2 Tage.
Ändert sich der Wechselkurs, dann ist halt im Laufe der Saison mal der eine und mal der andere günstiger, hat es die letzten Jahre beides schon gegeben.
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Zermat/CV: Mit einem in Italien erworbenen internationalem Skipass muss täglich der Ersteintritt auch auf italienischer Seite erfolgen. Online den Pass in Italien kaufen und dann in Zermatt übernachten ist damit ausgeschlossen. Schließlich kann der Gast nur in Zermatt jeden Morgen die Schokoladenseite des Matterhorn sehen und dieses Privileg kostet halt extra.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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rower2000
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Unabhängig von den Preisen: wie wird da eigentlich die MwSt berechnet? CH hat 8,1%, AT und FR 20%, IT 22%. Eigentlich müsste der Skipass in CH brutto ja 10% billiger sein...
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Darüber war ich auch gestolpert. Steht auf der Website.rower2000 hat geschrieben: 03.04.2026 - 19:49 Unabhängig von den Preisen: wie wird da eigentlich die MwSt berechnet? CH hat 8,1%, AT und FR 20%, IT 22%. Eigentlich müsste der Skipass in CH brutto ja 10% billiger sein...
Skipass Zermatt:
alle Preise inkl. 8.1% MwSt.
Skipass International:
1-30 Tage, Saison: 15.99% zu 10% MwSt. Italien und 84.01% zu 8.1% MwSt. Schweiz
Skipass International-Aosta:
1-30 Tage: 14% zu 10% MwSt. Italien und 86% zu 8.1% MwSt. Schweiz
Saison: 10% zu 10% MwSt. Italien und 90% zu 8.1% MwSt. Schweiz
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!
Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
La Dole noch.Bjoerndetmold hat geschrieben: 02.04.2026 - 19:19 Es gibt verschiedene Skigebiete, die sich über Ländergrenzen erstrecken. Es gibt aber, wenn ich das richtig sehe, nur drei Zweiländer-Skigebiete, bei denen die beteiligten Länder unterschiedliche Währungen haben.
https://www.jurasurleman.com/
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
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Re: Zwei-Währungs-Skigebiete
Nur aus Neugier: Bis 2007, dem Jahr der Einführung des Euro in Slowenien, wurden im grenzüberschreitenden Skigebiet Sella Nevea/Bovec die Preise in zwei verschiedenen Währungen angegeben: in Italien in italienischen Lire, später in Euro, und in Slowenien in jugoslawischen Dinaren, später in Talern. Es scheint, dass die Preise auf beiden Seiten des Berges im Wesentlichen ähnlich, wenn nicht sogar identisch waren; die einzigen Unterschiede ergaben sich aus Rundungen in den jeweiligen Währungen.