Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Kann sein. Schwerer wiegt aber denke ich einfach oft die völlige Unwissenheit. Gerade Städter sind den regelmäßigen Gefahren der Natur im Prinzip nie ausgesetzt. Im urbanen Raum herrschen derart vielseitige andere Gefahren, dass man den Naturgewalten wirklich auch keine Beachtung schenken muss. Und wenn doch mal "mehr" los ist (bspw. Gewitter) gibt es sofort Schutz oder wenn wirklich notwendig auch Hilfe.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Das gilt aber nicht nur für die. Gestern haben sie welche voll ausgerüstet von der Zugspitze geholt, die hätten auch viel früher abbrechen müssen. Und das ist nichts neues, das gibt's schon seid es Alpinismus gibt. Früher sind die nur nicht vom Hubschrauber gerettet worden, sondern halt am Berg draufgegangen. Ich denke nur nal an die Schulklasse die damals am Glockner gestorben ist, obwohl sie mehrfach, auch unterwegs noch, gewarnt wurden.
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siri
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Unwissende Touristen.
ich finde es nicht besser wenn das im oben verlinkten Beitrag von Olli stimmt, wenn dem Leiter der Lawinenkommission so etwas passiert. Der müsste es besser wissen
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CrystalMountain
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Ende März in Garmisch:
https://www.merkur.de/lokales/garmisch- ... 39415.htmlVier junge Berliner sind trotz winterlicher Verhältnisse auf den Kramer bei Garmisch-Partenkirchen aufgestiegen. Die Bergwacht musste zu ihnen aufsteigen.
Garmisch-Partenkirchen – Bis ins Tal herrschen aktuell winterliche Verhältnisse. Davon haben sich allerdings vier junge Berliner nicht beeindrucken lassen und sind am Donnerstag zu einer Tour auf den Kramer aufgebrochen. Gegen Mittag setzten die Wanderer einen Notruf ab, weil sie aufgrund der Neuschneemengen nicht mehr weiterkamen.
- don pipone
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Etliche Lawinenopfer sind "Experten". Bergführer, Alpinpolizisten oder wie hier der Leiter der Lawinenkommision. Das kommt immer wieder vor.siri hat geschrieben: 06.04.2026 - 19:21 Unwissende Touristen.ich finde es nicht besser wenn das im oben verlinkten Beitrag von Olli stimmt, wenn dem Leiter der Lawinenkommission so etwas passiert. Der müsste es besser wissen
Den Dreier im Gelände hat ein jeder. Egal wie erfahren er ist. Solche Leute fahren dann halt nicht in eingeblasene Rinnen mit 45Grad und können vielen Gefahrenstellen aus dem Weg gehen. Aber bspw. ein Altschneeproblem ist einfach nicht lokal zu erkennen.
Das "typische" Lawinenopfer in Tirol ist ein einheimischer! Mann zw. 30 und 60 der bei Stufe 3 einen 35 Grad steilen Hang in der Expo Nord befahren hat.
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woscsnh
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
200 Meter abgestürzt: 39-jähriger Alpinist kam bei Wechtenbruch am Hinteren Wurmkogel/Hochgurgl ums Leben
https://www.tt.com/artikel/30931406/200 ... -ums-leben
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Meine Anteilnahme den Angehörigen. - wir waren in der vergangenen Woche dort oben. Ich kann nicht nachvollziehen, warum einige Menschen den Grat mit Skischuhen besteigen wollen. Selbst ohne den tragischen Wechtenbruch ist es dort hochalpin...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Das sieht nan doch immer wieder an vergleichbaren Stellen, dass da Leute wegen der Aussicht unbedingt nich irgendwo hochstiefeln müssen.
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SupaJan
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Schwerer Unfall gestern in der Zillertal Arena: https://tirol.orf.at/stories/3349075/
Eine Stelle wo mich das leider nicht wirklich wundert, obwohl hier mehr als genug Hinweise stehen.
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freeriderin
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Verschütteter Boarder in Sportgastein - zum Glück von seinem Freund geortet & ausgebuddelt: https://salzburg.orf.at/stories/3349216 ... gyqiM--uVw
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Das ist wohl eine der bekannten Routen in Sportgastein oder?
Kann mir jemand den Link zur der Abfahrt schicken? Danke!
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EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
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freeriderin
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Links in Foren finde ich problematisch.
Meld dich einfach, wenn du das nächste Mal in der Gegend bist
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CrystalMountain
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
https://tirol.orf.at/stories/3349214/49-Jähriger stirbt nach Lawinenabgang
Bei einem Lawinenabgang im Kühtai (Bezirk Imst) sind Mittwochnachmittag zwei Snowboarder erfasst worden. Ein 49-jähriger Deutscher wurde komplett verschüttet, er konnte erst gegen 18.30 Uhr geortet und nur noch tot geborgen werden.
Gegen 15.40 Uhr fuhren drei Snowboarder im Variantenbereich des Skigebiets Kühtai vom Gipfel „Die Mute“ in den nordseitigen Hang links der Staumauer des Finstertal-Stausees ein. Dabei löste sich ein Schneebrett, von dem zwei der Gruppe erfasst wurden.
...
Die drei Wintersportler führten keine Notfallausrüstung mit sich. Der Teilverschüttete konnte unverletzt geborgen werden. Der gänzlich Verschüttete konnte von den Suchmannschaften erst gegen 18.10 Uhr lokalisiert werden. Er konnte jedoch nur noch tot geborgen werden, wie die Polizei am Donnerstag bekanntgab.
...
Der dritte Wintersportler, der mit der Gruppe unterwegs war, blieb unverletzt, weil er nicht von der Lawine erfasst worden war.
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s.oliver78
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Mein Beileid an die Hinterbliebenen.CrystalMountain hat geschrieben: 09.04.2026 - 16:10https://tirol.orf.at/stories/3349214/49-Jähriger stirbt nach Lawinenabgang
Bei einem Lawinenabgang im Kühtai (Bezirk Imst) sind Mittwochnachmittag zwei Snowboarder erfasst worden. Ein 49-jähriger Deutscher wurde komplett verschüttet, er konnte erst gegen 18.30 Uhr geortet und nur noch tot geborgen werden.
Gegen 15.40 Uhr fuhren drei Snowboarder im Variantenbereich des Skigebiets Kühtai vom Gipfel „Die Mute“ in den nordseitigen Hang links der Staumauer des Finstertal-Stausees ein. Dabei löste sich ein Schneebrett, von dem zwei der Gruppe erfasst wurden.
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Die drei Wintersportler führten keine Notfallausrüstung mit sich. Der Teilverschüttete konnte unverletzt geborgen werden. Der gänzlich Verschüttete konnte von den Suchmannschaften erst gegen 18.10 Uhr lokalisiert werden. Er konnte jedoch nur noch tot geborgen werden, wie die Polizei am Donnerstag bekanntgab.
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Der dritte Wintersportler, der mit der Gruppe unterwegs war, blieb unverletzt, weil er nicht von der Lawine erfasst worden war.
Um 15:40Uhr bei solchen Temperaturen und dem Schnee ist das kein Unglück sondern ein Himmelfahrtskommando!
Der Schnee war höchstwahrscheinlich hart wie Beton.
Anscheinend ist das bisschen "Freeriden" mehr wert als das eigene Leben. Traurig.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Es ist doch nur großes Glück, dass da nicht noch viel mehr passiert. Schau dich doch mal um mit was für Ausrüstung die Touristen heute teilweise anreisen. Meinst du mit Powderlatten die nicht mal mehr in moderne Skiköcher passen fahren die eine Woche lang auf der Piste, nur weil die Lawinensituation nicht sicher ist? Und bei den Boardern ist es auch nicht anders. Egal wie viel Steine und Pflanzen da rausschauen, es muss auf Teufel komm raus abseits gefahren werden. Auch da lässt man sich nicht von Lawinen abhalten.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Wirklich "lawinensicher" ist ein Hang erst dann, wenn er grün ist. Solange Schnee liegt, herrscht IMMER eine gewisse Art von Lawinengefahr.
Selbst Teile von Pisten sind schon als Gleitschneelawinen abgegangen. Oder Kunstschneedepots. Das kommt auch immer häufiger vor.
Und selbst in grünen Hängen muss man die darüberliegenden weißen ggf. beachten. Da gibt's im Frühjahr oder Herbst auch oft genug tote Wanderer, die eigentlich bloß im Tal auf einem Wanderweg unterwegs waren.....
Selbst Teile von Pisten sind schon als Gleitschneelawinen abgegangen. Oder Kunstschneedepots. Das kommt auch immer häufiger vor.
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Gleitweggleiter
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Tragisch, weil Lawinen im Frühjahr weitgehend vermeidbar sind, wenn man im Firnfenster bleibt. Mal abgesehen von Gleitschnee, der aber in der Regel durch die Anrisse gut erkennbar ist.
Und um halb vier war das Firnfenster auch N-seitig wohl vorbei und in dieser Exposition wird durch die erstmalige tiefgreifende Durchfeuchtung die alte Schwachschicht aus dem Hochwinter aktiviert. Und auch von dieser reden wir seit Wochen.
Im Frühjahr sind generell wenige Leute im Gelände unterwegs, aber es fällt schon auf dass gerade Snowboarder immer wieder mal deutlich nach dem Firnfenster unterwegs sind.
So wie hier vor ein oder zwei Jahren im April am Zugspitz im tiefen Sumpf - man beachte die Einsinktiefen - sogar direkt neben einem Nassschneelawinenabgang im Steilgelände. Ohne Worte.
Und um halb vier war das Firnfenster auch N-seitig wohl vorbei und in dieser Exposition wird durch die erstmalige tiefgreifende Durchfeuchtung die alte Schwachschicht aus dem Hochwinter aktiviert. Und auch von dieser reden wir seit Wochen.
Im Frühjahr sind generell wenige Leute im Gelände unterwegs, aber es fällt schon auf dass gerade Snowboarder immer wieder mal deutlich nach dem Firnfenster unterwegs sind.
So wie hier vor ein oder zwei Jahren im April am Zugspitz im tiefen Sumpf - man beachte die Einsinktiefen - sogar direkt neben einem Nassschneelawinenabgang im Steilgelände. Ohne Worte.
2025/25: 14 Tage - 10x Kleinwalsertal, 2x See, je 1x GO, Buron
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Beim Wandern verhalten sich die Leute ja auch nicht anders. Man kann ja selbst immer besser einschätzen ob ein gesperrter Weg wirklich gefährlich ist.don pipone hat geschrieben: 10.04.2026 - 15:44 Wirklich "lawinensicher" ist ein Hang erst dann, wenn er grün ist. Solange Schnee liegt, herrscht IMMER eine gewisse Art von Lawinengefahr.
Selbst Teile von Pisten sind schon als Gleitschneelawinen abgegangen. Oder Kunstschneedepots. Das kommt auch immer häufiger vor.
Und selbst in grünen Hängen muss man die darüberliegenden weißen ggf. beachten. Da gibt's im Frühjahr oder Herbst auch oft genug tote Wanderer, die eigentlich bloß im Tal auf einem Wanderweg unterwegs waren.....
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Beim Wandern verhalten sich die Leute ja auch nicht anders. Man kann ja selbst immer besser einschätzen ob ein gesperrter Weg wirklich gefährlich ist.don pipone hat geschrieben: 10.04.2026 - 15:44 Wirklich "lawinensicher" ist ein Hang erst dann, wenn er grün ist. Solange Schnee liegt, herrscht IMMER eine gewisse Art von Lawinengefahr.
Selbst Teile von Pisten sind schon als Gleitschneelawinen abgegangen. Oder Kunstschneedepots. Das kommt auch immer häufiger vor.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Absolut deiner Meinung. Das meine ich ja. Da ist das eigene Leben anscheinend nichts Wert.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 10.04.2026 - 11:58 Es ist doch nur großes Glück, dass da nicht noch viel mehr passiert. Schau dich doch mal um mit was für Ausrüstung die Touristen heute teilweise anreisen. Meinst du mit Powderlatten die nicht mal mehr in moderne Skiköcher passen fahren die eine Woche lang auf der Piste, nur weil die Lawinensituation nicht sicher ist? Und bei den Boardern ist es auch nicht anders. Egal wie viel Steine und Pflanzen da rausschauen, es muss auf Teufel komm raus abseits gefahren werden. Auch da lässt man sich nicht von Lawinen abhalten.
Es wird immer von Unglücken gesprochen. Das ist es definitiv nicht.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Das passiert ja auch auf ungesperrten Wegen. Welche Wanderwege werden schon gesperrt? Da muss eine sehr klar erkennbare Gefahrenlage herrschen.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 10.04.2026 - 23:45 Beim Wandern verhalten sich die Leute ja auch nicht anders. Man kann ja selbst immer besser einschätzen ob ein gesperrter Weg wirklich gefährlich ist.
Die österreichischen Lawinenwarndienste geben immer einen Saisonbericht mit allen (tödlichen) Unfällen heraus. Da sind immer wieder Fälle dabei, wo sich jemand richtig verhalten hat und einfach Pech hatte.
Auch auf nicht-gesperrte Pisten können Lawinen abgehen. Auch das kommt immer wieder vor.
Aktivitäten im Gebirge sind einfach nicht gänzlich risikolos. Die Annahme, dass das reine Befolgen von Anweisungen automatisch schützt, greift m.E. zu kurz.