Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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Skiwelt07
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Reginleif hat geschrieben: 11.05.2026 - 14:46 Sag ich auch gar nicht, aber eine solche Demo ist das letzte was den Willen dazu vergrößern wird.
Zitat meines Nachbarn letztens "die ganzen selbsternannten Verkehrspolizisten können mich alle mal am..."
Vielleicht verändert die Demo nichts, nichts zu tun aber sicher auch nicht.
Denkst du wenn man Tempo 30 übern ganzen Brenner einführ, dass sich da noch irgendjemand "aus Rücksicht" dran hält.

Solche Zitate von deinem Nachbarn sind sehr sinnvoll :roll:
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snowflat
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Die Tauernautobahn (A10) muss ab 18. Mai für voraussichtlich sechs Tage komplett gesperrt werden. Nach dem Lkw-Unfall im schwer beschädigten Brentenbergtunnel sei eine Komplettsperre in Fahrtrichtung Salzburg für die Sanierung ohne Alternative, heißt es vom Autobahnbetreiber ASFINAG.
Quelle: A10 für Tunnelsanierung tagelang gesperrt
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Reginleif »

Skiwelt07 hat geschrieben: 11.05.2026 - 15:53 Solche Zitate von deinem Nachbarn sind sehr sinnvoll :roll:
Natürlich sind die nicht sinnvoll. Mein Nachbar ist mir auch nicht grade sympathisch, aber es spiegelt wieder wie so mancher denkt.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Ja klar, aber was interessiert das denn die Einwohner, dann denken wegen denen halt alle so, ist denen doch Wurst.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Behörden bitten jetzt Tirol großräumig zu umfahren, ohne glaubhaft zu versuchen, dass man was in Tirol zu tun hat und nicht nur durchfährt wird man zurückgeschickt, Kontrollen schon in Bayern

Edit: Hier noch ein Artikel dazu
https://www.unsertirol24.com/2026/05/13 ... en-30-mai/
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scratch
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von scratch »

Die Polizei wird Kontrollen an allen Tiroler Grenzübergängen durchführen, sowohl im Norden bei Kiefersfelden, Vils, Scharnitz und am Achenpass, als auch von Süden kommend in Sillian und am Reschenpass. „Transitreisende sollen am 30. Mai nicht bis an die Grenzen Tirols fahren, sondern vorher großräumig, etwa am Inntaldreieck, bei Rosenheim oder bei Verona, bereits auf Alternativrouten ausweichen“, betont Enrico Leitgeb, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei.
Und wenn man vom Vinschgau her kommt und nach D will? Wie soll das funktionieren, wenn am Reschenpass niemand mehr nach Tirol fahren darf um bei Landeck auf die Autobahn zu kommen? Oder ist das nur in Verbindung mit LKW über 7,5to gemeint?
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Skiwelt07
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Du musst Tirol großräumig umfahren, auch wenn du vom Vinschgau kommst, musst du "zurückfahren" und außenrum
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siri
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von siri »

Naja, vom Vinschgau kommend wird ja kaum einer übern Brenner zurück wollen.
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scratch
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von scratch »

Ich denke auch, die Sperre ist für LKW ab 7,5to und zurück gewiesen wird man mit PKW dann wohl nur, wenn die Strecke nach Landeck stark überlastet sein sollte.
Zumindest konnte ich bisher keine offizielle PKW-Sperre für diese Strecke finden. Es heißt nur überall, man solle an diesem Tag Tirol weiträumig umfahren. Selbst der Routenplaner von ASFINAG schlägt an diesem Tag die Route übern Reschen vor. Der Routenplaner von Google unterscheidet nach Uhrzeit...nur von 9:00-10:30 routet er mich aktuell durch die Schweiz, sonst über Landeck. Durch die Schweiz sind halt gleich mal fast 100km mehr Strecke, aber mei, notfalls ist das natürlich eine Option.

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Rusty1
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Rusty1 »

Die B183 Stubaitalstraße darf nur für Ziel oder Quellverkehr genutzt werden. Auf all diesen Strecken kontrolliert die Polizei streng. Wer durchwill, muss glaubhaft nachweisen können, dass er in der Region etwas zu tun hat, etwa mit einer Hotelbuchung oder einem Lieferschein.
Bin ich Zielverkehr, wenn mein Tagesausflugsziel in Tirol liegt? Durch die frühe Ankündigung und die Kontrollausweitung auf ganz Tirol könnte das statt riesigem Chaos eigentlich sogar eine explizit entspannte Situation für Ausflügler ins Ötz- oder Zillertal werden. Was meint ihr?
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Ich find das zumindest für mich auch eher positiv.

Du darfst durch, musst halt nur glaubhaft versichern dass du in Tirol was vorhast.
Steht ja da.
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snowflat
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Haha ... es gibt vom Auswertigen Amt in Deutschland jetzt eine Reisewarnung für Österreich bzw. Tirol: https://www.auswaertiges-amt.de/de/serv ... eit-210962
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

:lol: Trifft halt leider alle, aber wenn ich auf der bayrischen Inntalstrecke die ganzen Plakate gegen den Brenner-Nordzulauf sehe, dann ham das einige schon verdient ;D
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Vielleicht könnte ja jemand mal eine Gegendemo in Gries beim Rathaus anmelden? Denn zur Demo kommen zu wollen ist ganz offiziell Zielverkehr!

Zudem sollte man natürlich für jeden Demoteilnehmer der Sperrverursachenden Demo ein dauerhaftes Fahrverbot für alle Autobahnen verhängen, denn diese Leute sind ja der Meinung, Autobahnen vor ihrer Haustür seien schlecht, ergo dürfen sie natürlich selbst auch nicht woanders die armen Anwohner drangsalieren mit ihren Autos.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Kannst ja gerne versuchen ne Gegendemo zu machen, wird bestimmt große Massen interessieren :roll: , ein allgemeines Fahrverbot ist überhaupt nicht mit einer eintägigen Demo Vergleichbar.

das ist wie wenn jemand im Supermarkt einmal essen klaut ist er de rmeinung, keiner benötigt Nahrung und kriegt dann sein Leben lang keine Lebensmittel mehr verkauft, egal wo.
Du siehst, totaler Schwachsinn :rolleyes:

Mit der Demo wollen die nur drauf aufmerksam machen, dass das unzumutbar ist, die Bayern sind doch selber schuld, die einfachste Lösung wäre nämlvih der Brenner-Basis-Tunnel, und dieser funktioniert ohne Nordzulauf nicht. Punkt :tongue:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Skiwelt07 hat geschrieben: 21.05.2026 - 15:33 Mit der Demo wollen die nur drauf aufmerksam machen, dass das unzumutbar ist, die Bayern sind doch selber schuld, die einfachste Lösung wäre nämlvih der Brenner-Basis-Tunnel, und dieser funktioniert ohne Nordzulauf nicht. Punkt :tongue:
Passt sehr gut dazu, Tirol vs. Bayern, BBT vs. Nordzulauf:

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

Angenommen der Brenner Nodzulauf würde pünktlich fertig mit Inbetriebnahme das BBT, würde es dann auch diese Proteste geben? Ich verstehe ja die Bewohner von Gries, aber was ist denn das Ziel der Aktion?

So sehr ich ein Befürworter der Bahn bin, ich fürchte auch mit allen Ausbauten, so sie denn jemals fertig werden, wird der Verkehr kaum weniger. Denn wird mehr auf die Bahn verlagert, gibt es mehr Platz auf der Straße, und mehr LKWs fahren wieder dort. Soll dann die LKW Maut nach Inbetriebnahme des BBT erheblich teurer werden? Oder will man gezielt LKWs nicht mehr auf die Autobahn schicken?

Und ob überhaupt mehr Touristen dann mit der Bahn fahren ist mehr als fraglich, soll es dann auch eine Autoverladung geben? Denn viele wollen ja weiter nach Süditalien, steigen die dann in Zukunft alle in die Bahn um?

Das Hauptproblem am Brenner ist Italien, für Urlauber ist es einfach zu reizvoll, man plant den Stau ein, die Maut usw. Ich sehe da irgendwie leider keinen Ausweg.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Denn wird mehr auf die Bahn verlagert, gibt es mehr Platz auf der Straße, und mehr LKWs fahren wieder dort
Naja, die Ware wird dann mit der Bahn transportiert und nicht per LKW, mehr LKW werden auf der Straße dann sicher nicht fahren.
Angenommen der Brenner Nodzulauf würde pünktlich fertig mit Inbetriebnahme das BBT, würde es dann auch diese Proteste geben? Ich verstehe ja die Bewohner von Gries, aber was ist denn das Ziel der Aktion?
Naja, ein Grund ist das sicher der für den Protest spricht, Ziel ist einfach zu zeigen, dass es so nicht unbedingt schön ist, und wenn die Bayern verlangen durch Tirol nach Italien fahren zu können sollen sie gefälligst auch dem Nordzulauf zustimmen.
Und ob überhaupt mehr Touristen dann mit der Bahn fahren ist mehr als fraglich
Sicher fahren dann mehr mit der Bahn, alle werdens nie sein, aber die züge jetzt übern Brenner sind immer ausgelastet, natürlich ist die Nachfrage bei der Bahn da
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Skiwelt07 hat geschrieben: 21.05.2026 - 18:00
Denn wird mehr auf die Bahn verlagert, gibt es mehr Platz auf der Straße, und mehr LKWs fahren wieder dort
Naja, die Ware wird dann mit der Bahn transportiert und nicht per LKW, mehr LKW werden auf der Straße dann sicher nicht fahren.
Sorry, aber das ist der aller größte Nonsens der immer verbreitet wird. Die Bahn wird auf bestimmte Zeit keine Alternative zum LKW werden. Ich habe mich am Wochenende erst wieder mit einem Freund unterhalten, der Frachtzüge fährt. Und es ist einfach so, dass die Verlagerung auf die Schiene ein politisches Wunschdenken ist und fernab ... wirklich fernab jeglicher Realität. In den LKW die heute fahren ist keine Kohle, kein Erz, kein Sand oder sonstige Massengüter. Das sind zum größten Teil Konsumgüter die wir im Einzelhandel kaufen und vorher über Zentralläger distribuiert werden. Das wird auch in Zukunft nichts mit der Bahn werden, da es einfach Just-in-Time-Transporte sind. Da kann man nicht einfach einen Hebel umlegen, da muss die ganze Supply-Chain geändert werden bzw. alle die an dieser teilhaben. Das geht vom Rohstoffproduzenten bis zum Endverbraucher, also Du, ich wir alle hier. Sobald man die Bahn auf dem Transportweg einbindet, geht unglaublich viel Zeit verloren. Alleine schon Bereitstellungszeiten. Interessant, dass es die Politik immer wieder schafft, diesen Irrglauben zu verkaufen. Selbst wenn sie die Brennermaut auf ein Vielfaches erhöhen und die Nutzung des BBT subventionieren, bin ich mir sicher, dass das Verkehrsproblem im Transit sich nur marginal ändert. Denn Maut ist ein durchlaufender Posten, der 1:1 weitergegeben wird und am Ende der Konsument bezahlt. Im privaten Bereich mit dem PKW könnte es anders sein, aber da hängt es maßgeblich von der Alternative ab, die geboten wird. So wie br403 schreibt, ob es eine Autoverladung geben wird, mit der man im Vor- und Nachlauf einfach flexibel ist. Eines ändert sich mit dem BBT nicht: Die Bahn fährt nicht bis zum Supermarktregal oder in die Rezeption der Unterkünfte!
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

Skiwelt07 hat geschrieben: 21.05.2026 - 18:00 Naja, die Ware wird dann mit der Bahn transportiert und nicht per LKW, mehr LKW werden auf der Straße dann sicher nicht fahren.
Sicher? Werden dann nicht auch mehr Güter transportiert?
Naja, ein Grund ist das sicher der für den Protest spricht, Ziel ist einfach zu zeigen, dass es so nicht unbedingt schön ist, und wenn die Bayern verlangen durch Tirol nach Italien fahren zu können sollen sie gefälligst auch dem Nordzulauf zustimmen.
Ich gehe davon aus Du bist aus Tirol. Es geht ja nicht darum, dass ganz Bayern gegen den Nordzulauf ist, sondern die Leute die dort sind, sind mit den Trassen wohl nicht zufrieden, und wollen im Grunde von Rosenheim bis Kufstein ein Tunnel.
Wegen mir könnte die Bahnstrecke sofort gebaut werden, aber keine Sorge, ich fahre auch nur sehr selten mit dem Auto nach Italien.
Sicher fahren dann mehr mit der Bahn, alle werdens nie sein, aber die züge jetzt übern Brenner sind immer ausgelastet, natürlich ist die Nachfrage bei der Bahn da
Und genau da bin ich mir nicht sicher, ob dann wirklich weniger Autos unterweg sind, auch hier gilt, mehr Angebot mehr Nachfrage.

Ich meine, versteht mich nicht falsch, ich bin immer pro Bahnausbau, ich fahre gerne mit der Bahn, nur bin ich eine Person.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Hab jetzt keine Lust alles zu zitieren, deswegen gloedere ich es in die drei Punkte jeweilig zu dienen drei Zitaten von mir:

Zu Punkt 1:
Mag sein dass mehr güter transportiert werden, das Ziel des BBT ist aber ganz klar LKWs von der Straße wegzunehmen, was auch passieren wird

Zu Punkt 2:
Mir ist völlig klar, dass das nicht alle sind, wo ist das auch so, aber ich habe in einem meiner vorigen Posts auch geschrieben:
leider trifft es alle, aber manche haben es verdient
Der Meinung bin ich immer noch.
Die Leute dort haben mit der Autobahn auch kein Problem, wegen mir kann man selbige gerne wegreißen und dort die Strecke hinbauen, dann möchte ich die aber sehen.

Sobalds um die Bahn geht herrscht in Bayern immer ne gewisse Grunddagegenstimmung.

Zu deinem 3.Punkt:
Mehr Nachfrage für die Bahn, ist richtig, stimme ich dir zu, allerdings werden durch die attraktivete Bahn sicher ein paar vom Auto auf die Bahn wechseln.

Mehr fahren mit dem Auto nicht übern Brenner weil der BBT da ist
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

@snowflat
Das nicht alles in Zukunft mit der Bahn geht, ist uns allen klar, mehr als jetzt geht aber sicher, und die Masse an LKWs, (die immer zunimmt) ist nicht zukunftstauglich, darauf machen die Griesner jetzt übrigens aufmerksam.
Die Bahn wird in Zukunft immer billiger und besser werden, die Straße immer teurer, durch Maut etc., also wird sich automatisch vieles verschieben.

Zu dem Thema mit den Privatfahrten:
Ich bin bis jetzt Grad in Tirol, aber auch in Südtirol super ohne Auto zurecht gekommen, ich komme tatsächlich auch in Supermärkte rein, :lol: , Auto verladen oder irgendwas hab ich auch noch nie benötigt, ich lebe aber sogar noch 8O
Das Auto ist von ganz vielen einfach nur Bequemlichkeitssache.
Und die Anwohner leiden an dieser Bequemlichkeit.

Wer meint vor Ort tatsächlich ein Auto zu brauchen(warum auch immer), kann locker angebote wie Car-Sharing oder ähnliches nutzen.


Bei all dem was ich jetzt geschrieben habe, ist der Klimaaspekt mal ganz außen vor gelassen, und das ist in der aktuellen Welt und auch bei unserem Lieblingssport wohl das größte Problem.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Also, ich bin mir ziemlich sicher, dass von den Grieser Anwohnern, die einen Führerschein und die Barmittel zum Kauf eines Autos haben, fast alle auch eins haben, und deswegen ist das, was die machen, reine Heuchelei, und auch die Brennerautobahn nutzen sie garantiert und sind damit schneller in Innsbruck als mit der Brennerbundesstraße. Sie essen sicher auch die Nudeln, die mit dem LKW von Italien kommen, kaufen die zahlreichen Konsumgüter, die von China stammen und in italienischen Häfen verladen werden.

So ein Gerede mit der "Bequemlichkeitssache" so als sei das verwerflich finde ich übrigens dreist, denn du stellst es als entbehrliche "Bequemlichkeit" dar, wenn die Leute nicht quer durch Bahnhöfe mit zwei Koffern latschen wollen und für eine Strecke die mit dem Auto fünf Stunden braucht zehn mit der Bahn fahren wollen. Und das oft auch noch zu einem höheren Preis, denn die Bahn wird teurer, je mehr Leute es sind, das Auto kostet mit einem drinne quasi gleichviel wie mit fünf Leuten drinne. Wenn du aufgrund deiner Ideologie eine größere Selbstverwirklichung darin findest, ist das schön für dich, allerdings es so darzustellen, als sei es irgendwie moralischer, wenn man weniger Komfort in Kauf nehmen will, das ist ja sogar Fortschrittsfeindlich.

Meine Meinung dazu ist übrigens ganz klar, dass Anwohner bei wichtigen Verkehrsprojekten, und dazu gehören Bahnen, Flughäfen, Kanäle, Häfen und Straßen alle dazu, genau gar keine Mitsprache- oder Klagemöglichkeiten haben sollten, und man dafür die am besten per Verfassungsänderung beschließt. Da mag jetzt mancher sagen, das gehe zu weit, nur momentan wird, weil man das nicht so macht wie es vorschlage, eine Bauzeit von 20 Jahren schon für sehr schnell gehalten, wobei nur 2 davon wirklich die Bagger rollen, die anderen 18 Jahre Wartezeit auf den Bau sind weil immer irgendwer klagt, Gutachten macht und so weiter, das könnt ihr doch kaum für ein sinnvolleres Konzept halten? Und wenn man mal Klagerechte hat, dann hat man immer das Problem, dass man dann die gesamten juristischen Prozeduren und die Langwierigkeit der Justiz hat, egal wie gestrafft man das reformieren will, daher funktioniert da nur die Nulllösung, anders wird es nicht mehr gehen.

Wir hätten heutzutage viel weniger Wohlstand und auch du viel weniger Konsumgüter und die Konsumgüter die du noch hast, zu sehr viel höheren Preisen, wenn wir nicht die globalen Lieferketten mit wenigen Warenlagerung hätten, die eben umfangreiche Verkehrswege erfordern. Es ist dann schlichtweg nicht akzeptabel, wenn der Staat es erlaubt, dass Partikularinteressen von Anwohnern wichtiger Infrastruktur über den anderen 95% der Bevölkerung stehen sollen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Skiwelt07 hat geschrieben: 21.05.2026 - 21:45 @snowflat
Das nicht alles in Zukunft mit der Bahn geht, ist uns allen klar, mehr als jetzt geht aber sicher, und die Masse an LKWs, (die immer zunimmt) ist nicht zukunftstauglich, darauf machen die Griesner jetzt übrigens aufmerksam.
Die Bahn wird in Zukunft immer billiger und besser werden, die Straße immer teurer, durch Maut etc., also wird sich automatisch vieles verschieben.
Billiger und besser in der Zukunft ... ist klar :lol: Zum Thema Teuerung Straße habe ich mich schon geäußert ... wird durchgereicht.
Skiwelt07 hat geschrieben: 21.05.2026 - 21:45ich komme tatsächlich auch in Supermärkte rein, :lol:
Ich meinte auch, dass die Bahn zur Versorgung der Regale nicht bis zum Supermarkt fährt
Skiwelt07 hat geschrieben: 21.05.2026 - 21:45Wer meint vor Ort tatsächlich ein Auto zu brauchen(warum auch immer), kann locker angebote wie Car-Sharing oder ähnliches nutzen.
Dann geht an mit einem Auto aber immer noch den Einheimischen auf den Sack

Aber lassen wir das ... will keinem den Glauben nehmen, dass die Bahn das Allheilmittel wird.

Das beste wird wohl sein, wir drehen die Zeit um viele hundert Jahre zurück, dann muss man sich nicht mit den Annehmlichkeiten der Neuzeit herumärgern ... Annehmlichkeiten wir Reisen, Urlaube, die eine nicht unerhebliche Wertschöpfung in weltweiten Destinationen bringen. Ich will ja nicht bestreiten, dass es negative Folgen hat. Aber irgendeine Kröte muss man nun mal schlucken.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Der BBT alleine wird den Straßenverkehr gar nicht reduzieren. Es wird was verlagert und die dadurch frei werdende Kapazität wird wieder gefüllt. Das ist immer so, nennt sich induzierter Verkehr. Genau deswegen ist es wichtig, dass man parallel weitere Beschränkungen einführt, Fahrverbote, höhere Mautgebühren, etc., sonst wird das nichts mit der Entlastung.

Die heutige Gestaltung der Logistikprozesse ist übrigens nicht naturgegeben, sie ist durch Fehlanreize entstanden. Die hohe Subvention des LKW Verkehrs, z.B. durch Steuererleichterung für Diesel oder die zu geringe Beteiligung an den Infrastrukturkosten, hat dazu geführt, dass sich die Logistik erst so entwickelt hat wie sie heute ist. Niemand verlangt, dass jeder Supermarkt mit der Bahn beliefert wird (wobei es das in Einzelfällen tatsächlich schon gab), aber Zentrallager könnte man durchaus mit Gleisanschlüssen ausstatten. Hätte man die LKW nicht so stark gefördert, dann wäre das auch ganz natürlich so entstanden. Dann wären die Logistikzentren schon so gebaut, dass man sie gut mit der Bahn erreichen könnte, jetzt sitzen sie natürlich irgendwo auf der grünen Wiese und man hat ein super Argument, warum das ja nur mit dem LKW geht. Natürlich, man hat's ja auch so gestaltet.
Das Selbe gilt übrigens auch für den Personenverkehr. Auch die Siedlungsstruktur hat sich so entwickelt wie sie heute ist, weil man komplett auf's Auto gesetzt hat. Ganz früher war die Landbevölkerung geprägt von Bauernfamilien, durchsetzt mit den Berufsgruppen die man auch auf dem Land gebraucht hat, Schmiede, Müller, Bäcker, etc. Als dann die Industrialisierung startete und immer mehr neue Jobs entstanden, ist man in die Nähe der Fabriken gezogen. Später hat sich das dann dahingehend verlagert, dass man auch mit dem Zug zur Arbeit fahren konnte. Erst mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Autos ging das los, dass man irgendwo an den A... der Welt gezogen ist und trotzdem meint alle Annehmlichkeiten einer zentralen Lage haben will. Selbstverständlich will man vor dem eigenen Haus seine Ruhe, fährt selbst aber ständig bei den anderen vorbei. Und natürlich gilt genau das auch im Wipptal, nur funktioniert es dort halt mi der Ruhe mittlerweile nicht mehr und das passt denen jetzt nicht.
j-d-s hat geschrieben: 21.05.2026 - 22:43 Meine Meinung dazu ist übrigens ganz klar, dass Anwohner bei wichtigen Verkehrsprojekten, und dazu gehören Bahnen, Flughäfen, Kanäle, Häfen und Straßen alle dazu, genau gar keine Mitsprache- oder Klagemöglichkeiten haben sollten, und man dafür die am besten per Verfassungsänderung beschließt. Da mag jetzt mancher sagen, das gehe zu weit, nur momentan wird, weil man das nicht so macht wie es vorschlage, eine Bauzeit von 20 Jahren schon für sehr schnell gehalten, wobei nur 2 davon wirklich die Bagger rollen, die anderen 18 Jahre Wartezeit auf den Bau sind weil immer irgendwer klagt, Gutachten macht und so weiter, das könnt ihr doch kaum für ein sinnvolleres Konzept halten? Und wenn man mal Klagerechte hat, dann hat man immer das Problem, dass man dann die gesamten juristischen Prozeduren und die Langwierigkeit der Justiz hat, egal wie gestrafft man das reformieren will, daher funktioniert da nur die Nulllösung, anders wird es nicht mehr gehen.
An welcher Autobahn wohnst du so? Wenn ich mehr Bahnverkehr fordere ist das ehrlich, denn ich wohne direkt an einem Güterbahnhof, die Züge fahren unter meinem Fenster vorbei. Direkt darunter, nicht irgendwo in der Entfernung. Wie sieht's bei dir so aus?

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